Beiträge von Terry

    das ist der Grund warum ich so überhaupt nicht arbeite. Seit einem WE-Seminar letzte Woche fange ich langsam mit Barry an die Ablage in den Alltag mit einfliesen zu lassen. Aber da nur wenn ich z.B. kurz in ein Geschäft gehen möchte oder mir in Ruhe etwas anschauen will.

    Dann soll er in der Ablage liegen bleiben und das ist das einzige was ich auflöse. Und das brauche ich äußerst selten.

    Wenn Barry mich zu Hause nervt gibt es herzhaftes, brummendes "AB" mit kurzer Fixierung. Anfangs hatte er sich dann nur mit Abstand irgendwo hingelegt. Nachdem ich ihn da öfters "über den Haufen" gelaufen habe, hat er sich auf seinen Platz verkrümmelt. Das hat er dann so beibehalten.

    Auch die Gasthunde haben so gelernt das ich es nicht Witzig finde wenn ich über einen Hund stolpere. Somit kommen sie ab und an einfach mal schauen was ich so mache und liegen den größten Teil entweder auf ihren Plätzen oder wenigstens nicht im Weg. Und ich muss nichts mehr sagen.

    was macht eine gute Erziehung aus bzw. auf was ist sie aufgebaut: auf Vertrauten und Bindung und das erarbeiten dieser Dinge (und des Alltages) MIT dem Hund zusammen.

    Jedes Hilfsmittel (Halti, Sprüher, Ultraschall, Stachler und Co.) haben damit überhaupt nichts zu tun. Die werden eingesetzt wenn die Phantasie und das Interesse an der Arbeit MIT dem Hund nicht (mehr?) vorhanden sind. Wenn nur noch die eigenen Interessen im Vordergrund stehen.

    Wieweit ein Vibrationshalsband bei tauben Hunden Sinn macht weiß ich nicht da noch nicht kennen gelernt.

    in einer Antwort von Camel:

    Zitat

    Ich habe ihnen eine mir bekannte "Tierflüsterin" empfohlen, die in unserer Nähe wohnt und von der ich weiß, dass sie mehr wie eindeutige #erfahrungen mit Problemhunden hat. Eine mir bekannte Tierhilfe ordert diese Dame desöfteren, wenn sie schwer gestörte Hunde aus Spanien bekommen. Da habe ich nur gehört, dass ein Tag reicht, um die Hunde zurecht zu biegen. Jetzt fehlt nur noch die Einsicht, auch wenn diese schwer ist, dass man selber als HH "etwas versagt" hat.


    man "biegt" einen Hund nicht zurecht. Ich vermute dass das anders gemeint ist.

    ein Bild mit einem stehenden Charly (von der Seite) wäre nicht schlecht. Da lässt sich meist schneller sehe ob da ein Herdi mitgemischt hat.

    Bei Barry war das auf dem Internetfoto auch nicht zu sehen. Er wurde von vorn und sitzend gezeigt.

    Zitat

    Und bei so gefährlichen Angewohnheiten wie Auto-jagen - nicht immer, nur auf einsamen Wegen, wo Jacko meint dort gehöre es dann nicht hin - kann ich doch nicht ewig geduldig trainieren und in der Zwischenzeit dieses Risiko (er)tragen. Nicht jeder Autofahrer bremst dann und wartet geduldig...


    da sehe ich den Fehler. Du sollst nicht geduldig trainieren und hoffen alles wird gut. Ein Hund der nicht sicher abrufbar ist, ist an gefährlichen Ecken an der Leine zu führen (Schlepp).

    Falls du mit der Schlepp Probleme hast (weil lästig, schmutzig und was weiß ich noch) wäre das deine Sache. Was kann dein Hund dafür? Er hat kein Verständnis für Gefahr und noch weniger Verständis für Strafe (weil ihm nicht klar wofür).

    Chrissi hatte ja mal was schöne geschrieben was die Zeit betrifft. Es gibt nicht: jetzt mach ich das und wenn das klappt ist das Thema durch. Schlepp muss solange drann bleiben bist du dir zu 99 % sicher sein kannst. Und das wird dauern. Denn bis dein Hund ausgereift ist (vor allen Dingen Gedanklich) dauert das noch.

