Beiträge von Terry

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    Dass das Immunsystem dabei nicht überlastet wird, wird ja sorgfältig geprüft.


    wie prüft das dein TA? Meine TA hat nur Herz abgehört, Ohren geschaut und gefragt ob irgendwelche Probleme bestehen. Der letzte hat noch nicht mal das gemacht, der ist von meiner Liste gestrichen.

    Also wenn ich Natur so mit Impfen vergleiche: in der Natur werden Abwehstoffe gebildet wenn das Immunsystem mit dem Erreger in Berührung kommt. Diese Erreger kommen, wenn überhaupt, eher einzeln daher.

    Bei der Impfung werden dieser Erreger zusammen "verpasst". Damit ist der Körper ganz schön beschäftigt. Und wenn ein Welpe nicht geprüft wird ob er noch ausreichenden Schutz vom Muttertier intus hat, kann das doch auch nicht gesund sein.

    Kenne die Links zwar, bin mir aber nicht sicher ob ich das alles so richtig verstehe.

    Oder irre ich mich?

    gut, manche mögen es schön finden fast eine ganze Wand mit Pokalen zu füllen aber ich persönlich fand die Pokale die mein Balu bekommen hatte (und das waren nur 5) irgendwann nicht mehr so schön (war nicht für THS).

    Schön hätte ich vielleicht ein Bild mit entsprechendem Platz, Hundi und noch einen Gutschein gefunden.

    Balu hatte an Mischlingswettbewerben und Hunderennen teilgenommen. Die Pokale verstauben im Keller, dafür habe ich ein Bild mit Hundi und Schleife an der Wand. Da hatte er den 1ten Platz beim Juniorhandling mit meiner Tochter gemacht.

    Sagt mir mehr zu als ein Pokal.

    nö Corinna,
    das Problem sehe ich eher das sich nicht die richtigen Leute, die es in der Hand hätten, das Wissen was alles sein muss, die Möglichkeit dies zu erreichen gemüsigt sehen etwas ganzheitliches auf die Beine zu stellen:

    Tierärzte, Trainer, Verhaltensforscher aus vielen verschiedenen Richtungen. Und zwar GEMEINSAM. Da wäre eine gute Basis gegeben. Und jeder hätte das gute Gefühl das keiner nur seine eigenen Methoden und Ansichten als alleinige Richtig darstellen kann.

    Jetzt murkst jeder etwas vor sich hin. So wie es ihm in den Sinn kommt, so wie er es gerne hätte. Und das hat für mich nicht die Grundlage und ist auch nicht mit der Ausbildung in anderen Berufsgruppen vergleichbar.

    Mh, hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    Darum sage ich: beim alten bleiben, denn diese Flickschusterei kann es ja auch nicht sein.

    das Weggehen ist ja nicht als Abruf zu verstehen: jetzt musst du sofort kommen. Sondern sollte der Deeskalation dienen. Der Rest der Gemeinschaft verzieht sich also stehen die murrenden Hunde allein und müssen sich auch allein kümmern. Würde bei einfachen Kabbeleien so aussehen das der unterlegene Hund dann aufstehen darf (weil der Stärkere seinem Besitzer folgt) und dem Besitzer folgen kann.

    Dies ist aber nur gegeben wenn zwei Hunde sich rein angeberisch verhalten, also kein Beschädigungsbeißen vorhaben. Bei Benni und Digger scheint dies aber anders auszusehen: die wollen es jetzt wissen (habe ich jetzt so verstanden).

    Und das muss unterbunden werden. Durch Vermeidung des Aufeinandertreffens. Oder wenn gar nicht anders geht durch eingreifen.

    Motivation: warum schaffe ich mir einen Hund an, welche Einstellung habe ich zum Hund, zu der Hundehaltung.

    Dann muss ich Wissen mitbringen bzw. mir aneignen um meinen Hund überhaupt verstehen zu können.

    Ist meine Motivation dergestalt das ich den Hund nicht nur um meinetwillen anschaffe oder weil er süß ist und mir möglichst viel Wissen aneigne muss ich dran arbeiten Vertrauen aufzubauen. Gegenseitiges.

    Je weiter diese Vertrauen aufgebaut (und vor allem je tiefer) wird umso tiefer kann eine Bindung werden. Ich schließe dabei allerdings die Bindung über Futter bzw. Gewalt aus. Dies hat für mich nicht die Stellung einer echten Bindung.

