Beiträge von Terry

    Haustier = Nutztier. Auch wenn die Bezeichnung sich noch krasser anhört.
    Jegliches Haustier wurde domestiziert um sie zu nutzen. Das unsere ach so aufgeklärte "Moderne" dies immer noch nicht vernünftig kann ist eine Sache.

    Das halten von Wildtieren (die Betonung liegt auf "Wild") zeigt mir Menschen die ihr Ego aufpolieren müssen, die nicht wirklich "lieben" und gehört, für mich, schlicht und ergreifend verboten.

    Wenn ich irgendetwas will werde ich immer "gute" Gründe sagen können um dies zu rechtfertigen. Und ich werte die Aussage "es geht ihnen doch gut" genauso wie "er freut sich wenn er mich sieht" wenn der Hund kurz vorher noch mit Stachler "erzogen" wurde.

    Immer stehen die Wünsche des Menschen im Vordergrund. Und solange Tiere nicht schreien scheint es für die Meisten akzeptabel zu sein (egal ob Haus- oder Wildtier).

    Traurig aber Wahr.

    Zitat

    «Ich liebe Wölfe»


    kann gar nicht sein, sonst würde er KEINEN halten.

    Was macht die Faszination solcher Tiere (Wildtiere) aus? Ihre Natürlichkeit. Ihre Wildheit. Ihr nicht Abhängig sein von Menschen. Wölfe sind hochsoziale Lebewesen die den sozialen Kontakt zu Ihresgleichen dringend brauchen (dies ist im vorliegenden Fall leider nicht so und für mich fängt hier die Tierquälerei an, nicht erst wenn das jeweilige Tier verhaltensauffällig ist bzw. körperliche Anzeichen zeigt).

    Wildtiere in Menschenhand sind nur noch Karikaturen. Sei das sie vor Schlitten gespannt werden um sie auszulasen (wie bei Erik Zimen), sei das sie in einem Fahrradkorb vorn mitfahren (so gesehen im Grundewald vor ca. 18 Jahren mit einem Pavian), sei es der Verkauf von Präriehunden in Zooläden usw., usw..

    Aber Geld regiert die Welt.

    also letztendlich kommt es immer darauf an was IHR aus dem Hund macht.

    Da kann ein Hund noch so schmusig sein, er ist auf keinen Fall ein Spielzeug. Und natürlich wird ein Welpi sich nicht ungestraft hart anfassen lassen (von den Kindern). Da könnte er schon seinen Unmut kundtun. Und dann kommt es darauf an wie ihr agiert (nicht reagiert).

    Und ich sehe schon einen Unterschied in Ausbildung und in Erziehung. Die Erziehung erfolgt im alltäglichem Leben und bedeutet nichts anderes als dem Hund zu zeigen wie es in der Gemeinschaft läuft.

    Eine Ausbildung (Hundesport z.B.) ist für mich eine Beschäftigung. Während die Ausbildung z.B. zum Blindenführhund wieder andere Voraussetzungen hat.

    Von den anderen Usern hier wurden ja schon die Nachteile im gesundheitlichen Bereich benannt. Und es darf dann nicht unterschätzt werden das ein Hund, der z.B. Schmerzen durch Gelenkerkrankungen ihat, nicht immer sehr umgänglich ist (was ungeschickte Kinderhände evtl. nicht wirklich angenehmer macht).

    Jeder Hund ist so freundlich zu Kindern wie diese zum ihm.

    2 Jahre Selbstsändigkeit haben sich eingebrannt. Hier sehe ich nur den Zeitfaktor der diese "Aussetzer" vielleicht mal ganz verschwinden lassen.

    Sicherlich ist es Gift aber durch die "Seltenheit" schwierig anzugehen. In der kurzen Zeit in der du mit ihm arbeitest hast du schon seeehr viel erreicht. Das ist nicht selbstverständlich.

    Wenn ich das richtig verstehe ist der Rückruf nur in den "besonderen seltenen Fällen" ein Problem. Aus dem Grunde bin ich noch für Schlepp über einen langen Zeitraum um diese Momente damit aufzufangen.

    Denn sonst klappt es doch super mit ihm. Hab ich so jedenfalls verstanden.

    nun ja, Bellen ist Kommunikation. "Hey Mami da ist was, sicherlich bedrohlich, komm schnell...".

    Ist sicherlich nervig. Durch das "ich nehme dich Ernst" von Jocks_B kann der Hund sich sicherer werden dass das nichts Dramatisches ist und alles im grünen Bereich.

    In dem Toscana-Rudel das Bloch beobachtet hatte war sehr deutlich zu sehen das gerade die "Schisser" die Aufpasser waren. Sie hatten eine Aufgabe die sie Toll fanden (und das Lautstark). Ist also normales Hundeverhalten.

    Erschrecken des Hundes kann nach hinten losgehen und bringt den Hund eh nur dazu die Klappe zu halten weil er Angst haben muss das etwas Unangenehmes folgt. Aber innerlich kann er sich nicht umstellen und das Unterdrücken eines Verhalten kann zu anderen "Fehlverhalten" führen (bei meinem Hund war es eine nervige Unruhe).

    Da halte ich Kommunikation für sinnvoller. Schaut mal wie es eurem Hund möglich ist zu verstehen das ihr alles so im Griff habt das es reicht durch hinlaufen zu "melden" oder max. durch ein kurzes "wuff".

    Ist Hundi insgesamt sicherer wird sich das evtl. dann ganz auflösen.

    Zitat

    damit überlebenswichtige Medikamente erforscht und entwickelt werden können.


    glaubst du wirklich nur die werden entwickelt bzw. nur zum Wohle der Menschheit? Das was brauchbares dabei ist wohl eher ein Nebenprodukt. Arzneimittel sind ein riesen marktwirtschaftlicher Faktor.

    zeigt sich diese Unverträglichkeit erst seit Kurzem? Da du ja schreibst das er doch noch recht verspielt ist: hast du ihn schon vom TA abschecken lassen? Evtl. tut ihm irgendwas weh und das dies das erste mal beim Spielen mit anderen Hunden "erlebt" wurde? Sollte evtl. auch noch abgeklärt werden (falls nicht schon erledigt).

    vielleicht: viele Hunde schauen zur Kontaktaufnahme bzw. Kommunikation den HH mit direktem Blickkontakt an. Es gibt aber auch viele Hunde die diesen vermeiden (getrauen sich nicht) bzw. so ihren Respekt bezeugen.

    Die HuSchu meint evtl. das dem Hund "klar" gemacht werden soll das Blickkontakt immer gewünscht ist und mit dem "schau mir in die Augen Kleines" Vertrauen signalisiert werden soll?

    Öhm, etwas verquere Erklärung aber so verstehe ich die HuSchu (wobei ich damit nichts anfangen kann, da nur ein von sich aus gesuchter Blickkontakt Vertrauen bedeutet).

    nun ja, wenn ein Partner freiwillig mit Walzer tanzt (dies also aus innerer Einstellung auch möchte) wird er wohl kein Problem haben seinen Individualdistanz zu überschreiten. Wenn nicht sieht das schon recht merkwürdig aus :D .

    Anders der Hund der nicht aus innerer Überzeugung heraus arbeitet. Und Überredung mit Leckerli oder Spieli hat für micht nichts mit freiwillig zu tun.

    Und ich bewundere am meisten die Teams die es Tatsache ohne Hilfsmittel schaffen. Kenne leider bis jetzt nur ein Team. Da hat der Hund für sich entschieden was ihm Spaß macht. Und da ist er auch richtig dabei.