Beiträge von Terry

    Könnte es möglich sein das es bei den Aussagen ob Knurren erlaubt oder nicht hier immer wieder zu Missverständnissen kommt und letztendlich die Meisten das Selbe meinen?

    Knurren ist Kommunikation. Anders kann der Hund nicht sagen das ihm etwas nicht passt. Bei einer intakten Gemeinschaft wird es selten dazu kommen bzw. wird bei souveränem Verhalten des Menschen das Knurren sofort wieder eingestellt.

    Knurrt und fletscht mich mein Hund an weil ich ihm z.B. etwas wegnehmen will ist dies das sichere Zeichen das hier irgendwas schief läuft (ich nehme jetzt mal “vorgeschädigte” Hunde wie Lee hier raus). Denn wenn mir Hundi vertraut wird er mich auch nicht anknurren.

    Nun ist allerdings das Agieren in solchen Situationen sehr wichtig. Wenn hier was schief läuft und ich mich auf einen Machtkampf mit einem “bewaffneten” Hund einlasse kann das gewaltig nach Hinten losgehen. Dies bedeutet damit aber nicht automatisch das ich den Rückzug antreten muss.

    Sondern wichtig ist, auch innerlich, die Ruhe zu bewahren, die Situation neu aufzubauen und letztendlich die Aktion durchzuführen, die man gerade vor hatte. Wie das im Einzelnen aussehen könnte hängt vom Hund, von der Situation und natürlich vom HH ab.


    Letztendlich ist es also gar nicht das Ziel das Knurren zu verbieten und damit zu unterdrücken, sondern das Ziel ist es sich durchzusetzen ohne evtl. den Hund zu einem “Machtkampf mit Zähnen” heraus zu fordern.

    Wichtig ist für mich das diese Entscheidung innerhalb von Sekunden geschieht und der inneren Einstellung entspricht. Auf keinen Fall ein “nachmachen” von Vorschlägen oder weil der Nachbar das auch macht. Nur meine innere Einstellung dazu kann den Hund überzeugen die Bappen zu halten.

    Zitat

    Wie man einem Hund das Knurren verbieten soll, ist mir schleierhaft, geschweige denn, wo das steht.


    das funktioniert ganz einfach: man unterdrückt es mit Gewalt. Dies kommt häufiger vor als man glaubt. Hund knurrt und bekommt sofort entweder einen Leinenruck, eine hinter die Ohren, wird unterworfen usw.usw.. Und der Hund wird, wenn er Pech hat, genau immer wieder in die Situation geführt um sich daran zu "gewöhnen". Diese Mischung, mit Gewalt Knurren unterbinden und die Situation für den Hund nicht zu ändern, sondern dieser ihn immer wieder aussetzen, führt oft dazu das ein Hund scheinbar friedlich ist und von jetzt auf nachher "austickt".

    Wie so oft liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte.

    Leider wird oft in beide Richtungen gern übertrieben.

    Die Erkundigungen sollten schon angepasst werden an den Welpen und natürlich auch daran was in Zukunft von dem Hund erwartet wird.

    Es gibt Welpis denen gehört von Anfang an die ganze Welpe (“ich kam, sah und siegte). Diese jetzt von der Umwelt fernzuhalten wäre nicht wirklich sinnvoll. Aber es sollte natürlich darauf geachtet werden das gerade diese Racker von Anfang an kontrollierte Begegnungen erfahren und auch erfahren das es nicht immer nach ihrer Nase geht.

    Den eher ängstlichen oder vorsichtigen Welpen muss man sich im Tempo etwas anpassen. Denn jede negativer Erfahrung könnte evtl. zu späteren Problemen werden.

    Bei beiden Typen ist es wichtig mit ihnen zusammen die Welt zu erkunden. Nicht den Welpen überlassen (och der muss eine Umwelt kennen lernen, also tappe ich hinter einen ziehenden Welpen hinterher). Regeln müssen sofort umgesetzt bzw. dem Welpen in positiver Manier gezeigt werden.

    @kleinerzwerg
    Du kennst deinen Hund am besten. Also passe die Geschwindigkeit eurer Erkundigungen ihm an und zeige ihm alles was das Leben so mit sich bringt.

    Lasse dich nicht frustrieren. Das ist es nicht Wert.

