weil es abstumpft wenn man nicht helfen kann (und sorry, Spenden sind für mich keine Hilfe, da nicht kontrollierbar was damit passiert).
Ja, jeder hat geschaut, jeder hat sich drüber aufgeregt. Und es ist abgehakt, wie alles andere auch. Für mich keine wirkliche Hilfe.
Du hast das Geld um helfender Weise durch die Lande zu reisen? Ist doch ok.
Glaub mir, wenn ich Geld hätte und durch die Lande reisen könnte um zu helfen, ich hätte mit Sicherheit keine Zeit hier zu schreiben geschweige denn Aufrufe zu machen.
Die Orgas sind große Unternehmen. Die haben ihre Angestellten die ihren Part der "Werbung" machen (in welcher Form auch immer). Und allein diese Tätigkeit kostet Geld.
Zitat
Und sind solche Reportagen nicht reisserisch (was alle Hilfsorganisiation angeht, ob Mensch oder Tier, ob WWF, peta oder Brot für die Welt...) finden sie keine Aufmerksamkeit.
und empfindest du das nicht als Traurig. Spiegelt genau das nicht wieder was ich schreibe: Abstumpfung? Immer brutalere Bilder müssen gebracht werden um Aufsehen zu erregen. Bei den von dir genannten Dingen habe ich aufgehört hinzusehen. Nicht weil das Leid mich nicht interessiert.
Aber wo fang ich an, wo höre ich auf? Kein Geld in der Tasche aber vom Elend erschlagen? Meinen Weg habe ich gefunden sinnvoll zu helfen: vor Ort, vor der Haustür. Da kann ich es. Da sehe ich Erfolge.
Ich werfe nicht vor das du darauf aufmerksam machst. Aber irgendwo, jeden Tag wird man mit diesen Dingen so bombardiert das es einfach zur Gewohnheit wird sowas zu lesen.
Darum empfinde ich gut durchdachte Ansätze mit Vorschlägen sinnvoller. Diese motivieren einen doch eher zu helfen als nur Horrormeldungen.
Damit bekomme ich wenigstens die Möglichkeit zu entscheiden ob ich mich an Projekten, die nicht vor Ort und überprüfbar, beteiligen möchte.
Aber dies ist nur meine abschliessende Meinung.