Beiträge von Terry

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    Das war ich, deswegen gehe ich mal darauf ein.
    Zum einen war diese Aussage nicht mal speziell auf VDH-Züchter gemünzt. Zum anderen sehe ich Hunde/Tiere nicht als Sache. Auch wenn Du es mir nach diesem Zitat unterstellen könntest.
    Ist das wirklich so falsch zu verstehen was ich geschrieben habe ;) ?

    Meine Aussage sollte in etwa diese sein: solange ich selbst nicht züchte (und das werde ich nie) kann ich an den bestehenden Verhältnissen nur etwas ändern, wenn ich mein Nachfrageverhalten ändere. Die beste aller Welten wäre natürlich, wenn kein Züchter mehr geschundene Kurznasenhunde züchten würde. Die zweitbeste jedoch, wenn er keine Abnehmer finden würde.


    Da gehe zwar mit dir konform, denn ich mache es nicht anders. Nur nützt das in der Realität nicht wirklich viel. Denn diejenigen die wir erreichen müssten, wären die Käufer die einfach nur einen Hund haben wollen und sich mit der Materie nicht soo tiefgreifend beschäftigen wollen wie wir. Und das können wir ihnen auch nicht zum Vorwurf machen. Denn nichts ist heute so kompliziert wie u.a. das Thema Hunde. Nicht jeder möchte dazu fast schon studieren. Und ehrlich: ich sehe es auch nicht ein immer dem, der am Ende der Schlange steht die Verantwortung zuschieben zu wollen.
    Was wir hier in den Foren und in unserem engeren Umfeld sehen ist nur ein Bruchteil. In welche Richtung das wirklich geht kann man doch nur erahnen. Und die Verantwortung liegt letztendlich am Züchter, wenn er damit "werben" will. Solange immer davon geredet wird das es zwar schwarze Schafe gibt aber man nicht bereit ist genau an dem Punkt anzusetzen, solange werden wir vor kommerziellen Vermehrern nicht geschützt sein.

    Ganz im Gegenteil. Die können sich Sicher sein das ihre Geschäfte gut laufen. Denn den späteren HH kennt man nicht. Aber den Züchter. Also wäre da mein erster Ansatz. Dort muss endlich Ordnung herrschen, ein Standard hat immer im Sinne des Hundes zu sein (Wesen, Gesundheit, Aussehen).

    Wenn es dann auch noch eine sinnvolle Regelung für Mischlinge gäbe (nein kein Züchten) dann könnte man endlich dem zukünftigen HH ehrliche, brauchbare Tipps geben und die kommerziellen Vermehrer würden dann vielleicht endlich ausgerottet werden.

    Soo, ich versuche es noch einmal:

    Wie im richtigen Leben ist natürlich immer der Andere schuld. Da es mir nicht um den Aussagenden geht sondern um die Aussagen, zitiere ich ohne Username, denn diese Ansichten haben einige User.

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    Da sind wir doch wieder bei der Verantwortung, die auch jeder Käufer tragen muss. Solange Nachfrage nach diesen Hunden besteht, wird es sie genauso geben.


    Irgendwie hatte ich ja festgestellt das die Zucht der Erhaltung einer Art/Rasse/Gebrauch unterworfen ist. Jetzt stellt sich mir die Frage mit welchem Ziel Züchter an die Sache heran gehen. Wollen sie eine Rasse erhalten oder verbessern? Oder geht ihr Ziel in die kommerzielle Richtung? Nach der obigen Aussage verstehe ich es so. Wie bei einem Auto oder Mantel oder Geschirrspüler oder.... . Es wird ja oft bemängelt das Hunde in der Rechtsprechung als Sache gesehen werden. Ist das in der Zucht, nur bezogen auf die obige Aussage, wirklich anders?

    Wenn ich an meinen Hunden hänge, wenn ich ein bestimmtes Zuchtziel vor Augen habe dass das Wesen, Gesundheit und Aussehen bestimmt, so werde ich bei einem Lebewesen doch nicht nach Angebot und Nachfrage richten. Wenn ich dies als Grundlage sehe dann fällt mir nur noch das Wort Vermehrer ein. Gibt halt noch ein paar Papiere dazu die den Stempel VDH tragen und schon klingelt es in er Kasse. Oder?