    Du hast dich für diese Fütterung entschieden weil du davon überzeugt bist. Du setzt dich damit auseinander und du hast sogar einen Berater zur Seite.

    Die Reaktion deines TA zeugt davon das er sich nicht informiert hat (denn dann würde er dich sachlich aufklären), das er sich mit der Matiere noch nicht beschäftigt hat.

    Muss gestehen das dieser TA für mich damit unten durch wäre. Nicht weil er eine andere Meinung hat, sondern weil ich erwarte, das ein TA sich fortbildet und informiert bevor er etwas von sich gibt (da ziehe ich das Impfen mit ein).

    Ich würde mir einen anderen TA suchen, da ich befürchten würde das er sich in anderen Gebieten vielleicht nicht für den neuesten Stand interessiert. Und das soll mein Hund dann nicht unbedingt ausbaden.

    Vielleicht ist einfach das Problem das der Mensch vergisst das er ein Tier ist. Das er meint er ist etwas besonderes und alles was "unter seiner Würde" (also einen Wert bekommt) ist hat keine Rechte.

    Der Mensch verhält sich theoretisch wie alle anderen Tiere auch. Die Gefahr die aber von ihm ausgeht ist das er nur mit vielen Hilfsmitteln überleben kann, das er den Handel erfunden und perfektioniert hat, das ihm die Möglichkeit des "Fortschrittes" erst soweit gebracht hat wie er jetzt ist (welches nur im kleinen Rahmen von Vorteil ist).

    Menschen die ohne Hilfsmittel (meine jetzt mehr moderne) auskommen, welche die Gleichheit aller Lebewesen akzeptieren ohne sich selbst untreu zu werden, welche vielleicht wieder erkennen das alles EINS ist, werden das Leben und jedes Leben akzeptieren so wie es ist: geprägt von Freude, Trauer, Tod, töten des Anderen um zu überleben und was zu einem normalen Leben einfach dazu gehört (das ist überwiegend bei Naturvölkern zu finden).

    Tiere nehmen dies einfach so an wie es ist. Sie leben ihr Leben bewusst, passen sich an, machen sich keine Gedanken über Moral oder Ethik und darum habe ich weniger Probleme mit Tieren die töten als mit dem "Tier" Mensch das tötet.

    Aber im Allgemeinen wird kommischer weise der Ausdruck "sich wie ein Tier benehmen" nur dann verwendet wenn es um negative menschliche Eigenschaften geht (welche den Begriff Moral und Ethik schliesslich erfunden haben).

    Aber letztendlich stimme ich Sylvi´s Beitrag 100%ig zu.

    Zitat

    dass ich trotzdem im Hinterkopf das Wissen hab, dass der Hund jeden Tag eine gewisse Menge (auch wenn es nur die Hälfte der vom Hersteller empfohlenem ist) von diesem Zeugs bekommt


    und kann nicht genau das der Grund sein warum immer mehr Hunde Allergien oder Magen-Darmprobleme bekommen?

    Ausnahmsweise muss ich mal denjenigen Recht geben die sich immer wundern welcher Aufwand beim Füttern eines Hundes betrieben wird. Das ist gar nicht nötig.

    Nötig wird es evtl. erst wenn Fertigfutter gefüttert wird, da alles gemischt drinnen ist (was Hundi braucht oder auch nicht), weil man das Beste haben möchte und sich mit den Inhaltsstoffen auseinander setzen muss. Das war jedenfalls der Grund für mich auf Frischfutter umzustellen.

    Um beim Frischfüttern den Hund in einen "Mangel" zu bekommen muss man aber sowas von einseitig füttern, das es der gesunde Menschenverstand einem schon sagen müsste das da was nicht stimmt.

    In Ländern in denen es weder Fertigfutter gibt (bzw. sich nur Wohlhabendere leisten können) und auch Frischfleisch eher zu den Luxusgütern zählt überleben die Hundi auch. Und das oft nicht schlecht. Die bekommen über einen gewissen Zeitraum alles was der Körper braucht. Aber eben nicht jeden Tag.

    Desweiteren ist man als Frischfütterer vielleicht auch eher bereit in regelmässigen Abständen ein großes Blutbild machen zu lassen da man an diesem sehen könnte ob etwas dem Körper fehlt.

    Frisch- und TF würde ich heute auch nicht mehr zusammen geben. Das ist mir zu riskant. Bei mir würde es eher Morgens TF und Abends Frisch geben.

