Beiträge von Terry

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    Der Chef läuft immer voran, isst zuerst, der "Untergebene" darf nur REagieren und nicht selbst aktiv sein...


    wie sollte da ein Rudel überleben können? Bei der Verantwortung und der Planung die dieser arme Wolf betreiben müsste (also Wolf 1 du gehst da hin, Wolf 5 du schleichst dich jetzt von rechts an, ja Wolf 3 du darfst jetzt fressen, nein Wolf 2 du darfst jetzt nicht dahin laufen > ich hab doch gesagt du darfst da nicht hin, ab nach hinten) rechne ich mit einer Lebensdauer von ca 1 bis 2 Jahren. Dann ist der fertig mit der Welt oder sucht sich evtl. doch nen anderen Job. Wie bescheuert ist das denn.

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    dann von ihrem Trainer (wurde von einer deutschlandweit vertretenen Hundeschule ausgebildet), der sich am Wolfsrudel


    frag doch mal wie lange der Trainer (bzw. diese Ausbildungsstätte) unter Wölfen gelebt hat und dadurch diese super Erkenntnisse bekommen konnte.

    zu einem TA werd ich in Zukunft mit Gelenkproblemen nicht mehr gehen. Barry ist z.Zt. bei einer Physiotherapeutin in Behandlung, bekommt Akkupunktur und eine Zeel-Kur.

    Jetzt weiß ich wenigstens was wirklich los ist (konnte ich beim TA leider nicht erfahren, dort gab es einfach mal Rimadyl) und kann mich danach richten.

    Bewegung ist sehr wichtig (Muskelaufbau). Ein gleichmässiger Trab wäre sicherlich das günstigste. Ab Mittwoch werd ich mit Barry langsam wieder Radfahren anfangen. Erst Minirunden und dann langsam steigern mit viel laufen zwischendurch. Damit die Muskeln zunehmen.

    Und hat mich das Rimadyl und die reine Untersuchung unnötiges Geld gekostet so weiß ich jetzt wenigstens das es gut angelegt ist. Dreimalige Hausbesuche mit Arzneimitteln haben mich bis jetzt 115,--€ gekostet. Die Behandlung ist zwar ein Sonderpreis da eine Vereinskollegin aber an 1000,--€ wird es auch bei euch lange nicht ranreichen.

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    Wenn aber jetzt ein Zweifelsfall besteht, dann verstehe ich nicht in wie weit da bei Dir Rücksichtnahme entsteht. So wie ich es bis jetzt verstanden habe, machst Du ja dann nichts weiter, weil Dein Hund ja nichts macht.


    im Zweifel für den Angeklagten :D .

    Sehe ich das da jemand Ängstlich ist weiche ich aus bzw. halte meinen Hund am Halsband (ist eh sicherer, denn mit Leine hätte Hundi notfalls viel mehr Spielraum). Zweifelsfall? Da weiß ich nicht so genau wie das aussehen sollte. Die Blicke der meisten Menschen sprechen Bände. Hatte solch eine Begegnung jedenfalls noch nicht.

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    "wenn ihr nicht macht, dann mache ich auch nicht"


    kann mich nicht entsinnen wer sowas geschrieben hätte.

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    Du stellst es außerdem so dar, als würde ich Gott weiß was hier abverlangen. Es geht um 'ne kleine Geste, mehr nicht.


    das ist was mich stört. Die Pauschalisierung, daß, würde jeder HH immer sofort an die Leine nehmen wenn eine andere Person auftaucht, die restliche Welt endlich begreifen würde das wir doch alle nett sind.

    Welche Kommentare dir unter Umständen noch verpasst werden können: na GsD nimmt der die Töle an die Leine; Vorsicht der muss an die Leine, dann ist er gefährlich, oder eine Mutter im Hausgeingang: da bin ich mit Barry zur Eingangstür zurück und habe ihn am Halsband gehabt weil ich sah das ihr Kind Angst hatte > ist der gefährlich weil sie ihn festhalten?

    Was also die betreffenden Personen sich wirklich denken werden wir eh nicht erfahren. Und ob wir dann wirklich punkten nur weil wir es uns einbilden jetzt genau das Richtige zu tun ist auch fraglich. Für mich steht allgemein fest das ich mich so verhalten das keiner Grund hat sich zu beschweren. Und das ist immer Situationsabhängig.
    Nö. Barry und ich punkten da ganz anders.

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    Rücksichtsnahme heißt für mich, auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen einzugehen.
    Rücksichtsnahme heißt für mich nicht, alle Bedürfnisse meiner Mitmenschen im voraus zu kennen oder zu erahnen und mich aufgrund dieser angenommenen Bedürfnisse einzuschränken.
    So kann jede allgemeingültige Regel nur ein wenig befriedigender Versuch sein unser Miteinander zu regeln. Vielmehr geht es darum im individuellen Miteinander auf die Bedürfnisse meines Gegenübers Rücksicht zu nehmen.


    danke *Sascha*. Sehr schön formuliert :D .

    wollte eigentlich nichts mehr schreiben aber

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    Wenn man sich deshalb nicht entgegenkommen zeigen will, weil es in den anderen Gruppen auch Fehlverhalten gibt, dann richtet man sein Handeln doch wenigstens ein Stück weit an den "Deppen" aus.


    bedeutet also das man wie die anderen Deppen handelt weil man anders handelt als Du :???: . Beziehungsweise ist man Rücksichtslos weil man sich nicht wie Du verhält :???: .

    Sorry, kann es mir nicht verkneifen :D .

