Beiträge von Terry

    Zitat

    angeborenen Hundeverstand und es gibt Leute die haben eben diesen nicht.


    ich behaupte das dies früher der Hauptgrund war sich einen Hund anzuschaffen: die innerliche Einstellung das ein Hund ins Haus sollte.

    Heute empfinde ich her das es einfach Mode ist einen Hund zu haben. Sie sind leicht zu bekommen > beim Nachbar sieht das toll aus, ich brauche ein Wachhund, och der tut mir aber leid usw. <.

    Die Motivation, warum einen Hund, hat sich geändert. Und zu oft ist die innere Einstellung gar nicht auf Hund ausgerichtet (z.B. das passende Bauchgefühl).

    Da ist dann Hilfe notwendig. Dumm nur das nicht jede gefundene Hilfe auch die Richtige ist.

    Und diese Mischung macht meiner Meinung nach die Probleme: der eine HH meint er kann es allein und hat überhaupt keinen Plan, kein Gefühl für Lebewesen Hund und der ander HH sucht sich Hilfe und lädt sich damit erst recht Probleme auf.

    thorandfrigg
    ich kann heute noch nicht sagen warum ich einen Hund habe. Warum ich mich überhaupt für Hunde interessiere. Das war schon von Kindheit an (den ersten eigenen konnte ich mir erst mit 19 holen, mit meinem ersten eigenen Gehalt).
    Bücher fehlanzeige, Internet gab es da noch nicht (jedenfalls nicht in dem Maße wie heute). Meine Lehrmeister waren immer die Hunde. Und das waren und sind immer noch die besten.

    ich habe immer Probleme mir ein wirkliches Urteil bilden zu können wenn ich es nicht life vor Ort gesehen habe. Geht natürlich nicht, sonst wäre ich nur noch unterwegs.

    Ob deine Beschreibung die Regel ist? Keine Ahnung. Kann nur von dem Bericht von Dr. Wolf ersehen das es auch eine andere Seite gibt.

    Die Hunde dürfen dort nicht frei laufen. Stimmt. Hauptgrund wurde die Tollwut angegeben die die dortige Füchse verbreiten. Als Welpe dürfen sie sich frei bewegen (hängen da ja auch noch an den Althunden).
    Die Eckzähne (die Spitzen) werden abgeknipst weil sie dort, wenn auch angekettet, eng zusammen leben um ernste Verletzungen zu vermeiden.

    Wenn die Inuit dann mit ihren Hunden unterwegs sind (zur Jagd) geht dies über sehr weite Strecken. Das ist anstrengend und oft wird ein verletzter Hund auch auf den Schlitten genommen.

    Die Menschen dort haben sicherlich nicht das Verhältnis zu ihren Hunden wie wir es haben, aber ob es wirklich schlechter ist? Das die Hunde auf eine Insel gebracht werden, angekettet und vielleicht überlebt ja bis zum Winter einer, kann ich mir von der Logik her nicht vorstellen.

    Denn im Winter werden sie wieder gebraucht und man kann ein Schlittengespann ja nicht so einfach aus Hunden zusammen stellen die einem gerade über den Weg laufen. Da gehört schon eine Bindung Mensch/Hund dazu.

    Ich behaupte nicht dass das was im Link gezeigt wird evtl. nicht vorkommt. Genau wie hier in Deutschland Hunde auch miserabel gehalten und behandelt werden.

    Zur Zeit bin ich aber eher der Meinung das ich versuche mich da einzumischen was genau vor meiner Nase passiert. Ob hier in Deutschland oder im Ausland wo ich mich ja vielleicht auch mal aufhalte.

    Und was das Löschen des Links anbetrifft: ein Forum hat eine Verantwortung und nicht die Entscheidungsmacht wieviel Gewalt kann ich Jugendlichen zumuten. Darum finde ich es korrekt.

    Ich habe meine Kinder nie von Gewalt ferngehalten, das lag dann aber in meiner Entscheidung und ich glaube dies sollte auch immer in der Verantwortung der Eltern liegen und nicht an Andere weiter gegeben werden.

