Beiträge von Terry

    Was plötzliche Ruhe beim Hund angeht: Ob nun Welpe oder erwachsener Hund, die Lernphase war anstrengend (außer bei Bearded Jimmy), aber das der jeweilige Hund verstanden hat, was ich von ihm will habe ich immer durch Zufall festgestellt, wenn mir die Verhaltensänderung bewusst wurde. Als Einzelhund ging das dann auch bei Ashkii, vorher hatte er keine Zeit dafür :pfeif:

    Für Ashkii hatte ich das auch. Bin mir nicht sicher ob ich es mir nur eingebildet habe, bin aber der Meinung, dass er Gewitter dann doch besser ertragen hat. Ich hab das Gerät immer eingeschalten, wenn er entspannt vor sich hingedöst bzw. geschlafen hat. Wirklich sichtbaren Erfolg bei Gewitter gab es mit Gewittermusikvideos auf YouTube (genauso konditioniert).

    Als Unterstützung zur Beruhigung könnte es hilfreich sein.

    Nun ja, eine Bitte ist ja auch kein Befehl. Hat sich aber so als Höflichkeitsfloskel etabliert (konditioniert), dass wirklich gemeint wird, dass einer Bitte immer Folge geleistet werden muss. Nö, muss nicht. Wenn ich etwas nicht will, muss ich dahinter stehen und das auch so kommunizieren. Bei einer Bitte stehe ich nicht dahinter, sondern stellen dem anderen frei so zu handeln, wie er es in dem Moment für richtig hält.

    Mein Ex war in der Beziehung auch "anstrengend": Während er noch die Anleitungen studierte, war ich mit aufbauen/einrichten meist schon fertig.

    Ich überfliege Anleitungen, versuche dann logisch vorzugehen und schaue nur sporadisch nach, wenn mir was komisch vorkommt.

    Vor 2 Monaten wollte ich es mal richtig machen. 2 Bücherschränke, Schritt für Schritt durch die Anleitung, die Rückwände mal ordentlich festgenagelt (nehme sonst immer nur ein paar Nägel/Schrauben, wird schon passen) uuuund .... das ging in die Hose. Mittelteil bei beiden Regalen falsch herum, dadurch die Einlagebretter schief. Heute den 2.ten Bücherschrank endlich unter Fluchen "gerade" gerückt. Bei beiden jetzt die Rückwände sehr unschön, da die Nägel kaum herauszubekommen waren. Habe jetzt sehr kleine Schrauben genommen.

    Anleitungen und ich werden nicht wirklich Freunde. Obwohl, am besten komme ich noch mit den IKEA-Anleitungen zurecht.

    Ich habe langsam eine Ahnung, warum es an vielen Stellen nicht vorwärts geht bzw. schlimmer wird: Es wird immer die Schuld beim anderen gesucht. Es immer irgendwer der Meinung, dass der Andere ja müsste, was auch immer. Und da kann sich keine Seite herausnehmen. Scheint eine Volksseuche geworden zu sein.

    Wenn ich als Kind über die Straße bei rot gegangen wäre, weil ein Erwachsener das auch gemacht hat, dann hätte ich die Ansage und Erklärung bekommen warum das keine gute Idee war. Heute bekommt der Erwachsene die Ansage, denn er sei ja schließlich ein Vorbild. Habe ich noch nie verstanden, denn ich wollte nie, dass meine Kinder etwas (nicht) machen nur weil es ein anderer macht/nicht macht.

    Nein, ein Hundehalter/-käufer hat nicht die Pflicht als Vorbild aufzutreten. Wenn ich meinen Hund so führe, dass ich niemand anderen damit belästige/schade, dann deswegen, weil es mir wichtig ist. Ich nehme Abstand von verschiedenen Rassen, da ich sie als Qualzucht ansehe oder ich genetisch bedingtes Verhaltensweisen für die Hunde nicht gut finde. Den Abstand nehme ich nicht, um damit eine Vorbildfunktion "auszuleben".

    Bei so manchen Diskussionen habe ich immer einen riesigen Brombeerstrauch vor Augen, an den Menschen, sich gegenseitig wild beschimpfend, immer wieder Zweige stutzen/abschneiden, weil sie der Meinung sind dem Strauch damit Herr zu werden und das klappt nur nicht, weil der jeweils andere an irgendwas Schuld ist. Anstatt sich endlich mal gemeinsam der Wurzel zu widmen und diese zu entfernen.

