Beiträge von Pebbles

    Huhu!

    Wie sind denn die Werte? Hast du die mit Referenzwerten vorliegen? Wie weit ab von der Norm? Hast du ein Vergleichsblutbild?

    Bei Face z.B. ist es ja so, daß bei ihr "chronisch" 2 Leberwerte zu hoch sind. Die sind aber einfach so - immer, seit ich regelmäßig ihr Blutbild nehme und sie verändern sich nicht.

    Merkst du Veränderungen an deinem Hund, wie z.B. vermehrtes Trinken, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Mäkeligkeit?

    Dann generell zum Futter.

    Du solltest den Fleischanteil reduzieren, notfalls sogar auf 50 % und weniger. Ich würde mit einem Verhältnis von 60 % Fleisch und 40 % Gemüse anfangen. Wie du schon gelesen hast, kein Getreide. Knochen und Knochenmehl gegen Citrat austauschen. Citrat ist eine natürliche Verbindung, die aber eben kein Phosphor enthält und bei Nierenproblemen wird generell phosphatarme Ernährung empfohlen. Das kannst du über das Wechseln des CA-Zusatzes schon prima erledigen. Du kannst auch Ca-Carbonat nehmen, ich selbst habe aber nur Erfahrung mit Citrat, kann dir dazu also nichts sagen.

    Dann würde ich möglichst viel Fisch geben. Dein Hund braucht Vitamin D und das ist in Fisch (z.B. Thunfisch, Lachs usw.) reichlich enthalten. Auch kannst du vermehrt gekochte Eier geben als "Fleischanteil". Weiterhin "helles Fleisch", sprich gutes Muskelfleisch, gern vom Huhn, aber auch durchaus richtig gutes und fettarmes Rind, Lamm usw. ist ok. Ich würde evtl. eine Zusatzprotion an Leber einführen, also wenn du z.B. 100 g Leber die Woche gibst, jetzt 150 g auf 3 Mahlzeiten verteilt.

    Ich selbst schwöre ja auf die EMs (effektive Mikroorganismen). Auch diese würde ich dir sehr ans Herz legen, da die Mengen an Gemüse ja verdaut werden wollen und die EMs als Verdauungshelfer da sehr nützlich sein können. Gibts im barfshop.de

    Einen Teil des Fleisches kannst du wie gesagt gut durch Eier, aber auch Quark oder Hüttenkäse usw. ersetzen. Sind zwar tierische Proteine, aber sehr leicht verdaulich und so verringerst du noch einmal den Überschuß an Proteinen, durch die eine Nierenerkrankung ausgelöst wird.

    Wenn dein Hund mehr trinken soll, koch etwas Hühnerbrühe und gib sie ins Wasser. Oder, wenn er es verträgt, etwas fettarme Milch. Das regt oft schon zum Trinken an.

    Die Mahlzeiten solltest du ruhgi auf 5 kleine Portionen aufteilen, damit der Körper nie zu viel zu arbeiten hat. Häufiges Gassigehen halte ich auch für sehr wichtig, damit die Nieren sich regelmäßig entleeren können. Da Face aber in der aktuen Phase bis zu 5 Liter Wasser in sich rein geschüttet hat, blieb uns das eh nicht erspart. Die war entweder draußen oder trank - es gab kaum was anderes...

    Ich drück die Daumen, daß das Blutbild etwas ergibt.

    Und wenn nicht, würde ich, wie gesagt, zu einer Bioresonanz raten. Die habe ich damals mit Face auch gemacht, weil ich mich auch erstmal mit der Diagnose "Inkontinenz durch Kastra" nicht abfinden konnte / wollte.

    Zitat

    Hi Silvia
    Das mit dem Idealismus hatten wir schon mal woanders , oder ?

    Ich glaub, das hast du falsch verstanden. Ich meinte es eigentlich genau andersrum. Dass ich es quasi "schade" finde, daß die richtig guten Leute günstig arbeiten (naja - blöd auszudrücken), während Leute mit Halbwissen sich ne goldene Nase verdienen, weil sie meinen, eine Marktlücke entdeck zu haben..

    Aus eigener Erfahrung: Ich hatte nie so viel Zeit für meinen Hund wie im Studium. Es war hervorragend in Einklang zu bringen. Wenn du dir bewußt bist, daß du nach einem langem Uni-Tag nicht faul auf die Couch fallen kannst, sondern Gassigehen mußt und ihn beschäftigen - dann denke ich, wir es klappen.

    Wie dringend braucht sie die Tropfen? Wäre es möglich, noch 2-3 Wochen damit auszusetzen? Denn ich denke, das wäre ein halbwegs realistischer Zeitrahmen, in dem ein Vertrauensaufbau stattfinden könnte.

    Wenn nicht, dann muß es eben sein, dann würde ich es aber möglichst so handhaben, daß ich evtl. Bekannte bitte, diesen Part zu übernehmen, oder sonst aber den "Bösen" Part einer Person überlasse, die hinterher dann aber wieder mit Leckerlies usw. sich einschleimt. Also daß nicht der Vertrauen in alle Menschen in der Familie erstmal futsch ist, sondern wirklich nur einer der "böse Onkel" oder die "böse Tante" ist.

    Es ist schwer, wenn medizinische Dinge an solch ängstlichen Tieren durchgeführt werden müssen, aber dann geht es eben einfach nicht anders. Ich hatte selbst mal einen ängstlichen Pflegling hier, der ebenfalls versorgt werden mußte. Super schnell, immer mit der gleichen Routine, immer mit einer tollen "Entschuldigung" in Form von Leberwurstbrot hinterher. Dennoch hat die Hündin es mir nie übel genommen.

    Jap - kenne ich auch. Face kann das gaaaanz groß über fremde Hundemarken.

    Was ich allerdings noch viel witziger fand ist, daß ich neulich einen Rüden hier hatte, bei dem Pebbles sehr genau drauf geachtet hat, daß er NICHT über ihre Marken rüber pieselt. Das gab direkt Haue. Das allerdings hatte ich noch nie. Ich kannte wohl die Variante, selbst dann noch mal hin, aber direktes Unterbinden war mir neu.

    antje - für Agi nehme ich für eine Einzelstunde 10 Euro (Stunde glieder sich auf in ca. 2 mal 10 Minuten Gerätetraining und ca. 10 bis 15 Minuten Theorie), Gruppenstunde 7 Euro (meist mehr Gerätetraining als Theorie, aber eben mit mehreren Hunden auf einem Platz, d.h. der einzelen kommt etwas "kürzer").

    Ich sehe es aber mehr so beim Hüten, daß die Leute, die wirklich was auf dem Kasten haben, eher weniger Geld nehmen. Zumindest habe ich den Eindruck, daß da viel noch aus "Idealismus" passiert...

    Man sollte in Bezug auf Knochen langsam umstellen. Nach 2 bis 3 Wochen, wenn Fleisch mit Gemüse gut vertragen wird, dann würde ich die ersten kleinen Knochenmahlzeiten mit weichen Knochen geben (Hühnerhälse). Dann wieder schauen, werden die gut vertragen, sind Knochenreste im Kot oder nicht? Wenn nicht, dann nach weiteren 2-3 Wochen härtere Knochen wie z.B. Rippen, Putenhälse ergänzen und immer weiter gut darauf achten, ob Knochenreste enthalten sind im Kot.

    Knochen sollte man NIE unterschätzen, auch ich bei Hunden die 3 bis 4 Jahre gebarft werden, bin bei Knochen immer noch SEHR vorsichtig.