Beiträge von Pebbles

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    Kommt es dann nicht aufs selbe raus?

    Natürlcih riecht der Hund das Leckerlie, auch z.B. in dem Topf auf dem Tisch - aber er FOLGT dem Leckerlie nicht blind. Er kann ja ruhig wissen, daß er für geleistete Arbeit Lohn bekommt. (Ich arbeite ja auch nicht für meinen Chef, weil ich ihn so nett finde). Aber er soll eine Denkleistung erbringen. Ich sitze z.B. zum clickern für mein Leben gern auf dem Boden und der OFFENE Leckerlie-Topf steht neben mir - jederzeit eigentlich erreichbar für den Hund. Aber er weiß, daß er erst eine Leistung erbringen muß, bevor er eine Chance auf ein Leckerlie hat.

    wenn es bei dir klappt, ist es ja ok. Jeder muss das Richtige für sich finden.

    Ich selbst halte halt nichts davon, weil ich eben sehr oft sehe, daß die Leute dann den Sprung vom Ablenkungstraining aufs Konfrontationstraining nicht finden. Z.T. aus Unwissen, z.T. aus Bequemlichkeit usw. Daher mache ich es lieber andresrum, bzw. lenke erstmal gar nicht ab, daß der Hund direkt lernt, sich Situationen zu stellen.

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    schonmal ne decke auf laminat gelegt? bessere rutschpartien gibts kaum! big grin

    Mehrfach. Da gibts so nette Erfindungen wie Badezimmerteppiche oder rutschfest Vetbeds usw...

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    den kleinen specki? zwinkern

    Was wiegt er denn? Meine Hündin hatte 20 kg - die hab ich locker und gerne ihre Treppen getragen, als sie es nicht mehr konnte!

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    1. mit laminat belegt, also furchtbar rutschig und

    Da kann man ne Decke hinlegen :D

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    2. eh für dackel nicht so der oberhammer treppen zu laufen und

    Hm - wir sprechen von nem Dackel - den kann man doch hochtragen?

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    3. würde ich das ja ausprobieren, aber ich ziehe am sonntag aus, heisst, wenn das bis dahin gut geht ist alles toll aber danach? glaube auch ehrlich gesagt nicht, das meine eltern den hund dann im schlafzimmer haben wollen... ausserdem das ding mit der treppe...

    Sprich doch mal mit ihnen. Ein Verusch wäre es doch wirklich wert oder? Ich mein, ich bin auch kein Mensch, der beim Thema "Hund im Schlafzimmer" Freudensprünge macht, aber es gibt einfach Situationen, da ist es dem Hund gegenüber einfach nur fair. Und ein Kamarad, der einem 14 Jahre Liebe und Treue geschenkt hat, sollte man doch für die letzten Monate und Jahre zu Zugeständnissen bereit sein oder? Unsere Hunde dürfen mit ins Schlafzimmer seit Pebbles krank war. Meine Prinzipien waren hinüber, sie brauchte uns einfach, vielleicht so, wie euer Hund euch jetzt braucht!

    Tierarzt ist allerdings eh keine schlechte Idee.

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    Aber wie sieht es denn aus, wenn man seinen Hund die ersten Male "Sitz" beibringt?

    Auch da habe ich persönlihc das Leckerlie NICHT in der Hand. Ja ich locke - aber nur mit der geschlossenen Faust und dem erhobenen Zeigefinger. Das Leckerlie gibts immer aus der anderen Hand.

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    Oder wenn ich dem Hund das erste Mal "Platz" beibringe?


    Siehe oben, auch da gibt es zwar die Hilfshand oder einen Targetstick - aber das Leckerlie kommt immer aus der Hand, die NICHT lockt.

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    . Ich halte ihr ein Wienerwürstchenstück in der Hand und alles um sie herum ist vergessen.

    Auch das halte ich für nicht wirklich "erfolgreich". Du lenkst deinen Hund ab. Er WEISS gar nicht, warum er da grade ein Leckerlie vor die Nase gehalten bekommt, weil er durch den Futterreiz zum größten Teil die Chance genommen bekommt, das Trainingsobjekt überhaupt zu sehen. Ich trainiere das z.B. so: Ich bringe dem Hund recht unabhängig ein "Schau" bei. Sprich, er soll mich ansehen, seine Aufmerksamkeit auf mich legen. Wenn jetzt das Objekt der Begierde kommt (ob nun Hund, Jogger usw.) lasse ich die Hunde absitzen oder liegen (was sie besser können) und ganz bewußt erstmal gucken, was los ist. Ich versuche dann den Hund zu lesen. Wie lange hält er es aus, ruhig zu sitzen und wann ist der Reiz "anderer Hund" so groß, daß er aufspringen würde. BEVOR der Hund aufspringen würde, bekommt er ein "Schau", ich rede nett mit dem Hund und wenn der Reiz vorbei ist, kommt das Leckerlie aus der Tasche. Mir ist es eben ganz wichtig, daß der Hund versteht, warum er jetzt sitzen / liegen / schauen soll. Wenn der Hund dann gelernt hat, zu sitzen, dann darf er weiter schauen, sprich er muß mich gar nicht mehr ansehen. Die Aufgabe ist dann erstmal einfach ruhiges sitzen. Wenn das wieder super klappt, versuche ich das ganze auf Bewegung umzusetzen, sprich, ich versuche weiter zu gehen.