    Hier ist Geduld und Beharrlichkeit gefragt und nicht "wie schenke ich meinem Hund eine ein damit er es kapiert".

    Lese dir nochmal Brittas Beitrag durch. Da wurde alles gesagt: Entscheidungen werden situationsbedingt sofort getroffen (dem Hund angepasst). Alles Andere liegt an dir (Voraussehen, rechtzeitig Abbrechen usw.).

    Und nicht ärgern über Fehlentscheidungen sondern einfach das nächste mal besser machen. Denn so wie der Hund immer Hund bleiben wird bleiben wir Menschen und ohne Fehler gibt es die nicht.

    mh, solche Listen sagen mir gar nicht zu.

    Musste schon zu oft erleben das sowas eher verkrampft alls hilft. Ob Hundi ins Bett darf oder nicht sollte ohne Nachlesen klar sein.

    Und Konsequenz: nur der Konsequenz wegen setze ich nichts durch. Wenn ich so deppert bin und ein Kommando zum falschen Zeitpunkt gebe bzw. nicht aufpasse und Hundi sich selbst erhebt: hab ich Pech gehabt.

    Für mich sind solche Dinge eine Einschränkung in dem Leben mit meinem Hund. Ich bin schon der Meinung das in der entsprechenden Situation individuell agiert werden muss.

    Wenn ich weiß mein Hund kann noch keine sicher Ablage dann sollte ich es auch nur in Situationen verlangen in denen er die Aufgabe sicher erfüllen kann. Dann langsame Steigerungen. Schon der Erfolg veranlasst den Hund etwas sicher auszuführen.

    Was ist jetzt allgemein umsetzbar: sich einig sein was man will und was nicht; dieselben konditionierten Kommandos benutzen (Körpersprache ist bei jedem Mensch anders, allein da kann es schon Probleme geben, also ist hier Konditionierung auf das Wort ein muss).

    Tja das wars eigentlich schon. Alles andere muss das Leben mit dem Hund bringen. Da sich Mensch und Hund im Umgang entwickeln sollte man sich einfach ab und an mal darüber unterhalten und zusammen "entwickeln".

    Stärken und Schwächen haben Mensch und Hund. Auch das muss berücksichtigt werden im Zusammen leben. Denn das Bestehen auf Regeln wenn Mensch oder Hund gar nicht in der Lage diese zu erfüllen führt zu Frust.

    äh, wenn ihr gern immer wieder auf Hunderudel oder Wolfsrudel zu sprechen kommt: ihr habt wirklich schon Hunde gesehen die andere Hunde füttern bei jeder ihnen genehmen Ausführung.

    Da muss ich wohl was verpasst haben.

    Allein das wir diejenigen sind die das Futter kaufen und den Napf füllen, sind wir schon die Versorger.

    Außerdem weiß ich jetzt nicht wo ich geschrieben das es Unmöglich oder Falsch ist? Das zitiert dann bitte. Ich habe nur meine Meinung zu diesem Thema geschrieben.

    Und ich ziehe nun mal eine Bindung ohne Bestechung vor, denn nur dann ist es für mich eine natürliche. Weiß gar nicht warum ihr euch gleich auf den Schlips getreten fühlt wenn jemand ne andere Meinung hat.

    Zitat

    und so - und nur so! - kommt man an "verdorbene" hunde (bei uns ist die rotti-in-not-auffangstation) wieder ran: übers futter.


    es wird dort so gemacht. Das ist aber noch kein Beweis das es nur so geht.

    ich hatte mich auch ein wenig mit Fernlehrgängen beschäftigt. Habe mich aber dagegen entschieden.

    Da diese nicht anerkannt machen sie für mich keinen Sinn. Wie Staffy schon schrieb kann man sich das Material selbst besorgen und kann sich entsprechende Seminare allein suchen.

