Beiträge von Terry

    So, das fällt mir gerade dazu ein:

    was ich wichtig finde (habe selbst mal in einem Verein gearbeitet):

    Der Interessent wird sofort beachtet, will heißen: man wird als "Neuer" sofort wahr genommen, angesprochen und nachgefragt welche Wünsche man hat, was angestrebt wird und (wie Brigitte schon hinweist) die Mitteilung, daß mit Starkzwang nicht gearbeitet wird (bei uns wurden Geschirre empfohlen).

    Oft kann man in einer Gruppe gleich mitmachen (sollte nicht zu groß sein). Ich persönlich empfehle aber erstmal nur zum zuschauen, da man da viel mehr sieht (wie gehen vor allen die Trainer mit ihren Hunden um, sehen die Trainer wenn ein HH nicht mit seinem Hund richtig umgeht und kümmert sich dann auch darum).

    Gegen Boxen auf den HuPlätzen habe ich solange nichts, solange die Hunde sich dort ruhig entspannen können, allerdings würden mich kläffende Hunde (in Boxen) auf einem Platz sofort zum umdrehen veranlassen.

    Die Hunde die bei uns in Boxen liegen entspannen sich darin und lassen sich auch nicht stören wenn da jemand ran oder vorbei geht.
    Barry kann sich da nicht entspannen und kommt deswegen auch in keine.

    Vielseitige Angebote find ich auch noch ganz interessant solange genug Trainer da sind.

    Vereine haben ja eine "Probezeit" da sie ja auch ersteinmal schauen wollen das der/die "Neue" passen. In der Zeit kann gut beobachtet werden ob auch immer Trainer anwesend sind, nicht zu oft ausfallen so das Gruppen zusammengelegt werden müssen bzw. Einzelunterricht zu oft ausfällt.

    Und vor allen Dingen sollte ersichtlich sein das die Trainer wirklich zusammen arbeiten und nicht nur jeder sein Ding macht.

    Günter Bloch reist ja nun viel in der Gegend rum. Und interessant und amüsant fand ich seine Erzählung von kleinen Dörfern in denen einem kleine spitartige Kläffer entgegen kommen.

    Das abschätzige Grinsen entgleitet einem dann spätestens wenn einem die großen Exemplare dann entgegen kommen, oft große Wachhunde oder Herdenschutzhunde.

    Also vornweg am besten ein Spitz (oder Jacky) und dahinter dann die große Version eines Wachhundes. Der braucht dann gar nichts mehr von sich zu geben. Solch stille Kandidaten sind übrigens noch furchteinflösender weil man nicht weiß was die so vorhaben.

    Oder was mir noch vorschweb (wenn ich mal ein groooßes Grundstück habe, abgesehen von den zusätzlichen Herdenschutzhunden) sind Gänse. Die sind unschlagbar.

    also wenn ich das richtig verstanden habe möchtest du einen Kangal importieren?
    Warum? Es gibt auch in Deutschland Kangalzüchter.

    Diese Hunde sind unseren Gegebenheiten schon ein bisschen eher "angepasst" (was die Umwelt betrifft). Ein Import aus der Türkei finde ich erstens persönlich nicht gut (weil wir diese Hunde nicht wirklich hier brauchen) und diese noch viel näher an ihrem (Gen)Ursprung sind.

    Kangals benötigen einen großen Raum (großes Grundstück) seehr viel Kontakt zu allen möglichen Lebewesen und ihrer Umwelt um sie in unserer
    dicht besiedelten Gegend Umweltsicher zu machen.

    Und in unerfahrene Hände gehören sie wegen ihres selbständigen und entscheidungsfreudigem Wesen gar nicht.

    So mancher ist mehr durch Zufall zu dieser Rasse bzw. deren Mixe hier gekommen. Aber diese Hunde noch bewust hier einzuführen kann ich jedenfalls nicht befürworten. Es gibt dazu schon zu viele "Kangals in Not".

    Solltest du dir aus einer deutschen Zucht einen Kangal zulegen ist das dann ein guter Ansprechpartner (habe bisher nur 2 Züchter entdeckt).

    also ein Hund muss nicht in einer Gruppe laufen. Ein Hund muss nicht andere Hunde lieben, schon gar nicht wenn er bedrängt wird.

    Wir Menschen wollen das.

    Kann aus deiner Schilderung keinen Grund sehen das du nicht fähig bist diesen Hund zu behalten.

    Spike hat mehr als einmal gesagt das Ruhe ist. Ich schiebe es jetzt einfach mal auf die geliebte Aussage "das machen die unter sich aus". Da liegt für mich der Fehler.

    Ich hätte Spike da schon viel früher rausgeholt. Das Bespringen des anderen Hundes unterbunden. Spike muss lernen können das er in den Fällen keine endgültigen Entscheidungen treffen muss.

