Susa, dir ist aber schon klar das dein Hund bei deinem Freund gehorcht weil er Angst hat, nicht weil er erzogen ist?
Zuviel Wissen (Konditionierung und der ganze Kram) kann eines sehr gut: den Blick auf das Wesentliche verhindern: auf unseren Hund.
Kein Mensch (na ja vielleicht ein paar) haben vor gut 35 Jahren über Konditionierung sich nen Kopf gemacht. Und ich habe früher nicht so viel "fehlgeleitete" Hunde gesehen wie es heute an der Tagesordnung ist.
Es wurde hier (und von Britta sehr gut beschrieben) schon gesagt: erzieht mehr nach Bauchgefühl, mehr mit Gefühl, mehr auf den einzelnen Hund angepasst.
Zur Zeit werde ich immer empfindlicher wenn hier Tipps gegeben werden. Das kommt Abhandlungen gleich. Für Hund und Mensch deren Chrakter wir nicht kennen.
Um angepasste Vorschläge geben zu können, braucht es dringend die Beobachtung von Mensch und Hund. Vor allen Dingen wenn es dann noch um Vorschläge geht die "körperlicher Art" sind.
Ich glaube das jeder in den entsprechenden Situationen das Richtige machen wird. Wie das aussieht spielt dann keine Rolle, wenn es sich um Gefahrenmomente handelt.
Fehlverhalten: Hunde werden immer das machen was ihnen in den Sinn kommt. Ist normal. Sie wissen nichts von unserer Einstellung was Fehlverhalten ist, was nicht.
Bellt ein Hund ist es Kommunikation. Also müssen wir uns Mühe geben ihm klar zu machen das es evtl. in dem Moment nicht notwendig ist. Mit Härte? Warum? Damit dem Hund klar wird das der Angebellt gefährlich oder schuld an dem Zustand ist? Oder damit er in Zukunft Angst hat?
Schoppenhauer hat es beschrieben: sich für den Hund interessieren. Und der Situation entsprechend souverän handeln. Wie auch immer.
Ein HH sollte seinen Hund so gut kennen um entscheiden zu können wie in bestimmten Momenten zu handeln ist.
"Funktioniert" etwas nicht (so wie dein Problem(?) mit Jacko, Susa) ist doch gar nicht die Frage wie strafe ich meinen Hund, sondern wie ändere ich die Kommunikation mit meinem Hund. Denn nur wer kommuniziert kann sich auch verständigen.