Beiträge von Pebbles

    Oh - du beruhigst mich. Ich kann das nämlich auch, so in meiner "Hunde-Welt" versinken. Face ist ja im Sommer von so einem beflexileinten Beagle-Tier gebissen worden und bleibt seither nicht mehr sicher liegen, wenn ich sie ablege und uns Leute entgegenkommen. Also liegt momentan meine 100%ige Aufmerksamkeit dann bei Face - grüßen anderer Menschen fällt da auch für mich meist flach, wenn dann mit Blick gen Hund. Auch da werde ich oft angeranzt. Aber es stört mich nicht, Face und ihre Angst sind mir in dem Augenblick wichtiger und eben mein Bedürfnis, daß sie abgelegt da liegen bleibt.

    Genau - ich stauche dann gar nicht - ich gehe hin, pflücke den Hund ab und überlege mir, ob es beim nächsten Mal sinnvoller wäre, entweder gar nicht zu rufen, bis das Hier-Signal gefestigt ist (sprich, den Hund direkt einzusammel) oder wie ich es trotz noch nicht gefestigtem Hier-Signal schaffe, die Aufmerksamkeit von meinem Wutz zu kriegen (z. B. Quietscheball, Supersignal einführen usw.usw.usw.) Warum muß ich dann direkt strafen?

    Feli: Doch, Lerntheoretische Ansätze funktionieren bei JEDEM Hund, wenn der Mensch sie kapiert hat und bereit ist, sie umzusetzen. Es dauert vielleicht länger, aber es funktioniert, da jeder Hund auf die gleiche Art und Weise lernt. Geduld und Konsequenz sind die Stichworte. Und außerdem strafe ich meine Hunde, wie weiter vor beschrieben auch - aber eben nicht über körperliche Einwirkungen. Und auch das funktioniert bei JEDEM Hund. Nur ist leider nicht jeder Mensch in der Lage, immer und in jeder Situation Konsequent zu sein, weil es vielleicht gerade doch wichtiger ist, mit der Freundin in Ruhe zu telefonieren usw. Mir ist das egal, wenn ich nicht möchte, daß Hund X auf die Couch geht, dann unterbreche ich auch zigmal ein Telefonat oder Gespräch um Hund X das wieder klar zu machen.

    Hallo Phönix!

    Es muß gar nicht unbedingt schlagartig gekommen sein, wir Menschen stehen einfach nur häufig auf dem Schlauch. Bei Pebbles hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich merkte, daß mein etwas "dickfelliger" Hund nicht dickfellig ist, sondern mich nicht hört. Wäre Face vielleicht letzten Winter nicht ausgefallen als "Gehörlosenhilfshund" - wer weiß, ob ich es gemerkt hätte.

    Geh zum TA und lass zunächst eine Audiometrie machen um sicher zu gehen. Hier gibts eine Liste von TÄ, die das machen: http://www.taubehunde.de/Audiometrie.htm Nur dann kannst du dir wirklich sicher sein, was los ist. Obendrein kann es in bestimmten Fällen noch sinnvoll sein, ein CT zu machen, da es durchaus Medikamente gibt, die die Hörfähigkeit wieder verbesser können, in einigen Fällen.

    Ansonsten kann man mit einem nicht oder nur sehr wenig hörenden Hund prima leben. Man muß sicherlich noch einmal neu trainieren (Hörzeichen) und in fremden, unsicheren Gebieten den Hund eher mal an die Leine legen, als sonst. Pebbles trägt obendrein oft eine Glocke am Geschirr, damit ich sie höre, gerade, wenn wir in größeren Gruppen unterweg sind. Sie hat immer die Angewohnheit zurück zu bleiben und wenn Mensch dann schon um die Ecke biegt, kommt bei ihr Panik und sie läuft nach Hause - wohin sie in fremdem Gebiet laufen würde, weiß ich nicht. So habe ich über das klingeln der Glocke immer eine Orientierung, wo sie sich rumtreibt.

    Noch was zum Leinenruck: Pebbles absolute Agi-Gierige und meiner einer kurz vor dem Start. Aufgrund eines wie auch immer gearteten Mißverständnisses im Startvorbereitsraum rennt sie in die eine Richtung los - während ich in die andere wollte. Ergebnis: Ein Ruck (gar nicht so schlimm) und ein lahmender Hund hinterher. Soviel dazu ein Ruck ist doch gar nix und ich rucke nur in Ausnahmefällen.

    Huhu!

    Meine Freundin hat ihren Hund erstmal soweit erzogen, daß sie nur den Kurzführer wieder bringen sollte. Das hat sehr gut geklappt, dann hat sie erstmal einfach ein Plüschtier dran gehängt und später dann mit beiden Hunden geübt. Auch das hat recht gut geklappt. Grundprinzip ist wohl erstmal, daß der hörende Hund kapiert, daß der Kurzführer wichtig ist. Oder eine kurze Schleppe. Und vom Körperlichen - es geht ja nicht unbedingt darum, daß sie ihn wo wegziehen soll. Oft reicht ja schon der Impuls "ey du - komm mit" und die Aufmerksamkeit ist da und dann kommst eben wieder du ins Spiel. Auch wird der taube Hund sicher kapieren "wenns da am Kurzführer rupft, gibts Essen bei Frauchen ;-)"

    Ja, da Leishmaniose oft mit sehr schlechten Organwerten einhergeht, ist das Erbrechen durchaus auch mit im Krankheitsbild, als sekundäres Symptom. Sprich, die Krankheit löst die schlechten Werte aus und durch die schlecht arbeitenden Organe kommt es zu Erbrechen, Fressunlust usw. usw.

    Mach dich erstmal nicht zu verrückt. Selbst wenn die Werte jetzt schlecht sind, solch ein Blutbild ist IMMER eine Momentaufnahme und schon heute können die Werte viel besser sein, als sie bei der Untersuchung waren. Du kannst jetzt erstmal auch unterstützen, indem du bei der Fütterung ein wenig acht gibst. Kleine Mahlzeiten, leichtverdaulich füttern (z. B. etwas Quark, gekochtes Huhn oder Fisch usw.) oder eben für die erste Zeit ein Diätfutter vom TA mitnehmen (wobei man da aus finanzieller Sicht gesehen eher besser selbst kochen kann (oder halt frisch füttern *g*).

    Ich drücke euch die Daumen. Faces Werte waren im Winter auch einmal so extrem schlecht, daß man glauben konnte, sie erlebt den nächsten Tag nicht - eine Woche später waren die wieder fast auf Norm.

    Grünlipp ist genial, allerdings nicht unbedingt in Produkten wie Luposan, wo mal ne Muschel durchgeschwommen ist ;-)

    Schau z.B. mal bei ebay, da gibt es auch Anbieter, die Grünlipp relativ günstig in guter Qualität anbieten. Ansonsten meine Lieblingsadresse: http://www.barfshop.de - dort gibt es auch ein Produkt namens "Gelenkflex", was ich in dem Fall sogar noch eher empfehlen würde (und auch selbst meinen Mädels kurweise verfüttere)