    EDIT 16:28
    Habe mir die Seiten jetzt mal angeschaut. Die Zivilisation lebe hoch. Der Bericht von Dr. Wolf fand in einem intakten Dorf statt, in dem die Inuit, zwar unter schweren aber noch normalen Umständen, mit ihren Hunden leben.
    Die Bilder des Links sind für mich das Ergebnis des Fortschrittes. Dem "alten" Leben werden die Grundlagen genommen. Es kommt wahrscheinlich Tradition (warum hält man sich sonst Hunde die für die Arbeit nicht mehr brauchbar sind da geschwächt und krank) und Moderne zusammen.
    Werde es mir heute Abend nochmal genauer anschauen um zu sehen ob die Möglichkeit der Hilfe mit einer Unterschrift oder einem Schreiben gegeben ist.

    ChocoLolly
    vielleicht ist hier das Problem: du verknüpfst das beissen automatisch negativ. Ein Hund hat keine Hände mit denen er z.B. etwas wegstossen könnte das ihn stört.

    Er benutzt wenn er klein ist fast immer seine Zähne: zum probieren (aufräumen ist angesagt) aber auch zum rangeln.

    Er kann nicht wissen das unsere Haut dünn ist, daß andere Hunde ein Fell haben. Aber er kann es lernen. Wenn du jemanden aber etwas mit Gewalt beibringen willst hat dies keinen Lerneffekt sondern löst entweder Distanz, Angst oder Wut aus da es nicht verstanden wird.

    Bei Welpen gehört einfach viel Phantasie dazu ihm klar zu machen das sein Spiel nicht wirklich angenehm ist und bei älteren Hunden ist es immer als Sprache zu verstehen.

    Es geht nie darum es zu dulden, aber zu verstehen um dann Maßnahmen zu ergreifen die ein Hund auf Dauer verstehen kann ohne ihm evtl. beizubringen sich wehren zu müssen.

    ich würde auch sagen da hat jemand ganz schön auf den Putz gehauen (oder wollte sich wichtig tun oder vielleicht zu faul seine Hunde richtig zu Erziehen).

    Ich bin bei uns auf den Feldern auch schon auf Gespanne gestoßen. Und auch wenn da "nur" 4 Hunde dran waren wäre der letzte der uns begegnete sicherlich nicht hinter uns rangerauscht (ohne sich bemerkbar zu machen) wenn er seine Hunde nicht im Griff gehabt hätte.

    Ich konnte Barry nämlich nicht mehr aufs Feld schicken da ich dem Gespann ausweichen musste. Konnte ihm nur zeigen das er am Rand bleiben soll. Somit begegnete sich das Gespann und Barry mit einem Abstand von knapp 1 m.

    Die Hunde haben sich freundlich angegrinst und sind an einander vorbeigelaufen.

    Wenn ich Gespanne früh genug sehe halte ich grösseren Abstand. Die Musher, denen ich begegnete hatten eher Befürchtung das ich meinen Hund nicht unter Kontrolle halten kann. Und klar, wenn angeleinte Hunde sich prügeln dann wird es wirklich Ernst.

    lasse gerade mal so meine Spaziergänge revue passieren:

    treffe ich auf andere Hunde(gruppen) und ich sehe das mein Hund Interesse an einem Tobespiel hat, bleibe ich kurz stehen und lasse ihn "rumsausen". Dies wird unterbrochen (ich meinen Hund) wenn Fußgänger kommen bis diese weg sind. Dann darf er wieder.

    Nach der Spielsequenz geht es weiter. Laufen wir zu mehreren werden die Hunde bei Fußgängerkontakt kurz gebremst, ist die "Luft rein" geht es weiter.

    Im vorliegenden Fall finde ich es problematisch: die Hundehalterin ist ohne Kontakt zu den anderen Besitzern mitgelaufen ohne auch auf ihren Hund zu achten? Ohne auf die Hunde insgesamt zu achten?

    Ich finde hier die Situation insgesamt unglücklich. Alle haben auf ihre Hunde zu achten. Jeder einzelne muss aufpassen nicht von tobenden Hunden überrannt zu werden (also abblocken mit Körper, Anweisung an die Hunde Abstand zu halten).

