Beiträge von Terry

    In Berlin würde ich heute meine Youngster wohl auch nicht mehr vor einem Geschäft anbinden.

    Hier sind meine Hunde öfter mit dabei. Ich verbinde die Spaziergänge mit kleinen Einkäufen. Außer zum Supermarkt (und logisch Bäcker) dürfen sie überall mit hinein. Vorm Supermarkt sitzen sie etwas vom Eingang entfernt (dort gibt es eine "Parkzone" für Hunde) und sie warten dort aufmerksam aber ruhig.

    Solange Carlos dabei ist mache ich mir weniger Sorgen. Denn der reagiert nur mit "anstarren" wenn er angesprochen wird. Und da getrauen sich die meisten Leute nicht ran.

    Wenn ich mit Ashkii allein bin, bin ich vorsichtiger. Der Depp würde vielleicht mit jedem mit gehen. Mit gerade gekauften Katzenfutter wurde der arme verhungerte Hund auch schon beim Warten :D versorgt. Der gute Mann wollte ihm was gutes tun.

    Sehe ich hier nicht wirklich dramatisch, da ich hier im Ort die Erfahrung gemacht habe das fremde Hunde so respektiert werden, das sie nicht einfach angefasst werden. Auch von Kindern nicht.

    Trotzdem wird nur das aller Nötigste schnell geholt wenn die Hunde draußen warten müssen. Will ja nichts herauf beschwören ;)

    Viele Hunde wären auch glücklicher wenn sie ihrer Freiheit nachgehen dürften. Vor allen Dingen Hunde welche so aufgewachsen sind und auf "Wanderschaft" gehen durften wann sie wollten.

    Auch hier laufen immer wieder, erlaubter Weise, Hunde frei. Und ruhige, ungefährliche Straßen gibt es hier nicht wirklich.

    Immer wieder gibt es hier Berichte über HH welche ihre Hunde einfach laufen lassen. Dann ist oft Verdruß unter den Usern angesagt, denn der Hund könnte ja überfahren werden. Unverantwortlicher HH.

    Warum wird das bei Katzen eher in Kauf genommen. Darf nur die Katze "glücklich" sein (wobei ja letztendlich immer der Mensch meint entscheiden zu können wie ein Tier sich wann, wie zu fühlen hat, jedenfalls mein Eindruck)?

    Dumm gelaufen wenn Katze platt ist, ihr Pech wenn sie so doof ist einen begrüßen will und dabei überfahren wird (mich gruselt es gerade *schüttel*). Aber sie hat ja vorher "glücklich" gelebt.

    Was ist nun der Unterschied zu einer Freigängerkatze (welche auch Verkehrsunfälle verursachen kann, welche oft genug fremde Gärten verunreinigt und auch für Wild nicht wirklich ungefährlich ist) zu vom HH erlaubten unkontrolliertem Freigang mancher Hunde, gerade auf Dörfern?

    Zitat

    OT: Sprengstoff-, Drogen-, Schimmel-, Leichenspuehrhunde sind m.M.n. was anderes. Ich seh zumindes einen Unterschied darin, ob ich die Blondies etwas suchen lasse (Schluessel, Geldmuenze, ..) oder ob die in die Suche nach einem Opfer gehen. Die Huendin sucht auch Leichengeruch, ich glaube das lass ich mir mal zeigen.

    Ich sag natuerlich nicht, dass ist alles ueberzogen! Ich finde es nur seltsam, wie schnell ein Hund als Balljunkie abgestempelt wird :nixweiss:


    Kommt evtl. auf den Blick des Einzelnen an wie er es empfindet?

    Aus meinem Verein hatte eine Bekannte mit ihrem Toller die Rettungsarbeit angefangen. Sie musste bzw. hat von sich aus Schluß gemacht, da dieser Hund von Klein auf so heiß auf den Ball gemacht wurde, das es Jahre dauerte dies wieder in vernünftige Bahnen zu lenken.

