Beiträge von Terry

    Na nun wird diesem Verein hoffentlich heftig auf die Finger geklopft.

    Das ist ja ein bisschen viel Lehrgeld was da deine Bekannte bezahlen muss. Aber vielleicht kann sie jetzt den restlichen Tieren dort helfen. Wünsche ihr den Mut und die Kraft das jetzt durchzuziehen.

    Zitat

    dass es in den Augen der Frau vermutlich das einzig richtige war, was sie tun konnte


    dem widerspreche ich noch nicht mal. Natürlich hat sie sich so verhalten wie sie es erstmal für Richtig hielt. Für mich gesprochen: ich kann es nicht nachvollziehen (wobei ich nicht verurteile) weil ich schon immer hinterfragt habe wenn es um meine Hunde oder um meine Kinder ging. Bei mir selbst war ich da nicht so eifrig. Erschien mir nicht so wichtig. Im nachhinein wäre es auch sinnvoller gewesen ;) .

    Aber vielleicht kommt es einem auch nur in den falschen Hals weil es im Ausgangspost um das Geld ging welches man jetzt ausgegeben hat. Damit kann ich dann immer etwas schlecht umgehen (weil ich ihn definitiv behalten hätte).

    Wäre jetzt natürlich wichtig das Hilfe vor Ort vorhanden ist. Vielleicht kann die Bekannte dann dem Hund auf ihre Weise helfen.

    Vielleicht ist es sinnvoll sich mit dem Amtstierarzt in Verbindung zu setzen? Das TH muss ja in irgend einer Form den Hund bei der Aufnahme untersucht haben. Denn das Risiko das der Hund etwas ansteckendes einschleppt ist doch sehr groß.

    Wenn der TA ruck zuck sieht das da was sehr im Argen ist sollte dies abgeklärt werden und dem TH sollten Konsequenzen drohen wenn sie wissentlich fahrlässig gehandelt haben.

    Kannst du deine Bekannte vielleicht unterstützen und mitgehen? Oder jemand Anderes? Zeugen sind in solchen Fällen immer gut.

    Da stellt sich mir aber die Frage ob ich einen TH-Hund nur deshalb nehme weil er evtl. günsitger ist? Ob TH, Orga, Züchter usw. usw.: es kommt letztendlich immer auf den Menschen an der dieses "betreibt".

    Der suchende HH sollte ALLES hinterfragen, ALLES versuchen in Erfahrung zu bringen BEVOR er sich auf das Abenteuer Hund einlässt.

    Und ein ganz wichtiger Punkt sollte es sein abzuklären was mit dem Hund (Katze usw.) geschieht wenn das Leben einem einen Strich durch die Rechnung macht.

    Also TH und Orgas sind meiner Meinung immer noch vorzuziehen und sollte genauso gewissenhaft erfolgen (vom HH aus) als wenn man sich einem Hund vom Züchter sucht.

    Und hier noch ein Link betr. Zwingerhusten http://www.welpen.de/service/venzl/02.htm

    Zitat

    Sie wollte den Hund, aber nachdem der Tierarzt sagte er wäre totkrank....
    Was würdet Ihr denn machen, wenn Ihr den Hund nicht einmal 24 Stunden bei Euch hattet.


    behalten, obwohl ich weniger als wenig Geld habe.

    Allein schon der Gedanke das dem TH-Personal das nicht aufgefallen ist (vielleicht war es da noch nicht auffällig?) würde mich erst recht nicht veranlassen den Hund wieder zurück zu geben. Erstens ist er ansteckend und zweitens wäre ich mir dann nicht sicher das der Hund auch ausreichend behandelt wird.

    Parallel hätte ich allerdings mit der Aussage des TA alle Möglichkeiten ausgeschöpft um die TA-Kosten ersetzt zu bekommen. Aber wie gesagt, das hätte ich gemacht wenn ich mich von jetzt auf nachher entscheide einen Hund dem es schlecht geht zu übernehmen.

    Allerdings übernehme ich nur einen Hund wenn ich mich sofort verliebt habe (es also klick gemacht hat). Aus Mitleid nehme ich kein Tier auf. Das geht oft nicht gut.

