Beiträge von Terry

    erstmal gratuliere ich zu der vernünftigen Entscheidung.

    Zitat

    dass es schon schön wäre wenn er jetzt mit einem kameraden herumtollen könnte,


    das ist eher Menschlich gedacht. Ob dein Hundi wirklich einen Kumpel vermisst steht gar nicht fest. Er hat dich zum spielen. Das fördert und vertieft die Bindung. Und wenn er sonst Kontakt zu anderen Hunden hat ist alles im grünen Bereich.

    es ist ja schon alles gesagt worden.

    Du musst dir nur eines klar machen Astrid: du bist für die Sicherheit deines Hundes verantwortlich. Also entscheidest du allein was für deinen Hund das Beste ist.

    Hunde haben nichts untereinander auszumachen. Sie dürfen kommunizieren aber sich nicht gegenseitig unterbuttern. Egal ob auf einem Hundeplatz oder Draußen: nicht die Hunde entscheiden sondern immer der Mensch.

    Sozialisierte, souveräne Hunde würde sowas gar nicht praktizieren.

    Wenn du dich sonst wohl dort fühlst, bleib da. Aber greife sofort ein wenn dein "Bauchgefühl" es dir sagt. Dein Hund kommuniziert mit dir wenn er sich zu dir flüchtet. Er teilt dir mit das er mit der Situation nicht fertig wird. Also hast du jedes Recht (und auch die Pflicht) darauf einzugehen.

    Am besten ist es natürlich du lässt es gar nicht mehr so weit kommen. Sobald die anderen Hunde anfangen sich auf ihn einzuschießen, haben die anderen HH sich drum zu kümmern, ansonsten vertreibst du die Hunde und entfernst dich von der Gruppe (das machen bei uns immer die Trainer, viele Kunden merken gar nicht wann das mobben losgeht).

    Also stehe zu deinem "Bauchgefühl" und sage dies auch deutlich.

    Das größte Problem ist: der Mensch muss als erstes an sich selbst arbeiten. Dies wird aber erst möglich wenn ein guter Trainer, ein Trainer der nicht nur Gebrauchsanweisungen gibt, vor Ort sich das ansieht, von Rang- und Dominanzgedöns abstand nimmt und die Einstellung zum Hund verändert.

    Darum Toxine, schaue nicht was der Hund ändern soll sondern überdenke eure Einstellung zum Hund, überdenkt was ihr wirklich wollt. Holt euch Hilfe vor Ort oder über Nothilfen. Diese können euch vielleicht beraten ob eine Vermittlung sinnvoll ist oder vielleicht haben sie Adressen an die ihr euch wenden könnt um einen passenden Trainer zu finden.

    ich hatte für meine Kleinen Anfangs auch nur Tragegurt benutzt. Die Hände frei, Baby hat Körperkontakt.

    Die Herrschaften die meckern sollten sich mal lieber einen Kopf machen und dir helfen (sag ihnend das ruhig). Ich brauchte ab und an mal Auszeiten von Kind oder von Hund (und manchmal von beiden).

    Also immer schön mal verteilt. Das sollte natürlich kein Dauerzustand werden, hilft aber ungemein. Und wenn du deinen Hund jetzt weg gibst, wird dir das immer wie ein Schatten folgen.

    Lass alles auf die Zukommen. Schaffe das was du kannst und dann werden sich nach und nach so manchen Dinge auflösen.

    Zitat

    Und wer bei solchen Anblicken (ob Mensch oder Tier) abgestumpft, bzw. gar nicht reagiert ist meiner Meinung nach irgendwie... tja, weiß nicht... komisch?!?


    mag dir so vorkommen. Ich bin doppelt so alt wie du. Also schon viel gesehen, erlebt. Und irgendwann kommt der Punkt an dem man Prioritäten setzt und das sind dann die Dinge die man wirklich verändern kann.

    Auch ich habe nur ein ganz simples Gehirn was irgendwann mal wählen muss: verzweifeln oder abstumpfen. Ich habe die Mitte gewählt.

    Und mein dringender Rat: nicht reißerisch etwas aufziehen. Versuchen so Sachlich und Informativ wie es nur geht bleiben. Damit werden die meisten Menschen erreicht und auch die Erfolge sind dann evtl. größer.

    weil es abstumpft wenn man nicht helfen kann (und sorry, Spenden sind für mich keine Hilfe, da nicht kontrollierbar was damit passiert).