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    Hier ist nicht der VDH Schuld er gibt nur den Standart vor, die Auslegung ist Züchtersache


    Warum ist es dann so wichtig das VDH draufsteht? Wenn er sich auf die Fahne schreibt das unter strengsten Kontrollen gezüchtet wird und die Zuchtverbände dem VDH "gehören" warum schiebt er es auf die Zuchtverbände?
    Im Moment sind wir hier: Verantwortung wird geschoben VDH --> Zuchtverband --> Züchter ---> HH.
    Wobei der HH wohl die Ar***karte gezogen hat, denn er ist letztendlich an allem Schuld :D

    Zitat

    Tja, und genau da hapert das oftmals. Denn die Welpenkäufer melden sich oft nicht... grad was gesundheitliche Dinge angeht... oder sie machen gewisse Untersuchungen nicht.

    Es herrscht leider der Gedanke: WOZU? Hundi ist doch gesund....


    Das bedeutet aber auch das, wenn ich mir einen VDH-Hund kaufe 15 Jahre an den Verband gebunden bin? Ich mir also nicht einen Rassehund kaufen darf weil ich einfach einen Hund haben möchte und mich um ihn kümmern möchte? :???:


    @ Daschenka
    Danke für deinen Bericht.


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    und nur weil der käufer sich nicht die mühe macht und mal bischen nachforscht, sich über die rasse informiert ist jetzt der vdh böse?


    Warum gehe ich zum Züchter? Weil ich theoretisch der Meinung bin das der Züchter weiß was er tut, warum er es tut und weil er es aus Liebe zum Hund (Rasse) macht. Und nun wird der Käufer in die Pflicht genommen?

    Wenn ein Käufer sich so sehr in die Materie hineinknieen muss, dann muss er nicht zum VDH. Dann kann er sich mit dem Wissen sicherlich die Zucht aussuchen, die ihm gefällt, ob nun VDH draufsteht oder nicht.

    Der VDH wird immer wieder empfohlen damit Käufer die größtmögliche Sicherheit haben einen gesunden Hund zu bekommen.

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    Wenn der Züchter nicht von der Zucht lebt, sollte er das tun. Lebt er davon, und davon gibts mittlerweile genug, MUß er verkaufen. Egal was und an wen.


    Das erste verstehe ich als Zucht das zweite wäre dann ein züchtender Vermehrer mit Papieren und VDH-Stempel.

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    (aufreg) Hier schrieben jetzt nun schon einige: jaaa, was ist aber, wenn nun einer ne Hündin mit Papieren hat und da kommt nun ein Rüde ebenfalls mit Papieren drauf und die sind beide untersucht und blabla, ist das dann auch sooo böse?

    JA, das ist absolut ASOZIAL (=gegen die Gemeinschaft). Selber will man nen Hund haben, der aus einer qualifizierten Zucht kommt. Man selber legt da Wert drauf und geht einfach hin, legt Geld hin und erwirbt einen solchen Hund. Aber dann ist plötzlich alles andere egal: Die Gesundheit der Rasse ist plötzlich egal, weil man hat ja nun selber einen. Nach mir die Sintflut. Egoismus in Reinkultur. Alle anderen sollen mal schön was für MICH tun, dafür sorgen, daß ICH nen gesunden rassetypischen Hund kaufen kann. Aber ich? ICH soll plötzlich selber was tun? nö, mir doch egal. MEIN Hund ist ja gesund und was danach kommt? ph, kann ich doch nix für. örks....


    ah ja. Wie kommt man auf Asozial? Was ist für die Zucht wichtig? Genau, das man, der Gesundheit und des Wesens willen, verfolgen kann wer alles mit gemischt hat. So, und nun gibt es halt Welpen von zwei Hunden - Zuchthündin und Zuchtrüde verschiedener Rassen. Was soll daran böse sein? Papiere bekommen sie keine (leider, wie schon geschrieben sollten auch Mischlinge endlich als Hunde gesehen werden und damit ihre Daseinsberechtigung haben und gleichzeitig auch ein Recht auf gesunde Welpen) und gezüchtet sollte auch nicht werden (Kreieren einer neuen Rasse z.B.). Ok, das restliche markierte verstehe ich nicht so ganz :???:

