Beiträge von Terry

    Barry ist weder nach der einen noch nach der anderen Methode ausgebildet. Ich würde mal sagen, von den Hunden die du beschreibst ist keiner wirklich ausgebildet/erzogen bzw. dauert eine vernünftige Ausbildung so seine Zeit und da kommt es halt auch immer wieder zu Mißerfolgen, an denen weiter oder vermehrt gearbeitet werden muss. Dies ist meist nicht zu erkennen, wenn man jemanden kurz Unterwegs trifft.
    Wo ich die Handbremse anziehe ist, wenn jemand nach einer Methode arbeitet, dieses anbietet und auch noch als alleinig Richtige ansieht.

    Für mich gibt es als erstes den Hundebesitzer mit seinem Hund und danach richten sich dann alle folgenden Trainingsstunden.

    Um Wissen mir anzueignen habe ich verschiedene Seminare und Bücher studiert, werde weitere Seminare besuchen und weiterhin Bücher studieren, muß aber gestehen, daß ich das Buch "Das Rudelkonzept" schnellstens wieder umgetauscht habe weil es mir das Geld nicht wert war und weil ich in der Hundeerziehung vorwärts gehen will, nicht rückwärts.

    Wir sind keine Hunde, wir werden keine Rudel genauso wie Hunde bilden können und sich immer und immer wieder darauf zu beziehen "die machen das auch im Hunde-/Wolfs- oder Wildhundrudel" und daraus auch noch ein Konzept zu bilden in der Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch halte ich für schädlich. Dieses als Grundlage zu nehmen um daraus einen Weg mit seinem Hund zu finden ist eine andere Sache. Wir können uns zwar anlehnen an den Beobachtungen und diese mit Verwerten aber doch nicht um wie ein Hund zu handeln.

    Genauso schädlich empfinde ich wenn überhaupt Hundeschulen nach einer Methode arbeiten.

    Zitat

    > Ich bin mir allerdings nicht sicher ob es eine gute Idee ist, die Nachts beide da einfach zusammen zu sperren. Da gibt es ja 0 Ausweichmöglichkeiten für den Großen und wenn keiner dabei ist... <


    Darum habe ich ja auch geschrieben, daß er Nachts ja rein genommen werden kann.

    Zitat


    > Der kleine Marino allerdings springt immer super fröhlich auf den Kater zu und der wiederum schaut, als würde er nur auf eine Gelegenheit warten dem kleinen mal zu Zeigen wer der Chef im Garten ist... Wir wollen die beiden unbedingt langsam an einander gewöhnen, sonst gibts auf jeden Fall verletzte.<

    Das wird er auch mit einem 1/2 Jahr machen, wir gehen immerhin auch auf den Herbst/Winter zu und kann mir nicht wirklich vorstellen wie das gehandhabt wird: Schadensvermeidung pur > alter Hund, Kampfkatze und Straße. Er soll eigentlich draußen bleiben, aber es muß halt immer jemand dabei sein um das alles zu kontrollieren. Und unbeobachtete Momente wird es immer geben, Katzen wissen die Gunst der Stunde zu nutzen.

    Zitat

    > Und überhaupt drücken wir unserem Hund nichts aufs Auge. Wenn sie sich nicht vertragen sollten wird der Garten geteilt, es gibt einen zweiten Zwinger und aus. Ich versteh garnicht wo das Problem liegt. Wir wollten unserem Hund was gutes tun und du tust gerade so als wollten wir ihn misshandeln. <

    Er war 8 Jahr allein und EURE Idee ist es doch gewesen einen Hund dazuzuholen. Durch das zur Zeit ständige kontrollieren bei den Begegnungen ist ein Mißlingen fast schon vorprogrammiert. Noch ist die Möglichkeit der Gewöhnung gegeben, das aber nicht in Raten und wann ihr es plant. Der Kleine muß durch den großen jetzt die Grenzen gezeigt bekommen, denn das wird auf jeden Fall geschehen und je älter umso schlimmer kann es werden. Und wenn es nicht klappt, dann ist halt jeder in seinem Zwinger und Garten allein. Und wenn die sich dann wirklich nicht leiden können, muß da denn auch noch super aufgepasst werden, damit die beiden es nicht doch noch miteinander klären.

    Hier geht der Wunsch des Menschen vor, die Hunde müssen halt einfach damit leben lernen.

    Anmerkung vom Mod: Bitte beim nächsten Mal die Zitierfunktion benutzen!

    @ Anij
    meinen Text in Ruhe noch mal lesen und wenn möglich auch verstehen.

    @ Silky
    von allein wird sich das nicht ändern. Hier must du jetzt etwas kreativ werden um deine Mutter vielleicht auszutricksen. Und ein Hund lernt eigentlich den ganzen Tag und zur Zeit lernt er, daß er sich vielleicht nicht wirklich auf euch verlassen kann, da ihr da leider nicht zusammenarbeitet. Dadurch das er vielleicht in seinem alten Leben sich auch nur auf sich verlassen konnte, macht er das vielleicht auch weiter, da die Linie, an der er sich orientieren kann, nicht hat.

    mh, na ja.
    Also ich hoffe doch das es einen warmen Unterschlupf für die Hunde gibt.
    Also warum sollte Hundi draußen frieren und außerdem würde es dann ja auch reichen, wenn er nur Nachts reinkommt.
    Warum auch einfach wenns umständlich geht: man gewöhne den Hund erstmal an die Wohnung um ihn dann wieder rauszuschmeißen.

    8 Jahre musste eurer alter Hund allein draußen bleiben und nun plötzlich wird ihm ein Welpe aufs Auge gedrück und das auch nur zeitweise.

    Wenn die beiden es jetzt nicht ungestört regeln können kommt das richtige Problem spätestens wenn der Welpe rauskommt: erstmal das Umgewöhnen des Welpens was schon anstrengend für diesen ist, und dann, Welpi ist dann schon ein Junghund und noch agiler und flotter, kommt auch noch das bilden einer Gemeinschaft mit dem Althund dazu.

    Da kann es tatsächlich so sein daß eurer Althund massiv wird und wenn ihr Pech habt geht es dann richtig zur Sache.
    Und wie kommt man auf die Idee das ein Hund der dann ca. 1/2 Jahr alt ist so ohne weiteres nicht durch die offene Stelle geht und er dem Kampfkater gewachsen ist?

    Sorry, hier passt gar nichts zusammen.

    Hallo Silky,
    weiß man denn was er in Ungarn zu fressen bekommen hat? Wenn er ein Straßenhund ist, kennt er Trockenfutter nicht wirklich und hatte dort evtl ein "abwechslungsreicheres" Futter erhalten als das TF.

    Wenn du dich jetzt schon mit deiner Mutter fetzt, sehe ich kaum das ihr jetzt darüber reden könnt. Ihr seid beide irgendwie in der Kommunikation festgefahren.

    Spielt dein Hund gern. Versuche ihn das schmackhaft zu machen. Damit kannst du ihn draußen auch belohnen.

    Ich benutze zwar auch Futter wenn neue Dinge beigebracht werden, aber halte sonst nichts davon. Hunde machen dann zwar alles, aber bei vielen glaube ich "übersehen" sie da meist den Besitzer und machen es wirklich nur für Leckerli.

    Die Mischung machts: wechseln zwischen Leckerli, nur Verbal Loben oder Streicheln und Spielen. Und dies während des Spazierganges. So machst du dich interessant. Hundi weiß ja nie was jetzt kommt.

    Versuche es mit Spielen, da kann dir deine Mutter nicht mehr dazwischenfunken und wenn sich eure Gemüter wieder beruhigt haben sprecht ihr darüber, daß die "komplette" Erziehung von euch "gemeinsam" gehandhabt werden muss.

    na das muss ja ne tolle Nacht gewesen sein :D .
    Also ohne die Mithilfe Deiner Freundin sehe ich da ein bischen schwarz. Wie alt ist der Hund eigentlich? Ist er noch ziemlich jung könnte sich das ganze noch verschlimmern wenn er älter wird (wenn er dann langsam erwachsen wird). Also ich würde doch mal ein ernstes Wort mit der Freundin reden, denn ausgeglichener ist man wohl eher wenn man sich wohl fühlt wenn man zu Besuch kommt.
    Ich würd streiken.

    hallo Martin,
    wie verhält sich in der Situation Deine Freundin?
    Es ist ihre Aufgabe sich um die Sicherheit im und ums Haus zu kümmern. Das hat aber leider ihr Hund übernommen. Und dazu ist er noch ganz schön verunsichert. Er kann, angemessen, die Meldefunktion übernehmen, aber auch das muß durch Deine Freundin angemessen geregelt werden.

    Hier muss Deine Freundin eingreifen. Nicht böse, das würde den Hund nur noch mehr bestärken, sondern ihn Konsequent einen Platz zuweisen, den er bei Besuch am Anfang einzuhalten hat, daß ihm die Gegenstände des Besuchs nicht zu interessieren haben und das er dann nach Aufforderung durch sie den Besuch begrüßen darf und sich auch zu benehmen hat.

    Von allein kann er das nicht, da muss ihm geholfen werden. Er überwacht Dich und bei nicht (vernünftigem) Eingreifen, kann das immer unangenehmer werden.

    "die Welt dreht sich nich nur um den eigenen Hund"

    das ist aber vielleicht das Problem (habe es oben ja schon erwähnt): JEDER glaubt es!
    ja, wenn mein Hund von einem anderen Hund ernsthaft angegriffen wird, regel ich das, wie, ist Situationsabhängig, keine Frage.
    Und ja ich ärgere mich dann tierisch.
    Aber dieses Thema fing ja schon mit einer Pauschalierung an: ihr anderen Hundbesitzer nehmt eure Hunde an die Leine.
    Und das ist das was mich ärgert.
    Ich lese es in verschiedenen Foren, es gibt so einige Hundebesitzer die dies beklagen.
    Hier wohnen viele Hunde (und es werden immer mehr), seit 26 Jahren lebe ich mit Hunden zusammen, seit 5 Jahren arbeite ich mit Mensch und Hund. Aber diese Fälle habe ich life noch nicht erlebt. Darum habe ich jetzt nicht wirklich eine Erklärung, warum es doch immer wieder Hundebesitzer trifft und das mehr als einmal :shock: .
    Aber ein beginnender Hass ist auch nicht wirklich hilfreich und schon gar nicht alle Hundehalter und Hunde über einen Kamm zu scheren.

    langsam glaube ich die Probleme entstehen meist wenn Jeder seine Überzeugung durchkämpfen möchte: der eine ist der Meinung Hund muss an die Leine, der ander Hund muss ohne Leine laufen können. Damit meine ich die Hundehalter allgemein. Rücksichtnahme bedeutet sich an die jeweilige Situation anzupassen. Und freilaufende, unkontrollierte Hunde sind genauso arme "Hunde" wie die, die zu Schaden kommen. Unkontrollierte Hunde können sich auf keine Führung verlassen und müssen sich selbst "kümmern". Das dies auf Dauer nicht gut geht, ist mehr oder weniger vorprogrammiert. Nicht die Leine ist das Zauberwort, sondern die Beziehung und der Umgang mit dem jeweiligen Hund.

    Barry ist hier in Berlin ein Straßenfreiläufer, da wo ich mir sicher bin. Ich entscheide es danach wie ich mich fühle (kann ich mich da noch auf Barry konzentrieren, ich lasse ihn nicht Fuß laufen), ist es eher Unruhig (also viele Menschen, Autos, Hunde) und bei Schnee und Laub, da Barry dann nicht ohne weiteres evtl die Straße erkennt. An anderen Hunden wird im "Straßenland" immer vorbeigegangen, da halte ich ihn auch fest.

    Mich würde interessieren ob die Leinenhunde auch eine umfangreiche Straßenarbeit genießen dürfen.
    Mit langer (sehr langer Leine) ist es ja noch leichtsinniger im Straßenland unterwegs zu sein (habe bis jetzt 3 Flexileinenhunde auf der gut befahrenen Straße gesehen. Glück gehabt das nichts passiert ist).
    Ist der Hund durch irgendetwas abgelenkt kann er sich natürlich nicht auf die Straße konzentrieren. Da muss abgewartet werden, bis er sich wieder konzentrieren kann.
    Straße wechseln wenn andere Hunde kommen: werden da alle Regeln der Straße eingehalten?

    Es ist leider noch eine Traumvorstellung, daß alle Hundehalter sich Rücksichtsvoll verhalten. Muß aber sagen das ich auf meiner "Seite von Berlin" da weniger Probleme habe, zumindest konnte ich es immer im Vorfeld regeln.
    G. Bloch hat immer einen kleine Schirm (einen kleinen Automatikschirm) mit den er im Notfall entweder vor der fremden Hundeschnauze aufspringen lässt, bzw. Notfalls sogar dem anderen Hund in die zuschnappende Schnauze stopft (wenn möglich) und im Notfall hat er kein Problem dem angreifenden Hund (aber wirklich nur Ausnahme!) überzieht.

    Betr. Straße fällt mir gerade noch was ein: wenn ich mit meinen beiden Gasthunden spazieren gehe, sind diese an der leine, Barry läuft frei (meistens). Beim Straßeüberqueren gab es auch das kurzfristige Problem das meine beiden "Gäste" sich nicht gleich konzentrieren konnten, also dauerte es ein wenig, da ich auch mit mehr als einem Hund die Straße bei absoluter "Leere" überquere. Nach dem Kommando zum Überqueren wunderte ich mich allerdings beim weiterlaufen auf der anderen Seite warum mein Hund auf der anderen Straßenseite parallel mitläuft: er hatte mein Kommando nicht gehört, hat daraufhin die Straße nicht überquert und ist dann halt drüben mitgelaufen :gut: . Obwohl ich mich ja auf meinen Hund verlasse (ein Restrisiko wird immer bestehen!) war ich doch erfreut, daß er es so verinnerlicht hat.