Beiträge von Terry

    Problem an der Sache: Da die Fehler nicht bei sich selbst gesucht werden, ist eine "Katastrophe" nicht auszuschließen, da die Fehler (welche so ja nicht gesehen werden) beim Welpen wiederholen werden. In der Haut des Mitbewohners (hier Mann) möchte ich nicht stecken. Ich würde mich jedenfalls schon mit einem für mich gefährlichen Hund nicht wohl fühlen und dann vielleicht auch noch mit 2? Ne Danke. Egal wie vorsichtig Menschen meinen zu sein, das Ausschließen einer Konfrontation in einem unbemerkten Moment, könnte für Mitbewohner (und Besucher) schlimme Folgen haben.

    Welpen/Junghunde sind auf souveräne Hunde und Menschen angewiesen, welche ihnen einen roten Faden zum orientieren vorgeben. Fehlt dieser, wird sich jedes Lebewesen in seinem Umfeld so verhalten, wie es ihm seine Genetik, sein Charakter, seine Erfahrungen vorgeben.

    Was das "glücklich sein" angeht: Das ist immer nur die Interpretation des Gegenüber. Ob Kona wirklich "glücklich" ist, was für Menschen ja schon schwer zu beschreiben ist, kann gar nicht gesagt werden. Sie nimmt halt was sie bekommt, mach das Beste daraus.

    Ich definiere z.B. "glückliche" Hunde so, dass sie ausgeglichen, mit sich und dem Umfeld zufrieden sind (es also gar nicht nötig haben aggressiv -beschädigend- zu sein), und sich souverän ihrem Umfeld stellen können.

    Für mich ist das "gefährlichste" überhaupt, einen Hund beizubringen "das muss er aushalten". Es gibt nur 2 Möglichkeiten (aus meinen Erfahrungen): Der Hund gibt auf oder aber explodiert.

    In einer DokuSerien etwas sehr Passendes gehört (auch wenn es ums Reiten geht, passt es für mich zu 100% auf jedes Lebewesen): "Reiten hat nichts mit Kontrolle oder Macht zu tun. Es geht um Kooperation. Man lernt die Welt mit den Augen eines anderen Wesens zu sehen". Die Kunst mit Hunden umzugehen ist, lernen mit ihren Augen zu sehen, sie "fragen" (durch beobachten und den Alltag mit ihnen verbringen) was sie brauchen und zu versuchen 50/50 Interessen Hund/Mensch (Schwankungen gehören dazu) in das individuelle Leben zu integrieren.

    Kona macht genau das, was man ihr beigebracht hat. Sie muss ihr Leben (immer ausgehend von dem Geschriebenen) allein regeln und leben. Die kurzen "Besuche" und "Beschäftigungen" gehören zwar zum Alltag, sind aber für sie nicht Überlebenswichtig. Für sie schein es eher wichtig zu sein alles was sie betrifft unter Kontrolle zu halten, da sie niemanden hat, auf den sie sich verlassen kann. Die Begeisterung für den "Eindringling" Welpe in ihr mehr oder weniger eigenständig geführtem Leben/Revier könnte sich sehr in Grenzen halten bis hin "der muss weg".

    Sie wurde nicht nur kurz untersucht, sondern schon richtig. Röntgen, CT, großes Blutbild. Alles top. Es ist ein Verhaltensproblem.

    Sie hat auch keinen Zwingerkoller. Sie ist da nicht so viel drinnen. Eigentlich nur wenn andere Personen sich im Garten aufhalten um diese zu schützen, sonst steht die Tür immer offen und sie kann wählen. Deshalb schrieb ich ja auch nicht "Zwingerhaltung" sondern "Außenhaltung".

    Der Trainer ist nicht direkt vom Verein, sondern wurde mir dort von jemanden empfohlen. Dank des Trainers wurde Kona schon viel besser kontrollierbar, da hat sich wirklich was getan.

    Vielleicht lief nicht alles perfekt bei uns, aber ich habe sie nach bestem Wissen und Gewissen ausgebildet und alle die sie persönlich kennengelernt haben, sagen dass es ein Schaden ist und nicht meine Schuld. Ihr kennt doch weder sie noch mich, aber werft hier mit Diagnosen und Anschuldigungen um euch.

    Ich werde auch den Welpen nicht einfach in den Zwinger werfen und ihn sich selbst überlassen. Gerade am Anfang bin ich fast den ganzen Tag mit ihm zusammen, damit er sieht dass alles nicht so schlimm ist. Kona hatte sich nach etwa 2 Wochen an die Situation gewöhnt und nicht mehr nachts gejault.