    Entweder ich laufe mit Personen zusammen mit denen ich auch Kontakt habe und sehe das diese auch die Hunde beobachtet oder aber ich warte bis sie sich entfernt hat.

    Wie oben geschrieben: einfach so vor mich hinlaufend und um mich rumtobende Hunde gibt es nicht wirklich. Auch in unseren großen Gruppen hat jeder einezlene auf seinen Hund aufzupassen und sich entsprechend zu verhalten wenn ihm die Hunde zu sehr auf die Pelle rücken.

    War das jetzt verständlich :???: .

    och, lasst mal Rütteldose und Co da wo sie hingehören: im Müll. Das kurzfristige Aussperren können Hunde wenigstens verstehen.

    Nicht gut wäre man würde sie automatisch immer wegsperren wenn Besuch kommt. Das könnte dann Frust gegen den Besuch aufbauen.

    Aber hier wird nur klar gemacht, wer Radau macht darf woanders warten. Wenn Ruhe ist darf man wieder dabei sein.

    eine Impfung bei einem Hund der eindeutig nicht gesund ist (was auch immer er hat)?

    Bei solch enormen gesundheitlichen Symptomen würde ich ein Tierklinik aufsuchen und abklären lassen (ist die Schilddrüse denn untersucht worden?).

    Mein Kater hat eine Unterfunktion in einem nicht mehr bessbarem Bereich gehabt. Das hat auch ein TA ein Jahr verschlampt (ich bin leider nicht auf die Idee gekommen).

    Gefressen wie ein Scheunendrescher, spindeldürre, Durst.

    Also die Imfpung find ich jetzt mehr als unangemessen.

    ich sehe schon die Zeit als Problem an. Habe ich einen Hundesitter der nur mal für kurze Zeit am Tag mit dem Hund rausgeht oder ich den Hund jeden Tag wieder abhole ist es eher kein Problem.

    Habe es jetzt so verstanden das der Hund mal ein paar Tage da ist, mal ein paar Tag da. Sollte das stimmen sehe ich es schon als Problem.

    Ich habe ja lange Zeit mich immer wieder überreden lassen und habe die Hunde meiner Freundin genommen. Mal 2 Tage, mal 5 Tage, mal 3 - 5 Wochen. Aus welchen Gründen auch immer.

    Und es immer wieder eine große Umstellung für die beiden Hunde, da bei mir zwar die gleichen Regeln herrschen wie bei meiner Freundin, ich sie aber durchsetze.

    Nun sind die beiden "Damen" hart im nehmen und auch heute werden sie immer wieder zu den Eltern gegeben (ich streike) und es gibt nicht solche krassen Verhalten.

    Aber einen sensibleren Hund kann da schon plötzlich ein nicht gewünschtes Verhalten zeigen.

    Im Vordergrund muss allerdings erstmal ein TA-Besuch stehen. Und dieser sollte vielleicht auch noch etwas über das Verhalten von Hunden Ahnung haben.

    hat euer Tierheim keinen Trainer? Hier sollte vor Ort mit fachlicher Hilfe gearbeitet werden.

    8 Jahre ohne Sozialisierung ist kaum aufzuholen. An Eifersucht glaube ich nicht, da sie auf Menschkontakt nicht wild ist. Sie hat da eher ihren Kumpel verteidigt.

    Am hilfreichsten wäre ein anderer Hund der allerdings nicht korrigiert werden muss wenn sie dabei ist.

    Da die Hündin gewohnt ist das Fressen immer nur hingeschmissen wird weiß ich nicht ob das mit dem werfen so gut ist.

    Fressen würd ich nur im Napf anbieten. Wenn der dann leer, wegräumen und was ganz leckeres hinlegen und sie freundlich ansprechen, umdrehen und weggehen.

    Sie kennt den Weg zum Auslauf doch. Warum nicht erst den Setter hinbringen und sie dann abholen. Somit könnte sie lernen das du dazu da bist ihr etwas schönes zu bieten (Auslauf mit ihrem Kumpel).

    Keine Ahnung ob das funktioniert. Ohne fachliche Hilfe (die sich wirklich mit solch schweren Fällen auskennen) kann ich mir aber nicht vorstellen wie sie mal vermittelt werden soll.