Beiträge von Pebbles

    Bei deinem Beitrag muß ich erstmal ganz fest durchschnaufen....

    Dein Eltern sind inkonsequent, du schreist den Hund an und dann erwartet ihr, daß der 1 jährige Hund nach 2 Monaten bei euch quasi perfekt ist.

    Wie wäre es dann mal mit Erziehung???

    Und nein, mit auf den Rücken werfen und ähnlichen altbackenen Methoden werdet ihr nicht weiter kommen, sondern die Sache nur noch verschlimmern.

    Was ich von Rütter halte, sage ich nicht mehr öffentlich, aber auf jeden Fall such hier mal nach Themen "Dominan" und "Rangfolge", da wird dir sicher schon einiges klarer.

    Euer Hund braucht eine konsequente Führung. Wenn deine Eltern das nicht leisten können, dann sieht es wirklich ganz übelst aus! Allein der Rassemix, den ihr euch da angelacht habt, wird euch eine ganze Menge an Arbeit und Konsequenz kosten.

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    Zum einen: Dass ein Tierheim weniger leisten kann als eine private Vermittlungsstelle wage ich zu bezweifeln. Ich kenne einige private Vermittlungsstellen und da laufen die Hunde meistens im Alltag mit - gearbeitet wird aber nicht mit ihnen. Dagegen gibt es zahlreiche Tierheime, die eng mit Hundetrainern zusammenarbeiten (ich kenne fast keine Ausnahme... das Tierheim hier um die Ecke arbeitet z.B. mit meiner Hundetrainerin zusammen, die bereits bei Thomas Baumann und Clarissa v. Reinhardt war. Hundetrainer sammeln in Tierheimen Erfahrung und wissen diese Gelegenheiten sehr zu schätzen). Man sollte also nicht verallgemeinern.

    Dennoch kann mit einem Hund NIE das trainiert werden, was in privaten Pflegestellen trainiert wird, die sich auch noch auf die Bedürfnisse bestimmter Rassen spezialisiert haben. DAbei geht es z.B. um Verhaltenstraining, zusätzlich aber auch um die Frage (beim Border) Hüten oder nicht Hüten usw. Das KANN kein Tierheim leisten. Besonders nicht in dieser Jahreszeit, in denen die Tierheime bald wieder überlaufen werden!

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    Zum anderen: Ja denkst Du, dass das Tierheim die Vermittlungsarbeit wirklich einfacher nimmt als eine private Vermittlungsstelle? Auch Tierheime haben Ahnung von Hunden. Es gibt durchaus Menschen, die sich vorher überlegen, was sie sich ins Haus holen. Nur weil die Threaderstellerin mit dem Junghund überfordert war, bedeutet das nicht, dass jede andere Familie dies auch sein wird! Und da vertraue ich auf die Erfahrung des Tierheimes.

    So leid es mir tut -a ber du lebst in einer Traumwelt! Da kommen Hunde ins Tierheim die als xyz-Mix eingestuft werden, und wenn Anfragen kommen, sitzt natürlich so ein Hund nicht dort. So geschehen hier in der Nähe in einem Tierheim als einem Schäfer sein BC abhanden gekommen war. Border? Haben wir hier nicht. Nein, das war ein Münsterländer-Mix und wäre der Schäfer nicht dort hin gefahren, sie waren nicht mal in der Lage, das Tier nach einem Foto zu identifizieren.

    Was ich in und mit Tierheimen schon an Inkompetenz erlebt habe, das geht auf keine Kuhhaut! Da ist oft mehr guter Wille als Wissen angesiedelt. Leider.

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    Habe nun geschrieben und werde hierzu nichts mehr schreiben hier und das Forum meiden.

    Das wiederum finde ich sehr schade und kann es auch nicht wirklich verstehen. Dass Kritik kommen würde, hätte dir doch klar sein sollen, aber der Großteil der Leute hier steht doch hinter dir!

