Beiträge von grPups

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    @Hundejunkie95 Darf ich fragen warum du keinen Korb drauf machst?

    Und damit auch die Frage direkt an euch alle, wer von euch macht wann einen Korb drauf?


    Knightley trägt seinen eigentlich fast immer. Er hat zwar einen guten Abruf und steht allgemein gut im Kommando, läuft recht manierlich an fremden Hunden vorbei, ich blocke auch unerwünschte Hunde und er kann inzwischen auch brav sitzen bleiben wenn ich mich unterhalte oder wenn ein anderer Hund pöbelt. Eigentlich läuft unser Alltag zu 97% unauffällig, aber bei den 3% würde er sofort zu hacken.
    Natürlich trägt er drinnen keinen und auch aufm Platz nicht. Aufm Feld wo ich mehrere 100m weit schaun kann in alle Richtungen auch nicht.

    Ich würde ein unerwünschtes Verhalten auch nicht nur durch ein Kommando wie z.B. Sitz unterbrechen. Da hätte ich die gleichen Bedenken wie @kamikazeherz. Ich finde es viel sinnvoller ein unerwünschtes Verhalten mittels einer Korrektur abzubrechen und dann, wenn der Hund sein tun unterbricht ein Kommando geben was er statt dessen tun kann. Tut er dies, gibt's ein Lob.
    Macht er es nicht, wiederhole ich und Lob dann bei/nach der Ausführung. Je nach dem wie schwierig die Situation war angepasst.
    Sollte er trotz Kommando sich wieder für sein unerwünschtes Verhalten entscheiden gibt's noch eine Korrektur, dann wieder das Kommando, bei Ausführung Lob.

    Und klar ist eine Korrektur auch eine Art Strafe. Aber das Wort Strafe verstehen die meisten so das Gewalt angewendet wird. Oder das etwas unangemessen passiert. Daher finde ich das Wort unpassend.
    Eine Korrektur ist ja eher so das ich dem Hund sage das 1+1 nicht 3 sondern 2 ist.


    Knurren aktiv Loben würde ich übrigens auch nie. Klar ist das besser als drauf kloppen, aber ich will ja eigentlich das er sich neutral benimmt.
    Angemessen Verteidigen (auch bei sehr aufdringlichen Hunden z.B.) darf er sich natürlich. Und natürlich auch mit knurren. Angemessenes knurren würde ich unkommentiert lassen aber nicht aktiv loben.

    Ich würde meinen Hund nicht mehr einer Gassigängerin in die Hand drücken wenn sie von einem Ausraster schon so mitgenommen wäre. Nicht weil diejenige sicherlich sehr nett und willig ist, sondern einfach weil sie dann nicht das nötige Nervenkostüm mitbringt. Das macht alles nur noch schlimmer. So wird ein Spaziergang für beide im Zweifel zum 'Horror'.
    Wie schlimm sie das selber findet, kannst nur du und vor allem eure Gassigängerin wissen, aber ich würde das ganz klar ansprechen und klar stellen das sie das schon gelassen/ruhig und selbstbewusst hinnehmen muss, bzw. mit dran arbeiten müsste.

    Es ist was ganz anderes wenn man selber unsicher ist und das noch lernen muss, es ist immerhin der eigene Hund. Macht die Situation an sich natürlich nicht besser, aber ich würde mir als Gassigängerin/Betreuerin nur jemanden suchen der mit dem Verhalten meines Hundes umgehen kann. Muss nicht alles perfekt laufen, aber derjenige sollte es 'ab können' und managen können.


    Bzgl. knurren. Mein Hund darf natürlich seine Individualdistanz haben, aber er muss auch lernen andere in seiner Umgebung, auch näheren Umgebung, zu dulden. Ich unterscheide hierbei ganz klar Situativ. Auf dem Platz hat Knightley rein gar nicht zu knurren nur weil ein Hund in der Nähe ist. Solange der nicht quasi auf ihn drauf hüpft hat der ruhig bei mir zu sitzen/ zu arbeiten.
    Ich halt aber auch entsprechende Hibbel und aufdringliche Hunde fern. Heißt 1-2m Abstand bitte. Kein Kontakt.
    Natürlich nicht wenn mein Hund schon auf 20m ausrasten würde, dann wäre das mein Ziel. Bzw. ist das z.Z. mein Ziel draußen, aufm Platz ist das hier kein Thema mehr. :applaus:
    Leider halten sich viele Hundehalter in freier Natur nicht an das Kontaktverbot, aber das wird immer so sein. Daher muss Knightley lernen ruhige und augenscheinlich nette Hunde kommentarlos zu dulden. Weg gehen darf er immer, alles andere Regel ich.

    Ja genau. Ich roll das, bzw werf das irgendwo lang oder ins Laub. Knightley hat anfangs auch länger gebraucht Futter mit Korb aufzunehmen, aber inzwischen ist er da echt zackig. Kommt natürlich auch ein wenig auf die Art des Maulkorbs an. Klar.
    Wenn wir mit Korb Tricksen dann meist bekannte Sachen und dann gibts ein gerolltes Futterstück, oder wir rennen zwischen durch oder so. Also mit schön Aktion und quasi Zwischenstops mit Übungen/Tricks um auch Spannung aufzubauen z.B.

    Knightley trägt seinen Korb aber auch fast immer. Denk das spielt auch ne große Rolle.

