Beiträge von Terry

    reine Erziehungsbücher empfehle ich nicht. Es gibt viele Wege nach Rom. Diese kann man sich nicht erlesen.

    Aber über das Verhalten von Hunden und Mensch/Hund kann man gar nicht genug lesen. Dies hilft einem einen eigenen Weg zu finden.

    Schaue mal bei den Buchempfehlungen. "Das andere Ende der Leine" oder "Das Alpha-Syndrom" helfen zl.B. ein Verständniss für vieles was Hunde betrifft zu verstehen.

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    Und was ist mit Gästen die Angst vor Hunden haben oder einfach keine mögen??
    ich finde auch das sollte man akzeptieren.


    Akzeptieren tue ich das. Zu mir können sie dann ebend nicht kommen und mich sehe sie dann, wenn ich den Kontakt pflegen möchte, halt nur 2 - 3 mal im Jahr.

    Ich mag kein Jazz, habe es nicht so mit Opern. Würde mir aber nicht in den Sinn kommen zu verbieten dieses zu spielen wenn ich zu Besuch bin.

    Wenn mich jemand besuchen will weil er ehrlichen Kontakt mit mir pflegen will wird er auch mit meinem Hund sich arrangieren müssen. Ich habe eine 1Zimmerwohnung. Soll ich Barry dann die ganze Zeit auf den Balkon sperren? Oder muss ich ihn dann ausquartieren?

    Ne, hab ja schon geschrieben Rücksichtnahme und Toleranz hat nicht nur von einer Seite auszugehen.

    Wenn meine Kollegin mal Zeit hat kommt sie zur mir. Sie hat Angst vor Hunden. Sie hat zu keiner Zeit gefordert das ich den Hund zu entfernen habe. Wenn echtes Interesse besteht, besteht auch das Gefühl wie weit ich einem Anderen trauen kann. Und sie vertraut mir das ich mich kümmere das der Hund sie in Ruhe lässt.

    Auch eine andere Kollegin, die Hunde so zwar ganz nett findet, aber direkten Kontakt nicht prickelnd findet hat sich immer darauf verlassen das ich das regele. Und hat mich sogar MIT Hund eingeladen, was ich dankend abgelehnt habe, da ich weiß wie sauber sie ihre Wohnung hält und Barry nunmal furchtbar haart.

    Aber allein das Angebot zeigt Rücksicht.

    Rücksicht und Toleranz von beiden Seiten kann wahre Wunder bewirken.

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    Gibt es Hunderassen die so Hof bezogen sind das sie nicht weg laufen,


    genau das habe ich über den Spitz gefunden. Früher war er ja auch ein beliebter Hofhund. Er wurde ja als "Allrounder" eingesetzt. Vieh z.B. treiben. In den Beschreiben steht auch das er leicht zu erziehen ist. Da ich noch keine kenne bin ich da aber erstmal misstrauisch.

    Das melden und das zwicken in die Fersen hat ihn dann ja auch in Verruf gebracht und wurde als "falsch" abgestempelt. Dies wird evtl. bei schlecht behandelten Hunden der Fall gewesen sein, aber bei welcher Rasse ist das anders.

    Heute wird ja fast jede Rasse- bzw. Nichtrasse als Hofhund benutzt. Manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg.

    Eine Kollegin berichtete von einen Border der als Stallhund da ist, die Besitzer allerdings langsam verzweifelt, weil er auch Pferde treiben will wenn gar nicht soll. Diese dann genervt immer mehr zutreten und dann teilweise auch auf fremde Hunde nicht gut zu sprechen sind.

    *Sascha* hat zwar vieles was mir durch den Kopf geht schon geschrieben, da ich aber heute Mittag mir viel aufgeschrieben habe möchte ich es doch noch hier loswerden:

    Einerseits wird von Rücksichtnahme gesprochen. Andererseits scheint dies immer mehr nur einseitige gesehen.

    Konnte aus dem ersten Punkt von Sub (und auch den anderen Beiträgen in dieser Richtung) nicht herauslesen, das es aus Prinzip darum geht Anderen die "Liebe zu Hunden" aufdrängen zu wollen.

    Vielmehr kann doch aus anderen Themen immer wieder erlesen werden, daß jeder um die Erziehung seines Hundes bemüht ist um sich Rücksichtsvoll mit seinem Hund in seiner Umwelt bewegen zu können.

    Was ist dann jetzt so "verwerflich" mitzuteilen das man Traurig und Entäuscht ist wenn einem mehr oder weniger mitgeteilt wird das man das Familienmitglied Hund nicht sehen möchte.