    Ja, jeder hat geschaut, jeder hat sich drüber aufgeregt. Und es ist abgehakt, wie alles andere auch. Für mich keine wirkliche Hilfe.

    Du hast das Geld um helfender Weise durch die Lande zu reisen? Ist doch ok.

    Glaub mir, wenn ich Geld hätte und durch die Lande reisen könnte um zu helfen, ich hätte mit Sicherheit keine Zeit hier zu schreiben geschweige denn Aufrufe zu machen.

    Die Orgas sind große Unternehmen. Die haben ihre Angestellten die ihren Part der "Werbung" machen (in welcher Form auch immer). Und allein diese Tätigkeit kostet Geld.

    Zitat

    Und sind solche Reportagen nicht reisserisch (was alle Hilfsorganisiation angeht, ob Mensch oder Tier, ob WWF, peta oder Brot für die Welt...) finden sie keine Aufmerksamkeit.


    und empfindest du das nicht als Traurig. Spiegelt genau das nicht wieder was ich schreibe: Abstumpfung? Immer brutalere Bilder müssen gebracht werden um Aufsehen zu erregen. Bei den von dir genannten Dingen habe ich aufgehört hinzusehen. Nicht weil das Leid mich nicht interessiert.

    Aber wo fang ich an, wo höre ich auf? Kein Geld in der Tasche aber vom Elend erschlagen? Meinen Weg habe ich gefunden sinnvoll zu helfen: vor Ort, vor der Haustür. Da kann ich es. Da sehe ich Erfolge.

    Ich werfe nicht vor das du darauf aufmerksam machst. Aber irgendwo, jeden Tag wird man mit diesen Dingen so bombardiert das es einfach zur Gewohnheit wird sowas zu lesen.

    Darum empfinde ich gut durchdachte Ansätze mit Vorschlägen sinnvoller. Diese motivieren einen doch eher zu helfen als nur Horrormeldungen.

    Damit bekomme ich wenigstens die Möglichkeit zu entscheiden ob ich mich an Projekten, die nicht vor Ort und überprüfbar, beteiligen möchte.

    Aber dies ist nur meine abschliessende Meinung.

    :2thumbs: Cerridwen

    Tierschutz ist eine sensible Sache. Weil wir letztendlich immer mit Menschen zu tun haben.

    Und wenn man hier manchmal sieht wie schnell blockiert wird weil man Kritik geäußert hat, wie kann man erwarten das Menschen in anderen Ländern, welche einen ganz anderen Lebensstil haben, deren Leben man nicht im geringsten mit dem europäischen Leben vergleichen kann, aufgrund unserer Proteste und Vorwürfe sich um 306 Grad drehen werden?

    Denen das Wasser evtl. bis zum Hals steht, die evtl. von der Regierung im Stich gelassen wurden und durch nicht beeinflussbare Einflüsse jegliche Perspektive verloren haben?

    Wenn man diesen Menschen einfach nur Tierquälerei vorwirft (was es natürlich ist) ohne ihnen aber einen Weg zu zeigen wie sie ihrem Elend endkommen können, wird man den Hunden am wenigsten helfen.

    Denn die Menschen dort werden auch blocken. Das andere Menschen welche ein besseres Leben führen sich mehr Sorgen um die Hunde machen als ihre Probleme ernst zu nehmen. Diesen Frust werden die Hunde ausbaden müssen.

    Ich bin bereit mich, sofern ich dazu in der Lage bin, an Aktionen zu beteiligen welche einen Erfolg versprechen, solange dies dem Ganzen zugute kommt. Mir fällt beim besten Willen nichts ein was man von hier aus machen könnte (außer eine Unterschrift geben).

    Und das betrifft das komplette Tierelend was auf diesem Planeten besteht.

    wisst ihr was das Schlimme ist:

    das gerade solche Aktionen (die noch nicht mal welche sind) immer mehr Menschen dazu bringt Abstand von solchen Dingen zu halten.

    Zitat

    Aber sollte man sich nicht selber Gedanken darüber machen wie man eine bestimmte Situation verbessern kann, als darauf zu warten ,dass es jemand anderes tut?


    sorry aber jetzt musste ich erstmal lachen. Leider ist das aber Galgenhumor.

    Ich hier in Berlin, Grönland (wie weit weg?) unerreichbar. Ich kratze mein Geld zusammen, fliege hin und... ja und dann? Die haben auf mich sicherlich schon gewartet.