    Irgendwie redest du dir aber auch alles schön. Welpe sieht durch deine ständige Anwesenheit nicht, dass nicht alles so schlimm ist, sondern meint, dass das Alltag ist. Ihm also erst zeigen, wie es sein könnte, wenn er geleitet, geführt wird und ihn dann "seinem Schicksal" überlassen (übertreibe jetzt da mit Absicht). Hat ja bei Kona schon nicht geklappt. 2 Wochen Nachts jaulen und dann sich angeblich daran gewöhnt haben, ist genauso in die Tasche gelogen. Kona hat halt aufgegeben und hat sich an die Gegebenheiten angepasst, mit allen negativen Auswirkungen, die sie jetzt ausbaden muss.

    Ich habe für meinen Hund tiefgefrorenes gekochtes Hühnerfleisch gekauft.

    Ich würde es nun kochen, damit ich es portionieren kann und dann wieder einfrieren.

    Und dann die einzelnen Portionen wieder kochen und verfüttern.

    Kann ich das so machen?

    Sind das große Stücke?

    Das für Ashkii gekochte Hühnerfleisch war klein geschnitten. Habe es nur kurz antauen lassen, dann in eine Gefriertüte, solange drauf gehauen bis es portionierbar war und dann in kleine Portionsdosen verteilt und wieder in Tiefkühler.

    Wenn das Ganze so oft (aus Sicherheitsgründen) gekocht wird, bleibt ja nicht wirklich was an Nährwerten übrig. So meine Gedanken, als ich es Ashkii gefüttert habe. Die Portionsdosen habe ich also nur aufgetaut und dann gefüttert, da ich das extra gekocht gekauft hatte, damit ich es nicht mehr kochen muss.

    Letztendlich wäre es vielleicht einfacher (?) Frischfleisch zu kaufen, schneiden, kochen, portionieren, einfrieren (ein zusammenhängender Vorgang), auftauen, füttern.

    Gut 49 Jahre bin ich mit Hunden unterwegs (Gassi- bzw. Urlaubshunde, eigene Hunde, in verschiedenen Bundesländern) und bin noch nicht einmal einem wirklich gefährlichen Hund mit Beschädigungs- bzw. Tötungsabsicht begegnet. Und hoffe das bleibt auch so.

    Der einzige "Berührungspunkt" mit dem Thema ist hier das Forum. Ich sehe das im Moment unter dem Motto "zur falschen Zeit am falschen Ort" gleichzeitig werde ich, ob der Berichte, ein wenig paranoid. Ich hoffe, dass ich bei einem Umzug nicht am "falschen Ort" lande.

    "Die machen das unter sich aus" ist mit dem was ich heute sehe nicht zu vergleichen.

    Hunde begegneten sich (wohlgemerkt, das sind meine Erfahrungen aus meinem Umfeld) immer höflich und langsam. Sie klärten den überwiegenden Teil schon aus der Ferne, aber auch beim Treffen blieb es überwiegend bei defensivem Verhalten. Wer nicht miteinander konnte, wurde ignoriert bzw. wurde ein Bogen gemacht.

    Das aufeinander zu rennen, pöbeln usw. beobachtete ich ab ca. Anfang der 90iger. Bis dahin begegnete ich überwiegend HH welche ihre Hunde kannten und deutlich signalisierten, wenn ihr Hund mit anderen nicht konnte. Und dann ging man sich einfach aus dem Weg. Klar, Deppen gab es auch damals, denen begegnete ich aber mit meinem Bearded eher selten und die wenigen Pappenheimer kannte man in seiner Umgebung dann auch, so dass man sich aus dem Weg gehen konnte.

    Wie wird Hundeerfahren definiert? Erfahrungen sind unterschiedlich und u.a. auch dem eigenem Blickwinkel (Lebensweise, Umfeld usw.) untergeordnet. Erfahren kann man ja nur das, was man erlebt hat. Haben Menschen also noch keine Erfahrung sammeln können, ist jeder Hund (ob Rasse oder Mix) darauf angewiesen, Menschen zu bekommen, welche bereit sind mit ihm zusammen einen gemeinsamen Weg zu finden. Sind Menschen nicht dafür gemacht, müssen Hunde (und das Umfeld) es immer ausbaden. Klar, die oft als Anfängerhunde genannten Begleithunde können nicht gefährlich werden bei nicht verstehen. Aber sie reagieren bei unerfahrenen, nicht passenden Menschen genauso mit nicht erwünschtem Verhalten wie jeder andere nicht Anfängerhund auch. Warum sind wohl oft Kleinhunde als Kläffer und TutNixe verschrien?