    Das Ende der Pyramide spiegelt dann die Beziehung wieder: eine gute weil eine gute bzw. tiefe Bindung besteht oder eine schlechte weil keine Bindung bzw. Bindung nur durch Futter oder Gewalt erhalten.

    mh, was ich jetzt alles nicht so verstehe: der Wunsch nach Zertifizierungen, Diplomen und vernünftige Ausbildung kommt doch in erster Linie daher, daß man sehr vielen HH begegnet die an schlechte Trainer geraten sind und kleine Probleme dadurch oft sehr groß wurden bzw. Probleme erst entstanden sind.

    Lese ich mir aber die Erklärungen der Verfechter von Zertifikaten usw. durch kommt letztendlich doch immer wieder die Aussage (egal ob TA oder HT)

    Zitat

    Ob er / sie dann gut ist, steht auf einem anderen Blatt ...

    Welchen Sinn macht dann der ganze Aufwand? Der HH ist dann immer noch nicht schlauer (vielleicht erst recht der Dumme weil er sich auf solche Papiere verlässt).

    Also kann man es doch so lassen wie es ist. Gute Trainer (in der Umsetzung) werden sich Basicwissen aneignen ohne das es jemand fordert und mit viel Wissen und Könnem ihren Kunden helfen und schlechte Trainer (in der Umsetzung) haben damit nicht die Möglichkeit auch noch ein Papier zu bekommen (wie ja nun schon geschehen).

    Zitat

    Das entscheidende dabei ist einfach, dass er kapiert, dass er Grenzen hat die er nicht überschreiten darf,


    und wenn das auch nicht funktioniert und Hundi noch hysterischer wird? Evtl. sein jetzt zu grobes Spielbeissen in ein Abwehrbeissen abtriftet? Was dann?

    Leidiges Problem. Aus der Ferne kann man viel empfehlen aber auch viel kaputt machen. Da Besitzer und Hund nicht beobachtet werden können halte ich Tipps aus der Ferne nicht wirklich für produktiv sondern an dem Hund wird rumversucht.

    Und sollte jetzt noch alles im grünen Bereich sein (was man also mit Hilfe vor Ort konsequent in den Griff bekommen könnte) könnte sich das ganze durch Versuch verschiedener Methoden aufschaukeln. Denn was als erstes geklärt werden müsste: ist es reiner Übermut, kann er nicht verstehen um was es geht weil falsch vermittelt, oder ist Charakterlich etwas vorhanden was jetzt mit souveränen Führung in die richtige Richtung "geschoben" werden muss.

    Wenn es so heftig ist und guter Rat teuer, dann umgehend vor Ort Hilfe suchen und bitte nicht alles versuchen was es gibt. Wie soll Hundi das denn verstehen, wenn HH zwar weiß was er nicht will aber nicht wie er seinen Wunschb umsetzten kann?

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    Nach meinen Erfahrungen sieht es so aus, das die besten HT selbst einfach immer schon Hunde hatten, irgendwann aktiv einen Hundesport betrieben haben - und/oder so oft von anderen HH angesprochen wurden, dass sie nach vielen kostenlosen Stunden irgendwann auf die Idee kamen, daraus ihren Beruf zu machen.
    Oder ihrem HT auf dem Vereinsplatz nicht mehr folgen mochten, weil dieser nicht weiterentwickelte - und sich dann lieber selbstständig machten.

    Das heißt sie haben sich sowieso schon ihr ganzes Leben lang mit allem rund um Hunde beschäftigt, haben Wissen durch Praxis gelernt - und sicher auch jede Menge gelesen, meist auch Vorträge besucht, sich andere erfolgreiche HT angesehen, in vielen Gesprächen ihre Erfahrungen ausgetauscht, z.B. auch auf den Wettkampf-Plätzen.


    dieser Erfahrung schliesse ich mich an. Der Vorteil einer Schule, in der alles was Verhalten, unterschiedliche Trainingsmethode usw. gelehrt wird, wäre das man nicht durchs ganze Land reisen muss um an diese Informationen zu kommen.

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    Die ganzen Erkenntnisse in der Domestizierung (Veränderung vom Wolf zum Hund), der Ethologie (Verhaltensforschung) etc. sind wertvolle Erkenntnisse über Jahrzehnte hinweg, für mich also wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse.


    frage mich gerade was einem HH ein Wissenschaftler nutzt :???: . Mir jedenfalls als Anfänger nicht viel. Ich will nichts über die Domestizierung wissen, sondern wie ich in meinem Falle zum Ziel komme. Da nützt es mir nichts wenn mein HT von vielen fundierten Erkenntnissen überfliesst aber es nicht wirklich praktisch in der Anwendung verwerten kann.

    Mh, also je komplizierter man ne Sache macht, umso schwieriger ist sie auch in der Umsetzung.