    Die Mitteilung das man den/die Hunde nicht akzeptiert scheint da eher auf Verständnis zu stoßen.

    Es gibt Situationen in denen ich entscheide meinen Hund nicht mitzunehmen. Oder eine andere Möglichkeit suche weil ich von vornherein weiß, das es, aus welchen Gründen auch immer, nicht gern gesehen wird.

    Voraussetzung ist für mich, das Bedenken vernünftig hervorgebracht werden, das meine Argumente auch ernst genommen werden und das mir letztendlich eine Entscheidung zusteht, die ich für mich treffe, ohne das der Andere beleidigt ist bzw. mir einen Vorwurf deswegen macht (z.B. das ich dann selten bis gar nicht komme).

    In Sub´s Fall würde ich die Bedenken aufnehmen, meine darlegen (wie man sich das z.B. vorstellt wenn ich dann besucht werde) und ansonsten in der "Mitte" treffen.
    In Brittas Fall gäbe es für mich keine "Mitte" (außer nach einer vernünftigen Aussprache) und sie dürften auf mich verzichten.

    Denn so wie von mir erwartet wird das ich Rücksicht nehme, erwarte ich es auch von den Anderen mir gegenüber.

    Bis vor ca. 4 - 5 Jahren habe ich immer allen Anderen den "Vortritt" gegeben, mich auf Andere eingestellt und zurückgesteckt. Des lieben Friedens willen und weil ich den Argumenten offen und verständnisvoll gegenüber stand. Ich hatte immer gegen micht entschieden mit dem Ergebnis das ich immer unzufriedener wurde.

    Irgendwann machte es "Klick" und ich bestehe jetzt auf gegenseitige Akzeptanz. Offen für Argument bin ich immer noch und auch Verständnis habe ich. Aber wer ehrliches Interesse an einem Treffen, an Kontakt mit mir hat, wird mit mir einen Mittelweg finden bei dem wir beide zufrieden sind (das kann auch bedeuten das ich Barry mal zu Hause lasse).

    Wer der Meinung ist er will mich nur ohne Hund sehen braucht mich gar nicht zu sehen. Denn hier fehlt der Respekt mir und meinen Gefühlen gegenüber.

    Oder habe ich dies als HH nicht auch verdient?

    Ich bitte zu beachten: hier geht es in erster Linie um Menschen mit denen ich (gezwungener Maßen oder freiwillig) Kontakt pflegt und nicht um Menschen die ich unterwegs täglich treffe (die überzeuge ich durch nicht auffallen bzw. ignoriere sie).

    einen Spitz :D .

    Der Sohn (nebst Familie) meiner Cousine möchte sich einen Hund anschaffen. Da ein Grund auch die Wachsamkeit ist habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht betr. Spitz.

    Für mich wäre jetzt der Großspitz (in schwarz oder wolfsfarbe) sehr interessant. Keine Jagdambitionen, sehr auf die Familie fixiert, pflegeleichtes Fell, sehr wachsam.

    Kenne leider keinen persönliche. Einen Wolfspitz treffe ich ab und an im Auflauf (seit dem ich mich interessiere natürlich nicht mehr *grumel*).

    Nach den Beschreibungen kommt mir der Spitz denn doch etwas einfacher in der Erziehung vor als ein Rotti (ist der Tosa nicht auch auf den meisten Listen?), ein Hovi wäre mir evtl. zu arbeitsintensiv, ein Schäferhund ist eh nicht so mein Fall.

    Dies allerdings nur unter dem Aspekt das ich einen Hof bewirtschaften müsste und mir nicht so viel Zeit für die Hundeerziehung (heißt natürlich nicht das ein Spitz nicht erzogen werden muss) nehmen kann/will.

    Für mich persönlich geht natürlich nichts über Herdenschutzhunde :D .

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    Es gibt nun mal Leute mit anderen Ansichten und Erziehungsmethoden. Die muß man ja nicht bejubeln, aber warum muß man sich so abällfig darüber äußern? Zumal man offenbar gar nicht in der Lage ist, sich in die anderen hineinzuversetzen.


    es ist eine Sache selbst ein Problem zu haben mit dem man schwer umgehen kann und nicht über den Tellerrand zu schauen und aufzunehmen was andere Menschen mitteilen (ob man es umsetzt ist eine andere Sache) oder ob man ein Lebewesen vor sich hat für das man Verantwortlich ist.

