Beiträge von Pebbles

    Ohja, das kenne ich auch. War ein "lustiges" Bild als Pebbles ca. 8 MOnate war, ich vom Einkaufen heim kam und mein Postbote vor meinem schwarzen "derwillnurspielen" flüchtete. Also sie wollte das wirklich nur, aber mein Postbote fand es dann doch etwas unheimlich, von einem Border Collie die Tür geöffnet zu bekommen.

    Wie die anderen schon sagen - nimm ihm jegliches Erfolgserlebnis. Immer schön abschließen. Und wenn du ihn dabei erwischt, darf er ruhig mal zu hören bekommen, daß er das nicht soll.

    WEnn er wirklich die Türen so zerkratzt, dann würde ich evtl. darüber nachdenken, ob du ihn an einen Zimmerkennel gewöhnen kannst für die Anfangszeit.

    Also sprichst du uns allen anderen ab, selbst Erfahrung zu haben? Ok, dann werde ich lieber auf deine Beiträge wohl nicht mehr antworten. Ahnung haben und Wissen weiter geben gut und schön. Hier aufschlagen und besserwissend und belehrend alles niedermachen? Nein, solche Leute braucht kein Forum!

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    @ Pebbles:
    2 % oder 3 % ist ein Unterschied von 50 % der Nahrungsmenge und damit erheblich. Wem es zu "lustig" ist, der sage einfach: Kleine Hunde 3 %, mittelgroße 2,5 %, große 3 %. Dann passt´s.

    Und mittelkleine Hunde? 2,75 % oder doch 2,8 - oder 2,9?

    Hallo? Jemand zuhause. Hier wird generell eine FUttermenge von 2 bis 4 % des Körpergewichtes empfohlen, EGAL wie groß der Hund mit. VOn mir gern mit der Empfehlung, erstmal mit 3 % anzufangen und zu schauen, wie der HUnd sich entwickelt (bei einem normal gewichtigen, normal aktiven Hund).

    Hunde sind doch keine Computer, die man mit %-Anteilen füttert! Face bekommt sogar über 5 % - die fällt aus deiner Rechnung dann total raus und m üsste wohl verhungern!

    Machts doch nicht so kompliert. Oder teilt ihr auch einen Trockenfutterbrocken durch, wenn anstatt der empfohelenen Menge von 250 g auf einmal 252,8 im Napf sind? :lachtot:

    Huhu!

    Ich würde erstmal versuchen, den Gemüseanteil so zu belassen wie er ist. Nicht noch mehr Gemüse füttern. Aber halt nur erstmal als Versuch. Im Notfall dann natürlich auch den verändern.

    Lunge würde ich ca. 2 bis 3 mal die Woche verfüttern, zu 50 bis 70 % des Fleischanteils ungefähr.

    Wenn dein Wauz so einen Hunger hat, biete ihr doch z.B. ganze Möhren oder Kohlrabi in größeren Stücken usw. als Knabberzeug an, davon wird sie wenig bis gar nichts für sich verwerten können, ist aber zum einen beschäftigt und zum anderen hat sie was im Magen.

    Ansonsten würde ich wohl auch versuchen, die Aktivität etwas zu steigern. Grade bei einem herzkranken Hund ist Konditionsaufbau ja nicht verkehrt. Sprich, ich würde versuchen, einen Spaziergang zusätzlich einzuschieben, an dem du wirklich strikt gehts. Nicht rennen oder sowas und auch nicht radfahren (wegen des Herzens) aber flottes gehen mit dem angeleinten Hund. Damit wirst du sie zum abnehmen bringen und auch ihren Körper stärken. Fang langsam an, z.B. erstmal nur 5 bis 10 Min. pro Tag als Extra und steigere das dann GANZ langsam, soweit dein Hund das vom Herzen her gut verkraften kann.

    Ich bin kein Mathegenie und daher halte ich von der ganzen Rechnerei auch nichts. Meine Ernährung rechne ich auch nicht aus - warum sollte ich es bei einem Hund tun? Meine Hunde bekommen möglichst viel Abwechslung von den Fleischsorten (verschiedene Tierarten und "Körperteile") und auch vom Gemüse. Damit geht es ihnen prima. Gefüttert wird das, was mir grad in die Hände fällt. Ich finde, man muß nicht aus allem eine Wissenschaft machen.

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    Ich meinte ja auch Druck und Strafe, wie du vorangehend schon geschrieben hattest. ;)
    Aber wenn ich so lange auf ein Kommando beharre, bis der Hund es ausführt (bspw. das 'Sitz' an der Straße) und dann ohne Leckerlie nur meine Stimmlage erhebe und lobe, hat es ja nichts mit Druck geschweige denn Strafe zu tun.

    Das nicht, aber der Aufbau dorthin um eben genau das Verhalten zu erreichen dann schon!

    Terry: Da hast du mich falsch verstanden. Ich denke schon, daß es geht. Es ist auch nicht so, daß ich ständig Leckerlies dabei habe. Bei mir hauptsächlich bei dem Welpen momentan, als die beiden Großen allein waren gab es Leckerlies bei uns nur in den Clicker-Einheiten. Wobei die Großen jetzt schon auch prima finden und beschlossen haben, ab heute auch alle nur noch Aoibheann zu heißen, damit sie was abgreifen können ;-)

    Im Gegenteil, ich arbeite eigentlich sehr viel ohne Leckerlies - ABER: ich habe auch sehr bereite Hunde dafür. Sie WOLLEN für mich etwas tun (allein schon auch rassebedingt) und ich gebe ihnen eben auch die Möglichkeit, Rassebedingt das zu arbeiten, für das sie keine Belohnungen brauchen in Form von Leckerlies. Für sie ist vieles selbstbelohnend - für das mir der Hund meiner Eltern einen Vogel zeigen würde. Wenn ich der erzähle, daß ihre Belohnung für das ruhige bei mir gehen bei Joggerkontakt ein losrennen dürfen ist, würde die direkt daheim bleiben.

