Unser TUpfentier war auch vom ersten Tag an trocken. Unfälle gab es insbesondere am Tag der Impfung, da war sie so durch den Wind, daß sie das nicht hinbekam. Zusätzlich 2-3 mal, wenn wir echt "gepennt" haben. Ansonsten hat sie sich auch direkt immer gemeldet - nur einhalten ging halt noch nicht. Waren wir dann schnell, hat sie auch immer direkt draußen gemacht.
Beiträge von Pebbles
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Spielen mit Schleppleine ist für mich absolut tabu. Spielen am liebsten sogar ganz nackig - die Verletzungsgefahr wäre mir viel zu groß.
Daher kann ich das schon verstehen.
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Definiiere Gewalt?
Das allein ist schon das Problem, da der Begriff ja eher negativ belegt ist heutzutage aber gar nicht immer so negativ war. Gewalt heißt ja nur, daß ihc eine Handlung "erzwinge". Wie auch immer ich das tue.
Dementsprechend übe ich gegen meine Hunde immer wieder Gewalt aus, indem sie sich z.B. ablegen MÜSSEN wenn Leute kommen, kommen MÜSSEN, wenn ich sie rufe usw. Tun sie das nicht, haben sie negative Sanktionen zu erwarten, die ich aber nicht im Sinne von Schmerz meine. Sie werden angeknurrt, weg gejagt, sie werden je nach Situation ignoriert, angeleint (Freiheitsentzug) usw. usw. Es gibt eine Fülle von Sanktionen, die sie evtl. treffen könnten.
Also bin ich streng genommen gewalttätig gegen meine Hunde.
Sieht man die negative Belegung des Begriffes, die die Neuzeit so mit sich gebracht hat, daß Gewalt all das umfasst, was anderen aus meinen Handlungen Schaden zufügt, dann allerdings passe ich in diesen Rahmen nur bedingt. Schaden im Sinne von "psychischen Schaden" erleiden sie in gewisser Form ja auch. Sie werden durch die o.a. Sanktionen durchaus verunsichert z.B.
Allerdings ist das Ziel dieser Gewalt ja immer, großen Schaden von den Hunden abzuwenden (z.B. überfahren zu werden, weil sie eben sich doch ncht zuverlässig ablegten).
Körperlichen Schmerz allerdings mache ich mir nicht zunutze. Seelischen (wenn auch kurzfristig) wird man in einer Erziehung gar nicht immer vermeiden können.
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Kann ich so nicht bestätigen. Bei uns ist die Quote Männer zu Frauen eigentlich fast gleich (Agi-Bereich). Bei uns ist es ja so, daß Sven Face führt seit diesem Jahr (trainiert hat er schon eher, aber er wollte eigentlich keine Turniere laufen) und ich Pebbles und später dann das Tupfentier. Spielen tut er auch bedeutend körperlicher, ihm machen dann auch mal blutige Lippen usw. nichts aus. Das ist mir einfach zu viel.
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Wie trainiert ihr?
Mein Rüde hat sich auch standhaft geweigert. Wir haben dann einige Male eine Ringhetze gemacht mit allen VPG-Junghunden damals. 9 Hunde auf dem Platz in ausreichendem Sicherheitsabstand im Halbkreis. Helfer in der Mitte und hat immer mal den, mal den Hund anbeißen lassen. Was meinst du, wie schnell auch mein Stummboy bellen konnte? DAS ging ja gleich dreimal nicht, daß sein Erzfeind drei Hunde weiter die Beute bekam. Das ordentlich bestätigt - und siehe da, verbellen ging.
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Na, das ist doch schön!
Ich hab auch so einen wehleids-Typ hier daheim. Face hat sich ne fette Entzündung im Rachenbereich eingehandelt. Man man. Madame trägt jetzt einen Schal, möchte fein immer zugedeckt werden und man muß sie mindestens 2 Stunden am Tag in den Arm nehmen und "armer armer Face-Hund" sagen. Ich weiß gar nicht, wie die das Stehohr so runter hängend kriegt.
Aber - man hat sie schnell durchschaut - sobald draußen auch nur ein Mäuschen piepst rast sie los wie angestochen - da geht auch das arme Ohr wieder hoch

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Ja genau, du darfst / kannst dann wirklch nur dieses "Schachbrett" üben. Evtl. auch so mal eine Mahlzeit verfüttern. Aber wenn du nachzählst siehst du, wie viel der Hund dann allein schon laufen "muss".
Und man sollte das eben auch nicht immer üben, sondern nur ab und an mal.
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Warum machst du dir so einen Druck? Weißt du, was mein Tupfentier (6 Monate) an Kommandos kann? Sitz und Hier und Gib Pfötchen. Das wars. Meine Güte, dein Hund ist ein "Kind", der hat doch noch alle Zeit der Welt, bis er erwachsen werden kann. Geniess doch einfach diese Jugendzeit mit dem HUnd und versuche nicht, auf Teufel komm raus eine funktionierende Maschine aus ihm zu machen. Solange er "alltagstauglich" ist, ist doch alles Bestens. Oder hast du ihn bei Wetten Dass angemeldet als den jüngsten Hund mit dem perfektesten Gehorsam? Bau doch erstmal eine Bindung zu ihm, leb deinen Alltag. Sei froh, daß er stubenrein ist, sei froh, daß er nicht die Bude zerlegt usw.
Je mehr du dich unter Druck setzt, desto schlimmer wird es doch mit euch werden.
ICh habe das schon mal gesagt, ich habe oft den Eindruck, als "Hundemama" wird man schnell in ein Schema gepresst. Über zig Junghundekurse usw. wird man quasi heranerzogen und setzt sich so einem Leistungsdruck aus - und seinen Hund erstrecht. Ich vergleiche das immer sehr gern mit den dicken Mamis, die ihre Töchterchen zum Ballett oder Eiskunstlauf schicken und nur auf Erfolg aus sind.
Hört sich hart an: Komm runter! Bau doch das aus, was das LEben ausmacht und mach keine Dressurmaschine aus dir und dem Hund - und wenn dein Mann lacht: Kipp ihm ein Glas Wasser über den Kopf mit lieben Grüßen von mir!
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Da würde ich auch auf jeden Fall zum TA. AUch wenn die BEschwerden morgen weg sein sollten. Es könnte z.B. eine beginnende Spondylose sein usw. das würde ich in jedem Fall abklären lassen (röntgen, evtl. CT)
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Supi - und dann bleib am Ball. Der Vorteil ist ja, das kannste zwischendurch immer wieder auch zuhause üben. Gnaz prima: Während man wartet, daß die Milch auf dem Herd kocht, wenn grad Werbung im TV ist, wenn man grad von der Toilette zurück kommt, draußen beim Gassi, wenn einem Leute entgegen kommen usw. Das ist eine sehr kurze Übung, die man täglich zigmal wiederholen kann, ohne großen Aufwand zu fahren. Wenn du das regelmäßig schaffst, hast du in 14 Tagen einen Hund, der die Grundstellung liebt und bei dem du sicherlich auch deutlich schon die INtervalle zwischen den Leckerlies erhöhen konntest. Und dann kommt eben der PUnkt, wo du anfängst, mal zu gehen.