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Wenn aber jetzt ein Zweifelsfall besteht, dann verstehe ich nicht in wie weit da bei Dir Rücksichtnahme entsteht. So wie ich es bis jetzt verstanden habe, machst Du ja dann nichts weiter, weil Dein Hund ja nichts macht.
im Zweifel für den Angeklagten
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Sehe ich das da jemand Ängstlich ist weiche ich aus bzw. halte meinen Hund am Halsband (ist eh sicherer, denn mit Leine hätte Hundi notfalls viel mehr Spielraum). Zweifelsfall? Da weiß ich nicht so genau wie das aussehen sollte. Die Blicke der meisten Menschen sprechen Bände. Hatte solch eine Begegnung jedenfalls noch nicht.
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"wenn ihr nicht macht, dann mache ich auch nicht"
kann mich nicht entsinnen wer sowas geschrieben hätte.
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Du stellst es außerdem so dar, als würde ich Gott weiß was hier abverlangen. Es geht um 'ne kleine Geste, mehr nicht.
das ist was mich stört. Die Pauschalisierung, daß, würde jeder HH immer sofort an die Leine nehmen wenn eine andere Person auftaucht, die restliche Welt endlich begreifen würde das wir doch alle nett sind.
Welche Kommentare dir unter Umständen noch verpasst werden können: na GsD nimmt der die Töle an die Leine; Vorsicht der muss an die Leine, dann ist er gefährlich, oder eine Mutter im Hausgeingang: da bin ich mit Barry zur Eingangstür zurück und habe ihn am Halsband gehabt weil ich sah das ihr Kind Angst hatte > ist der gefährlich weil sie ihn festhalten?
Was also die betreffenden Personen sich wirklich denken werden wir eh nicht erfahren. Und ob wir dann wirklich punkten nur weil wir es uns einbilden jetzt genau das Richtige zu tun ist auch fraglich. Für mich steht allgemein fest das ich mich so verhalten das keiner Grund hat sich zu beschweren. Und das ist immer Situationsabhängig.
Nö. Barry und ich punkten da ganz anders.
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Rücksichtsnahme heißt für mich, auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen einzugehen.
Rücksichtsnahme heißt für mich nicht, alle Bedürfnisse meiner Mitmenschen im voraus zu kennen oder zu erahnen und mich aufgrund dieser angenommenen Bedürfnisse einzuschränken.
So kann jede allgemeingültige Regel nur ein wenig befriedigender Versuch sein unser Miteinander zu regeln. Vielmehr geht es darum im individuellen Miteinander auf die Bedürfnisse meines Gegenübers Rücksicht zu nehmen.
danke *Sascha*. Sehr schön formuliert
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