Beiträge von Terry

    nicht großartig in Foren rumschreiben.

    Du hast hier gute Adressen bezüglich Herdenschutzhunde bekommen. Rufe dort SOFORT an, schildere den Fall damit diese sich umgehend darum kümmern können (mache es dringend damit sie den Hund abholen).

    Es kann ja nicht angehen das der Hund aufgrund eurer Fehler (der 1te: aus Mitleid nimmt man KEINEN Hund) jetzt büssen muss.

    Also sei fair zu deinem Hund und kümmere dich jetzt Verantwortungsbewusster um ihn.

    hallo Camel,

    mein Eindruck ist das versucht wird über Kommandos und Körperkraft einen groß werdenden, jetzt schon kräftigen Hund zu "bändigen". Das wird so nicht funktionieren. Die Grundeinstellung muss da evtl. geändert werden.

    Ist zwar nicht wirklich um die Ecke, aber die HuSchu bietet gerade zu dem Thema "Grundeinstellung" eine Menge an http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/.

    Schau dir das mal in Ruhe an und überlege ob das nicht was für deinen Bekannten wäre.

    nach meinem schwarzen, mittelgroßen Balu (01.07.05 bei mir eingeschlafen) wollte ich endlich einen großen (mindestens Berharndinergroß) mehrfarbigen Hund (schwarz, blond, weiß).

    INet durchstöbert, schöne große Hunde gefunden und dann lacht mich Barry an

    weder sehr groß, noch mehrfahrbig und dann noch Schäferhundmix (ich wollte nie einen Schäferhund). Aber es machte "Klick" und hab ihn Mitte Juli 05 zu mir geholt.

    Zitat

    Nur ist das alles ja leider gar nich illegal.


    daran krankt unser System. Wir brauchen für alles ein Gesetz. Gibt es dieses nicht (also ein Verbot) dann ist es auch nicht schlimm/verwerflich. Darauf können dann Menschen ohne Gewissen aufbauen (hier z.B. die Hundehändler).

    Solange der Mensch (in diesem Falle auch der Hundekäufer) kein Gewissen entwickelt, solange wird sich nichts ändern.

    weist Bibidogs: das Dumme ist dann nur wenn sich etwas hochschaukelt. Pedro hat die Führung Frauchen überlassen. Zeigt sie kein Interesse drann KANN es möglich sein das er dann irgendwann selbst entscheidet (und wie das dann aussieht wissen wir hier alle nicht).

    Es macht nicht wirklich Spaß mit Hundebesitzern und Hunden zu arbeiten die diese Grenze überschritten haben (die kümmern sich allein). Das dann wieder in die Bahn zu lenken, die schon mal da war, ist anstrengend und schade das es soweit erstmal kommen musste.

    @Dobimum
    du hast aus dem Bauch heraus, der Situation entsprechend gehandelt. Du kennst deinen Hund und für dich ist dein Verhalten richtig. Setzte das Vertrauen deines Hundes nicht aufs Spiel.

    Zitat

    sollte ich das nächste Mal dann von Pedro weggehen und ihn das alleine machen lassen?


    auf keinen Fall. Er ist zu dir gekommen damit du das regeln kannst. Damit ist es deine Aufgabe.

    Eine interessante Aussage einer Trainerin: alles was in einem Radius von 3 m von mir geschieht, entscheide ich. Da haben meine Hunde nichts zu klären. Alles was ausserhalb diese Radius geschieht ist ihr Problem. Sollten sie da eins auf die Mütze bekommen ihr Pech. Sagen sie dem anderen Hund "vernünftig" Bescheid ist es auch gut.

    Will heißen: hätte Pedro der Hündin bei der nächsten Aufforderung mit kurzem Knurrer und Abschnappen gezeigt das er nicht will (und sie es daraufhin auch einstellt) wäre es auch ok. So ist er aber zu dir gekommen und hat dir das Agieren zugetraut.

    Das zeigt das er deinen Führungsqualitäten vertraut und nicht meint er müsse es selbst regeln.

    das ist der Grund warum ich so überhaupt nicht arbeite. Seit einem WE-Seminar letzte Woche fange ich langsam mit Barry an die Ablage in den Alltag mit einfliesen zu lassen. Aber da nur wenn ich z.B. kurz in ein Geschäft gehen möchte oder mir in Ruhe etwas anschauen will.

    Dann soll er in der Ablage liegen bleiben und das ist das einzige was ich auflöse. Und das brauche ich äußerst selten.

    Wenn Barry mich zu Hause nervt gibt es herzhaftes, brummendes "AB" mit kurzer Fixierung. Anfangs hatte er sich dann nur mit Abstand irgendwo hingelegt. Nachdem ich ihn da öfters "über den Haufen" gelaufen habe, hat er sich auf seinen Platz verkrümmelt. Das hat er dann so beibehalten.

    Auch die Gasthunde haben so gelernt das ich es nicht Witzig finde wenn ich über einen Hund stolpere. Somit kommen sie ab und an einfach mal schauen was ich so mache und liegen den größten Teil entweder auf ihren Plätzen oder wenigstens nicht im Weg. Und ich muss nichts mehr sagen.

    was macht eine gute Erziehung aus bzw. auf was ist sie aufgebaut: auf Vertrauten und Bindung und das erarbeiten dieser Dinge (und des Alltages) MIT dem Hund zusammen.

    Jedes Hilfsmittel (Halti, Sprüher, Ultraschall, Stachler und Co.) haben damit überhaupt nichts zu tun. Die werden eingesetzt wenn die Phantasie und das Interesse an der Arbeit MIT dem Hund nicht (mehr?) vorhanden sind. Wenn nur noch die eigenen Interessen im Vordergrund stehen.

    Wieweit ein Vibrationshalsband bei tauben Hunden Sinn macht weiß ich nicht da noch nicht kennen gelernt.

    in einer Antwort von Camel:

    Zitat

    Ich habe ihnen eine mir bekannte "Tierflüsterin" empfohlen, die in unserer Nähe wohnt und von der ich weiß, dass sie mehr wie eindeutige #erfahrungen mit Problemhunden hat. Eine mir bekannte Tierhilfe ordert diese Dame desöfteren, wenn sie schwer gestörte Hunde aus Spanien bekommen. Da habe ich nur gehört, dass ein Tag reicht, um die Hunde zurecht zu biegen. Jetzt fehlt nur noch die Einsicht, auch wenn diese schwer ist, dass man selber als HH "etwas versagt" hat.


    man "biegt" einen Hund nicht zurecht. Ich vermute dass das anders gemeint ist.