Beiträge von Terry

    Na ja, die Frage ist ja nur: muss ich alles machen nur weil ich etwas schöner finde?

    Ich treffe nicht mehr diese wunderschönen, kräftigen und, ja, auch kupierten Boxer die vor ca. 35 Jahren noch "Normal" erschienen, mit der Zeit aber immer schlanker wurden und heute auch unkupiert sind.

    Muss ich auch nicht. Den früheren "Typ" fand ich persönlich schöner. Aber eben nur als "Objekt" schöner.

    Als Hund sind sie nun mal schöner mit "allem drum und drann". Da muss jeder für sich entscheiden ob er den Hund oder das Objekt wählt ;) .

    Ob es nun Zufall war: eine Bobtailzüchterin erzählte mir (ist schon ewig her) das durch das Kupieren der Welpen immer wieder Verluste entstanden sind weil so mancher Welpe an dem Schock des Kupierens getorben sei.

    Also lasst an den Hunden dran was die Natur mitgegeben hat.

    Zitat

    dass der arme Hund in diesen Händen kein besonders glückliches Leben haben wird


    Mh, das glaube ich jetzt weniger. Es dauert bei manchen Menschen länger bis sich eine Vorstellung ändert. Vielleicht auch nie. Deshalb muss es der Hund nicht automatisch schlecht haben.

    Es ist noch nicht so lange her da habe ich auch so gedacht bzw. gleich die aller schlechtesten Gedanken gehabt wenn ich solchen Menschen begegnet bin.

    Dem Hund hat es nicht geholfen, der war nämlich schon kupiert und mal so im vorbeigehen kann man eh keinen dazu bringen seine Sichtweise evtl. zu überdenken.

    Sicherlich würde ich mir den Mund fusselig reden wenn mir jemand erzählt das er sich extra aus dem Ausland einen kupierten Hund holen möchte (also nur weil er kupiert ist).

    Also nein, ich spreche die Leute nicht an. Entweder sie sind mir eh unsympatisch, dann lege ich keinen Wert auf Kontakt oder aber man findet sich sympatisch und kommt ins Gespräch. Dann würde ich schon mal nachfragen. Aber das war es dann auch schon.

    Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf das der Mensch den Hund nicht nur als Gegenstand ansieht (und dann dementsprechend zurecht stutzt) sondern ihn mit allem, was die Natur von sich aus mitgegeben hat, akzeptiert und liebt ;) .

    Meine ganz eigene und persönliche Meinung: zu wenig.

    Soweit lasse ich es gar nicht kommen. Haben Barry und ein anderer Hund einen größeren Abstand zu uns HH ist es ihre Sache solange sie vernünftig kommunizieren.

    Alles was in meiner unmittelbaren Nähe ist regel ich. Damit hat Barry nicht das Gefühl das ich eine Resource bin. Auch wenn ein Hund bei seinem HH die Nähe sucht rufe ich meinen zurück. Barry hat auch da nichts zu suchen.

    Damit haben die Pöbeleien bei Barry aufgehört, er hat dadurch gelernt das meine Nähe keine Hilfe bei seinen Prollerei bedeutet sondern das ich meiner Führung gerecht werde und er sich zurück zu halten hat.

    Zitat

    Ich scanne die Umgebung also öfter, wenn viel los ist und sie reagiert öfter, wenn ich die Umgebung nicht scanne.


    Meinen Balu konnte ich ja überwiegend ohne Leine laufen lassen.

    Er fand unsere Wildkarnickel immer jagendswert. Solange ich auf meine Umgebung konzentriert war ist er dicht an ihnen vorbei gelaufen.

    Aber wehe ich habe jemanden getroffen, gequatscht und dabei meine Umgebung mal außer acht gelassen (was mir auch beim quatschen selten passiert) war Balu hinter den Karnickeln her.

    Bei Lee würde ich das so interpretieren: du scannst und entscheidest das Alles ungefährlich ist. Scannst du nicht übernimmt sie die Aufgabe. Da sie Gefahr anders interpretiert als du sagts sie dir nun z.B. "hallo Fraule, da ist was Unheimliches".

    Also Umgebung gelassen und ruhig scannen, dich von den bedrohlen Objekten etwas abwenden, Hund auf die "sichere" Seite (links, rechts oder hinter dich bringen) und ihr Verhalten ignorieren. Gibt sie keine Ruhe kurzen, gelangweilten Blick zum Objekt "du spinnst" und wieder zeigen wie "ungefährlich" es doch ist.