    Ganz fatal find ich es dann bei Kindern. Hier geht es zwar jetzt um den Kontakt zu Hunden. Aber diese "überbesorgten" Eltern haben ja nicht nur Probleme mit diesen sondern legen ihren Kindern ja auch noch andere Steine in den Weg.

    Um sich entwickeln zu können müssen Kinder nun mal ihre Umwelt mit allen Facetten kennen lernen.

    Bei meinen Kindern ging es nie darum was ich unbedingt will, sondern was sie lernen müssen um mit ihrem Leben zurecht zu kommen. Ob es mir nun gefällt oder nicht. Ich musste mehr als einmal über meinen Schatten springen. Das war es mir aber für meine Kinder wert.

    Um der Kinder willen bin ich "Glucken" aber auch "Kind interessiert mich nicht"-Eltern gegenüber sehr kritisch und äussere mich auch dem entsprechend.

    wenn immer der Klügere nachgibt, wird bald nur noch gemacht was der Dumme will :D (oder so ähnlich).

    Es lohnt sich nicht immer zu diskutieren. Wenn man eh auf taube Ohren stösst macht es keinen Sinn.

    Nur bin ich jetzt soweit das ich dann auch keine Probleme habe "und tschüss" zu sagen. Egal ob Verwandschaft oder angebliche Freunde. Denn "der Ton macht die Musik" gilt für beide Seiten. Und wenn mir das passiert wäre,, wie dir Britta, keine vernünftige Bitte, sondern nur eine knallharte Ansage, wäre die Verwandschaft für mich gestorben.

    Da bin ich stur da ich mir meinen Umgang dann doch gern selber aussuche (ja auch bei der Verwandschaft).

    Deine Verwandschaft, Britta, kann sich freuen das du so souverän bist. Da geht bei mir jede Souveränität flöten :D .

    Mir tun einfach die Kidis leid, welche nicht lernen mit ihrer Umwelt zurecht zu kommen und es dadurch schwerer haben je älter sie werden.

    Auch bei Kindern gilt: wir sind der sichere Pol der ihnen zeigt wie sie mit der Umwelt fertig werden können. Unsere Sicherheit ist deren Sicherheit.

    Aber Eltern die ihre Kinder vor allem schützen wollen, sie verteidigen wenn sie Mist gebaut haben ohne ihnen zu zeigen wie es richtig zu sein hat, handeln für mich eher aus Egoismus und hat mit Sicherheit nicht viel zu tun. Ohne sich mit den Konsequenzen auseinander zu setzen.

    Wobei übertriebene "Umsorgung" später zu nicht erfreulichen Auseinandersetzungen mit ausbrechenden Jugendlichen führen kann (genauso als wenn man sich gar nicht um sein Kind kümmert).

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    du kennst den hund nicht, du kennst die situation nicht


    ebend. Und du glaubst wenn du aus deiner Sicht schilderst können die Hundeerfahrenen (dazu muss man keine Nanny sein) sofort dir Tipps geben ohne euch beobachtet zu haben?

    Die Tipps die gegeben werden willst du nicht, weißt aber auch nicht weiter, für ein Trainer hast du kein Geld (im anderen Thread gab es schon Vorschläge) und nun sind die Anderen Ahnungslos,

    hm, so ganz weiß ich jetzt nicht was du wirklich willst :???:

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    Habt Ihr auch das Gefühl, dass manche Mütter einfach maßlos übertreiben???


    nicht nur im Bezug auf Haustiere. Hab ja zwei große Kinder (18 und 21) und da beobachtet man ja die Entwicklung im Umfeld doch intensiver.

    Ich finde heute wird vermehrt gern in zwei Richtungen übertrieben: entweder man kümmert sich zu wenig bis gar nicht um die Kidis oder man bekommt schon bei den normalsten Dingen ne Kriese.

    Jedenfalls hätte ich es dann nicht mehr so mit Familie. Könnten alle gerne machen was sie wollen, allerdings dann ohne mich. Ich könnt mir sowas schon gar nicht mehr mit ansehen, ärgere mich dann nur und da bringt mir ein Besuch auch nichts.

    Hab allerdings Glück (?). Wird immer drauf bestanden das Barry mitkommt. Gibt nur den Sohn und Schwiegertochter meiner Cousine die ich nicht mehr gesehen habe seit sie Kinder haben. Bin dann nie hingegangen weil Hund ein Problem war. Jetzt wollen sie selbst einen Hund. Und nun werde ich die Kidis also auch mal kennen lernen.