    Theoretisch müsste ich als erfahrener Hundehalter gelten bin aber letztendlich nur jemand der über eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Hunden berichten kann, ohne dass ich anderen sagen könnte, dass sie dies oder jenes machen müssen, damit das oder das garantiert klappt.

    Meine ersten Erfahrungen waren Gassihunde. In einer Zeit (Ende der 60iger) in der es den Tierschutz (vor allen Dingen Auslandshunde) wie heute nicht so gab (in meinem Umfeld) . Die Hunde, mit denen ich spazieren ging waren überwiegend aus UpsWürfen (in meinem Umfeld war in meiner Wahrnehmung gewinnbringend nur die Rassehundezucht, für einen Mix oder ohne Papiere wurde wenig bis gar kein Geld ausgegeben).

    Als ich endlich meinen ersten Hund anschaffen konnte, kam für mich auch nur ein Hund vom Züchter in Frage. Welche tieferen Gedankengänge dahinter steckten, kann ich heute gar nicht so wirklich sagen. Aber bei einem UpsWurf (oder Tierheimhund) hätte ich mich mit den mitgebrachten Eigenschaften nicht so im Vorfeld beschäftigen können, da diese ja eher nicht bekannt waren (und wohl bei einem Mix auch nicht so interessierten). Wären Schnauzer schon damals unkupiert gewesen, wäre es wohl ein Schnauzer geworden. Warum weiß ich gar nicht mehr.

    Einen Angsthund oder einen sich mit Zähnen durchsetzenden Hund, das wäre ein riesen Problem und ich völlig überfordert gewesen. Vor allen Dingen, da ich noch Zuhause wohnte.

    Später bin ich zwar immer mit der Einstellung "schaun wir mal" in die Hundeanschaffung gegangen, aber "schwierige" Hunde haben mich nie wirklich angezogen. Klar, irgendwie wäre ich dann zurecht gekommen, aber ich nehme an, die Erfahrung hätte mir dann auch gereicht um nicht noch einmal solch einen Hund zu nehmen.

    Letztendlich soll es darum auch wieder ein Hund vom Züchter werden. Und war ich mir nach Ashkii eigentlich sicher, dass ich keinen Welpen mehr haben möchte, hat sich das jetzt geändert. Nachdem ich nun mit dem 3jährigen Tierschutzhund meiner Tochter 7 Wochen spazieren gegangen bin (und zur Zeit noch um mich rum habe bis ich wieder nachhause fahre), weiß ich, dass ich keine Nerven mehr auf das Einlassen von Macken habe. Da kommen mir die Erfahrungen mit verschiedenen Hundetypen/Rassen/Mixen natürlich zugute um zu wissen wo ich meine Grenzen setze.

    Ich bin froh in einer Zeit mit dem Sammeln von Erfahrungen begonnen zu haben, in der es (immer auf mein Umfeld bezogen) viel weniger Hunde gab, bei Hundebegegnungen tatsächlich "die klären das unter sich" noch Gültigkeit hatte und es noch keine Informationsflut inkl. Hundeschulen(Überangebote) gab.

    Heute wäre ich ob der Flut an Informationen, unterschiedlichen "Fach"meinungen völlig überfordert. Meine doch eher unbeeinflussten Erfahrungen, die ich sammeln konnte, haben mich dazu gebracht heute Abstand von all den Informationen zu nehmen um nicht den Blick auf den jeweiligen Hund zu verlieren.

    Upsi, die Rasse kommt dem Hund meiner Tochter aber sehr nahe. Vor allen Dingen, wenn ich mir die Bilder in der Suchmaschine anschaue. Ich war bei Segugio-Basset-Mischling. Mh.

    Was ich ein wenig schwierig finde: Es werden bestimmte Rassen empfohlen. Weil tauglich als Anfängerhund. Hunde bestehen aber nicht nur aus Rasse und deren Verwendung. Hunde bestehen aus einem Paket. Genetik/Rasse/Typ/Charakter/Umwelterfahrung...... . Das wissen/lernen/interessiert(?) manch Hunde unerfahrenen Neuhundehalter nicht. Meiner Meinung das Wichtigste was Mensch als erstes bewusst werden sollte, wenn er sich in das Abenteuer "Hundehaltung" stürzt. Oft klappt es dann gerade bei Hundeanfängern überraschend gut, wenn sie ohne große Erwartung aber "mit dem passt es" zusammen den gemeinsamen Weg suchen und gehen können.