    Mir gefällt das Preis-Leistungsverhältniss nicht. Und das wichtigste, eben die Praxis, fehlt. Da müsstest du dich allein drum kümmern. Und Praktika kosten nicht gerade wenig. Das käme dann noch dazu.

    Susa, dir ist aber schon klar das dein Hund bei deinem Freund gehorcht weil er Angst hat, nicht weil er erzogen ist?

    Zuviel Wissen (Konditionierung und der ganze Kram) kann eines sehr gut: den Blick auf das Wesentliche verhindern: auf unseren Hund.

    Kein Mensch (na ja vielleicht ein paar) haben vor gut 35 Jahren über Konditionierung sich nen Kopf gemacht. Und ich habe früher nicht so viel "fehlgeleitete" Hunde gesehen wie es heute an der Tagesordnung ist.

    Es wurde hier (und von Britta sehr gut beschrieben) schon gesagt: erzieht mehr nach Bauchgefühl, mehr mit Gefühl, mehr auf den einzelnen Hund angepasst.

    Zur Zeit werde ich immer empfindlicher wenn hier Tipps gegeben werden. Das kommt Abhandlungen gleich. Für Hund und Mensch deren Chrakter wir nicht kennen.

    Um angepasste Vorschläge geben zu können, braucht es dringend die Beobachtung von Mensch und Hund. Vor allen Dingen wenn es dann noch um Vorschläge geht die "körperlicher Art" sind.

    Ich glaube das jeder in den entsprechenden Situationen das Richtige machen wird. Wie das aussieht spielt dann keine Rolle, wenn es sich um Gefahrenmomente handelt.

    Fehlverhalten: Hunde werden immer das machen was ihnen in den Sinn kommt. Ist normal. Sie wissen nichts von unserer Einstellung was Fehlverhalten ist, was nicht.

    Bellt ein Hund ist es Kommunikation. Also müssen wir uns Mühe geben ihm klar zu machen das es evtl. in dem Moment nicht notwendig ist. Mit Härte? Warum? Damit dem Hund klar wird das der Angebellt gefährlich oder schuld an dem Zustand ist? Oder damit er in Zukunft Angst hat?

    Schoppenhauer hat es beschrieben: sich für den Hund interessieren. Und der Situation entsprechend souverän handeln. Wie auch immer.

    Ein HH sollte seinen Hund so gut kennen um entscheiden zu können wie in bestimmten Momenten zu handeln ist.

    "Funktioniert" etwas nicht (so wie dein Problem(?) mit Jacko, Susa) ist doch gar nicht die Frage wie strafe ich meinen Hund, sondern wie ändere ich die Kommunikation mit meinem Hund. Denn nur wer kommuniziert kann sich auch verständigen.

    Zitat

    Die Hand, die mich füttert, beißt man nicht


    wo hast du das denn her? Dat ist nen Hund so ziemlich schnurz. Wenn er wirklich beißen will, beißt er (nachdem er geschluckt hat).

    Hundi ist noch ein Welpe, benimmt sich einfach so wie es ihr in den Sinn kommt. Nutzt die Zähne so wie wir die Hände. Beißt aus Übermut. Beobachte dein Hundi mal. Wann dreht er am Rad. Überlege wie du ihn überzeugen kannst dich nicht als reinen Spielgefährten zu sehen.

    Mit solch einem Derwisch würde ich nur ruhige Spiele machen. Dabei das Tauschen beibringen, Hundi lernen lassen das es nur Spaß macht wenn er nicht so aufdreht usw..

    Dazu gehört Phantasie weil nur du deinen Hund beobachten kannst und ihn dadurch kennen lernst.

    Vorschläge wurden ja schon gemacht was du evtl. machen kannst. Aber ich muss gestehen das ich von Handfütterung nichts halte wenn man dadurch versucht eine künstliche Bindung aufzubauen (denn nichts anderes ist es). Es gibt genug Möglichkeiten, über den Tag verteilt, die mit Leckerchen belohnt werden können.

    Jedem Hund steht Fressen zu. Fressen das er einfach mampfen kann. Ohne dafür z.B. Sitz machen zu müssen. Ist aber nur meine Meinung.