Beiträge von Pebbles

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    pepples, wie ist deine Meinung dazu, sie würde mich ehrlich interessieren.

    Generell läuft mir die Diskussion jetzt in eine Ebene, bei der ich nicht mehr mitmachen möchte. Beleidigungen muß ich mir nicht antun. Und ja - ich betreibe Tierkommunikation und nein, ich zwinge niemanden dazu!

    Aber noch kurz zu deiner Frage: Ich selbst habe mit der Aussage auch ein Problem. Bei uns war es so, daß ein kurz nach der Vermittlung verstorbener Pflegewelpe in einer TK danach sagte, die Vermittlung sei fehl gelaufen, es wäre vom Schicksal nicht geplant gewesen, daß er uns verläßt. Daher hätte er sterben müssen und würde zu besserer Zeit wieder bei uns sein.

    Daher stellt sich mir einfach die Frage, wenn mein Crean damals sterben mußte, warum sollte es bei anderen Tieren anders gehen? Ich bin nicht so der "Seelenwanderungs-Gläubige" (auch wenn ich sicher bin, daß Crean in Aoibheann wieder hier ist, die Ähnlichkeit vom Charakter ist einfach zu auffällig). Aber soweit ich das immer gelesen und gelernt habe, braucht eine Seele auch Zeit, das erlebte zu verarbeiten, bevor sie wieder auf die Erde kommt. Von daher finde ich diese Aussage auch irgendwie fragwürdig.

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    weil ich mache alles für sie und bei mir ist es nicht annähernd mehr sooo wie bei ihr... ich bin fast immer da u wenn ich nicht da bin über längere zeit (also arbeiten) dann bringe ich sie unter bei meinem freund... ich gebe ihr viel u gehe sooo oft i kann mit ihr raus und im wald spazieren, das macht ihr sooo viel spaß... aber es kommt halt nicht viel zurück weinen
    ist es denn so, dass sie mich weniger mag und meine freundin mehr? was mache ich denn nur?

    Eigentlich gibst du dir die Antwort schon selbst.

    Überleg mal. Du hast 2 Tafeln Schokolade, einmal Nuss und einmal Mandel. Du findest beide super super lecker. Eigentlich gleich lecker. Die Nuss-Schokolade isst du jeden Tag, hast du immer zur Verfügung. Mandelschoki bekommst du nur selten. Worüber wirst du dich mehr freuen?

    Es ist oft super lieb gemeint, immer für seinen Hund da zu sein. Aber leider ist es oft nicht wirklich das Richtige.

    Versuch dich einfach mal, auch wenn du da bist, ein wenig rarer für sie zu machen. Sprich, wenn sie z.B. kommt und will gestreichelt werden, schick sie mal gezielt weg und ruf sie 5 bis 10 Minuten wieder zu dir und knuddel sie. Wenn sie spielen will, ignorier sie und spiel erst später usw.

    So Kleinigkeiten, die Mensch erstmal hartherzig vor kommen, aber eigentlich nur logisch sind.

    Also bei uns ist es so: Die Hunde haben - und das wissen sie - auf Kommandos sofort ohne wenn und aber und Diskussionen zu reagieren. Nach dem ersten Nichtbefolgen folgt auf dem Fuß ein Donnerwetter. Auch das wissen sie.

    Das hört sich jetzt alles ganz schrecklich nach Kadavergehorsam ab - aber: Ich versuche möglichst keine Kommandos zu geben. Sprich, ich gebe Kommandos wenn ich
    a) einen Sinn darin sehe, der sich u.U. auch den Hunden erschließt (z.B. Hüten, Agility usw.)
    b) in Notfallsituationen
    c) zu Übungszwecken.

    In allen drei Fällen gibt es wie gesagt EIN Kommando - mehr nicht.

    Ansonsten versuche ich möglichst die Hunde so laufen zu lassen. Ein "leg dich doch mal wo hin" ist für mich kein Kommando. Das Kommando dazu wäre "lie down" und hat dann auch bevolgt zu werden. Ein "kommst du mal her" ist kein Kommando, da haben sie ein "zu mir".

    Von daher hören meine Hunde bzw. gehorchen, weil hören tun ja nicht alle *g* aufs erste Wort.

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    eigentlich habe ich gar keine Angst vor Wildschweinen

    Angst vor Wildschweinen ist aber mehr als berechnet! Die können ohne Probleme einen Menschen umbringen. Besonders wenn sie Nachwuchs haben, sind die lebensgefährlich.

    Mir ist das heir auch einmal passiert. EIn Jogger meinte zu mir (damals mit 9 Wochen alter Pebbles) ich solle vorsichtig sein, hier wären freilaufende Schäferhunde. Die SChäferhunde erwiesen sich dann auch als (ebenfalls friedliche) Wildschweinrotte. Aber mir gings danach ähnlich wie dir.

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    haette also auch alles so klappen koennen.

    HÄTTE

    Aber - die Besitzer wären gar nicht auf die Idee gekommen, daß da was gesundheitlich nicht stimmt, wenn der Hund nicht mehrfach drauf bestanden hätte. Also in mehreren Gesprächen.

    Ich habe mir das neulich mal bei einem anderen Rassezuchtverband nachgefragt, weil dort jemand war, der seine Hündin heimlich kastriert hatte und dann Champion sonstwas geworden ist (ebenfalls VDH). Antwort war: Ausstellen von kastrierten Hündinnen erlaubt.

    Nur ganz ehrlich - ist dir das das Geld wert? Ich bin fast rücklings vom STuhl gefallen, was so eine blöde Ausstellung kostet. Ich muss es ja machen, damit wir ggf. die Zuchtzulassung für Aoibheann erhalten können.

    Nur für mal so - sorry, das wäre mir das Geld NICHT wert.

    Und wie erklärst du folgendes:

    Hund, knapp 1 1/2 wird und wird nicht stubenrein. Vom TA ganz durchgecheckt. Bei der TK besteht Hund drauf, einen Druck in der linken Niere zu spüren. Hundehalter geht darauf zum THP, erzählt nichts davon. Der findet über Akkunktur ein Ungleichgewicht in der Niere, das wird behandelt - seit dem Tag ist der Hund stubenrein.

    Auch eine 98 %ig Chance, daß alle nicht stubenreinen Hunde was mit der Niere haben?

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    und da hunde kaum zeitgefühl haben klappte das prima. und ich bin der meinung, man kann das auch noch älteren hunden beibringen.

    Ob ich jetzt Aussage zustimme oder nicht - da widersprichst du dir selbst. Denn wenn Hunde kein Zeitgefühl haben, haben Welpen es auch nicht ;)