    Manche Hunde werden erst durch den Blickkontakt bzw. Scannen genötigt etwas zu übernehmen, bei manchen Hunden kann das Gegenteil der Fall sein: wenn Frauchen nicht aupasst muss ich das machen.

    Wäre noch ein Gedanke von mir dazu.

    Es kommt darauf an wohin ihr in den Urlaub fahrt. Da gelten die Einreisebestimmungen (die 3 Jahres Tollwutimpfung gilt wohl für alle EU-Länder - da ich nicht ins Ausland fahre weiß ich das nicht so genau).

    Barry hat im Dezember die 3Jahresimpfungen komplett bekommen und nach 3 Jahren gibt es nur noch die Tollwutimpfung, wobei ich es noch offen lassen ob ich nicht vorher den Titter bestimmen lasse um gar nicht mehr nachzuimpfen (nach vorhigeriger Absicherung das die Amtstierärzte da auch Ahnung haben).

    Das Problem, Kathrin, ist: wenn du jetzt zu früh etwas verlangst was noch nicht so gesichert ist (bzw. die beteiligte Person da einen Fehler macht) war u.U. alles für die Katz.

    Ich selbst würde ersteinmal den Punkt festigen an dem ich bin. Abbruchsignal und gut ist es. Jede weotere Einwirkung könnte von ihr als Unsicherheit deinerseits angesehen werden.

    Du gibst ihr Sicherheit indem du andere Personen ignorierst.

    Fixiert sie eigentlich ruhig stehende Personen oder wann meint sie sich "artikulieren" zu müssen?

    Ich behaupte jetzt mal ganz einfach: wenn Lee die Führung komplett in deine Hände legt wird sich ihr Verhalten legen. Im Moment scheint das Vertrauen auf beiden Seiten (Du und Lee) noch nicht so ganz gesichert ;) .

    Du hast schon so viel mit ihr erreicht. Vielleicht fehlt hier einfach nur noch das es Klick macht (bei Dir).

    Du bist doch bald bei Anita. Vielleicht findest Du dort den "Klick".

    Also, wie du feststellst ist es nicht die geschickteste Variante nach einem "Kochrezept" zu arbeiten. Da gehört viel mehr dazu als etwas "nachzumachen".

    Ich kann dir nur dringend empfehlen die "Experimente" an deinem Hund einzustellen und einen Trainer aufzusuchen der nicht nach irgendeiner Methode arbeitet, sondern HH und Hund zu einem Team ausbildet (will heißen das erstmal die Kommunikation stimmen muss).

    Als wertvolle Lektüre kann ich dir da "Das andere Ende der Leine" als Einstieg empfehlen.

    Welche Probleme liegen denn vor, jetzt nach ca. 6 Monaten?

    Hab ja schon in mehreren Themen geschrieben das erwartet wird das wir HH uns unsichtbar machen müssen. Glaubt bloss keiner (vor allen Dingen nicht die HH die der Überzeugung sind das sich das für HH so gehört weil alle Anderen mehr Rechte haben).

    Es ist zum K***zen wenn man sich einen Abbricht und es bringt einem trotzdem nur den Unmut der Umgebung ein.

    Versuche dir trotzdem es nicht so zu Herzen zu nehmen, Sylvi, und denke beim raus gehen nicht was alles passieren könnte.

    Du verhälst dich so rücksichtsvoll wie es geht und wem es nicht passt der soll dir im Mondschein begegnen. Aber lasse dich nicht so sehr davon beeinflussen.

    Zitat

    in vielen Fällen bin ICH sicher auch SO EIN UNMÖGLICHER Mensch. Wenn einem einfach das Wissen und Verständnis für eine bestimmte Sache fehlt, dann sieht man das aus einer ganz anderen Warte und da sind einem manche Sachen gar nicht bewußt die man falsch macht und andere vielleicht auf die Palme bringen.
    Deshalb kann ich Dich SEHR GUT verstehen, mag aber auch für die ANDEREN Leute eine Lanze brechen!!!


    Und das bedeutet dann das einer immer der Dumme sein muss? Einerseits den Anderen verstehen weil er ja auch Fehler macht und gleichzeitig Verständniss dafür haben das man selber angezählt wird weil man auch Fehler macht und dafür als Unmöglich angesehen wird?
    Das funktioniert nur vernünftig wenn BEIDE Seiten so denken und damit entsteht erst gegenseitige Rücksichtnahme.

    Und um Vermutungen entgegen zu treten: ich habe keine Probleme trotz Hund. Hier geht es zu 97% entspannt zu. Finde es aber traurig das es Anderenorts nicht so friedlich zugeht.