    Solche Aussagen, einfach dahingesagt, anklagend ohne irgendwelche ernst zu nehme Bedeutung bringen immer mehr Menschen dazu "Tierschützer" als unrealistisch und hysterisch anzusehen.

    Zitat

    Der Greueltat besteht ja darin, warum der Hund, dessen Fell verarbeitet wird, tot ist.


    ob es uns passt oder nicht es sind Nutztiere (wie hier Schweine, Rinder, Schafe). Und damit wird alles verwertet und sie werden getötet
    wenn für die Arbeit nicht mehr notwendig.

    Nur zu rufen wie grausam, wie schlimm alle doch sind reicht nicht. Und hilft am wenigsten den Tieren.

    Und es geht nicht darum etwas zu veröffentlichen. Sondern um das WIE. Reißerisch, ohne Hintergrundinformationen kann man nicht helfen. Denn für das eigene Ego mag es ja hilfreich zu seinen 1nen oder mehrere Hunde zu retten indem man sie hierher (oder wohin auch immer) bringt.

    Aber ist das wirklich Hilfe? Ich behaupte nein.

    In die Belange fremder Länder einzugreifen ist nicht einfach. Und ich kann mit Bitte um Hilfe besser umgehen wenn dies nicht einfach nur reißerisch in den Raum gestellt wird (dazu zähle ich die HP mit den Bildern).

    Wenn wirklich etwas geändert werden soll, wenn wirklich geholfen werden soll muss derjenige der danach ruft mehr auf die Beine stellen als Anklage und Horrormeldungen. Und in den meisten Fällen ist auch die Beschreibung des Umfeldes notwendig um Ansätze finden zu können.

    @CarolinundLara
    habe noch mal hier deine Antworten und den Beginn gelesen: welchen Vorschlag hast du? Wie meinst du wie man helfen kann?

    Eine Entwicklung zu beeinflussen die nicht in unserer Macht steht. Geld kommt für mich nicht in Frage (nicht nur weil ich keins habe sondern weil ich nicht wüsste wie es helfen soll).

    Im folgenden Link ist einiges über die ganze Situation zu lesen http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/01/698075.html?s=1 und im folgenden könnte man mit einer Unterschrift seinen Unmut kundtun http://dogsplace.beepworld.de/peditionen.htm .

    Ich habe immer große Probleme mit diesen "reißerischen" Links. Vor allen Dingen wenn keine wirklich Möglichkeit bleibt um helfen zu können.

    Die es betrifft können es entweder nicht verstehen, nicht einsehen oder nicht umsetzen. Denn sie haben sich an die Bilder gewöhnt oder Leben davon (Thema Hundefelle z.B.).

    Ich, der diese Bilder sieht habe emotional damit zu kämpfen. Sehe diese Greultaten (egal in welchem Lande, egal von wem durchgeführt) und kann entweder nicht mehr schlafen oder aber ich gewöhne mich daran.

    Was mir fehlt: als erstes ein Konkreter Hinweis wie man sinnvoll helfen kann, dann die Erklärung für was und die entsprechenden Berichte.

    Aber als erstes mit grausem Bildern bombardieren ohne wirkliche Hintergrundinfos wie es vor Ort INSGESAMT aussieht veranlasst mich immer mehr dazu NICHT mehr hinzuschauen.

    Beim go***ln bin ich auf Hinweise gestoßen das es üblich ist ältere bzw. alte Hunde zu töten und deren Felle weiter zu nutzen. Das könnte das Bild eines toten Hundes ohne Fell erklären. Dort werden die Hunde auch nicht verbuddelt sondern bleiben für die Aasfresser (Krähen & Co.) liegen.

    Um Menschen zum Helfen zu bitten fände ich es wirklich schön wenn dies nicht nur in Fragmenten geschieht sondern Links auch über Hintergründe bekäme um die Möglichkeit zu bekommen sich wenigstens einigermassen sachlich mit der Thematik auseindander setzen zu können.

    also im Prinzip kann dir da nur dein TA da weiterhelfen. Denn wenn er das impft wird er ja auch wissen wie sich das Bleiben lassen der nächsten Impfungen auswirken wird/kann.

    Für mich habe ich entschieden das die Impfung überflüssig ist, konnte verschiedentlich schon lesen das sie gefährlich sein kann wenn vorher nicht auf diesen Erreger geprüft wurde.

    Ich weiß nur das ich damit meinen Hund nicht schütze und das ich dieses Risiko nicht eingehe.