    Zitat

    Sie wird von Tag zu Tag dominanter


    Bitte nicht den Hund anfangen mit diesen "Augen" zu sehen. Sie kommt langsam an und wird selbstbewusster.

    Zitat

    damit die Rangordnung erstmal klargestellt wird.


    Auch dieser Gedanke wird dir nicht viel helfen (außer zu Missverständnissen). Dein Hund muss sich mit der Katze arrangieren. Und dies wird gelenkt von dir. Eine Rangordnung existiert hier nicht.

    Zitat

    Ich versuche das jetzt schon zu unterbinden und wenn sie sich auf ihn draufschmeißt gibt es ein strenges Nein und einen Klaps.


    u.U. puscht du damit das Ganze noch hoch denn hat dein Hundi das Nein wirklich schon verstanden? Und der Klaps kann dazu führen das aus diesem noch Übermut Ernst wird weil Hundi es ank***t und es mit dem Kater verknüpft. Und wenn Hundi sich schon auf den Kater schmeißt ist es viel zu spät.

    Ich empfehle auch eine Zimmerleine. Damit kannst du deinen Hund ohne großes Aufhebens von etwas fernhalten und ihm etwas besseres anbieten bevor er überhaupt den Blödsinn vollziehen kann den er als normal und spassig ansieht.

    Hund will hinter Katze her: ruhig an die Leine nehmen, wegführen und zeigen das es bei dir am nettesten ist wenn er sich gegenüber dem Kater ruhig verhält. Nur wenn Hundi sich dem Kater ruhig nähert ist dies gestattet.

    Ein tiefes "ey" wirkt meist eher als ein Nein. Nein ist zu lang und man kann es nicht so tief dem Hund entgegenschmettern und damit ist das Nein oft zu "harmlos".

    Also z.B.: Hundi will losstürmen, ein tiefes kurzes "ey" und Leine greifen, Hund stoppt im günstigen Falle ab wird freundlich gerufen und kann ruhig ein wenig bei dir bleiben.

    Ich finde es nicht so schlecht wenn Jody lernt das es "ein mit dem anderen Hund" und "ein ohne den anderen Hund gibt".

    Was mir auffällt ist

    Zitat

    Ich sage dann 7 oder 8 mal Jody Nein.. versuch ihr dabei mit einem Spielzeug abzulenken aber es klappt nicht..


    Du versemmelst dir gerade das "Nein". Damit lernt sie nur dass das Nein nicht wirklich eine Konsequenz hat und es letztendlich in ihren Entscheidungsbereich fällt wie das Ganze endet.
    Also heißt es in dem Moment nur gute Nerven zu haben und das Gehampel des Hundes komplett ignorieren. Wie weit das durchhaltbar ist, kann ich von hier aus natürlich nicht beurteilen.

    Wenn sie aber immer wieder den Erfolg hat das bei ihrem Lärm man sich gleich mit ihr beschäftigt oder sie jetzt sogar den Erfolg hat das sie dann aus dem Zimmer raus darf (wenn Treppe und Schlafzimmer abgesichert wurden) wird díe Herdenschutzhundtypische Durchsetzungskraft sich mit der Zeit verstärken.

    Falls ihr das Schlafzimmer und die Treppe absichern könntet, können beide Türen aufbleiben und sie kann sich ihren Schlafplatz aussuchen. Und da sie zu James nicht reinkommt nehme ich mal an das sie wieder in dein Zimmer kommen wird.

    Zitat

    Bitte nicht zum Balljunkie erziehen !!


    das ist doch das Thema. Warum sich dann alle angep*** fühlen die mit ihrem Hund kontrolliert spielen bzw. für die Arbeit nutzen ist schon recht witzig.

    Letztendlich ist es natürlich erstmal wurscht welcher Grund für diese Hilfen vorliegt. Meiner Meinung nach sind sie für den HH immer Wichtiger als für den Hund. Dazu zähle ich auch die meisten Hundesportarten.

    Für mich hat ein Hund nur wirklichen Spaß an einer Sache wenn er es ohne Hilfsmittel angeboten bekommt (Leckerli bei Agi z.B.). Gut, damit ist dann natürlich Flyball raus.

