Beiträge von Terry

    Zitat

    Was ich nicht ganz verstehe ist:Ihr kritisiert alle.Aber helfen tut niemand


    da gibt es ein Problem: über das Netz kann man ohne euch beobachtet zu haben schlecht einen konkreten Tipp geben. Da kann vieles nach hinten losgehen.
    Offensichtliche Dinge die schon längst überholt sind wie der Nackenschüttler: das ist das einzig greifbare. Nicht um dich zu ärgern sondern dich darauf aufmerksam zu machen, daß dies sich so hochschaukeln kann und du dann ein richtiges Problem hast.

    Warum ihr im Moment Probleme habt kann nur vor Ort gesehen werden. Da kann jetzt nur vermutet werden: zu schnelles hochnehmen, zu oft, nur in dem Moment wo etwas folgt was ihr gar nicht gefällt, du nimmst evtl. eine drohende Stellung ein, Austesten der Grenze usw., usw..

    Ist nicht so einfach auf Entfernung.

    Jeany

    1. bist du kein Hund also versuche nicht dich wie einer zu verhalten. Sonst könnte es wirklich sein das du dir da noch mehr Mühe geben müsstest (beim Markieren angefangen).

    2. Gehen sich Hunde nicht an die Gurgel um ihren Rang zu klären. Da gibt es viele Stufen vorher die wir oft gar nicht mitbekommen. Und dazu gehört auch das Knurren.

    3. Je ruhiger und souveräner du dich verhälst umso mehr kann dein Hund dich respektieren. Denn Respekt muss man sich erwerben aber den bekommt man nicht durch Gewalt.

    Dein Verhalten gehört sehr wohl zu dem Thema. Hundi kann sich nur wie ein Hund verhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du sie nicht respektierst wie soll sie es dann. Das heist ja nicht das du dir das Knurren gefallen lassen musst. Aber wenn du mit Gewalt antwortest wirst du das ganze nur hochschaukeln.

    Hole dir Hilfe vor Ort. Der soll sich das ganze mal Zuhause anschauen. Wer weiß wo evtl. der "wunde" Punkt liegt. Manchmal sind es Kleinigkeiten.

    Wobei ich kleine Hunde oft verstehen kann. Wenn ich beobachte wie einfach nach ihnen gegriffen wird.

    Eine Möglichkeit wäre auch dich mal filmen zu lassen. Dann kannst du eher sehen wann sie sich zur Wehr setzt und evtl. liegt es dann doch an deinem Verhalten was dann halt geändert werden könnte.

    Zitat

    Das erreiche ich, indem ich Hunde mitlaufen lasse, und somit auch in den Verband integriere.


    und das hat leider, in meinen Augen, die moderne Hundeerziehung versaubeutelt. Denn Hundeerziehung vor 30 Jahren sah dem noch ähnlicher als die heutige.

    Das sind auch immer die Momente wo ich gern provoziere: ich übe nicht mit dem Hund. Ich lebe mit ihm. Ich nutze jede Gelegenheit die sich bietet ihm zu zeigen was ich wünsche, was nicht. Dies kann jeden Tag anders aussehen. Ja es dauert länger, ist aber oft viel haltbarer als das üben ohne entsprechender bzw. künstlicher Situation.

    Und vielen Hunden, siehe Tierschutz, geht es heute immer noch nicht besser. Da hat sich glaube gegenüber der Haltung vor 30 Jahren nicht viel geändert. Vielleicht ist es heute schlimmer (in beiden Richtungen) weil heute mehr Hunde gehalten werden? Weil es heute, so habe ich den Eindruck, schick ist? Die Gründe der Hundehaltung sind heute andere als früher.

    Die "Hundeproduktion" läuft auf Hochtouren. Die Tierheime, die Orgas sind voll. Und jeder hat so seine Vorstellungen wie der "ideale" Hund aussehen soll. Ich glaube die Über-Umsorgung nimmt im gleichen Maße zu wie die "Nichtversorgung". Die Über-Umsorgung find ich sympatischer (außer es gefährdet Hundi und Umwelt).

    also doch Blickwinkel, miniwolf ;) .