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    Aber wann ist da der richtige Zeitpunkt?

    Am Anfang bevor dein Hund überhaupt auf die Idee kommt, er könnte mal auf den anderen Hund eifersüchtig werden.

    Und nein - NICHT unterwerfen. Gib ihm eine Alternative. Lege ihn z.B. weit weg ab und gehe in Richtung fremder Hund, wenn er ruhig liegen bleibt, dann belohne ihn, wenn nicht, dann bringe ihn konsequent auf den Ablageplatz zurück. Ganz ruhig, aber bestimmt "Nein, Platz" und wieder gehen.

    Zusätzlich würde ich trainieren, daß er andere Hunde anfängt zu akzeptieren. Sprich, ich würde den Hund solange belohnen, solange er ruhig und entspannt zu dem anderen Hund hinschaut. Sobald er sich aufbauen will, würde ich schon beim ersten Anzeichen aus dieser Situation gehen und neu ansetzen. Ich finde für sowas ein Kommando sinnvoll, an dem der Hund sich hinter dir aufhält. Damit nimmst du ihm den Wind aus den Segeln und hast viel Möglichkeit, ihn für nettes Verhalten zu belohnen. Das kann man später gut kombinieren. Solange er ruhig ist, darf er hinter dir stehen, will er pöbeln, wird er einige Meter weiter abgelegt. Verhält er sich ruhig, darf er wieder näher zu dir usw.

    Ok, dann scheint die Haufengröße ja in Verbindung mit dem Gras fressen zu stehen. Ich weiß nicht, vielleicht ist das Gras momentan auch einfach besonders schmackhaft durch das feuchtwarme Wetter? Meine futtern momentan auch wieder total gern.

    Was du mal versuchen könntest, wäre eine Kur mit EM (effektive Mikroorganismen findest du im barfshop.de) oder / und probiotischem Joghurt. Vielleicht ist sein Verdauungstrakt einfach momentan etwas out of order.

    Hallo Katta!

    Ja, ich denke das sind typische "senior moments" von eurem Opi. Er hat jetzt natürlich auch schon so einige Male seinen Dickschädel durch bekommen, von daher wird er sicher weiter auch austesten, ob da nicht noch weiter was geht.

    Was wäre denn, wenn er bei euch direkt schlafen würde? Vielleicht ist ihm auch ein wenig unheimlich durch seine körperlichen Einschränkungen. Vielleicht hat er einfach das Bedürfnis, alles zu kontrollieren und ist damit einfach völlig überfordert? Wenn irgendwie möglich, würde ich wohl schauen, daß ich mal teste, ob er bei mir im Schlafzimmer ruhiger schlafen würde.

    Wenn man Leckerlies einsetzt, dann sollte man immer darauf achten, daß sie nicht Bestechung, sondern Belohnung sind. Wenn ich einen Hund mit einem Leckerlie in eine Position locke, bringt das gar nichts. Wenn, dann sollte erst die Handlung und dann das Leckerlie kommen, nicht mit dem Leckerlie "gewedelt" werden und dann die Handlung abgefragt und dann zum Schluß das Wedel-Leckerlie in die Schnute. Daher bevorzuge ich in solchen Sachen auch das Clickertraining, da man da weniger bis gar nicht in die Versuchung kommt zu locken.

    Ich denke schon, daß man (fast alle) Hunde auch ohne Leckerlie arbeiten kann. Allerdings muß man dann schon drauf achten, daß man nicht immer nur "heiiprima" mit seinem Hund ist, sondern sich selbst die Möglichkeit gibt, sich z.B. stimmenmäßig zu steigern. Je nachdem wie gern der Hund mitarbeiten WILL muß diese Zurücknahme des Menschen im Alltag mehr oder weniger stark ausfallen. Bei Face z.B. brauche ich mich gar nicht zurücknehmen, für die ist schon ein Blickkontakt eine Belohnung über die sie sich einen Keks freut. Den Rüden meiner Nachbarn müsste man völlig zurücknehmen und im Alltag völlig ignorieren, um dann die MÖglichkeit haben, ihn durch AUfmerksamkeit zu belohnen.