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    verbellt den Besuch anfangs(das ist auch absolut in Ordnung


    das irritiert mich ein wenige. Ein Hund darf melden das jemand kommt. Aber er darf den Besuch nicht verbellen. Da ihr das Anfangs ja erstmal erlaubt wird, glaubt sie dass das ihr Job ist: ihr seid Fremd also habt ihr hier nichts verloren. Haut ab.

    Tja und was machen sie: sie gehen nicht. Das könnte sie verunsichern.

    Melden lassen ist ok. Verbellen ist nicht. Freundlich aber konsequent unterbinden. Ich lasse Sichtkontakt bei ängstlichen Hunden zu. Sie sollen nur lernen Abstand zu halten bzw. sich zurückzuziehen wenn ihnen was nicht passt.

    also ich gehe davon aus das ein Hund an der Leine ist weil es seine Gründe hat: Unverträglichkeit, Abruf klappt einfach noch nicht so, Hund ist ängstlich oder Besitzer ist ängstlich.

    Barry darf an diese Hunde nicht ran (es gibt nur 3 Ausnahmen wo ich Kontakt an angeleinten Hunden zulasse). Hier ist es oft so das unangeleinte Hunde sich nach ihren HH richten und bei ihnen bleiben bzw. ohne weiteres an den angeleinten Hunden vorbeigehen (Barry geht auch unangeleint an den Hunden vorbei, bei unsicheren HH bleibt Barry neben mir).

    Wird ein Hund rangerufen ist das für mich ein Zeichen das der Hund u.U. nicht umgänglich ist bzw. der Besitzer keinen Kontakt möchte (ist meine Erfahrung). Da mir die Unsicherheit des Besitzers dann zu hoch ist darf mein Hund in den wenigsten Fällen hin. Offline laufende Hunde mit gelassenen HH gehen hier ohne großes Aufhebens anandeinander vorbei, evtl. gibt es kurzen Nasenkontakt (der Hunde versteht sich :D ) und gut ist.

    Das meiste spielt sich ohne Worte ab. Meist reichen kurze Augenkontakte um sich zu entscheiden den eigenen Hund bei sich zu behalten bzw. abzurufen. Bei Feierabend"verkehr" ist Barry jetzt im Dunkeln meist an der Leine sonst müsst ich ihn ständig abrufen.

    Berlin hat viele Gesichter, meist extrem unterschiedlich.

    Habe ja schon woanders bemerkt das hier wo ich wohne irgendwie die meisten sich ohne Worte verständigen. Hier gibt es die meisten Rangelein bei Leinenhunden. Alle freilaufenden Hunde, die Situationsbedingt rangerufen werden, sind allen Anderen (ob Mensch oder Hund) ingnorant. Beachten diese also auch selten. Ansonsten wird angeleint.

    Die von dir genannten Bezirke kenne ich nur vom Hörensagen. Da verschlägt es mich ohne besonderen Grund nicht hin. Wäre mir aber auch nicht geheuer da ich auf der Straße Hundekontakte eh nicht zulasse.

    Nichtverträgliche Hunde gibt es auch hier in Berlin sicherlich massig (zumindest haben die HuSchu hier genug zu tun). Vermute aber das diese um diese Bezirke eher einen Bogen machen. Wenn man dort wohnt muss man sich wohl bemühen einen verträglichen Hund zu haben :???: .

    ist ja nett wenn du irgendwo lebst wo du evtl. kaum Leute triffst oder für dich das ein entspannter Spaziergang ist. Da hat ja jeder seine eigene Ansichten.

    Hier bräucht ich meinen Hund gar nicht mehr von der Leine zu lassen oder mir nur sauschlechtes Wetter aussuchen bzw. mitten in der Nacht gehen. Was würde es für einen Sinn machen, kaum das der Hund losläuft, ihn schon wieder abrufen zu müssen? Damit hätte ich keinen umweltsicheren Hund mehr sondern einen Hund der langsam bekloppt werden würde und mein Verhalten garantiert in Frage stellen würde.

    Das du es machst. Ist doch ok. Aber die Aussage das du damit die Rücksicht gepachtet hast find ich ja sehr gewagt. Und wie gesagt: ich scheine hier in einer besonderen Welt zu leben. Nämlich in einer in der sehr viele Menschen Rücksicht aufeinander nehmen ohne das ein HH hier zu buckeln anfangen muss.

    Außerdem scheinst du gern die wichtigsten Passagen zu überlesen:

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    bis jetzt konnte ich persönlich unterwegs nur feststellen das es mit der gegenseitigen Rücksichtnahme gut klappt und das ohne das ich meinen Hund ständig ranrufen müsste.

    .
    würde ich feststellen dass das nicht so gut klappt würd ich mir da auch was anderes einfallen lassen.

    Mich stört nun mal deine Pauschalierung das nur derjenige Rücksichtsvoll ist der seinen Hund anleint. Wüsste auch nicht wo ich das geschrieben habe:

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    aber das Ranrufen/Anleinen als Einschränkung der eigenen bzw. der Freiheit des Hundes zu sehen

    .
    Ich behaupte nur das alleinig die Erziehung vor Gefahr schützt. Und nicht das pauschalierende Abrufen.

    So, ich habe fertig :D .

    hallo susa,
    das versuche ich jetzt auf meiner neuen HP. Bin gerade am bearbeiten und möchte diese dann auch groß bewerben, da ich da viele Gedanken und Erfahrungen gerade auch für Nicht-Hundehalter einbringen möchte.

    Über weitere Gedanken und Vorschläge würd ich mich freuen. Ein grobes Konzept könnte ich dir zusenden. Blöd ist nur das mein PC noch nicht wieder ganz rund läuft. Denke aber bis Januar, wenn der ganze Trubel vorbei ist, hat es auch mein PC wieder begriffen und ich kann dann so richtig loslegen.