    Denn jeder von sich behauptet oder hofft doch zumindest das er ein bisschen recht hat. Und nur weil dem einen was nicht passt heißt das ja noch lange nicht das dies richtig oder falsch ist. Der andere hat da halt so seine eigenen Vorstellungen.

    Wer entscheidet denn das "vernünftige Mittelmaß"? Wer entscheidet welcher der Experte ist, welcher nicht?

    Gleichzeitig übersehen wir noch etwas: wenn wir draußen HH begegnen sehen wir immer nur ein kleines Zeitfenster. Damit wissen wir aber noch lange nicht wie das Zusammenleben zwischen Hund und Besitzer wirklich aussieht.

    Da habe ich in den letzten Jahren viele "Aha"-Erlebnisse gehabt und musste meine Meinung oft ändern.

    Aus den Augen darf nicht verloren gehen das es immer um Individualentscheidungen geht.
    Meint ein Hund sich selbst beschäftigen zu müssen und damit sich und seine Umwelt gefährdet wird der HH ein anderes Beschäftigungsprogramm anbieten müssen als bei einem Hund der, wie mein Bearded, immer sofort umschalten konnte.
    Gab es Beschäftigung war es gut, gab es keine, wars auch gut.

    Und ja, Roxybonny, es gibt noch zu wenig Menschen die sich einen Kopp machen wie es Tieren geht. Und ich spreche hier nur von dem was ihnen zusteht, denn wir "produzieren" sie, wir verdienen an ihnen.
    Geschaut werden sollte immer, hinterfragt werden sollte auch immer. Und die vielen "ge- und verstörten" Hunde fallen nicht einfach so vom Himmel, wir formen sie. Schön wenn es dann Menschen gibt die ihnen dann einen lebenswerten Weg zeigen und wenn es dann über-umsorgt ist. Es gibt Schlimmeres.

    kommt es nicht evtl. ein bisschen auf den Blickwinkel an?

    Was der eine als "Überbesorgt" sieht kann der andere als völlig normal ansehen.

    Vor Jahren auf unseren regelmässigen Hunderunden lief auch immer eine Staffhündin mit. Während des Trainings lag sie dann mit den anderen Hunden an der Seite. Auch bei Nässe, Kälte und Schnee. Auf meine Frage warum Frauchen nicht mal ne Decke für die Kleine mitnehmen wolle hieß es nur das sie ein Hund ist und auch so behandelt wird.

    Nun gut, Jahre später war dieser Hund ein schwerkranker Hund. Die Gelenke furchtbar im Eimer. Kälte und Nässe haben mit Sicherheit ihr übriges getan.

    Warum soll ich also Barry im Eiswasser baden lassen, durch seine Wolle fängt er erst an in der Wohnung richtig aufzutauen und liegt dann den Rest des Tages naß in der Gegen rum. Seine Gelenke sind eh schon im Eimer. Soll ich da etwas risikieren nur um nicht als "überbesorgt" da zu stehen?

    Im Gesundheitlichen Bereich lässt sich vieles nicht mehr rückgängig machen. Da bin ich sehr tolerant geworden, auch wenn mir manches übertrieben vorkommt.

    In Erziehungssachen: ja, da wird mit Sicherheit etwas zu viel auf den Putz gehauen. Aber ich behaupte weniger von den HH sondern eher von den HuSchu und Vereinen. Denn viele HH die nach dem Bauchgefühl fahren damit wesentlich besser als wenn sie in eine HuSchu gehen würde.

    Aber genauso viele gibt es die mit ihrer "Baugefühlerziehung" dann völlig daneben liegen.

    Ich sehe es darin begründet das zu viel über Erziehungstipps wie Sitz, Platz und Co. als pauschalierte Anwendung gearbeitet wird.
    Welche HuSchu klärt den seine Kunden als erstes über das Lernverhalten, über die Natur des Hundes auf? Ich kenne hier in meinem Umkreis keine. Es wird sofort mit Fuß, Platz usw. losgelegt.

    Würde man den HH mehr über die Natur ihres Hundes aufklären könnte dann der HH mit den verschiedenen Erziehungstipps das Passende für sich finden.

    letztendlich lernt dein Hundi nur auf Anweisung zurück zu kommen. Nicht in deiner Nähe zu bleiben. Das macht sie nervös. Besonders wenn es zu häufig ist wird sie evtl. gar nicht mehr auf zuruf kommen.