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    Copper ist im ASCA und ich hätte jetzt zum Beispiel eine VDH-Hündin im Bekanntenkreis. Beide würde in allen Bereichen perfekt zusammen passen. Tja.. um Züchten zu können, müsste ich Copper nun erst im VDH typisieren lassen. Die ASCA-Papiere gelten da nicht. Und DAS ist halt etwas, was mir bei den ganzen Verbänden irgendwo ein bisschen negativ aufstößt. Coppers Vorfahren sind alle bekannt...ABER, wenn ich Copper jetzt im VDH typisieren lassen würde, würden seine Eltern zB nicht in die Papiere eingetragen werden....jetzt nenn mir mal bitte da den Sinn? Schließlich geht es doch darum, genaueres über die Vorfahren zu wissen, um eventuelle Krankheiten auszuschließen. Ich dürfte dann zwar im VDH züchten und die Welpen bekämen Papiere...aber über die Vorfahren wissen die neuen Besitzer dann auch nicht mehr, als bei nem Nicht-VDH-ler.


    Nun ja, die Frage ist doch geht es wirklich noch um den Hund und will man den Käufern was gutes. Sieht wohl eher nicht so aus.

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    Denkt doch mal bitte daran, wer denn ausserhalb eines Verbandes kontrolliert, wie oft die Hündin wirft?
    Innerhalb des Verbandes gibt es genaue Regeln, wie oft die Hündin gedeckt werden darf und bis zu welchem Alter.


    Na wenn das keine gute Begründung ist einen Verband für Mischlinge zu gründen deren Aufgaben die gleichen wären, die der VDH sich auf die Fahne geschrieben hat. Wer macht mit :D

    Wie Knautschgesicht schon erwähnt: der VDH ist theoretisch eine gute Sache, praktisch verderben zu viele Köche den Brei. Wenn man nur noch dabei ist den schwarzen Peter weiter und weiter zu schieben bis er beim HH/Kunden landet, kann doch an der ganzen Sache was nicht stimmen.

    Der zukünftige HH soll sich einen Kopf machen wie er sein Leben mit dem Hund gestaltet. Damit ist so mancher ja schon überfordert. Für das Gütesiegel der Rassezucht sind andere Verantwortlich.

    Ausnahmsweise habe ich mir es diesmal erspart alle Beiträge zu lesen bis auf die letzten.

    Aber dieses Thema beschäftigt mich auch immer wieder.

    Als erstes einmal: würde es nur noch Rassehunde (des FCI) geben, würde die Hundewelt etwas schönes verlieren > ihre schönen Mischlinge, welche immer eine Überraschung sind und auch uns Menschen bereichern.

    Züchten
    Das kreiere eines Hundes, welcher den Wünschen des Menschen so nahe wie möglich kommt. Da die Wünsche der Menschen verschieden sind, gibt es auch verschiedene Zuchtziele. Soweit, so gut.
    Liegt das Hauptaugenmerk auf Aussehen, geht die Zucht den Bach runter. Für Hund und Mensch. Liegt das Hauptaugenmerk auf Aussehen und Wesen, sind wir schon ein Stück weiter. Nur fragt sich was da den Züchter vorschwebt. Liegt das Hauptaugenmerk auf Wesen, Gesundheit und Aussehen, sind wir am Ziel einer Zucht. Wobei das natürlich auch Züchter abhängig ist, aber damit wäre wenigstens für jeden Käuferanspruch etwas dabei.

    Ob da nun VDH drauf, drüber, drunter steht ist wurscht. Wer züchtet, egal wo, und die Anforderung, die eine vernünftige Zucht erfüllt, ist ein Züchter. Will heißen, wenn Rassen schon länger bestehen, das der Stammbaum so weit wie möglich in die Vergangenheit reicht, mit allen Infos die vorhanden sind.

    Warum nun keine neuen Rassen kreiert werden sollen ist mir schleierhaft. Denn das Ziel ist das Gleiche. Den Wunsch des Menschen so nahe wie möglich zu kommen.

    Mischlinge
    Alle heutigen Rassehunde bestehen urspünglich aus verschiedenen Rassen/Mischlingen. Es wurde experimentiert bis man zu seiner Wunschrasse gekommen ist. Warum ist aber der Mensch so verrückt nach Rassen (oder im Alltag auf bestimmte Marken)?
    Wenn es darum geht einen gesunden Hund für verschiedene Anforderungen zu haben, wäre es nicht geschickt auch alle anderen Hunde mit Papiere zu versehen. Einfach um zu sehen welche Gesundheitlichen, Charakterlichen Ergebnisse Positiv oder Negativ sind?
    Ashkii z.B. ist ein Mischling. Die Eltern haben Papiere, es lässt sich also seine Vergangenheit (Genetisch) zurück verfolgen. Ich würde damit zwar keine Papiere von einem Zuchtverband bekommen, aber Papiere aus denen seine Vergangenheit zu erkennen ist. Gleichzeitig würden diese Papiere weiter geführt z.B. mit den Ergebnissen bei einer Mischlingsschau.