    Ganz einfach, weil dieser Hund den Schilderungen nach dringend erstmal gearbeitet werden müsste, bevor er wieder (zum 5. oder 6. Mal?) in einer Familie landet, die ihn wieder weiter abschiebt. Tierheime in allen Ehren, es gibt aber einfach Dinge, die nicht geleistet werden KÖNNEN. Und Border Collies sind schnell vermittelt - logo, der nächste, der sich diesen hübschen Familienhund holt, wird sicherlich viel Freude haben.

    Huhu!

    Wir haben hier alles mit Picknickdecken ausgelegt gehabt, als FAce undicht wurde. In ihrem Korb z.B. Kissen, schön eingepackt in die Picknick-Decke und darüber eine einfache Decke aus Fleece oder ein Dry-Bed. Eben Sachen, die man gut waschen konnte. Wir hatten die Picknick Decken auch auf der Couch oder im Bett in der Zeit. War sehr praktisch.

    Pebbles schläft in Luzies Korb mit Luzies Decke. Wir haben noch Luzies Gitterbox hier, auch das Spielzeug. Halsbänder hatte Luzie eh nicht wirklich, sie trug immer Kette, da sie auf alles andere allergisch reagierte. Die nutz ich nicht weiter, aber es hängt immer noch an der Garderobe. Leinen schon. Näpfe haben wir neu gekauft. Luzies wären zu klein gewesen, die hat allerdings die kleine Hündin meiner Eltern.

    Grundsätzliches Interesse wäre auf jeden Fall da. Käme halt auf Preis und Termin an. Erfahrung haben wir zwar, aber wir sind hier generell alle glaub ich nicht so toll im shapen. Sportarten wären eben Agi, Obe und Tricks bei denen ich mit Clicker arbeite. Sowie im Alltag zur Verhaltensformung.

    Hallo Claudia!

    Klasse, daß du dich jetzt so einsetzt, sie wieder raus zu holen. Hut ab wirklich! Denn ich weiß, wie schwer das für euch sein muß, euch jetzt gedanklich noch so sehr mit ihr zu beschäftigen. Fühl dich ganz fest gedrückt für dieses Engagement.

    Leider ist es wohl so, daß du jetzt wirklich auf "Good-Will" vom Tierheim angewiesen bist. Vielleicht wäre es einfach das Beste - so hart es ist und so viel verlangt - persönlich noch einmal während der Öffnungszeiten im Tierheim vorzusprechen. Vielelicht wäre das wirklich der beste Weg!

    Und sollte das nichts bringen, werden wir hier alle das akzeptieren müssen. Was ja nicht heißt, daß man untätig sein muß. Man kann dennoch für Nala "werben" und ihr die Daumen drücken!

    Was bitte bedeutet denn "demonstratives Erziehen" bitte?

    Ich erziehe meine Hunde (wie im übrigen ich auch Kinder erziehen würde) quasi nonstop. Ich kann doch nicht sagen, nur weil ich jetzt mal in der Fußgängerzone bin, lass ich die ziehen wie Bullen, bellen oder sonstwas. Erziehung ist Konsequenz und das Wort Konsequenz erklärt sich von selbst.

    Und - wenn ich mit einem Hund das "Stadtleben" üben will, muss ich dafür in eine Stadt. Daß das eben beim ersten Mal vielleicht wie "demonstratives Erziehen" anmutet, kann gut sein, aber für den Hund ist es eine völlig neue Situation, die er erstmal lernen muß! Meine Hunde hier sind reine Waldhunde. Sie kennen nichts anderes. Fahrende Autos, viele Passanten usw. gibt es nicht. Natürlich ist da jeder Stadtgang erstmal sehr aufregend. Aoibheann hat das auch schon hinter sich mit Clicker und viel viel Training. Mir ist es da sch...egal, was die Umwelt denkt - aber sie soll ihre Gedanken für sich behalten und mich machen lassen. Solange ich nicht mit Gewalt gegen den Hund gehe, geht es niemanden etwas an. Und wenn ich mich drei Stunden an eine Kreuzung setzen, damit sie sich beruhigt, ist das immer noch meine Sache. Ob es sinnvoll wäre oder nicht sei mal dahin gestellt.