    Dieses "Ballgeil" machen wurde als Normal angesehen um Arbeiten zu können. Sicherlich hat ein Ball nicht auf jeden Hund die Gleiche Wirkung, ich könnte mir aber vorstellen das mancher HH dann gar nicht merkt das er mit einem Balljunkie arbeitet, da dies dort evtl. so gewünscht wird?

    lotuselise
    :gut: :gut:
    Ich habe mich sogar von den Elternabenden freistellen lassen (in Rücksprache also mit den Lehrern) weil mir da viele Eltern auf den Geist gingen und in den Elternabende kaum noch Schulstoff besprochen wurde.

    Heute würde ich den Eltern Dampf machen, damals war ich leider noch nicht so weit :roll:

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    Wie aber soll ein Lehrer mit einer Gruppe von Kindern Unterricht abhalten und Wissen vermitteln, wenn zumindest Teile der Schülerschaft eben nicht von den Eltern erzogen sondern maximal VERzogen werden?


    Es wurde hier ja nun schon angesprochen aber auch ich habe die Erfahrung gemacht: Lehrer werden, sollte eine Berufung sein. Zu wissen das einem Kinder verschiedener Erziehungsschichten gegenüber sein wird und diesem mit viel "ich möchte diesen Kindern allen etwas lehren" entgegen zu treten.

    Meine Kinder haben Lehrer kennen gelernt welche ihren Job als Berufung ansahen und diese hatten keine Probleme (Reibung ja) mit Kindern welche von Hause aus nicht viel mitbekommen haben (da dies ja ein Hundeforum ist: Respekt, Vertrauen, Freiheit).

    Nun ist es natürlich ein Einfaches alles auf die Kinder/Jugendlichen zu schieben. Leider wird aber übersehen das unser Bildungsystem ja schon einen gewaltigen Knax hat. Das steht dann vielen engagierten Lehrern im Wege. Aber das ist jetzt zu OT.

    Zitat

    Aber was soll die ganze Vertuschung??? DAS ist nunmal so und man sollte es als Fleischesser nunmal wissen wie das Rindersteak von der Weide auf den Teller kommt. Dass dieser Weg leider nie schön ist, vergessen die meisten.


    Das ist doch gar nicht der Punkt. Warum klammert sich man da so derart daran?

    Genau das ist es was mich an diesem Thema stört: wer sagt denn etwas von Vertuschung? Alle sind sich einig das den Kindern so früh wie möglich der Alltag nahe gebracht wird. Und da gehört auch das Thema Nahrungsmittel dazu.

    Das wie ist der ausschlaggebende Punkt. Und ja, da hätte es von mir so richtig Ärger gegeben, wenn so unpädagogisch sich die Lehrer meiner Kinder verhalten hätten.

    Ne, meine Kinder mussten einer Schlachtung nie beiwohnen. Sie wussten schon sehr früh wo das Fleisch, Gemüse, Eier usw. her kommt.

    Sie haben unsere Haustiere begleiten dürfen bevor sie eingeschläfert wurden (gestorben sind) und auch danach. Mein Sohn hat ein Praktikum in einer Tierklinik gemacht, da hat er ganz andere Dinge kennen gelernt. Und meine Tochter und mein Sohn haben auch keine Probleme damit das Geschlachtet/Gestorben wird (ob Mensch oder Tier).

    Sie haben es aber für sie speziell angepasst erleben/erlernen/erfahren dürfen. Ohne Schockmomente, ohne Holzhammermethode. Genauso wie es Kinder, welche auf Höfen, auf denen geschlachtet werden, lernen durften.

    Warum steht man dieses nicht jedem Kind, angepasst, zu?

    Genauso wie der HH der Schlüssel zum Hund ist, sind Eltern der Schlüssel zum Kind.

    Wenn jemand überhaupt etwas lernen muss dann die Eltern, im Umgang mit der Umwelt.

    Und mich wundert doch das hier überhaupt nicht realisiert wird das es genau das ist was den jetzt Erwachsenen, die als Kind mit dem Schlachten von Tieren groß geworden sind, geholfen hat das sie damit aufwachsen konnten. Sie haben im Alltag gelernt. Durch ihre Eltern/Großeltern. Und hatten damit die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen.

    Das ist doch etwas ganz anderes als vielleicht Kinder, welche mit Gewalt vielleicht sich noch nie auseinander setzen durften und dann wird ihnen eine Schlachtung vorgesetzt.

    Und warum maßen sich andere Menschen an entscheiden zu können was für das einzelne Kind wirklich vertretbar ist, ohne es zu kennen?

    Liegt vielleicht daran das es bei Hunden auch nicht anders ist. Jeder glaubt zu wissen was für den einzelnen Hund gut ist. Ob man den jeweiligen Hund kennt oder nicht spielt gar keine Rolle.

    Und HH und Eltern sind, wenn sie nicht die gleiche Meinung vertreten wie die Verfechter (egal für was) dann eben nicht fähig überhaupt zu erziehen bzw. machen dann natürlich alles falsch.

    Natürlich hätte es dicke gereicht ein schon geschlachtetes Tier mit zu bringen. Dann hätte mit den Kindern darüber gesprochen werden können wie das ganze gehandhabt wird und mit ihnen entschieden werden können einer Schlachtung beizuwohnen. Nachdem die Erlaubnis der Eltern vorliegt bzw. besser sogar noch wenn die Eltern dabei sind. Dann lernen alle was.

    Sich aber immer wieder hinzustellen und zu meinen das man als Erwachsener den Kindern keine eigenen Entscheidungen zugesteht (in dem Fall) find ich nicht wirklich prickelnd.

    Danke Biomais :gut:

    Wie immer beurteilt jeder das Geschehen so wie er selbst damit umgehen kann. Nicht berücksichtigend das andere Menschen (Kinder) auch anders sein können.

    Und Schlachtung ist zwar Normalität (das wie und die Haltung vorher oft nicht) sollte aber den Kindern vernünftig beigebracht werden. Irgendwer schrieb hier das auf dem Stundenplan einer 5ten Klasse es ein Wahlfach gibt das dieses Thema komplex angeht. Das ist die Art und Weise wie sie von einer Schule angeboten werden können.

    Was mich noch ein wenig irritiert: den Kindern wurde also nahe gebracht das es in der Steinzeit so gehandhabt wurde. Das ist ja noch unlogischer für mich. Da man auch bei Kindern nie weiß´was sie überhaupt aufnehmen, wird dann evtl. suggeriert das dies Heute anders ist?

    Schön ist ja auch wieder die Meinung hier das nur weil man diese Handhabung nicht gutheißt und ablehnt natürlich völlig unaufgeklärte Kinder hat :roll:

    Da ich nicht mehr ändern kann (habe zu schnell abgeschickt, war gar nicht meine Absicht) geht es hier weiter:

    gizzmo

    Zitat

    Ich arbeite in einer Arztpraxis. Was glaubst du wieviele unfreundliche Patienten da auftauchen. Und was meinst du was passieren würde, wenn ich denen genauso unfreundlich begegne? - Rischdiiiiiiiiiisch :gut:
    Ich machs andersrum. Je unfreundlicher der Patient, desto freundlicher bin ich. Das nimmt denen dann so dermaßen den Wind aus den Segeln.


    Es ist ein Unterschied ob jemand unfreundlich ist. Darauf gehe ich auch nicht ein. Hier geht es aber um direktes Provozieren, mit der Drohung einer Gewalttat (ob nun gegen Mensch oder Tier ist mir persönlich schnuppe, auch wenn das Gesetz dies anders sieht). Und ich könnte mir vorstellen, wenn in eine Arztpraxis jemand kommt der offensichtlich drohend die Angestellten provoziert, das dann das ganze Team nicht mehr wirklich freundlich und entspannt sein wir ;)