    Ich denke halt einfach, daß es so ist wie mit vielem. Es gibt nicht DIE METHODE für jeden Hund. Jeder Hund braucht ureigenes handling. Bei dem einen Hund funktioniert Methode XY prima, bei dem anderen überhaupt nicht.

    Allein gestern mal als Beispiel. Ich war 2 Tage mit Face auf einem Agi-Seminar und dort sollten wir eine Übung machen, die ich hinterher belohnen sollte. Im Agi-Parcours gibt es bei uns keine Belohnung, allenfalls werden mal Kleinigkeiten über shapen erclickert. Aber ich SOLLTE eine Belohnung hernehmen. Ok - also ein Spielzeug aus den Tiefen meines Rucksacks gekramt - Erfolg? Gleich null. Erst wollte Face das Spielzeug gar nicht "was sind das für neue Methode". Danach war sie nur noch auf das Spielzeug fixiert und hat die Übung nur noch schlampig gemacht. Mit Leckerlies wäre es hier 1 zu 1 das Gleiche gewesen. In dem Fall ist für mich einfacher, zu loben, wenns gut war und zu ignorieren und neu anzusetzen, wenns nicht gut war. Da ich aber unbedingt belohnen sollte (vom Seminarleiter) habe ich dann den Clicker genommen - ok ging auch, war mir vom Prinzip her aber viel zu aufwändig. Hätte ich wohl anders besser und schneller hinbekommen ;-)

    Doch doch, Cindy hat schon recht. Wir ALLE hier reden immer wieder davon, daß man einen Hund bei unerwünschtem Verhalten mit Ignoranz BESTRAFEN soll. Und genau diese Ignoranz brauche ich im Alltag dann IMMER. Sprich, ich ignoriere dann nicht mehr unerwünschtes, sondern auch neutrales Verhalten, um von mir grade erwünschtes Verhalten über Zuwendung belohnen zu können.

    Ich persönlich hatte (!!) im Freundeskreis jemanden, der irgendwann in einer HS landete, die genau so arbeitete. Ich fand es schrecklich, wie sie sich im Verhältnis zu ihrem Hund veränderte. Der Hund hatte generell einen großen Jagdtrieb udn wenig Bindung zu ihr und auch wenig Vertrauen. Das waren für mich die Knackpunkte. Meine Tipps waren ihr alle zu arbeitslastig und langwierig und daher ging sie in eine andere HS - ok, soweit so gut, hatte ich kein Problem mit. Aber - wie sie dann mit ihrem Hund lebte - also MEINS wäre es nicht. Alles war dann irgendwie über eine künstliche Dominanz definiert zwischen Mensch und Hund. Der Hund wurde in allen Rechten völlig beschnitten, durfte sich nur noch vom Platz rühren, wenn sie es gestattete usw. Auch war die Erziehung für mich z.T. kontraproduktiv. Z.B. Hund soll kommen (war eines der Hauptprobleme). Hund kommt, muß sitz machen und dann noch einige Schritte per Blickkontakt Fuß gehen und darf dann wieder laufen. Zur Belohung gabs nur ein "Fein, prima". Der Hund kam im Laufe des Spaziergangs beim ersten Mal noch flott und halbwegs freudig und je öfter sie ihn rief - umso unlustiger kam er, wenn überhaupt noch. Der Gipfel war dann, als wir uns an einem Spaziergangende trennten, sie rechts abbog - und ihr Hund NULL Veranlassung sah, ihr zu folgen. Der wäre dreimal lieber mit mir mitgegangen. Nicht, weil er von mir je auch nur ein Leckerlie bekommen hätte, aber sicher einfach, weil er von mir auch mal so zwischendurch Ansprache bekam und sei es nur ein freundliches "na du" wenn sie mich mal ansah (hätte sie ovn ihrem Frauchen NIE erwarten dürfen, weil das ja nur neutrales Verhalten war).

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    ich stehe ja mit dem Rücken zum anderen Hund und HH und sie hat alles voll im Blick (und bleibt dennoch artig sitzen). Sollte das nicht eigentlich anders herum sein?? :lachtot:

    Also meiner Meinung nach ist es sorum genau richtig ;) Das ist eben das, was ich meine. Ich lasse den Hund gucken, weil er zum einen eine Verknüpfung erstellen kann (Hund - absetzen, Jogger - abliegen usw. Pebbles z.B. legt sich bei entgegenkommenden Joggern von allein kurz ab und steht wieder auf, wenn sie vorbei sind - läuft alles ohne KOmmando mittlerweile). Zum zweiten nehme ich dem Hund aber auch Streß. Er sieht den anderen Hund, kann ihn einschätzen. Geht der andere Hund entspannt, kann er auch entspannt sien - ABER: woher sollte er das sonst wissen? Woher weiß er denn wirklich sicher, daß er nicht im nächsten Augenblick von hinten angegriffen wird? Wobei Punkt 2 für mich einfach dann relevant würde, wenn ich einen Hund habe, der z.B. Angstaggressiv reagiert. Solche Hunde lasse ich so lange beclickern, wie sie ihr Gegenüber ruhig ansehen. Sie werden also sogar belohnt, daß sie NICHT mich, sondern den Hund ansehen. Dabei finde ich es aber bei angstaggressiven Hunden wichtig, daß man direkt von Beginn an nicht stehen bleibt (ist mir zu statisch), sondern direkt weitergeht.

    Aber ich glaube, wir werden hier grade gehörig OT.