Beiträge von Terry

    vor drei Jahren hab ich noch Präriehunde in einem großen Laden (F******s) gesehen. Konnte man einfach mal so erwerben. Gut der Hinweis das man viel Platz brauch und diese Tiere auch buddeln müssen usw. war war vorhanden.

    Aber was haben diese Burschen in Privathand zu suchen. Aber da gibt es nun mal viele "Wildtiere" die wir mal einfach so zu Haustieren machen (Papageien welche dringen Gesellschaft brauchen, Wellensittiche welche normaler Weise Schwarmvögel sind und oft einzeln gehalten werden usw. usw..).

    Ich kann mich mit den Haltungsformen nicht anfreunden (dazu gehören auch Meerschwein & Co.).

    aaalso gelernt hatte ich es mit einer Schlepp mal so (ein noch längerer Weg): erst kommt ein Stück an Hund und dieser wird ohne Funktion getragen. Erst wenn der Hund dies schon fast als "Körperteil", als dazugehörig angenommen hat kommt die Schlepp drann.

    Und später wird diese wieder solange gekürzt bis die ursprüngliche Länge erreicht ist. Und noch viel später wird dies noch weiter gekürzt bis ganz weg.

    Theoretisch könntest du die Megavariante anfangen, also ein Stück was die gleiche Breite und Schwere hat wie die Schlepp an den Hund und dieses Teil trägt Hundi immer (außer er ist nicht unter Aufsicht zu Hause, also Nachts, damit er sich nicht irgendwo verfangen kann).

    Mein Problem ist jetzt ein wenig das er an der Schlepp andere Hunde nicht mag. Also ist er sich der Leine zu sehr bewusst und pöbelt dann? Dieses Bewusstsein würd ich jetzt versuchen zu kanzeln.

    Er soll sich wohl fühlen bzw. seine Aktionen nicht danach richten ob er an der Leine ist oder nicht (darum achte ich immer darauf einen Hund nie über die Leine zu lenken oder zu korrigieren). Auch nicht durch andere Gegenstände die ich extra mitführen muss (wie eine Wurfkette). Hunde sind nicht so leicht an der Nase rumzuführen.

    Und letztendlich soll die Schlepp dazu dienen dich sicherer zu machen das dein Hund eben nicht wieder flitzen geht. Darum wäre ich beharrlicher mit der Schlepp.

    Aber vielleicht hat doch noch jemand andere Ideen?

    Wo wohnst du? Ich hätte eine HuSchu im Angebot die in Nähe Frankfurt Main ist. Die können dir bestimmt helfen. Gern auch per mail.

    och da gibt es auch andere Sachen (div. Halsbänder). Aber ob besser als Schlepp, wohl kaum.

    Kannst du ihn nicht austricksen? Wenn du allein mit ihm bist kommt die Schlepp zum Einsatz (für die gewissen Momente). Gleichzeitig ist noch ein kurzes Teil drann das um ihm rumschlabbert. Das bleibt dann immer drann außer bei Hundebegegnungen (da ist er doch zuverlässig abrufbar, oder?). Wenn das kurze Teil sein Verhalten gegenüber andere Hunde nicht stört umso besser.

    Durch das kurze Teil hat er immer das Gefühl "unter Kontrolle" zu sein und nachdem du ihn das erste mal mit der Schlepp von seinen "wenigen Aussetzern" abhalten konntest kann dies dann mit dem kurzen Teil aufrecht erhalten werden.

    Öhm, fiel mir gerade so ein darum etwas verwirrend. Bastel dir da was passendes drauß. Außerdem paralell das "Antijagdtraining".

    Und freue dich tierisch darüber was du mit ihm schon alles geschafft hast.

    Haustier = Nutztier. Auch wenn die Bezeichnung sich noch krasser anhört.
    Jegliches Haustier wurde domestiziert um sie zu nutzen. Das unsere ach so aufgeklärte "Moderne" dies immer noch nicht vernünftig kann ist eine Sache.

    Das halten von Wildtieren (die Betonung liegt auf "Wild") zeigt mir Menschen die ihr Ego aufpolieren müssen, die nicht wirklich "lieben" und gehört, für mich, schlicht und ergreifend verboten.

    Wenn ich irgendetwas will werde ich immer "gute" Gründe sagen können um dies zu rechtfertigen. Und ich werte die Aussage "es geht ihnen doch gut" genauso wie "er freut sich wenn er mich sieht" wenn der Hund kurz vorher noch mit Stachler "erzogen" wurde.

    Immer stehen die Wünsche des Menschen im Vordergrund. Und solange Tiere nicht schreien scheint es für die Meisten akzeptabel zu sein (egal ob Haus- oder Wildtier).

    Traurig aber Wahr.