    Stöckchenspielen ist wie erwähnt einerseits ein Risiko, andererseits ist das nicht wirklich ein Spiel zur Bindung. Du schickst den Hund weg. Wichtig ist es jetzt Spiele zu machen die bei dir stattfinden. Also Dummy verstecken, suchen lassen, sie dabei untersützen (ihr arbeitet zusammen), Ball spielen aber nur Körpernah.

    Sie kann nur lernen das es bei dir spannend ist wenn du ihr es auch "Spannung" anbietest. Egal welche Beschäftigung ihr euch sucht, immer etwas was ihr zusammen macht und was in deiner unmittelbaren Umgebung stattfindet (Slalom laufen um Bäume usw).

    fressen die Hundis es evtl. wenn es etwas liegt? Ich hole oft so viel das mindestens für 5 Tage noch Fleisch im Kühlschrank ist (riecht nicht), erst wenn es 1 Tag draussen liegt.

    Und da schmeckt es Hundi nochmal so gut. Evtl. habt ihr da auch Hundis die ab und an mal was "Angegangenes" fressen? So schnell wegschmeissen würde ich jedenfalls nicht. Das bekäme Barry nochmals vorgesetzt.

    Zitat

    und was macht man, um den Hund zu sagen, daß er dies und das nicht darf, nur mit energischem Reden?


    wenn du einem Hund nur etwas verbietest (womöglich auch noch unangemessen streng/hart) lernt der Hund nichts. Außer das er sich vor dir in acht nehmen muss.

    Beobachte das Spiel. Sobald es heftig wird (besser wäre wenn du schon vorher es siehst und sofort abbrichst) ist Schluss mit Spielen. Haben sich beide wieder beruhigt (nicht nur schauen das der Hund sich richtig verhält sondern auch das Kind) dürfen sie wieder spielen.

    Am besten ist du kontrollierst das Spielen: kein Zerren, kein Rennen. Hier gab es schon schöne Vorschläge. Kind und Hund sollten lernen zusammen zu spielen (was die beiden machen ist es mit Sicherheit nicht). Genauso wie du lernen musst mit deinem Hund zusammen zu arbeiten.

    Möchtest du etwas nicht wird abgebrochen und sofort auf etwas Besseres umgelenkt. Nur so kann ein Hund lernen. Denn: Sein Spielen belohnt ihn (selbstbelohnend) und du strafst ihn, damit kann er dich gar nicht als souveräne Führung anerkennen.

    Du bist toll bzw. besser, das Andere ist doof. So wird ein Schuh drauss.

    es darf hier nicht darum gehen den Hund zu strafen. Für was denn. Er hat ja gelernt dass das ok ist.

    Das Kind hat ihn nicht zu provozieren. Wenn es für sich tobt, so wie Kindern nun mal spielen, ist es eine Sache. Geht der Hund darauf ein wird er freundlich aber bestimmt davon abgehalten und das Kind gebeten vor der Nase des Hundes nicht rumzutoben.

    Ihr müsst den Hund anleiten. Durch Ruhe und Konsequenz umlenken bzw. Hund abhalten. Dies gilt auch bei anderen Hunden. Jede "Unhöflichkeit" wird unterbunden indem er aus der Situation rausgenommen wird. Hat Hundi sich wieder beruhigt darf er wieder mitspielen. Er wird mit der Zeit lernen, das er nur zum Ziel kommt wenn er lernt sich zu beherrschen.

    Zitat

    Charly versteckt sich gerne. Vorzugsweise hinter dünnen Birkenstöckchen.
    Peter und ich fangen dann an _ Du, der Charly ist weg_ Ach Du liebe Zeit, unser Charly ist weg_ ja,wo ist er denn bloss hin... u.s.w.
    Wir laufen dann darum und lamentieren wie blöd und Charly bleibt regungslos hinter seinem Zweiglein liegen und ja, ich meine er grinst.
    Irgendwann springt er dann aus seinem Versteck und freut sich wie verrückt,weil wir so doof waren.


    :lachtot: