Beiträge von Pebbles

    Ganz Deutschland hat nun gesehen, wie man einen Hund bricht. Ist das nciht ein toller Erfolg? *kotz*

    Ja, der Hund ging "freiwillig", aber nur, weil er absolut resigniert hat. "Das tut ihm nicht weh" - nein, mir aber und zwar so sehr, daß ich Tränen in den Augen hatte, was da mit dem Hund gemacht wurde.

    Nichts gegen einen leichten "Druck" beim ersten Versuch. Manchmal brauchts ein wenig Überredung, so daß Hund nicht zurück geht. Aber 3-4-5 Mal oder mehr (der Herr des Haues war ja völlig fertig hinterher) den Hund mit aller Gewalt hoch und runter ziehen, bis er völlig aufgibt? Sorry, das ist Tierquälerei!

    Hm - vielleicht hat sie sich das selbst eine Verhaltenskette konditioniert? Z.B. Hund kötzert einmal dorthin, bekommt große Aufmerksamkeit "armes Butzi, bist du krank" und findet das extrem angenehm. Also wird das direkt wieder versucht?

    Wäre jetzt so eine Idee von mir.

    Ansonsten würde ich mal testen, Hund Mittags eine Kleinigkeit zu futtern geben und danach das Schlafzimmer offen zu lassen, was dann passiert. Nur mal so testhalber.

    Zitat

    Oder hat das gar nichts mit der Rangordnung zu tun? grübel

    Zwischen Mensch und Hund gibt es keine Rangordnung in dem Sinn - denn sonst wäre der Mensch mit seiner mangelhaften Körpersprache, nicht vorhandenen Beißkraft usw. nicht viel zu lachen.

    Nichts desto trotz würde ich das Verhalten nicht dulden. Wenn der Hund groß ist, darf er auch nicht auf den Kindern rumturnen. Daher - runter mit ihm und gut ist.

    Danke dir. Ich war aber auch jemand, der dachte "och das geht schon". Erst meine Hunde haben mich da total eines anderen von überzeugt. Bzw. erstmal Pebbles. Hätte ich hier nicht so tolle Möglichkeiten, wäre ein zweiter Border nie in Frage gekommen - und nu sind schon 3

    Nochmal zum Thema "Rassehunde und Krankheiten"

    Natürlich gibt es (leider) Zuchten, die über das Ziel hinausschießen. Darüber brauchen wir nicht zu streiten. Aber dennoch lohnt es oft, mal nachzufragen, WOHER (also aus was für einer Zucht), diese wirklich kranken Hunde kommen. Sind es merkwürdige Zuchten von "wir gründen mal einen Zuchtverband und drucken unsere Papiere selbt" oder sind es wirklich überwachte VDH-Züchter? Bei den Labbis z.B. finde ich es ganz besonders krass, wie viele gesunde Hunde vernünftige und verantwortungsvolle VDH Züchter züchten können, während ein Großteil der Dissidenz-Hunde krank ist.

    Nein, ich will den VDH nicht in den HImmel heben, auch da gibt es schwarze Schafe und nicht bei jeder Rasse ist der VDH das nonplus-Ultra. Aber dennoch ist nicht jeder Rassehund wirklich von einem verantwortungsvollen Züchter gezogen worden!