Beiträge von Terry

    Du brauchst sie ja nur so lange ignorieren wie sie so ausflippt. Sobald sie dann runtergefahren ist (kann sich dabei ja immer noch freuen) ruhig begrüßen (nicht zu ihr runterbücken, animiert zum springen, sondern hinhocken).

    Ist am Anfang schwierig aber so versteht sie es schneller. Sie wird merken das sie zu ihrem Ziel (begrüsst zu werden) schneller kommt wenn sie sich ein wenig zurück nimmt.

    Zitat

    wenn sie draussen was aufnimmt und es nicht mehr ausspuckt und frisst kann das böse ins auge gehen...für sie (gift, irgendwas spitzes was sie verschluckt, oder, oder, oder....)
    da fange ich dann nun wirklich nicht an mit gutschi-gutschi was sie vielleicht nicht ernst nimmt und es trotzdem verschluckt.

    wie hättest du reagiert wenn dein welpe was aufnimmt und du weisst nicht was und er spuckts nicht mehr aus?
    hättest du ihm dann vielleicht gut zugerede und gewartet bis er es frisst!
    es kann einmal, zweimal, dreimal, viermal etwas ungefährliches sein was er aufnimmt, aber beim fünften mal ist es vielleicht dann "das" stück was dem tier zum verhängnis wird


    deine Aktionen können aber gewaltig nach Hinten losgehen. Wäre jedenfalls nicht der erste Hund der dann mit dem Fressen stiften geht, hastiger schlingt weil Angst oder geschickt ist und es heimlich frisst. Das es bei dir geklappt hat ist nicht wirklich die Regel. Das wieder umzulenken wenn es schief geht ist sehr schwierig bzw. manchmal unmöglich (über die Jahre schon zu viel davon erlebt).

    Wenn Hund was aufnehmen kann hat man nicht genug aufgepasst. Sehe ich es zuerst wird Hund daran vorbeigeschickt (ein Welpe wäre bei mir an der Straße an einer 5m-Leine, im Auslauf an der Schlepp).

    Hat er etwas aufgenommen und es ist noch nicht geschluckt wird er freundlich angesprochen und wenn man Glück hat kann man es aus dem Maul fischen. Und dann gilt wieder: Augen auf.

    In der Lernphase muss man den Rundumblick haben. Alles früher sehen als der Hund und ihn dann so lenken das er lernen kann was erwünscht ist.

    Einfacher gesagt als umgesetzt und man braucht dann oft doch Phantasie.
    Mein Ziel: der Hund rennt nicht vor mir weg sondern auf mich zu.

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    fanta ist aber abgedüst nach meinem "pfui" weil sie es nicht ausspucken wollte!


    Das halte ich für eine Fehlinterpretation. Sie hat nur gelernt das nach dem Wort Gefahr von dir ausgeht.

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    Dennoch hat hier bislang keiner beantwortet, inwiefern ihr die unterschiedlichen Veranlagungen eines Hundes berücksichtigt. Inwieweit geht ihr darauf ein, dass der eine Hund stärker auf das Futter veranlagt ist und der Andere stärker über das Raufen (nur so als Beispiele). Verlangt ihr, dass der Hund sich einfach dem anpasst, was ihr für die beste Form der Belohnung haltet oder versucht ihr auch, die Form der Belohnung zu finden, die der Hund für die beste hält (und dementsprechend drauf anspringt)?


    Also (ist hier ja wie die Unendliche Geschichte :D ): alle Hunde mit denen ich bis jetzt gearbeitet haben waren und sind Futterverrückt. Die machen für Futter alles. Das heist also, das kleinste Problem habe ich wenn ich mit Futter arbeite. Aber für mich geht es nicht um den kürzesten Weg sondern um den der am haltbarsten ist. Und wo ich auf keine Hilfsmittel angewiesen bin.

    Bis die Hunde das machen was ich möchte dauert es ein wenig. Erstmal beobachte ich die Hunde um zu sehen wo ich sie "kriegen" kann. Dann taste ich mich heran. Nach drei Tagen ist oft schon der erste kleine Erfolg zu sehen. In der Zeit sind sie natürlich an der Leine. Solange bis wir uns gegenseitig Vertrauen. Hört sich irgendwie kompliziert an, ist es aber nicht.

    Aber, ich wiederhole gerne, es geht hier nur um den Alltag. Meine Hunde müssen nicht Fuß laufen (sie müssen Leinenführig werden), müssen nicht bei allen möglichen und unmöglichen Dingen Sitz machen ("setz dich"kommt selten vor), Platz benutze ich genauso selten und das Abrufen richtet sich auch nach dem Hund, vor allen Dingen wie lange sie bei mir sind.
    Barry hat es nicht als "Training" gelernt sondern es ist immer besser geworden je mehr er meine Führung angenommen hat.

    Hoffe ich habe es verständlich erklärt.

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    marook hat nichts negatives zu erwarten wenn er kommt!


    das ist mir schon klar. Aber irgendwie muss er es ja erstmal gelernt haben und in der Lernphase gibt es ja immer mal wieder Fehlschläge. Oder vielleicht auch mal einen Tag wo er nicht sofort kommt. Und da verstehe ich das es dann eine heftige Ansage gibt aber keine Bestätigung wenn er es richtig macht.
    Bin aber schon der Meinung dein Hund macht es nicht nur weil du es sagst. Irgendwie musst du es ihm ja "erklärt" haben :D

    zu der HuSchu wurde hier ja schon genug geschrieben.

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    Er kommt zu uns, lässt sich aber nicht angreifen da er einen sicherheits abstand hält.
    Das problem nehmen wir aber schon mit der Schlep Leine in Angrif.
    Und das 2 Prblem ist das er serh neugierig ist usw.
    Er geht super Brav leine ohne zu ziehen oder was auch immer.
    Nur er ist sehr neugierig und bleibt wegen jedem un´bekanntem zeug stehn.