    Auf meinem alten Platz gibt es unverträgliche Hunde die nur mit ausgewählten Hunden spielen dürfen/können. Reicht doch. Sie haben dadurch gelernt andere Hunde zu ignorieren, denn sie müssen sich nicht immer wieder aufs neue behaupten. Warum Hundi in solche Situationen bringen.

    Gibst du ihm Sicherheit und er fühlt sich nicht verpflichtet selber regeln zu müssen wird er es mit der Zeit lernen andere Hunde zu ignorieren bzw. ein gelasseneres Verhalten gegenüber anderen Hunden zu entwickeln. Allerdings nicht in solchen Situationen. Da müsste er schon sehr souverän sein. Und das ist er ja eher nicht.

    na GsD, Frisur sieht so nämlich ziemlich blöd aus :D .

    Erstens werden wir nie dabei sein, dann dürfte hier theoretisch gar keiner irgendwas Schreiben und zweitens genau weil wir die entsprechende Situation nicht persönlich kennen ist es riskanter zu sagen ist alles halb so wild.

    Er hat eindeutig ein nicht gewünschtes Verhalten gezeigt was vorher nicht war. Fakt. Dies unter den Tisch zu kehren hilft wauzimaus sicherlich auch nicht.

    Nicht ich habe schlechte Erfahrungen gemacht, sondern ich musste in mühevoller Kleinarbeit mit Besitzern das wieder gerade biegen.

    Ein nicht gewünschtes Verhalten hat sich schnell festgesetzt (da selbstbelohnend). Das braucht kein HH.

    Außerdem erarbeitet man diese Probleme nicht in der HuSchu sondern im gelebten Umfeld.

    das Problem ist doch eher das was Manuela schreibt.
    Jeder Dödel (im Moment häufen sich hier auch "Stachelträger") kann sich so ein Teil zulegen und anlegen. Und noch zu viele HuSchu ziehen da mit.

    Einzelfallentscheidungen werden wir hier nicht lösen können. Eventuell kann man diese ohne Starkzwang lösen, evtl. nicht. Diese Diskussion und Beweisführung ginge nur vor Ort aber nicht in Foren, am Telefon oder per mail.

    Viele "Verteidiger" benutzen sie nur weil sie ihren Hund nicht halten können (sehe ich nicht als Problem an). Einige nutzen sie beim Sport um ihren Ehrgeiz zu befriedigen. Und das ist der Knackpunkt.

    Gefährliche Hunde gehören in Profihand (und da gehen die Meinungen ja auch auseinander) und nicht als Hinweis das Stachler, Koralle usw. sinnvoll sein können.

    Aber auch der Hinweis auf falsch angewendete Schleppleinen ist für mich kein Grund den Stachler (Koralle usw.) sinnvoll zu finden.

    Zitat

    Außerdem gibt es zu Erziehungsfragen natürlich so viele Meinungen und Verhaltensweisen wie Teilnehmer - sicherlich wird auch dadurch manches Mal Zickerei ausgelöst - der eine brüllt und rennt hinter seinem Hund her, der andere bleibt gelassen. Und es gibt unterschiedliche Auffassungen, wie weit die Damen und Herren Hunde ihre Streitereien selbsttätig austragen sollten - ich persönlich möchte weder, dass sich ein riesiger Schäferhund auf den kurzbeinigen Bobby stürzt, noch umgekehrt (er weiß irgendwie nicht, wie klein er ist).


    was glaubt ihr was eurer Hund hier lernen kann?

    und

    Zitat

    Ihr habt Euren Bobby ja noch nicht so lange, und wenns akuter wird mit dem Raufen, dann kann Euch eine gute HuSchu sicherlich weiterhelfen, und auch Euch die nötige Sicherheit geben!


    da stehen mir die Nackenhaare hoch.

    HH die erst seid Mitte Mai einen Hund haben den sie noch kennen lernen müssen, sein Verhalten, seine Eigenarten und sein Charakter (der sich übrigens auch aufgrund von Umwelteinflüssen entwickelt bzw. weiterentwickelt) wird suggeriert "alles nicht so Dramatisch" und gleichzeitig darauf hingewiesen "wenns schief geht wird euch einen HuSchu schon wieder da raushelfen".

    Das hat nichts mit Hundewiesentreffs zu tun. Sondern mit der Zusammenstellung des Treffs. Genausogut wie eine schlechte HuSchu einen Hund versauen kann geht das natürlich auch bei diesen Treffs.

    HuSchulen sind nicht für das Gradebiegen von Experimenten zuständig. Jeder Trainer wird gern helfen findet es aber auch schade das es erst soweit kommen musste (z.B. Leinenaggressionen).