    Zitat

    Da hab ich mal ne Frage... Lee findet Bälle toll (oder Spielzeug allgemein), aber wenn ich ihn wegstecke bleibt sie immer noch kurz bei mir. Bis ich sage "hau ab" oder sowas, dann widmet sie sich wieder ihrer Umwelt. Ok oder nicht? Auf dem Platz darf sie ihn "hetzen" da will ich ihn als Bestätigung (momentan ist er da wirklich im Einsatz). Draussen gibt es das nicht! Sie müssen beide warten bis mein ok kommt.


    Letztendlich entscheidet jeder HH wie weit etwas genutzt wird. Und solange das Spielzeug unter der Kontrolle des HH bleibt ist es sicherlich ok.

    Dieses Thema soll, wie alle Hinweise, dienen den Blick zu schärfen. Sich Gedanken zu machen besonders wenn die Sache mit dem "der Hund hat doch aber so ein Spaß daran" ins Spiel kommt. Da verklärt sich so manches mal der Blick und nimmt Signale, die zum Überdenken anregen sollten, gar nicht mehr war.

    Wichtig ist es auch positive Hilfsmittel wie Leckerli oder Spielzeug überlegt einzusetzen. Nicht als Lockmittel, nicht als Ersatz. Sie sind ein nützliches Beiwerk aber nicht der Mittelpunkt. Und der falsche Einsatz lässt sich, in meinen Augen jedenfalls, am besten daran erkennen das man ohne nicht mehr auskommt.

    Zitat

    Vielleicht kann mir jemand mal welche nennen?


    Ich persönlich kenne nur einen Grund: dem HH freuts weil er der Meinung ist das es seinen Hund freut :D .

    Was bringt es dem Hund: keine Ahnung.

    Der Ball ist halt, neben dem Leckerli, ein "Gerät" mit dem sich die meisten Hunde hoch motivieren lassen (egal ob das was sie ausführen irgendeinen Sinn macht).

    Barry trägt z.B. sehr gern die Tannen-(Kiefer)zapfen mal durch die Gegend. Ihm macht es einfach Spaß ohne das ich ihn dazu anhalte. Ab und an schubse ich sie, aber übwiegend beschäftigt er sich durch tragen damit allein. Und irgendwann schmeisst er sie wieder weg.

    Nur in die Hand nehmen darf ich sie nicht. Da verhält er sich sofort genauso aufgedreht als wenn ich einen Ball in der Hand hätte, also würde ich mal annehmen das gar nicht Ball das Objekt der Begierde ist sondern das ich (oder eine andere Person) ihn damit zur "Jagd" auffordert :???: .

    Zitat

    Ich bezweifle allerdings, dass man den Unterschied auf Entfernung wirklich sehen würde!?


    Viele HH erkennen es wirklich nicht. Vielleicht ist es auch erst möglich wenn man mit vielen verschiedenen Hundetypen zu tun hat und dies aus einer Erfahrung her lernt.

    HH die sich (bis auf Treffs mit anderen Hunden) vielleicht nicht so viel mit Hunden beschäftigen glauben einfach ihr Hund sei eben Ballverrückt aber das sei speziell bei ihrem Hund halt Normal. Das dieser Hund eher gestresst ist fällt ihnen gar nicht auf.

    Man selber merkt es wie der HH damit umgeht. Ist er nicht bereit den Ball mal wegzupacken wenn andere Hunde kommen (damit meine ich jetzt im Auslauf wo mit unangeleinte Hunde nun mal zu rechnen ist) scheint dieser Ball der absolute Mittelpunkt (letztendlich bei Hund und HH) zu sein.

    Und ich glaube schon das du ihn erkennst wenn du mal einen triffst. Vielleicht ist es bei euch ja wirklich Seltenheit oder die HH gehen verantwortungsvoll mit dem Ballspiel um.

    Auffällig ist aber auch das gerade Hütehundebesitzer meinen den Ball aus "Auslastung" einseitig zu benutzen. Da wird einfach geworfen und der Hund flitzt. Und das den kompletten Spaziergang weil der Hund sonst lautstark einfordert.

    Mir fällt aber, unterwegs jedenfalls, jetzt immer mehr auf das die Balljunkis doch immer seltener anzutreffen sind. Hat sich vielleicht doch schon rumgesprochen das man mit falsch aufgebautem Ballspiel dem Hund nicht wirklich hilft.