    Evtl. verursacht ihr unabsichtlich diesen Sicherheitsabstand (wie macht ihr es denn jetzt mit der Schlepp?). Oft wird sofort nach dem Hund gegriffen, was gerade für kleine Hunde unangenehm ist. Oder aber evtl. auch gleich angeleint, was damit also auch eine negative Erfahrung ist.
    Und das Neugierig sein: ist zwar bestimmt nervig wenn man alle Nase lang stehen bleiben muss aber wenn er es nur bei Unbekannten Sachen macht ist es völlig Normal. Er versucht seine Umwelt zu begreifen. Doof wäre es wenn er alles Unbekannte verbellen würde.

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    Aber ich frag einfach mal so: Wenn mein Hund, der ja nun so verfressen ist, nach Meinung einiger hier nciht mit Leckerchen konditioniert werden sollte, sondern mit alternativen Belohnungsmethoden, weil oder obwohl ich damit Triebe anspreche, die Maja gar nicht so ausgeprägt hat und dementsprechend auch nciht so einen hohen Stellenwert in der Belohnung haben, würdet ihr dann auch Hunden, bei denen das Spielen so ausgeprägt ist, wie bei Maja das Fressen, das Spielen wegnehmen und stattdessen versuchen, mit Futter zu belohnen, im Hinterkopf habend, dass das Futter nicht die Triebe anspricht, die so intensiv ausgeprägt sind wie das Spielen?


    Mir geht es jetzt wieder nur um den Alltag: Barry war ein Pöbelhund. Wie üblich besonders an der Leine. Nachdem ich so gut wie alles durch hatte bin ich dann wieder meinen alten Weg gegangen:

    ein anderer Hund kommt, Barry entsprechend abgesichert ( bei ihm konnte und kann ich ins Halsband greifen und ihn so kontrollieren) vorbeigeführt. Den Rabatz den er machte wurde irgnoriert. Er bekam also weder meine Aufmerksamkeit noch den Erfolg zu dem anderen Hund zu gelangen.

    Nach einigen Malen kam der erste Blick zu mir (freundliche Stimme: "vorbei");es wurde zwar versucht noch zu dem anderen Hund zu kommen aber nicht mehr so intensiv (nach dem Passieren mit freundlicher Stimme: "das war schon besser, super"). Jetzt gab es meine Aufmerksamkeit und mein verbales Lob. Nach relativ kurzer Zeit ging er sehr locker an den anderen Hunden vorbei und wurde Anfangs immer per Stimme gelobt (ist schon interessant wenn ein Hund noch wenige Millimenter wächst weil er merkt er etwas toll gemacht) und auch heute gibt es immer wieder eine Bestätigung.

    Will heißen: wenn meine Hunde erwünschtes Verhalten zeigen gibt es immer ein verbales, freundliches Lob (einige kommen angewackelt weil sie auch noch durchgeknuddelt werden wollen). Unerwünschtes Verhalten wird ignoriert bzw. mit einem "ey" abgebrochen und danach etwas gemacht was sie schon können und dann gelobt.

    Dazu auch noch ein kleines Beispiel: wenn Kessy einen Hund sieht und losstürmen will kommt ein kurzes, scharfe "ey" evtl. noch ein kurzes "Kessy hier" weil sie sich noch nicht losreissen konnte und sobald sie schaut ein kurzes wegdrehen, klatschen und die Körperhaltung einer Spielaufforderung. Wenn sie dann angerannt kommt wird sie noch bestärkt ("super, komm schnell") und dann durchgeknuddelt (was sie liebt).

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    du, bei kommandos wie z.b. das "hier" ist es mir wirklich wurscht ob der hund nun spass daran hat. in meinen augen ist das eines der wichtigsten kommandos wo ich ohne wenn und aber aufs ausführen bestehe!


    Also für mich ist es schon sehr wichtig das der Hund gerne kommt. Sicherlich, manchmal vielleicht auch eher: na ja, wenn de meinst.

    Mit meinen Hunden habe und werde ich immer so zusammen leben das sie sich einfach auf mich verlassen können und deshalb das wenige, was ich verlange, ausführen und nicht nur weil ich es sage weil sie dann Negatives zu erwarten haben. Das hat allerdings nichts mit Leckerli zu tun sondern ist eher eine Einstellung.

    sorry shishan,
    wenn du dich als dumm bezeichnest ist das deine Sache.

    Ich teile meine Meinung (und Erfahrungen) mit. Das du deine Hunde über die Dominanzschiene erziehst ist deine Sache.

    Das ich meine Meinung sage ist meine Sache. Und wenn du es nicht verstehst kannst du dich gern so bezeichnen wie du es für richtig hälst. Du kennst dich am besten ;) .

    Und XKatX
    Dein Hund hat nur gemerkt das du sauer bist. Darum hat sie sich zurückgenommen. So als Reaktion und als Bauchgefühl habe ich erstmal kein Problem damit.
    Versuche das jetzt aber nicht als Erziehungsmittel. Denn so identisch wie du gestern rüber gekommen bist wirst du es künstlich nicht schaffen.
    Damit verunsicherst du deinen Hund und es können dadurch massive andere Probleme auftreten.

    Suuuper geschrieben. Kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen.

    Preis: unschlagbar.

    Inhalt: für Vegetarier ne Katastrophe, für mich spannend (würd da alles genau analysieren).

    Empfehlung: bleib bei dem Metzger. Günstiger bekommst Du es sicherlich nicht und deine Hundis sind auch Glücklich. Dat Kälbchen wurde ja nicht extra für euch geschlachtet.