    Wichtig ist für jeden Hundehalter drauf zu achten, daß er niemanden belästigt mit seinem Tun. Sprich Ablage mitten in einem Kaufhauseingang wäre natürlich absoluter Nonsens, Ablage 2 m daneben ist üben ohne Belästigung. Aber bitte dann hat man auch das Recht, selbst in Ruhe gelassen zu werden.

    Zu dem Pinkel: Da hatte ich neulich auch ein Erlebnis der dritten Art. Wir waren in der Nähe von Bremen auf einem Agi-Turnier. Ich hatte mich mit der Zeit vertan und war viel zu früh an der Reithalle. Es war noch dunkel, ich wollte die Chanc gern für einen ruhigen Spaziergang nutzen. Direkt an der Reithalle schien es dort keine Möglichkeiten zu geben. Ich fuhr 500 m weiter, da ging eine Querstraße ab, links rechts Felder und Wiesen mit Pferden, gesäumt von breiten Bermen mit Buschwerk. Ich dachte "bestens, hier störst du niemanden", kein Haus weit und breit. Auto abgestellt und auf gings. Mir kam in der Zeit ein Auto entgegen, die großen abgelegt, Aoibheann blieb eh an der Leine (sie kennt es noch nicht so, daß man auf fremden Feldern nix zu suchen hat). Ich hatte dann grade meine Hunde wieder ins Auto gepackt und war eingestiegen, als ein Wagen (der mir entgegen gekommen war vorher) neben mir anhielt. Ich dachte "naja - vielleicht meint er, du hast dich verfahren", kurbele die Scheibe runter und shcon gings los mit wüsten Beschimpfungen ob ich denn immer von außerhalb käme, die Hunde kacken lassen. Ich nur :???: :???: Hä??? Ihm noch freundlich erklärt, daß wir eben heute eine Veranstaltung hier hätten, ich zu früh war, die Hunde eben mal mußten. Er nur "Dann gehen sie doch in den Wald" Ich nur: "Sorry, ich kenne mich eben hier nicht aus und das hier schien mir perfekt". "Das kann ja jeder sagen, sie kommen bestimmt immer von außerhalb zum kacken". Da bin ich dann auch nur noch frech geworden und hab ihm gesagt, daß ich natürlich jedesmal, wenn die Hunde müssten von Osnabrück nach Bremerhaven zum kacken fahre, bei den billigen Spirtpreisen böte sich das ja an, bevor man dann daheim die Haufen weg räumt, hab das Fenster zu gemacht und bin gefahren. Der Typ kurvte dann den ganzen Tag um die Reithalle rum :irre:

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    Mehr wollt ich auch gar nicht wissen!!!! :roll:

    *g* naja - und selbst wenn, wärs denn so schlimm gewesen :D

    Seit diesem WE schwärmen wir hier eh von einem Staffordshire Bullterrier. Ich wollte eigentlich immer einen AmStaff haben, bevor die ganzen Hundeverordnungen kamen. Aber sowas hätte auch echt was :D

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    was meinst du mit "störkommando"? sowas wie "falsch"? :???:

    Ja, in gewissem Sinn ein "Falsch", wobei es bei uns ein ganz böse drohend geknurrt-motztes Nanananana ist. Man muß da einfach nur selbst für sich üben, dann direkt wieder auf super freundlich umzuschalten und eben das Kommando an sich freundlich zu wiederholen und zu belohnen. Funktioniert hervorragend.

    Steigerung des Störkommandos ist für mich dann, daß ich den Hund ein STückweit weichen lasse, aber das ist bisher nur sehr selten nötig geworden.