    Sollte Ashkii nun an einen Ups-Wurf beteiligt sein (keine Bange, das passiert garantiert nicht :D ) und die Hündin hätte auch Papiere, würde man so wenigstens keine 100igen Überraschungseier mit den Welpen haben. Denn gesundheitliche Risiken könnte der Käufer an den Papieren erkennen. Gerade wichtig wenn einer der Hunde z.B. bei der Mischlingsschau Fehler aufweist.

    Kann ein (angeblicher?) Ups-Wurf-Besitzer keine Papiere aufweisen, ist dem Käufer eines Welpen das Risiko bewusst und muss damit leben.

    Vermehrer
    Vermehrung bedeutet ja nichts anderes als das eine Art sich fortpflanzt. Um eine Art erhalten zu können hat die Natur einige Dinge vorgegeben die wir als Menschen aus moralischer Sicht nicht so ohne weiteres umsetzen können, sollen, wollen. Wobei auch das auf die Sichtweise des einzelnen Menschen ankommt (die Sich des Hundes spielt eher keine Rolle).

    Also sind auch Züchter Vermehrer, sie vermehren aber nach bestimmten Richtlinien, welche der Mensch (wer sonst) vorgegeben hat, oder auch nicht (Ups-Würfe).

    Dass das Wort "Vermehrer" nun gerade für die Geschäftsleute verwendet wird, welche in Fabriken und Privat ihre Hündinnen decken lassen ohne Rücksicht auf Verluste und somit kranke Welpen auf den Markt schmeißen, verstehe ich nicht wirklich.

    Aber nun gut, es ist so wie es ist und Vermehrer bedeutet die rein kommerzielle Vermehrung von Hunden ohne das Ziel zu haben im Sinne des Hundes zu handeln und halt ohne Richtlinien.

    VDH
    Ein Monopol (zumindest wird es dazu gemacht, da seeehr viele auf einen VDH-Hund schwören) welcher auch menschelt. Sie erheben für sich den Anspruch das unter strengen Kontrollen gezüchtet wird. Es scheinen (ich stütze mich nur auf Dinge die ich hier im Forum und im www gelesen habe) Richtlinien zu bestehen welche nicht im Sinne der Hunde sind (Hündinnen für ein oder mehrere Würfe zu verborgen?). Wie kann man davon ausgehen das es im VDH alles seine Richtigkeit hat und deswegen jedem "Neukunden" ans Herz legen das nur der VDH der richtige Weg ist?

    Hundehaltung und Hundehalter
    Hundehaltung spiegelt eigentlich unsere Gesellschaft wieder. Jeder hat so seine Vorstellungen und kann dies auch gut Begründen (aus seiner Sicht). Ob da immer die Sorge um den Hund besteht wage ich zu bezweifeln. Menschen schaffen sich aus unterschiedlichen Gründen Hunde an und sind im Vorfeld meist schon völlig überfordert. Wenn man nach den Foren ginge müssten sie weiter reichende Ahnung von der Zucht haben, das Verhalten von Hunden studiert haben und natürlich den Part der Ernährung will ich nicht vergessen.

    Und dabei wollen viele Menschen einfach nur einen Hund :sad2: Und diese geraten dann mal ganz schnell an die rein kommerziellen Vermehrer und haben dann nicht nur das Pech einen kranken Welpen zu erwischen sondern dann auch noch den Kopf abgerissen zu bekommen von anderen HH welche ja eh nur Rassehunde und dann noch vom VDH empfehlen würden.

    So, ich hoffe ich war nicht zu OT. Aber mein Resümee ist: ich halte zur Zeit gar nichts vom Züchten, egal wo, solange nicht an alle Hunde gedacht wird, egal wie sie aussehen. Den rein kommerziellen Vermehrern muss das Handwerk gelegt werden. Aber ich möchte nicht noch mehr ausschweifen :D

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    Andererseits sollte aber auch die Halterin der 3 Hunde die Sache -- auch wenn ich meine, dass sie hier keine Schuld trifft -- die Geschichte nutzen, um nochmal neu nachdenken. Hat sie im Ernstfall ihre 3 wirklich unter Kontrolle? Und wenn nein, was könnte sie ggf. anders machen?

