Beiträge von Pebbles

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    Warum Leckerchen auf den Boden werfen, wenn man mit der Handfütterung genauso gut ist?

    Weil die Körperhaltung des Hundes (Kopf tief) entspannend für den Hund ist und er durch das suchen der Leckerlies Stress abbauen kann. Sucharbeit und Kauen wirkt eben nachweislich stressmindernd. Hatte ich oben bereits geschrieben!

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    Das A und O in der Hundeerziehung ist der Blickkontakt.

    Ist es das? Nein, meiner Meinung nach nicht. Denn dann müsste ich einen Hund haben, der mich 24 Std. am Tag anglotzt. Warum glaubst du, ein Hund könne nur dann aufmerksam sein, wenn er Blickkontakt hält. Als Beispiel dieser Hund (Hündin einer guten Freundin).

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    Achte mal auf die Ohren des Hundes. Der Hund ist zu 100 % aufmerksam gegen seinen Menschen, dennoch hat er die Blickfixierung ganz woanders.

    Und Emma hat in dieser Situation schon eine Aufgabe, ruhig sein und versuchen zu entspannen.

    Hallo Brina!

    Erstmal mußt du deine Einstellung ändern, mit dem Mitleid, daß schon aus deinem Post zu lesen ist, machst du ihn nur unsicher. Weggehen und Alleinsein und auch Wiederkommen muß für den Hund das absolut natürlichste von der Welt sein und nichts, weswegen Frauchen verunsichert ist.

    Schritt zwei ist, daß du ihm auch so zeigen mußt, daß es nicht immer gefragt ist, daß er dir hinterherläuft. Lass ihn öfter mal auch allein in einem Nebenraum, z.B. wenn du Müll rausträgst, wenn du Post reinholst oder auf die Toilette gehst. Unterbinde sein ständiges hinterherlaufen. Dazu geeignet sind Futterspielzeuge wie z.B. ein gefüllter Kong oder ein toller Kauknochen, getrockneter Pansen usw. Bring ihn auf seine Decke / in seinen Korb, gib ihm das Spielzeug und verlasse ohne weiteres Getüddel den Raum. Leg dich auf Lauer. Ist er ruhg? Dann geh einfach nach kurzer Zeit wieder rein, begrüße ihn nicht, ignoriere ihn total. Erst nach einiger Zeit, wenn das reinkommen schon lange Geschichte ist, beachte ihn wieder. Das machst du mehrfach am Tag. Steigere das Ganze durch Jacke und Schuhe anziehen, gibt dann das Gutzi und geh vor die Haustür, warte wieder eine Weile usw. Das Ganze würde ich, da du jetzt ja wirklih nur noch sehr kurz Zeit hast, täglich häufig üben.

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    Leckerchen würde ich nicht auf den Boden werfen, wenn sie reagiert, da du dann ihr Fehlverhalten belohnen würdest.

    Das ist so nicht richtig. Er soll die Leckerlies auf den Boden werfen, wenn sie angespannt wird, nicht wenn sie reagiert. Warum? Weil kauen nachweislich stressmindernd wirkt.

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    Auch kann das zu Futterneidproblemen mit dem anderen Hund führen

    Warum? Der andere Hund hat an dem Futter nichts zu suchen, da würde ich zur Not als Besitzer eingereifen und den anderen Hund verjagen.

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    Und wegen dem Blickkontakt, sie sollte dich angucken, nicht den anderen Hund. Bau auf das "Schau mich an"-Kommando auf, denn dann hat sie eine Aufgabe, die sie zu erfüllen hat, wenn ein anderer Hund kommt.

    Wie oben schon geschrieben, man nimmt einem Hund dadurch noch mehr Sicherheit, denn er hat seinen Feind nicht im Blick. Solange er guckt und dabei aber geistig beim Menschen ist und seiner Belohnung, ist doch alles für ihn viel viel einfacher. Nur so kann man erreichen, daß sie auf Dauer von sich aus dne anderne Hund ignoriert, denn wenn dies immer nur über Ablenken und Kommandoführung läuft, wird sich kein natürliches Verhalten entwickeln können. Björn würde ein Leben lang die totale Kontrolle über seine Maus haben müssen.

    Schweinefleisch in Deutschland ist ziemlich ungefährlich. Das soll keine Aufforderung sein, Schwein zu verfüttern, aber so ein wenig eine Beruhigung. Deutschland gilt schon seit Jahren als AUjetzki-frei.

    Am besten stellt ihr auch eure Ernährung ganz auf schweinefrei um und du fängst direkt an zu barfen :D Ist am einfachsten :D

    Hallo Björn!

    Wenn du sie absitzen lassen kannst und sie macht kein Theater, dann ist das doch schon ein echt prima Anfang.

    Darauf würde ich versuchen, aufzubauen. Evtl. eben, daß sie ein Steh-Kommando bekommt, so sie es noch nicht hat und eben stehen bleibt. Eben, daß das halten nicht mehr so "streng" ist. Wichtig finde ich persönlich dabei, daß du sie belohnst, solange sie ruhig zu den anderen Hunden guckt. Ich weiß gar nicht, clickerst du? Weil das wäre meine Wahl. Ich würde halt jeden ruhigen Blickkontakt zu dem anderen Hund belohnen. Sobald du merkst, sie fängt an, sich hochzuspulen, würde ich einfach einige Leckerlies auf den Boden werfen, die sie dann aufsuchen darf und dann den Abstand vergrößern.

    Wenn das prima klappt, würde ich phasenweise versuchen, mich weiter vor zu bewegen, also nicht mehr zu stehen, sondern langsam "millimeterweise" zu gehen. Dabei weiterhin ruhiges Verhalten belohnen.

    Das wäre halt mein Weg, den ich versuchen würde. Eben ihr zeigen "ruhig gucken ist absolut erlaubt". Denn viele machen ja den Fehler, ihren Hund auf sich zu fixieren, somit macht man ihn noch unsicherer, da er ja den "Feind" nicht im Blick behalten darf.

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    Unser Hundeschullehrer hat gesagt, dass die Hunde bis zur 16. WOche noch miteinander spiuelen sollten und danach sollte man es unterbinden.

    Vorweg: Such dir ne andere Hundeschule... Meine sind 5 und 4 Jahre alt und halt 8 Monate - und spielen immer noch ;-) Diese Aussage ist so typisch altbacken und völlig überholt. Ich weiß noch, wie es früher immer hieß "Hunde die im VPG arbeiten sollen, dürfen nie spielen" - aaargs - die armen Hunde.

    Zu deinem Problem: Naja - sie ist eben noch ein Baby. Entweder würde ich sie ohne rufen laufen lassen oder aber ich würde sie anleinen und gar nicht erst hinlassen. Weil sobald du rufst und sie "darf" / kann eh weiter laufen, hast du verloren, sie lernt ja so, daß hören nicht unbedingt wichtig ist.

    Ansonsten eben Schleppleinentraining bis zur Abrufbarkeit. Aber ganz ehrlich finde ich das Verhalten wirklich noch relativ normal. Üben dran sollte man halt dennoch.

    Aber generell: Lass deinem Hund sein Spiel, du würdest ihm sonst was elementares wegnehmen!