    Zitat

    «Ich liebe Wölfe»


    kann gar nicht sein, sonst würde er KEINEN halten.

    Was macht die Faszination solcher Tiere (Wildtiere) aus? Ihre Natürlichkeit. Ihre Wildheit. Ihr nicht Abhängig sein von Menschen. Wölfe sind hochsoziale Lebewesen die den sozialen Kontakt zu Ihresgleichen dringend brauchen (dies ist im vorliegenden Fall leider nicht so und für mich fängt hier die Tierquälerei an, nicht erst wenn das jeweilige Tier verhaltensauffällig ist bzw. körperliche Anzeichen zeigt).

    Wildtiere in Menschenhand sind nur noch Karikaturen. Sei das sie vor Schlitten gespannt werden um sie auszulasen (wie bei Erik Zimen), sei das sie in einem Fahrradkorb vorn mitfahren (so gesehen im Grundewald vor ca. 18 Jahren mit einem Pavian), sei es der Verkauf von Präriehunden in Zooläden usw., usw..

    Aber Geld regiert die Welt.

    also letztendlich kommt es immer darauf an was IHR aus dem Hund macht.

    Da kann ein Hund noch so schmusig sein, er ist auf keinen Fall ein Spielzeug. Und natürlich wird ein Welpi sich nicht ungestraft hart anfassen lassen (von den Kindern). Da könnte er schon seinen Unmut kundtun. Und dann kommt es darauf an wie ihr agiert (nicht reagiert).

    Und ich sehe schon einen Unterschied in Ausbildung und in Erziehung. Die Erziehung erfolgt im alltäglichem Leben und bedeutet nichts anderes als dem Hund zu zeigen wie es in der Gemeinschaft läuft.

    Eine Ausbildung (Hundesport z.B.) ist für mich eine Beschäftigung. Während die Ausbildung z.B. zum Blindenführhund wieder andere Voraussetzungen hat.

    Von den anderen Usern hier wurden ja schon die Nachteile im gesundheitlichen Bereich benannt. Und es darf dann nicht unterschätzt werden das ein Hund, der z.B. Schmerzen durch Gelenkerkrankungen ihat, nicht immer sehr umgänglich ist (was ungeschickte Kinderhände evtl. nicht wirklich angenehmer macht).

    Jeder Hund ist so freundlich zu Kindern wie diese zum ihm.

    2 Jahre Selbstsändigkeit haben sich eingebrannt. Hier sehe ich nur den Zeitfaktor der diese "Aussetzer" vielleicht mal ganz verschwinden lassen.

    Sicherlich ist es Gift aber durch die "Seltenheit" schwierig anzugehen. In der kurzen Zeit in der du mit ihm arbeitest hast du schon seeehr viel erreicht. Das ist nicht selbstverständlich.

    Wenn ich das richtig verstehe ist der Rückruf nur in den "besonderen seltenen Fällen" ein Problem. Aus dem Grunde bin ich noch für Schlepp über einen langen Zeitraum um diese Momente damit aufzufangen.

    Denn sonst klappt es doch super mit ihm. Hab ich so jedenfalls verstanden.

    nun ja, Bellen ist Kommunikation. "Hey Mami da ist was, sicherlich bedrohlich, komm schnell...".

    Ist sicherlich nervig. Durch das "ich nehme dich Ernst" von Jocks_B kann der Hund sich sicherer werden dass das nichts Dramatisches ist und alles im grünen Bereich.

    In dem Toscana-Rudel das Bloch beobachtet hatte war sehr deutlich zu sehen das gerade die "Schisser" die Aufpasser waren. Sie hatten eine Aufgabe die sie Toll fanden (und das Lautstark). Ist also normales Hundeverhalten.

    Erschrecken des Hundes kann nach hinten losgehen und bringt den Hund eh nur dazu die Klappe zu halten weil er Angst haben muss das etwas Unangenehmes folgt. Aber innerlich kann er sich nicht umstellen und das Unterdrücken eines Verhalten kann zu anderen "Fehlverhalten" führen (bei meinem Hund war es eine nervige Unruhe).

    Da halte ich Kommunikation für sinnvoller. Schaut mal wie es eurem Hund möglich ist zu verstehen das ihr alles so im Griff habt das es reicht durch hinlaufen zu "melden" oder max. durch ein kurzes "wuff".

    Ist Hundi insgesamt sicherer wird sich das evtl. dann ganz auflösen.

    Zitat

    damit überlebenswichtige Medikamente erforscht und entwickelt werden können.


    glaubst du wirklich nur die werden entwickelt bzw. nur zum Wohle der Menschheit? Das was brauchbares dabei ist wohl eher ein Nebenprodukt. Arzneimittel sind ein riesen marktwirtschaftlicher Faktor.