    Zitat

    Wenn man so ein geschwächtes Immunsystem hat wie ich es habe


    das ist natürlich blöd. Denn dann wirst du um den Rat der Ärztin nicht herumkommen.

    Barry hatte mir letzten November beim Stockspielen (war ein kleines Zweiglein, ich wollte mit ihm ein wenig albern damit meine Tochter fotografieren kann und mein Finger geriet beim Festhalten zwischen die Backenzähne) ein Loch verpasst.

    Kurz unter dem Fingernagel. Ich lasse sowas nur bluten und gut ist es. Bis jetzt (auf Holz klopf) hat es immer funktioniert (egal was es war).

    Aber mit angekratztem Imunsystem wäre das wohl eher Russisch Roulett.

    Drücke die Daumen und wünsche gute Besserung.

    Barry bekommt seit ca. 3 Wochen Grünlippmuschelextrakt (das 100%ige von Lunderland) und ihm geht es dadurch prächtig. Hat er vorher arge Probleme gehabt (Schmerzen beim Liegen, Aufstehen oder Stehen) scheint es bei ihm sehr gut zu helfen.

    Ist jedenfalls zur Zeit sehr aktiv und es gibt keinerlei Anzeichen das er Probleme hat.

    Ende des Jahres wird er dann auch "vergoldet".

    Die Präparate aus den großen Tierläden sind oft mit anderen Dingen versetzt (oft mit Zucker) und man braucht für die gleiche Wirkung viel mehr. Luposan (hatte ich geschenkt bekommen) hat z.B. nur 3 Wochen gehalten (jeden Tag 4 Meßlöffel) während das jetzige Extrakt bei einer Messerspitze täglich wohl mindestens 1/2 Jahr hält und viel wirksamer ist.

    Panda

    Zitat

    Und eure Hetzerei, die sogenannten "Guten Ratschläge" das grenzt schon an Verleumdung und an ein Grenze der Bösartigkeit, die ich persönlich arg heftig finde.


    Da geht es mir jetzt so

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    jetzt bin ich fassungslos...


    und
    Maja´s Oskar
    Wenn du mit kurzen, sachlichen Antworten glücklicher bist:

    Deine Frage war "mehrere klo´s ????". Meine Antwort: NEIN, noch nicht mal ein Klo.

    Zitat

    natürlich muß es bei uns nicht unbedingt auch klappen aber warum nicht versuchen ???


    weil Hunde nicht zum "experimentieren" da sind, sondern man ihnen im Alltag das mitteilen sollte was erwünscht und was nicht.

    Geht es in die Hose (muss ja nicht sein) wird man dann in 1/2 Jahren evtl ein Thema (egal wo) aufmachen müssen "Hilfe mein Hund wird nicht stubenrein".

    Hund sind wie Menschen individuell zu sehen. Jeder ist anders, hat eine andere Auffassungsgabe.

    Du musst dir also schon im klaren darüber sein das diese "Kisterl", (Österreich?, jep hab es gerade gelesen) die bei euch in Mode zu sein scheinen, evtl. immer zur Verfügung stehen müssen.

    Denn der Hund wird u.U. nicht lernen das es auch Zeiten gibt in denen er sich nicht lösen kann.

    Das was jetzt einfach erscheint kann sich zu einem Problem in entwickeln. Wie gesagt "kann".

    Ich persönlich halte von "Versuchen" gar nichts.

    Und leider trägt dieses Verhalten von Kleinhundebsitzern immer wieder dazu bei über genau diese zu schmunzeln ;) .

    Mache dir jetzt mal Gedanken wie du es so verbinden kannst (evtl. Kiste, wenn er es verstanden hat, nur hinstellen wenn ihr für längere Zeit weg seid?) und ansonsten muss er sich melden?

    Damit könnte er wenigstens verknüpfen das, wenn ihr da seit, er sich melden soll.

    Versuche die Welt mal mit den Augen (und Gedanken) deines Hundes zu sehen. Vielleicht verstehst du dann auch, daß man nicht alles nachmachen muss. Nehme deinem Hund das Hund sein nicht (gegen abputzen, wenn Hundi sich versaut hat, hab ich ja nichts, aber dies regelmässig zu machen, nimmt jedem Hund die Würde).