Beiträge von Pebbles

    Also über die Werte brauchst du dir m. M. nach NULL Sorgen zu machen. Faces Werte waren 3 bis 4 Mal so hoch *g*.

    Barf-Hunde haben andere Nierenwerte, gerade der hier ja erhöhte Harntoffwert liegt für einen Barf-Hund in der Norm. Die sind einfach höher, besonders, wenn sie z.B. am Abend vor der Blutabnahme ne Fleischmahlzeit hatte.

    Der GLDH ist etwas hoch, das ist ein Leberspezifischer Wert, der aber auch nicht sooo aussagekräftig ist, da er oft schon bei kleinsten Unstimmigkeiten reagiert. Auch der ist ja nun auch noch relativ in der Norm.

    Also eine Diät kann sicher nicht schaden, aber ich würde da wirklich mir nicht die meisten Sorgen machen. Die Werte sehen (speziell die Nieren) genau so aus, wie sie bei einem BARF-Hund sein sollten

    Für die Leber (also den GLDH-Wert) mail ich dich gleich noch mal eben an.

    Zitat

    Ich habe das mal rechnerisch überschlagen. Mein Hund braucht so 40-50 g verdauliches Protein pro Tag und ca. 4 MJ verdauliche Energie. Irgendwie geht das überhaupt nicht auf, selbst wenn ich niederwertige Proteinquellen nehme..... :?:

    Wie kommst du auf die Werte? Was wiegt dein Hund? Ich bin jetzt einfach mal von 15 kg ausgegangen (keine Ahnung, was so ein Spaniel wiegt *g*). Bei 3 % des Körpergewichts wäre es eine Gesamtfuttermenge von ca. 450 g. Selbst wenn du alles Fleisch fütterst, kämst du dann auf ca. 95 g Protein, eher weniger, wenn man die Proteinquellen geschickt wählt Dabei muß man aber ja noch beachten, daß 20 % Gemüseanteil davon noch mal abzuziehen ist.

    Warum soll dein Hund dermaßen wenig verdauliches Protein zu sich nehmen?

    Wenn er gesund ist, würd ich ihn päppeln. Eine Freundin, die eine Rescue hat, nutzt zu diesem Zweck immer einen Päppelbrei, den sie zusätzlich gibt. Haferflocken in 1/2 Wasser 1/2 Milch aufkochen lassen. Traubenzucker, Honig und etwas Sahne rein. Banane schön kleinmaschen und auch rein damit. Kalt werden lassen und servieren. Wird i.d.R. sehr gut und sehr gern gefressen. Meine bekommen das Zeug, wenn sie mal wieder zu dürre werden udn stehen immer schon am Herd, wenn ich das koche und bestehen auf ihre erste Portion, wenns sogar noch potteheiß ist.

    Ich kann jetzt von meinen zweien reden und auch von einigen Pfleglingen und bisher hatten alle ein wenig ein Problem mit der "übertrieben Freundlichkeit" von Labbis. Labbis gehören def. nicht zu den Freunden meiner beiden.

    Zum den Hüten oder nicht - ich finde, da kann man auch Lotto spielen um das sagen zu können...

    Oha - so eine Trine hab ich auch hier. Die hat uns schon Flecken in die Couch geleckt, das ist nicht mehr feierlich. Und dann ist sie oft so gedankenversunken, daß sie ihre Zunge draußen vergisst und mit Zunge an Couch (oder anderen GEgenständen) da steht und Nitsches Theorien neu zu erfinden scheint.

    Bei uns hilft nix. Sie hat ein "nicht lecken", aber meist fängt sie wie zwanghaft schon 2-3 Sekunden später wieder an.

    Meine zwei sind auch chronisch zu dünn. Da kann ich füttern wie ich will - sie fressen dann nämlich einfach nicht mehr, als sie möchten.

    Was bei uns aber immer sehr gut zieht, ist ein "Päppelbrei", den eine Bekannte von mir, die in Irland eine BC-Rescue hat, ihren Schützlingen im Notfall verfüttert. Haferflocken in 1/2 Wasser 1/2 Milch kochen, gequetschte Banane dazu, Traubenzucker dazu, Honig dazu und wenn der Hund es verträgt ein Schuß Sahne. Davon einige EL am Tag als Zusatzmahlzeit verfüttern. Davon gehts dann meist bergauf mit dem Gewicht.

    Natürlich nur, wenn die Hunde wirklich gesund sind!