    Ächtung und soziales Bashing (meine Interpretation), hat noch nie zu was Gutem geführt. Eher zum Gegenteil. Wie lange weiß man schon, dass wir die Umwelt nicht so nutzen dürfen wie wir es tun? Seit Jahrzehnten. Und trotzdem ist es immer schlimmer und schlimmer geworden. Wie lange ist das Thema Qualzucht schon bekannt? Seit Jahrzehnten. Und was ist passiert? Immer nur so viele Schräubchen drehen, dass mal Ruhe ist vor "Vorwürfen", aber nie so viel, dass auch die Hunde wirklich profitieren. Geht es denn um die Hunde? Oder nicht eher um den individuellen Wunsch, etwas haben zu wollen.

    Menschen gewöhnen sich an alles. Wie weit sie es tun ist individuell.

    Ashkii entwickelt einen malignen Tumor im Brustraum. Es war nicht die Frage ob, sondern wann er erstickt. Ich war schon sehr erstaunt, wie schnell ich mich an seine laute Atmung gewöhnt hatte. Hatte es natürlich immer im Blick, dass es ihm mit Medis immer noch so gut wie möglich geht (ohne große Probleme Gassi, Fressen, Schlafen usw.), aber konnte mir nun ein Stück weit vorstellen, dass Menschen, welche einen Hund haben der solche Geräusche von sich gibt und nicht in akuter Gefahr ist, sich daran gewöhnen. Es sogar als normal (ist halt die Rasse) empfinden. Wenn diese dann noch ihre Bestätigungen vom Züchter, Vermehrer und anderen HH dieser Rasse bekommen, dann ist da nichts mehr viel mit Aufklärung. Weder wollen sie etwas Böses für die Hunde, noch sind sie Empathielos. Sie haben einen Wunsch, den sie sich erfüllen wollen, und sind dann tatsächlich Blind gegenüber der Realität des jeweiligen Hundes.

    Für mich ist es immer mehr der falsche Weg große Veränderungen durchzusetzen, wo man nicht kontrollieren kann.

    Meine Sicht und gleichzeitig auch Frage: Würden Frenchie und Co. ein anderes Aussehen bekommen, wären sie dann wirklich noch so beliebt ob ihrer Einzigartigkeit? Wären es dann nicht Hunde wie jeder anderer mit gleichem Charakter, Größe, Temperament?

    Sie werden gern als Clowns bezeichnet. Meine Sicht auf Clowns: Sie können tollpatschig oder gehässig sein. Entweder fallen sie über ihre Füße, treten auf etwas was ihnen ins Gesicht schlägt oder sind diejenigen, welche das für andere "arrangieren", damit diese tollpatschig wirken. Gleichzeitig zeigen sie durch die Schminke ein ständig breites Grinsen auf ihrem Gesicht, obwohl ihnen oft genug zum heulen zumute ist. Das sind alles Dinge, die ich auch bei Bulldogen, Frenchies u.s.w. sehe. Ist dieses Zusammenspiel wirklich das, was diese Hunde so beliebt macht? Bzw. nochmal: würde das Verhalten, das sie zeigen ohne ihr Äußeres überhaupt noch so viel Begeisterung hervorrufen.

    Ich selbst finde die Fragen und Einwände von *Gandorf* schon berechtigt. Verstehe sie auch nicht dahingehend, dass jeder vorhandene Hund nicht mehr geliebt bzw. gemeuchelt werden soll.

    Aufklärung betr. Qualzucht gibt es schon seit Jahrzehnten. Der Zug ist abgefahren. Da ich über Joyn nun wieder Fernsehprogramme sehe kann (inkl. Werbung), nehmen die Rassen, um die es hier geht, gefühlt zu, da man in Filmen, Serien und eben Werbung tagtäglich "über sie stolpert".

    Ohne Verbote (Zucht, Einfuhr, Ausfuhr) wird sich das nicht ändern. Da können sich HH gegenseitig noch so sehr in die Flicken bekommen, den Hunden hilft es nichts, wenn nicht endlich eine klare Linie gefahren wird.

    Ich gebs auf: Seit kurzem habe ich Disney+. Die ersten 3 Serien und 1 Film sind unter Weiterschauen aufgeführt. Und das wars dann. Bei jeder weiteren Serie (oder Film) die ich anfange, muss ich mir merken wo ich aufgehört habe. Google hat dazu keine Ideen, auf Disney+ kann ich unter Einstellungen auch nichts finden. Kennt hier jemand das Problem?

    Und noch eine Frage: Kennt/nutzt hier jemand waipu.tv?

    Mh, erinnert mich irgendwie an Loriot :smile: