Beiträge von Terry

    Shoppy wie immer meine Wellenlänge :D .

    Was erwarte ich von Barry bzw. was brauche ich: "Komm mal her" > Barry kommt zu mir und bleibt dann bei mir bis Mensch oder Hund vorbei ist. Dann läuft er von allein wieder vor.
    "Leg dich und warte" > in den selteneren Fällen wenn ich zum Bäcker reingehe. Wenn er aufsteht und auf der Stelle bleibt ist es mir wurscht.

    Das seltene Kommando "Steh" wird nur im Notfall benutzt. Z.B. an Ein- und Ausfahrten wenn ich ein Auto sehe/höre. Das "Steh" musste ich noch nicht mal üben, das hatte er nach einigen Wiederholungen (wenn es gebraucht wurde) ausgeführt. Lag ihm irgendwie.

    Abgestoppt wird Barry mit einem kurzen, tiefen "ey" (egal was er gerade machen will) oder ein schnalzen. Dann bremst er auch ab und kommt entweder zu mir oder unterlässt das was er gerade vor hatte (z.B. zu einem Hund zu laufen).

    Barry hat es gelernt (darauf lege ich in der Erziehung wert) Situationsbedingt zu reagieren. Nicht nur einfach auszuführen sondern sich anpassen. Darum ist es mir nicht wichtig was er letztendlich macht (sitzen, stehen, liegen) sondern das er umsetzen kann was ich von ihm will.
    Also vor dem Bäcker zu warten und nicht da rumzustromern. Oder eben nicht zu dem anderen Hund zu gehen (er muss nicht zu mir kommen, es reicht wenn er weiter geht aber ich hab auch nichts dagegen wenn er zu mir kommt). Und so weiter.......

    Und das wars dann auch schon (er kommt, er bleibt, er wartet). Mehr brauch ich nicht und wüsste auch nicht was noch fehlt.

    erstmal find ich es schon ganz witzig wenn man betr. eines Starkzwanges (Leinenruck) nachfragt und wenn so mancher dann nicht weiterkommt mit seinen Argumenten wird dann mal schnell davon geredet das eine andere Richtung einschlagen Zwang ist.

    Ich kann einen Hund zwingen und ich kann meinen Hund überzeugen. Barry macht bei Zwang dicht. Dann kommt man keinen Schritt vor oder zurück. Und andere Hunde fügen sich evtl. bei Starkzwang oder machen vor Schreck alles falsch.

    Barry bleibt heute liegen wo ich ihn hinlege. Das kommt selten vor und es ist auch ein Grund vorhanden. Ich gehe z.B. schnell zum Bäcker rein. Einfach mal so in die Gegend legen kommt für mich nicht in Frage.

    Leinenruck ist erstmal der einfachere Weg. Als Zusammenarbeit Hund und Mensch sehe ich das nicht. Es ist die Herrschaft über den Hund die dann vorhanden ist. Wers braucht. Ich jedenfalls nicht (und ja, auch Barry bekommt mal einen Anpfiff, aber er hat auch gelernt mich zu verstehen und deswegen brauche ich da keine Hilfsmittel).

    Die Leine ist nur zur Sicherheit da, wenn zuviel Betrieb da ist oder Leinenzwang besteht.

    PS: in der Frage ging es um Leinenruck (und nicht zuppeln oder sonstwas). Und ein Ruck ist für mich ein Ruck und nichts anderes.

    also für einen Einzelhund kommt für mich schon gar kein Zwinger in Frage.
    Dann wundere ich mich halt doch, daß bei Vielen Hund und Garten zusammen gehören (von mir aus auch Hof) aber dann werden so einige Hunde in einen Zwinger gepackt.

    Wozu der was nützt ist mir schleierhaft, außer man ist zu faul zu erziehen und Staubzusaugen oder mal zu wischen.

