Also leider kenne ich solche Leute auch.
1. Beagle. Die Leute hatten vorher einen Zwergschnauzer, der ebenfalls nur beflexileint unterwegs war. Jetzt einen noch recht jungen Beagle, völlig unterfordert. Gassigehen kann nur der Herr des Hauses. Die Dame kann den Hund nicht halten. Neulich trafen wir uns, ich habe meine sofort ins Platz gepfiffen, Beagle sah das als geniale Chance auf ein zweites Frühstück an und Mutter und Tochter (die gemeinsam an der Flex hingen), waren nicht mal in der Lage, den Hund von Face runter zu ziehen. Dieser Hund hat einfach nur Frust und tut mir einfach nur leid.
2. BC-Mix. Aggressiv (gegen Mensch und Hund) und reißt sich sofort los, sobald sie die Chance hat. Und nein - der Hund kommt nicht aus NOthaltung. Der Hund war eins ein freundliches kleines Welp. Tja - nu isse weg. Im Urlaub aus der Pension ausgebrochen und verschwunden. Kaum eine Chance, sie wieder einzufangen, da sie ja keinen an sich ran läßt (weil die Besitzer ihr natürlich, wie man es so macht, gehörig den Ar... vertrimmen, wenn sie sie mal wieder einfangen).
3. Goldi - gehört dem TA gegenüber. Keiner wollte den Hund wirklich. Aber: In einen TA-Haushalt gehört doch ein Hund! (O-Ton Frau vom TA und Mutter der 3 angehenden TÄ im Haus). Hund lebt in Garage und Zwinger und wird an kurzer Leine ziehend und zerrend Gassi geführt.
Sind das Hundeleben??
Verständnis habe ich z. B. für eine Besitzerin von 3 Windhundis (2 Saluki, 1 Deerhound) - die Dame ermöglicht den Hunden aber Freilauf auf gut abgezäunten Flächen und auf der Rennbahn. Das ist ganz was anderes. Nur mal als Gegenbeispiel, daß es nicht IMMER so ist - aber leider doch recht häufig.