Beiträge von Terry

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    Euch ist noch nie, aber auch überhaupt noch niemals der Gaul durchgegangen und habt in diesem Moment aus Frust etwas unüberlegtes getan???? Wenn tatsächlich nicht, dann Glückwunsch, Ihr seid die perfekten Hundebesitzer.


    oh doch. Und nur darum schreibe ich hier überhaupt, weil ich Erfahrung mit meiner Unbeherrschtheit (sei das was geflogen ist oder ich in dem Moment kräftig zugeriffen habe - nie geschlagen) habe und danach hatte ich immer versucht klar zu machen das ich ja so handeln musste.

    Das hatte nie etwas mit Erziehung zu tun, das hatte immer nur mit meiner Unbeherrschtheit zu tun und derjenige den es erwischt hat war nur Mittel zum Zweck.

    Gut passiert ist passiert. Hundi wird auch keinen Schaden davontragen. Aber aus Erfahrung kann ich nur empfehlen sich nie ein Lebewesen zum abreagieren auszusuchen.

    Mir ist aber wichtig das hier still Mitlesende gar nicht auf die Idee kommen das solch ein Verhalten akzeptabel ist. Verständlich vielleicht in der Sekunde wo es passiert. Aber das war es dann auch schon.

    Und einen Gang zum Doc ist auf jeden Fall anzuraten. Sicher ist Sicher.

    ich kann dir sagen was mein Hund nach soner Aktion von mir machen würde: er würde nen Teufel tun und mir demnächst die Treppen runter folgen. Dann will ich hoffen das dein Hund da "härter" ist und dich "versteht".

    Zum Abreagieren gibt es Wände, Zeitung gegen eigenen Kopf aber nicht Tiere und Kinder (ich war selbst lange nicht frei davon und finde es im nachhinein deswegen noch schlimmer).

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    Er hat keine Angst, das is pure verarsche, wenn ich dann nämlich hoch gehe, geht er auch noch eine Stufe höher... er will halt weiter draußen bespaßt werden!


    viele Hunde (eigentlich die meisten) gehen automatisch zurück (oder evtl. die Treppe hoch oder runter) wenn der HH sich nähert (vielleicht auch nocht wütend). Finde es etwas zu einfach dies als "verarsche" abzustempeln.
    Ist das evtl. schon mal vorgekommen (ohne deinen Flug) das er nicht gekommen ist und du dann dementsprechend angespannt ihn geholt hast?

    mich würde interessierren warum du auf sofortige Umsetzung bestehst. Wie andere hier ja schon schreiben muss der Hund ja auch motiviert sein mitzuarbeiten.

    Allerdings ob mein Barry sich nun sofort oder nach 3 oder 10 Sekunden hinsetzt ist mir sowas von schnuppe. Wichtig ist das er sich abrufen lässt (vor allen Dingen wenn er pöbbeln oder mobben will) und das er sich zu benehmen weiß. Das wurde ihm alles nebenher im Alltag vermittelt.

    Und das braucht Zeit.

    Kommandos durchzusetzen hat nichts mit Führung zu tun. Das hätten wir Menschen nur sehr gern. Da sind andere Qualitäten gefragt. Und Hunde die sich nicht gern sklavisch unterordnen (über Kommandos) werden dann gern als stur bezeichnet.

    mit Barry habe folgende Erfahrungen gemacht: die Typen die mir nicht geheuer sind (meist so ne Machotypen mit großer Klappe) die machen ein Bogen um meinen Hund (der sich nicht die Bohne für die interessiert).

    Ansonsten wollen die meisten meinen Hund streicheln oder interessieren sich nicht für ihn.

    Ich fühle mich mit Barry Nachts sicherer (gut, allein würd ich da eh nicht rausgehen) da in der Presse doch immer wieder Meldungen kommen was hier so passiert. Allerdings bekomme ich davon GsD life nichts mit.

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    Soweit kommt's noch, das wer seine Tüten in meine Mülltonne wirft...


    also mir ist ne saubere Straße lieber. Wenn jemand nicht gerade seinen ganzen Müll in meine Tonne schmeisst, wüsste ich nicht warum nicht auch mal eine Tüte oder vor mir aus auch eine Dose entsorgt werden sollte.

