Beiträge von Terry

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    Hunde können also, vorausgesetzt sie treffen auf andere Hunde, die ein gutes Sozialverhalten haben, auch lernen, wie es besser geht.


    Und das ist der Knackpunkt. Diese Voraussetzung fehlt aber wenn man das Mensch-/Hundeteam nicht kennt. Und sollte man dann auf das Gegenteil treffen, hat man dann ein Monate-, wenn nicht sogar Jahrelanges Problem.

    Zitat

    Je mehr Hunde die Möglichkeit haben, von vorne herein richtige Hundesprache zu lernen, desto weniger unangenehme Zusammentreffen wird es also geben, oder?


    Darum empfehle ich immer kontrollierte Kontakte auszusuchen. Mit HH und Hunden die man kennt und auf die man sich verlassen kann, wenn es zu Auseinandersetzungen kommt.

    Das eine Video, welches hier gezeigt wird, zeigt das krasse Gegenteil: erst amüsiert sich Mensch das der kleinere Hund den Goldi bedrängt und werden dann völlig kopflos weil der Goldi sich zur Wehr setzt.

    Wenn Mensch und Hund nicht harmonieren, lasse ich es nicht zu. Erkenne ich das der HH unsicher ist, vermeide ich den Kontakt.

    Darum finde ich das "Bauchgefühl" auch für sehr wichtig. Denn dieses gibt mir die Sicherheit oder nimmt sie mir. Kopfentscheidungen gehen dann oft in die Hose.

    hallo Christine,
    du hast in dem Moment aus einem Bauchgefühl heraus entschieden. Und hast damit für DIESE Situation die richtige Entscheidung getroffen.

    Dies kann in einer anderen Situation ganz anders aussehen und enden wenn du nicht auf dein Gefühl "hörst".

    Also für mich gibt es kein "das machen die untereinander aus".

    Die jeweilige Situation, mein Bauchgefühl und natürlich der jeweilige Hund (ob er damit umgehen kann) entscheidet was ich zulasse.

    Ich sehe das Ganze mit seeehr gemischten Gefühlen.

    Viele Herdis landen spätestens nach 2 Jahren bei Nothilfen (oder werden eingeschläfert) weil sie für diesen Zweck angeschaft wurden: als Wachhunde.

    Nur leben wir hier nicht in Gebieten wo sich selten mal ein Mensch verirrt sondern, ob Bauernhof oder nicht, in sehr dicht besiedelten Gebieten.

    Und da halte ich eine reine Außenhaltung für diese Rassen für sehr Riskant, außer der HH weiß es so zu händeln, das der Hund ihn in seine Entscheidungen einbezieht.

    Das ist aber (auch noch bei nicht eingezäumten Gebiet) sehr Zeitaufwändig und Schwierig. Und dann noch mehrere Hunde?

    Hoffentlich müssen das dann nicht die Hunde ausbaden (von den Menschen, welche evtl. Opfer werden, ganz zu schweigen).

    In der meiner Verwandschaft hatten auch eine Familie mit einen Hovi gliebäugelt (als Wachhund). Meine Empfehlung ist und bleibt der Großspitz (google mal nach ihm, er hat viele Vorteile).

    Man muss eine Ohrenentzündung nicht sofort erkennen. Wenn sie für uns Sichtbar wird ist sie u.U. (oder Sicher?) schon eine Weile vorhanden sein.

    Barry hatte letzte Woche eine starke Ohrenentzündung. Ich habe sie erst bemerkt als sie nach "draußen" kam (Rötung und unangenehmer Geruch).

    Aber komisch Verhalten hat er sich schon bevor ich diese bemerkt habe. Auf Ansprache z.B. nicht sofort reagiert oder Abstand gehalten (vor Berührungen in Hals-/Kopfbereich).

    Falls es bis Morgen nicht besser ist (das vor sich hinbrummeln) würde ich es vom TA checken lassen.

    Na, als wenn das nicht Jeder schon gemacht hätte ;) .

    Was kann man anderes ersteinmal beurteilen als das was man sieht bzw. was geschrieben wird?

    Wie sollten Diskussionen sonst eigentlich statt finden?

    Im Prinzip dürfte kein einziger Mensch je über einen Anderen Kritik üben. Ausnahme wäre dann ja nur wenn man den Menschen persönlich über längere Zeit kennt.

    Also dürfte auch nichts im Foren geschrieben werden.

    Schlage vor ein Thema zu eröffnen: Tipps und Tricks und ansonsten Foren allgemein zu schliessen.

    Jeder wird aus seinem Blickwinkel Antworten. Da kann es sein das sich ein User heute darüber beschwert das ein anderer HH es sich erlaubt hat Kritik zu üben, da kann es dann nächsten Tag sein das genau dieser User sich beschwert das ein anderer HH seinen Hund falsch behandelt oder einem anderen User vorwirft nicht zu helfen wenn er sieht wie ein Hund "falsch" behandelt wird (obwohl keiner die Betreffenden persönlich kennt bzw. diese vielleicht nur kurz gesehen haben).

    Entscheidet euch doch einfach mal was ihr wollt. Diskutieren und dabei Kritik aufnehmen, die dann aufgeklärt werden könnte, wenn man wollt oder jeder schreibt nur seine Gedanken nieder ohne das darauf geantwortet werden darf.

    Denn es kommt immer auf den Blickwinkel an wie man Antworten einordnet.

    Na klar ärgere ich mich auch manchmal. Entweder ich reagiere darauf, fühle mich dann vielleicht ein wenig besser und ignoriere in Zukunft einfach.

    Aber zu Herzen nehme ich mir nichts (freue mich aber immer wieder über Denkanstösse) und versuche oft beide Seiten zu "betrachten". Und muss dann oft auch beiden Seiten Recht geben.

    und meine Hunde würden sich wie Bolle über so ein "Ästlein" freuen. Ist nämlich schön zum spielen.

    Schmeisst doch endlich mal die ganzen Hilfsmittel weg (ok, ohne Leine und Geschirr gehts nicht, jedenfalls nicht die Leinenführigkeit zu arbeiten; öhm stimmt auch nicht, kann man nämlich auch) und konzentriert euch darauf für den Hund deutlich zu werden.

    Weiß ist doof, kann man über das Netz schlecht beschreiben, da das Geschriebene jeder für sich interpretieren kann und darum auch die Umsetzung im Original gesehen werden sollte.

    Alles schwierig :???:

    Nun ja, das Video ist für mich Nichtssagend!

    Das was da gemacht wird ist 1tens keine Kunst und 2tens zeigt es nicht wie es im normalen Alltag wirklich aussieht und vor allen Dingen wäre es wichtig wie der Hund ohne Ablenkung (Leckerli) wirklich seine Umwelt wahr nimmt und agiert.

    Denn wie man die provozierte Konfrontation am Anfang des Filmes "bearbeitet" hat wird ja nicht verraten.

    Hoffe aber für Timo das alles Gut geht.

    Also mit Halti lernt weder der HH noch der Hund etwas. Jedenfalls nicht bei denen ich die Anwendung bis jetzt gesehen habe.

    Auf der Ausstellung erst wieder gesehen das es, in meinen Augen, für den Alltag nicht empfohlen werden dürfte: da war wenigstens mal das Ganze richtig angelegt (eine Leine Geschirr, eine Halti), nur was nutzt das wenn der HH dann beschäftigt ist etwas zu erklären (einem Verkäufer) und dabei nicht auf ihre Hände achtet?

    Durch das "Hände und Füße" erklären wurde immer wieder die Haltileine hochgezogen so das der Hund meistens mit schiefem Hals dastand.

    Oder einem kommt eine DSH-Halterin entgegen (Hund so ca. 8 Monate) welche versucht mit "wirst du das lassen" ihren Hund am Halti zurück ziehend an meinem Hund vorbei wollte (hatte auch zwei Leinen).

    Darauf angesprochen stellte sich raus das sie in einer HuSchu ist, das es ihr so vermittelt wurde(?) und das sie jetzt das Halti versucht weil sie befürchtete das ihr Hund ein Angstbeißer wird weil er Angst vor anderen Hunden hat.

    Das ist nur ein kleiner Auszug was ich hier öfters zu sehen bekomme.

    Natürlich KANN es richtig angewendet eine Hilfes sein. Aber, außer das sich der HH etwas sicherer fühlt, bewirkt es in meinen Augen gar nichts und sollte nur als Übergangslösunge für ein professionelles Training genutzt werden.