Beiträge von Terry

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    wir haben einerseits ein dominanz/aggressionsproblem


    nö, immer noch nicht.

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    nun hat mein freund sie heute nach paar wochen pause mal wieder frei laufen lassen, im gewohnten umfeld. ergebnis -> amelie ist weggelaufen


    habt ihr noch keinen Trainer gefunden der euch da hätte aufklären können das da unter 6 - 12 Monate nichts läuft. Jetzt wird es aber höchste Eisenbahn.

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    nach 1,5h musste mein freund sich auf sie stürzen, damit sie nicht wieder auf die straße läuft. unser tierarzt, der amelie kennt, seit wir sie haben (mit 8 wochen), war auch dabei, hat alles verfolgt. er meinte nun, sie hätte evlt. eine (angst-?)psychose. sie hätte von anfang an sehr stressig/gestresst (diese wort hat er nicht benutzt, meine übersetzung) gewirkt. stimmt auch. solange man zuhause ist, nur mein freund oder ich, ist sie ruhig und ausgeglichen. sobald andere leute dabei sind (die sie kennt und auch mag), ist sie total aufgedreht und fängt an zu "spinnen". am auffälligsten ist aber ihr verhalten beim gassi gehen.


    Hier wird doch immer deutlicher das dies ein unsicherer Hund ist. Sie hätte ja theoretisch deinem Freund um den Hals fallen müssen. Also Trainer mit viel Gefühl und Wissen was das Verhalten des Hundes anbelangt aufsuchen.

    KONSTRUKTIVE Vorschläge hast du in deiner anderen Anfrage und hier ja schon Unmengen bekommen. Zumindest was man Allgemein aus der Ferne geben kann.

    Entweder Geld ausgeben oder ihr schaukelt euch weiter hoch. Mit z.B. Fuß ist es nicht getan. Das verhindert nicht das Ziehen.

    Da ist sehr viel im Argen was aber von hier aus nicht gesehen werden kann. Denn du schilderst ja logischerweise aus deine Sicht. Wie das dann evtl. ein Dritter sieht, der euch beobachtet, steht auf einem anderen Blatt.

    Ohne Hilfe vor Ort wird das nichts.

    ob Rangstatus oder sonstiges: vielleicht ist es in einer zusammenlebenden Gruppe zur Kommunikation dazugehörig. Was aber für mich flach fällt ist dies bei fremden oder nur bekannten Hunden zuzulassen.

    Da wird nichts geklärt außer es erfolgt rein Körpersprachlich ohne Kontak (groß machen, brummeln, staksen usw.).

    Beobachte ich das dieses Aufreiten kurze Sequenzen sind (Versuch, Abwehr und gut ist es) ist es ok. Alles andere wird unterbunden.

    Ich möchte weder das mein Hund sich wehren muss noch würde ich wollen das sich dieses Verhalten so vertieft, daß mein Hund evtl. nichts mehr anderes macht wenn er auf Hunde trifft.

    Nichts ist schlimmer als ein Hund der nur auf anderen Hunden draufhängt. Zu keiner anderen Kommunikation mehr fähig ist. Da muss von Anfang an erzieherisch eingewirkt werden. Später hat man dann kaum noch Chancen.

    Barry hatte dies vor 2 Jahren auch versucht anzufangen. Andere Rüden bedrängen und versuchen aufzureiten. Hatte er Trauer, gibt es bei mir nicht. Hatte sich dann kurz darauf wieder gelegt.

    das Problem: es muss jetzt schnell was her damit was klappt (das ziehen z.B.). Damit habt ihr schon verloren.

    Der Hund muss die neuen Umweltbedingungen, die Familie usw. erst mal auf die Reihe bekommen. Vertrauen und Sicherheit muss sich erst aufbauen.

    Das kannst du mit Halti vergesse. Es fehlt einfach noch zu viel. Was es noch gibt ist das Harrneß-Halti. Da wird nicht über den Kopf geführt sondern an dem Brustgeschirr ist vorn ein Ring http://www.pfoteonline.de/halti_harness.htm. Der Hund bremst sich selbst aus.

    Habe ihn bis jetzt nur einmal versucht (hab nicht so ne Zughunde) und habe nur die eine Leine am Ring benutzt. Sagt mir eher als ein Kopfhalti zu.

    Damit könnte Ruhe geübt werden. Ich würde erstmal mich nur mit dem Hund bewegen und ihn machen lassen (ziehen kann er mit dem Teil nicht mehr, bleibt also eher stehen). Sobald er kurz innehält kann er gelobt werden. Dann gehts weiter. Nur Loben wenn ruhig, nicht zuviel Signale geben.

    Schaut der Hund kann das Signalwort eingebaut werden.