    Ganz beliebt Futterrollen, Suchen, mit Frauchen um die Wette laufen, etwas Raufen dabei und natürlich so Sachen wie quer durch den Wald 'hüpfen', irgendwo drauf oder drunter. Auch Tricks und UO (was ja auch nur Tricks sind) findet Knightley super. Er lässt sich aber wirklich auch mit allem für alles begeistern. :D
    Mit dem Schwesterchen spielen steht auch gaaanz hoch im Kurs. Dabei brauch er kein Körbchen, aber immer mal wieder bleibts drauf, nur so quasi.

    Es gibt aber auch bei Kurznasigen Rassen Exemplare und Zuchten die eben dieses haben einfach nur eine kurze Nase, nix mit Atemproblemen und nix mit eigentlich keine Nase vorhanden!
    Muss man halt drauf achten, aber die Rasse deswegen ausschließen würde ich nicht wenn ansonsten passt. :smile:

    Ich mach das auf beide Arten, eben, wie die meisten auch schreiben, je nach Situation.
    Bei meinem Mörbchen ist es meist auch viel wichtiger das ich die Situation gelassen hinnehme als das ich da drum rum clicker oder so. Da ist schon teilweise eine gesteigerte Aufmerksamkeit meiner seits das bisschen zu viel. Oder ich lenk seinen Fokus nochmal extra auf die Situation/den Gegenstand und er kann sich da schön reinsteigern.
    In von mir als ungefährlich eingestuften Situationen muss der Hund also 'da durch'.


    Und weils u.a. um den Maulkorb ging:
    Den hab ich übrigens so auftrainiert das Knightley erstmal einen Halti auf hatte. Der ist super leicht. Da durfte er einfach nicht dran und wir haben uns ansonsten verhalten wie immer. Hab da nix groß schön gefüttert.
    Den Metallkorb hat er gehasst (passte auch nicht gut), den jetzt aus Biothane findet er aber nicht schlimm. Beide hab ich 'einfach' drauf gepackt und raus. Gespielt, gefressen damit, getan als wäre er nicht da, Spaß zusammen gehabt, alles gut.

    Fand und find nur wichtig das der Hund den nicht nur in blöden Situationen auf hat, egal wie auftrainiert.

    Und auch wenn z.B. Knightley beschwichtigt wenn man uns trifft (weil das jemand erwähnt hatte), liegt das nicht an dem Körbchen, sondern an der Begegnungssituation. Könnte bei den jeweils gesehenen Hunden auch sein.

    Ich würde dir von einem Boxer erst mal abraten.
    Auch wenn es sicher sehr tolle Hunde sind, sportlich, lernwillig, gute 'Kumpel' und mit Wach- und Schutzrieb ausgestattet, wenn auch unterschiedlich stark, so sind das für mich aber alles auch Sachen die echt schief gehen können, gerade mit Kindern und gerade beim ersten Hund.

    Sei dir bewusst das Boxer gerade in jungen Jahren sehr viel Energie haben (und sie werden echt spät Erwachsener, so mit rund 4Jahren), sehr ungestüm sind (Küsschen geben aus dem Stand, incl. blutiger Lippen und angeschlagener Nasen z.B.), sich unheimlich schnell puschen, das sie häufig bei anderen Rassen nicht willkommen sind da sie sehr stürmisch sind und sehr körperbetont agieren. Viele sind (ganz Gebrauchshund typisch) Erwachsen auch nicht mehr scharf auf Fremdhundkontakte.
    Was sich an sich schön liest, das 'mutige', kann gerade bei einer Person auf die sie aufpassen sollen/wollen ganz arg nach hinten gehen. Da übersetz mal 'mutig' mit 'geht nach vorne'. Da muss man schon wissen wie man damit umgeht, und auch wissen ob man das möchte.
    Viele Trainer die ich kennen gelernt habe kommen z.B. auch nicht mit der Art vom Boxer klar. Sehr Impulsiv, Energie geladen, überspielen vieles mit hibbeln und fiddeln, sind zuweilen aber echte Mörbchen, sprich Sensibelchen die trotz allem klare Ansagen und feste Regeln brauchen. Die laufen nicht mal so eben nebenher. Es sind trotz allem, wenn auch gemäßigte, Gebrauchshunde die sehr lange in der Pubertät hängen.

    Super tolle Hunde, die echt alles mit machen. Denen fast alles Spaß macht, sehr leicht zu begeistern und im Sport für mich einfach toll. :herzen1:

    Tolle Hunde ganz klar, aber den Typus Hund muss man wollen und man muss mit ihnen umgehen können.
    Das ist einfach, wenn nicht schön älter, kein gesetzter, ruhiger Hund. :ka: Und ich glaube der würde hier besser passen, so von dem was du schreibst.
    Ich würde mich an eurer Stelle bei den klassischen Therapiehunden umsehen.

    @Bubara ich hab für meinen nicht Retriever auch die Retrieverbücher von Norma Zvolzky. Funktioniert auch prima!
    Find vor allem den Hintergrund (wie wo der Wind geht/ wann Hund was riechen kann, wie und wo er sich orientiert etc.) sehr interessant.
    Auch die Aufmachung mit vielen erklärenden Grafiken.
    Das Trainingsbuch hab ich auch immer wider mitgehabt, lässt sich super mit arbeiten. :smile:

    Die DVD von Imke fand ich persöhnlich nicht ganz so gut wie die Bücher.