    Ich sage mir bei jedem Hund, der bei mir einzieht/eingezogen ist, dass ich Anfänger bin. Bei genau diesem Hund. In den Anfängen habe ich mir diesbezüglich gar keinen Kopf gemacht. Mit ca. 13 oder 14 bin ich das erste Mal mit einem Hund (Airedale-Terrier) Gassi gegangen, einen eigenen durfte ich nicht haben. Nachdem dieser dann wegzog ging es weiter mit Boxer, DSH, HovawartMix und endlich mein erster eigener Hund, ein Bearded-Collie. Ich wusste eigentlich immer nur was ich will (also was Hund ausleben durfte) und was nicht (z.B. ohne Erlaubnis die Straße betreten, Menschen oder andere Tiere belästigen) und hatte dabei keine Ahnung von Hundeerziehung oder das Wesen Hund. Meine Lektüren waren damals Erik Zimen und Eberhard Trumler. Bis auf den Airedale liefen bei mir alle Hunde ohne Leine.

    Auch wenn ich über die Jahre eigene Hunde wie Bearded-, Kangal-, Pyrinäenhund-, BernerSenneDSHCollie-Mix (und versch. Urlaubs- und Betreuungshund) hatte, behaupte ich, das ich keine Hundeerfahrung habe. Ich habe Erfahrungen gesammelt mit verschiedenen Hundetypen und jeder hat mir wieder aufgezeigt, dass Hund nicht Hund, Rasse nicht Rasse ist und ich letztendlich bei jedem Hund von vorn anfange.

    Hatte ich als Jugendlicher keine großen Erwartungen an den jeweiligen Hund gestellt, änderte sich dass in dem Moment als ich in die Hundeszene eintrat (Verein, HuSchu und alles was mit Erziehung und Methoden zu tun hatte). Bis ich wieder so weit war Methoden "links liegen" zu lassen, den jeweiligen Hund "zu fragen", welcher Weg sinnvoll ist für uns, dauerte es. Gelernt habe ich durch die Hunde. Nicht durch die Menschen mit denen ich zusammen arbeitete bzw. die ich durch die Hunde traf. Durch sie hatte ich Einblick in Methoden und die wissenschaftliche Seite, was ich berücksichtigen kann/konnte im Alltag .

    Heute weiß ich welcher Hundetyp zu mir passt, welcher nicht und auch wenn ich mich jetzt als Abschluss meiner Hundehaltung auf eine Rasse konzentriere, ist der Hundetyp für mich das Wichtigste geworden. Ohne dass ich den zukünftigen Hausgenossen nicht erst persönlich kennen lernen und (wichtig) dabei beobachten und mit ihm evtl. ein wenig interagieren kann, wird hier kein Hund mehr einziehen.

    Vielleicht ist das Problem, dass hier Geschriebenes immer als "Wahrheit" interpretiert wird, dabei legt jeder nur seine Gedanken dar und das sind nun immer nur Vermutungen, außer derjenige ist vor Ort gewesen und hat alles (vom "Entkommen" des Hundes bis zur "Lösung des Problems") hautnah mit erlebt.

    Sobald die eigene Vermutung nicht geteilt wird und andere, gegensätzliche Vermutungen geäußert werden, kochen die Gemüter hoch.

    Fakt ist: Keiner war dabei (zumindest gehe ich im Moment davon aus, da sich hier dazu keiner geäußert hat) und somit muss jede Vermutung in jede Richtung akzeptiert werden. Ja, nicht sollte, sondern in meinen Augen muss. Wenn nur noch in eine Richtung gedacht werden darf, und alle anderen Richtungen sofort vehement "bekämpft" werden, bekommt das für mich einen schalen Geschmack.

    Ja, der HH ist in der Verantwortung, aber ich habe auch immer wieder Bauchschmerzen, wenn Hundeverhalten interpretiert wird, denn viele HH können ihre Hunde nicht "lesen", fremde Personen eher noch weniger und dann die Fixierung auf einen Hunderassetypen (sog. Kampfhund) bei dem, nach meiner Wahrnehmung, eher eine Waffe zum Einsatz kommt.

    Ich selbst gehe immer erst einmal davon aus, dass alle Beteiligten nach besten Wissen und Gewissen handeln, die Berichterstattungen lassen aber oft ein ungutes Gefühl bei mir zurück. Jeder zu Unrecht (oder "aus Versehen" - weil Verhalten falsch interpretiert oder falsche Wohnung gestürmt) erschossener Hund ist für mich einer zu viel.