    Es ist sehr wichtig das dies vor allen Dingen auch außerhalb des Platzes trainiert wird. Ich sehe da allerdings ein Kind von 9 Jahren sehr überfordert.

    als ich Barry bekommen habe war er "unsichtbar". Nur nicht auffallen war seine Devise. Wenn man immer wieder genug und viel eingeschränkt wird sucht man dann den sicherste Weg: man zieht sich zurück.

    Beides ist möglich: er ist wirklich so gelassen oder aber er zieht sich einfach zurück um keine Angriffsfläche zu bieten.

    Aber egal was es ist: der Spaniel kann sich erst zurücknehmen wenn ihm jemand den Weg zeigt. Also konsequentes verteilen der Ressource Fressen durch dich Dagonator (auch bei der Verwandschaft durchsetzen).

    Klein Terrier sucht und findet seinen Weg schon. Unterstütze ihn ein wenig darin ohne ihn "aufzuwiegeln". Denn wenn die sich fetzen bist du auch nicht glücklich.

    mich Christine anschliessend und ergänzend: es gibt viele HH die den Unterschied zwischen Spielen und "anmachen" oder ein Jagdsequenz oft nicht unterscheiden können bzw. ein "kippen" zu spät erkennen (wenn es knallt).

    Je mehr man seinen Hund lesen lernt umso besser kann man dies unterscheiden bzw. rechtzeitig abbrechen.

    Wer weiß, vielleicht gehört der Trainer einfach zu denjenigen die zu oft schon beobachten mussten das Hunde toben, die HH sich feuen wie schön die doch spielen, aber man genau sieht das da was ganz anderes vor geht.

    Bei uns auf dem Platz gibt es ja auch immer die "Spielmomente". Aber da ist oft zu sehen das da ganz andere Dinge "trainiert" oder versucht werden die mit einem entspannten Spiel nichts zu tun haben. Da ist der Vorteil das die Trainer dies erkennen, erklären und abbrechen wenn nötig.

    deine Einstellung ist genau die richtige. Erziehe deinen Kleinen erstmal zu einem sozial- und umweltverträglichen, souveränen Hund und dann kann ein zweiter (ob Welpe oder schon erwachsen) dazugeholt werden.

    Dann hilft er dir bei der Erziehung des Zweithundes.

    Jetzt einen Welpen und mit der Ruhe im Büro wäre es vorbei. Sicherlich beschäftigen die beiden sich, aber ob immer so wie du es wünscht, ist eine ganz andere Geschichte.

    Meine Freundin meinte auch sie müsse unbedingt zwei Welpen haben. Das war ein ganzes stück Arbeit das auf die Reihe zu bekommen. Die haben sich immer gegenseitig hochgeschaukelt. Und es ist sehr auffällig das bei Trennung der Beiden sie wesentlich aufmerksamer, konzentrierter und händelbarer sind, als wenn sie zusammen sind.

    die Hündin meiner Freundin macht es sehr extrem. Sie hält einen mit beiden Pfoten richtig fest und wird ganz starr. Ich empfinde es als besitzergreifend (speziell jetzt bei Shila) und unterbinde es da sie dann auch sehr aufdringlich ist.

    Bonny scheint es ja aber sichtlich zu genießen.

    ich arbeite aus Prinzip nicht auf dem Platz. Ich übe nicht.

    Erst gibt es ein Gespräch (kann schon mal 3 - 4 Stunden dauern) in dem der HH sein Herz ausschüttet und seine Gedanken darlegt. Und in dem ich versuche ein Grundwissen anzulegen. Dann geht es in die "Natur".

    Dort begegnen wir Situationen, welche ich erst den HH erklären und analysieren lasse (wo könnte in der eigenen Handlungsweise der Fehler liegen) und dann meine Gedanken und Vorschläge gebe. Dies versuchen wir dann umzusetzen.

    Dann kommt wieder Theorie in dem Eindrücke und Fragen ausgetauscht werden. Dann entsteht daraufhin das Rahmenkonzept an dem der HH sich mit seiner Arbeit richten kann. Unterstützt durch schriftliche oder auch telefonische Kontakte.

    Ich mag den Begriff Trainer nicht (bin ich auch nicht). Ich sehe mich als Begleiter und Ratgeber.

    Mein Ziel ist es einen Weg zu finden indem der HH mehr aktiv eingebunden wird. Indem er die Möglichkeit hat seine Fehler zu entdecken und diese mit eigener Initiative zu meistern. Sich aber fachlicher Hilfe gewiss ist.

    Darum suche ich gute HuSchu an die ich HH weiterempfehlen kann da es mir (noch) nicht möglich ist schwierige Fälle ordentlich und sicher zu erarbeiten.

    Und da fangen dann für mich die Schwierigkeiten an eine gute empfehlen zu können (meinen Reinfall mit der Trainerin habe ich ja schon beschrieben).

    Aber gleichzeitig ist es auch wichtig alle Möglichkeiten des Trainings kennen zu lernen um diese individuell einsetzen zu können, wobei mir eine 1 zu 1 Umsetzung nicht nötig erscheint (da ja Individuell).