    Sollte ich es mal irgendwann zu einen kleinem Haus und großem Grundstück schaffen, bekommen meine Hunde (dann möchte ich noch 2 oder 3 Herdenschutzhunde) die Möglichkeit draußen zu schlafen und sie können dann drinnen oder draußen sich aufhalten. Dazu braucht es keinen Zwinger; nur einen hohen Zaun damit sie nicht rüber gehen.

    also ich könnte das sogar noch auf eine Rasse eingrenzen (gleich gibts haue):

    Barry ist ja nun ein kastrierter Rüde. Ab und an finden ihn intakte Rüden ja sehr interessant. Aber am schlimmsten sind DSH. Die interessiert es auch überhaupt nicht ob Barry droht oder richtig zurecht weist. Da müssen die Besitzer durchgreifen (oder ich wenn es die Besitzer nicht schaffen).

    Mein Balu (kastrierter Vorgänger) wurde mal über einen längeren Weg von einem DSH verfolgt. Musste dann auf die Besitzerin warten (wollte gar nicht glauben das Balu keine läufige Hündin war).

    Andere Rüden (Neufi, Labbi oder andere Rassen/Mixe) verdrücken sich nach der ersten Verwarnung.

    Die kastrierten Hündinnen meiner Freundin werden auch ab und an von Rüden verfolgt. Dann schimpfen die Besitzer immer, warum man mit läufigen Hündinnen auf die Felder geht :D .

    nunja, nach Aussage von G. Bloch (der Wolf im Hundepelz) verschmähen gerade diese Teile (Grünzeug) so einige Wölfe. Also scheinen auch nicht so ne Gemüsefans zu sein.
    Barry wird aber auch gemischt gefüttert. Allerdings nicht bei jeder Mahlzeit. Ein paar Tage mal nur Fleisch, dann mit Gemüse, dann mal wieder mit Obst und zwischendrinn Fleischknochen.

    frage mich gerade wer hier verallgemeinert. Keiner hat geschrieben das es auf den Dörfern den Hunden nur schlecht geht. Na ja jeder wie er es braucht (verstehen möchte).

    Aber unter Landleben stelle ich mir erst Recht etwas mehr Freiheit für meinen Hund vor. Nur habe ich da schon mehrfach erleben müssen (und halt auch gelesen) das Kontakte zwischen Hunden entweder gar nicht gern zugelassen werden, daß dort Hunde eher als Wachhunde gehalten werden und das nunmal die Zwingerhaltung dort als natürlicher angesehen wird.

    Sicherlich gibt es in Berlin "merkwürdige" Gegenden. Tut mir ja leid das ich die meiste Zeit entspannte Begegnungen habe (hier in der Stadt).

    ich höre was, was ihr nicht hört

    oder so ähnlich. Irgendwas wird er hören. Etwas, was vorher evtl. noch nicht da war. Das herauszufinden dürfte schwer sein (wie gesagt, nur er hört es wohl).

    Mein Bearded Jimmy hat mit 8 - 9 Monaten sich plötzlich nicht mehr von Fremden anfassen lassen. Ist immer ausgewichen, ein großen Bogen gemacht (er hatte keine negativen Erfahrungen gemacht). Ich habe es zwar registriert aber mich nicht anders verhalten als sonst. Nach ca. 1 Monat war das vorbei und er war wieder ein souveräner, selbstbewuster Hund.
    Er war wohl Erwachsen geworden.

    Evtl. also TABesuch, weiter beobachten aber das eigene Verhalten nicht verändern. Er muss sich jetzt auf euch verlassen können.

    na ja, aus Berlin will ich ja auch mal irgendwann raus. Aber je mehr ich in den Foren lese, umso unsicherer bin ich mir ob das eine gute Idee ist.

    Kenne derartige Probleme überhaupt nicht. Weder auf der Straße, in der Stadt, auf den Feldern. Mein Hund hat Auslauf, wird von vielen gestreichelt, selten das mal jemand meint einen dumm anmachen zu müssen (merkwürdiger weise sind das immer ältere Männer).

    Also mit Barry werde ich wohl noch ne Weile hier bleiben bis ich eine Ecke in Deutschland auf dem Lande finde, wo ich die gleichen Voraussetzungen finde.