    Wauzihund,
    euer Hund muss erstmal bei euch ankommen. Ihr müsst jetzt erstmal eine Bindung aufbauen. Und es ist nicht hilfreich ihm keinen Weg zu zeigen der in eurer Gemeinschaft wichtig ist sondern dies fremden Hunden zu überlasst. Es ist an euch ihm jetzt den von euch gewünschten Weg zu zeigen.

    Zitat

    zeigen, dass er ein "ganzer Kerl" ist motz , er hat dauernd geknurrt, Zähne gezeigt und sich sogar sehr aktiv an einer Keilerei mit einem nicht zur Gruppe gehörenden Hund beteiligt, der nichtsahnend vorbeitrabte!


    da hat nichts mit "normalem" Hundeverhalten bzw. Auseinandersetzung zu tun!
    Das zeigen unsichere Hunde. Sie sind gern dabei wenn andere sich Zoffen. Das kann und darf nicht toleriert werden.

    Zitat

    du malst ja echt ziemlich schwarz.... slash hat dein hund denn je mal ne auseinandersetzung gehabt? wohl nicht... grübel


    das ist kein schwarz malen, das steht schwarz auf weiß im Startthema. Und Barry hat auch heute noch Auseinandersetzungen: dazu braucht es keine Keilerei. Das wird mit Körpersprache und (heute) schon viel sicherer geklärt.

    Er gehörte zu der gleichen Liga: mitmischen wo eine Keilerei ist. Was hätte mein Hund gelernt wenn ich das weiter zugelassen hätte? Nichts. Oh doch: Frauchen ist nur zur Zierde mit, der brauche ich keine Beachtung schenken.

    Als erstes sollte, nein muß, der Hundebesitzer wichtig für den Hund werden. Er gehört zu dessen Gemeinschaft. Und der Führungsanspruch des Besitzers hört nicht in dem Moment auf wo der Hund Kontakt mit anderen Hunden hat.

    Desweitern habe ich nirgends behauptet das wauzi´s Hund gestört oder sonstwas ist. Aber wie aus dem Zitat zu erstehen hat er "mitgemischt" weil die Gruppe sich einen fremden Hund vorgenommen hat.

    Außerdem finde ich es nicht wirklich witzig wenn ich irgendwo spazieren bin und sich eine Gruppe von Hunden auf meinen stürzt. Dann haben die Hunde und die Besitzer ein Problem mit mir.

    au Backe, nun muss ich Barry doch abschaffen oder in die Pampa ziehen.

    Also aufregen kann man sich das Hundi: an den Zaun, an die Hecke, an die Mauer, an den Baum (der kaputt gehen kann) und weiß ich was puscht.

    Jeder Mensch sieht eine andere "Gefahr". Na dann raus mit den Hunden aus den Städten. Hunde dürfen nur noch dort gehalten werden wo gleich ein Wald oder ein Feld ist (wird den Bauern auch nicht erfreuen) und natürlich umziehen wenn um einen herum wie wild gebaut wird. Denn dann wohnt man ja nicht mehr an Feld und Wald.

    Rücksicht hat nicht nur von den Hundehaltern auszugehen. Barry darf auch nicht überall hinpinkeln. Mit Sicherheit nicht an Fahrzeuge und ich gebe mir schon Mühe da zu gehen wo kein Zaun (was gar nicht möglich ist) usw. ist. Aber da kommen dann halt die Menschen die es unmöglich finden wenn Hundi den Baum kaputt macht.

    Will damit sagen: es wird immer einen geben dem was nicht passt. Und ich mache mich sicher nicht zum Kasper und werde ständig überlegen wem nun wieder was nicht passen könnte. In einem normalen Rahmen bin ich bereit Rücksicht zu nehmen; aber wie gesagt: dann dürfte mein Hund gar nicht mehr raus (irgendwo muss er ja pinkeln).

    es geht hier doch aber um wauzihund?

    Auch wir sind früher in großen Gruppen gelaufen (bis 25 Hunden). Da waren dann 3 Trainer dabei, da hat man dann noch eine Menge nebenbei gelernt.

    Aber hier geht es um eine Hundewiese. Meines Wissens (in meiner Umgebung gibt es sowas nicht und wenn, würde ich es meiden wie der Teufel das Weihwasser) trifft man sich da, lässt die Hunde toben und unterhält sich.

    Wer garantiert das es dort nur Menschen gibt die Hundeverhalten richtig interpretieren? Der Angriff auf den vorbeilaufenden Hund hätte gar nicht passieren dürfen. Für mich ein Zeichen das dort einiges im Argen ist.

    Wichtig war mir auch das Zitat das ich gemacht habe: Hundi hat tatsache was gelernt und zwar sehr schnell: man greife andere Hunde an.

    Da kann ich nur raten den anderen Weg einzuschlagen. Ist Hundi dann gut abrufbar und weiß sich zu benehmen steht dem Wiesentreff irgendwann nichts mehr im Wege.