    Ich weiß das es um Menge und Kosten (also größe der Tonnen) geht. Aber wegen einem Tütchen, dafür aber saubere Straße aufregen. Kein Wunder das es mancherorts so mistig aussieht wenn keine öffentlichen Abfallbehälter zu finden sind.

    gehört habe ich auch davon. Aber einen wirklichen Nachweis gibt es glaube ich nicht (konnte es jedenfalls nirgens lesen).

    Barry hat so ein Teil, wobei die Näpfe nicht ganz hoch gestellt sind, sondern nur so das er nicht mit den Vorderbeinen einknicken muss. Bekommt ihm mit seinen Wirbeln nicht so gut.

    Er schlingt egal ob der Napf nun auf dem Boden steht oder erhöht ist.

    einen "natürlich" dominaten Hund zu haben ist ein Traum (jedenfalls für mich). Souverän, gelassen, mitarbeitend, Entscheidungen treffen wenn ich es erlaube usw..

    In unserer früheren Hunderunde hatten wir solch einen Hund. Einen Huskymix. Er konnte immer ohne Leine laufen, durfte an jeden Hund (Hunden mit denen nicht zu spaßen war ging er aus dem Weg, zu anderen Hunden war er freundlich wusste aber Hunden in seiner Gemeinschaft durch Körpersprache oder angemessener Strenge Grenzen aufzuzeigen), UO fand er doof, Menschen nett aber die Entscheidungen von Frauchen wurden nie angezweifelt.

    Mit meinem zukünftigen Hund werde ich versuchen dies zu erarbeiten. Mit Barry habe ich zu spät den für ihn richtigen Weg eingeschlagen, er wird nie so souverän werden. Da muss ich überwiegend die Entscheidungen treffen.

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    Individuum A schränkt die Rechte und Freiheiten von Individuum B ein und gesteht sich selber diese Rechte und Freiheiten zu, was von B akzeptiert wird.


    oder auch nicht. Das ist der springende Punkt. Darum lasse ich unterwegs meinen Hund zwar mal Angeben aber er hat Hunde die nicht zu unserer Gemeinschaft gehören nicht zu dominieren. Gibt ja auch keinen Grund dazu.

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    Dominanz ist immer beziehungsspezifisch und ist zeit- und situationsabhängig.


    knapp und zusammenfassend :gut: .

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    Oder meint ihr dass man in solchen Fällen sowas einfach aktzeptieren sollte und auch muss?


    hatte gerade gestern im Verein nach langer Zeit ein ehem. Vereinsmitglied getroffen. Sie hat jetzt zwei Akitas, na ja ihre Hündin ist jetzt 2 Jahre alt. Wenn sie auf eine andere Hündin trifft, welche sich auch dominant fühlt, kann nur ein auseinander halten eine Beißerei verhindern.

    Vor einer Woche hatten sie versucht die DSH-Hündin (glaube jetzt 18 Monate alt) der Trainerin die Akitahündin auf dem Platz zusammen laufen zu lassen. Das haben sie dann ganz schnell abgebrochen.

    Sie ignorieren sich zwar an der Leine aber ein zusammen laufen ist, jetzt jedenfalls, nicht möglich. Trifft die Akitahündin auf Hunde die kein daminantes Verhalten zeigen und die körperlich stabil sind ist es auch kein Problem (sie spielt sehr rempelig) nur darf der Rüde nicht dabei sein der mit anderen Hunden (bis auf wenige) eh nicht kann.

    Im Umgang mit fremden Hunden ist Frauchen immer auf Vorsicht bedacht. Frauchen sagte mir das gerade im Rudel ihnen es wurscht ist was sie zusammen "jagen".

    Gehorsam sind beide. Sehr Menschenfreundlich aber mit anderen Hunden ticken sie wohl doch etwas anders (wie viele auf eigenständiges Handeln gezüchtete Hunde, so auch der Kangal).

    bei mir geht Barry "ins Bett" wenn ich den Fernseher ausmache. Dann geht Frauli ins Bett also geht er auf seinen Platz (neben meinem Bett)

    Allerdings wandert er die Nacht und schläft in verschiedenen Ecken. Ist heute allerdings sehr eingeschränkt. Von der 4Zimmerwohnung in eine 2Zimmer- und jetzt in eine 1Zimmerwohnung.

    Ein Ausschluss aus der Gemeinschaft käme für mich nicht in Frage.