    Ich versuche, aus jeder haarigen Situation zu lernen. Auch dann, wenn ich spontan meine, der andere HH hätte falsch gehandelt.

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    Ich hab nix gesagt, war aber stinkwütend. Was habe ich draus gelernt? Verlass dich nie drauf, dass der andere HH das tut, wonach es aussieht (seinen Hund sichern und vorbeigehen). Sei auf alles vorbereitet und überlege dir eine Option wie du eingreifen oder ausweichen kannst.

    Danke ;)

    Tja, so ist leider die Realität, Tanja. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber mit einem zurückhaltenden, gut kommunizierenden Hund geht man so manchem Ärger aus dem Weg.

    Man muss mit der anderen Sichtweise eines Menschen rechnen. Auch wenn sie Falsch ist, wobei ja Falsch und Richtig immer am Verständnis des Einzelnen liegt.

    Das die Haftpflichtversicherung zahlt hat wohl eher nichts mit Recht/Unrecht zu tun als eher mit Sachbeschädigung. Wobei dies wohl auch auf die Sichtweise der Versicherung (und die Höhe der Kosten) oder, wenn notwendig, des Richters ankommt :???:

    Und mit den Besitzer des kleinen Timmys sollte auf jeden Fall Klartext geredet werden. Auch wenn sie ihren Fehler wohl nicht einsehen wird :/ Aber je mehr Gegenwind sie bekommen, umso indirekt hilfreicher ist es vielleicht für den anderen HH.

    na ja, Unfälle können und werden immer passieren.

    Ich möchte aber das meine Hunde keine anderen Hunde verletzen (Schrammen und Löcher bei der Kommunikation oder im Spiel mal ausgenommen, so empfindlich bin ich nicht). Denn mir tut der andere Hund Leid. Wer daran Schuld ist das es soweit kommen kann ist mir dann erst einmal egal. Ich werde aber immer andere vor meinen Hunden schützen.

    Als ich noch mit Barry alleine war haben wir uns entgegen stürmenden Hunden zusammen entgegen gestellt. Ich habe die Hunde verscheucht, Barry hat neben mir die Hunde fixiert und hätte Notfalls eingegriffen wenn sie auf mich losgegagen wären.

    Ist aber selten passiert und ich bin noch keinem Hund begegnet der sich uns mit Beschädigungsabsicht genähert hat. Warum sollte ich mein Hund den anderen dann lochen lassen?

    Meine beiden Papnasen, Ashkii der -TutNix- und Carlos der -ich weiß es noch nicht- sind auch schwerer Händelbar als Barry damals. Bei Begegnungen, welche hier sehr selten sind da fast alle Hunde an der Leine, konzentriere ich mich auf Carlos. Ashkii kann ich notfalls einfach loslassen, denn der "will nur spielen". Carlos wird von mir abgeschirmt da ich weder möchte das Carlos gelocht wird noch der andere Hund.

    Wir sind noch am arbeiten das Carlos genauso gelassen wird wie Barry. Solange bin ich noch gefordert.

    Die Verantwortung für meinen Hund/meine Hunde trage ich.

    Ich muss meinen Hund/Hunde so führen das er/sie keine Gefahr für Andere darstellen können.

    Weiß ich das mein Hund andere Hunde nicht mag bzw. sie erzieht (Barry) liegt es in meiner Verantwortung ihn davon zu überzeugen, das er sich zurücknehmen kann, wenn dies in einem Radius von ca. 3 Metern geschieht, da ich nahe genug um regeln zu können.

    Dies lernen auch meine Youngster Ashkii und Carlos.

    Alles was weiter entfernt geschieht, außerhalb meines Radius dürfen sie selbst regeln.

    Dies betrifft, für mich, Hunde welche nicht zu Beschädigsbeißen tendieren.

    Einen Hund der Beschädigt, läuft bei mir entweder nicht ohne Leine, oder wenn, dann mit MK.

    Für ihn gilt erst recht das er a) sich auf mich verlassen kann das ich Regeln kann und b) es wäre der der einzige Typ Hund den ich unter 100%iges Kommando stellen würde.

    Na ja, und solche Zwerge die auf mich zukommen und dann noch friedlich sind, an die dürfen meine Hunde sicherlich nicht mit Beschädigungsabsicht ran.

    Genauso dürfen meine Hunde nicht einfach zu angeleinten Hunden. Wenn dies doch mal geschieht, weil ich gepennt habe, hat Ashkii (der das schon geschafft hat) Pech gehabt wenn er sich ein Loch in den Pelz abholt.

    Wenn sich allerdings jeder auf seinen Hund konzentriert, sollte es zu solchen Zwischenfällen nicht kommen.

    Ich bin der Auffassung das beide HH sich mal den Kopf machen sollten wie sie solchen Situationen begegnen. Jeder trägt für seinen Hund die Verantwortung.


    Die Idee gefällt mir und wäre auch Sinnvoll. Da steckt wenigstens Logik hinter ;)

    Zitat

    Hatte in den letzten Tagen nicht die Zeit mich hier nochmal zu melden. :roll:

    Futter und medizinische Versorgung dürften ganz oben auf der Liste stehen. Weiter unten dann Dinge wie Kissen, Decken und wenn's nicht zu schwer ist auch nen Hundekorb (wir haben noch einen mittelgroßen, unbeschädigten aus Plastik Zuhause). Auch nen Ball, ein oder mehrere Kauspielzeuge (kosten ja nicht die Welt) und Näpfe. Vielleicht nehm ich auch einpaar Dinge mit die wir noch von unserem Hund übrig haben, wenn was nützliches dabei ist.
    Ich glaub ich nehm auch noch ein gutes Welpenbuch mit (hab 7 oder so). Auch liegt hier ein Lexikon mit Hundekrankheiten und erste Hilfe-Anweisungen. Da weiß ich nicht ob ich das brauch, da nochnie ne ernsthafte Krankheit bei den Hunden meines Onkels vorgefallen ist. (Und um ehrlich zu sein weiß ich garnicht ob er ÜBERHAUPT keine Hilfe von Tierärzten annimmt. Könnte ja sein, denn die Hunde sehen alles andere als schlecht aus...)
    Für mich liest es sich so, das die Mitnahme von Geldmitteln wohl die beste Lösung wäre. Kissen etc. werden wohl eher vom eigenen Gefühl her "benötig" als in der Wirklichkeit, oder :D Das Futter das sie dort bekommen sind sie gewohnt. Würde mich also mit Futter auch nicht abschleppen. Denn den Hunden geht es doch gut. Vor Ort wäre es für mich sinnvoller Entscheidungen zu treffen. Da dein Onkel sich ja um die Hunde kümmert würde ich es dann auch mit ihm absprechen. Er kennt die TÄte vor Ort, weiß die Preise.
    ..


    Wie teuer wird es denn wenn man ein Paket schickt? Wurm- und Vitaminmittel z.B.? Dann könntest du auch vor Ort erst einmal abklären was wirklich gebraucht wird und dann lieber ein Paket anfordern wenn es vor Ort zu teuer ist.

    Sehe es einfach von der Seite: wäre es ihr Hund würde sie auf andere Dinge Wert legen als du. Und so stellt sich das Beobachtete für sie "falsch" dar.

    Nun ist es aber dein Hund. Ihr bildet eine Gemeinschaft und habt euch aufeinander eingespielt. Wenn du also keinerlei Dinge hast die du verändern möchtest weil es euer Leben vereinfachen würde, nimm es einfach nur zur Kenntnis.

    Aus ihrer Sicht ist der Einwand ok, aber aus deiner Sicht eben nicht. Brauchst also das Verhalten von Guinness nicht in Frage zu stellen.

    Nehme die Hinweise nicht als Negativ auf. Du hast dadurch die Möglichkeit es zu überdenken. Und da ihr euch Wohl fühlt kannst du das der Bekannten auch so mitteilen. Wenn die Hinweise allerdings aufdringlich sind würde ich das dann dankend unterbinden.

    Zitat

    Mich machen zwei Punkte, die sie mir ankreidet, nachdenklich

    Unsere Bindung
    und die Sache mit dem in unsicheren Situationen nicht hinter mir verstecken....


    Überlege nicht die Punkte sondern warum es dich nachdenklich macht. Was sagt dein Bauchgefühl? Wie schon von mir erwähnt: wenn du in dein Zusammenleben mit den Hunden keine Probleme hast und du mit allem zufrieden bist, dann lasse dich nicht verunsichern. Ansonsten würde ich mir dazu die Meinung verschiedener "Beobachter" einholen (um dann vielleicht festzustellen das da jeder seine "Wünsche" mit einfließen lässt ;) ).