Beiträge von Terry

    Mh, also Ashkii (18 Wochen) schlingt nicht. Dazu hat er gar keine Zeit.

    Er inhaliert :D .

    Ich lass ihn. Barrys Vorgänger Balu war auch so ein Kandidat. Hat sich mit der Zeit dann gegeben.

    Da Ashkii keinerlei Probleme damit hat kümmere ich mich nicht darum.

    Auf was ich nur achte ist, daß er aus der Hand vernünftig etwas nimmt und Kausachen sind leider auch komplett gestrichen da ich es nicht früh genug mit bekommen wenn sie "Inhaliergröße" haben und er dann nur noch schluckt.

    Mal sehen wie es in 3 - 4 Monaten aussieht.

    Die einzige Möglichkeit sich ein Bild zu machen ist es persönlich kennen zu lernen, denn

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    Als Beispiel hat sie genannt, daß ihre Hunde prinzipiell immer hinter ihr laufen müssen, das wäre ein elementarer Grundstein der Rudelharmonie.


    kann ich nicht bestätigen. Beginnt ein Spaziergang, geht also von zu Hause los, ist dies kurzfristig so. Mache ich aber auch so weil ich nicht will das, gerade hier bei der Fülle von Häusern, Straßen, Menschen ect., das meine Hunde losstürmen. Ansonsten laufen die Hunde auch so wie es ihre Persönlichkeit erfordert.

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    Hätte ich ohne die Konditionierung eines Alternativverhaltens sicher nicht geschafft. Verstehe ich richtig, daß Anita in so einer Situation den Hund lediglich warnen würde, daß sein Verhalten falsch ist? Und dann?


    Schreibe jetzt nur von mir, denn Anita müsste das schon selbst beantworten: meine Hunde haben ein Alternativangebot, was sie von Anfang an lernen. Ich bin die Alternative.

    Wenn Ashkii z.B. etwas aufnimmt und er dafür einen Anranzer bekommt lässt er es sofort bleiben und kommt zu mir. Wenn Barry sehr weit vorn ist, auf einen Hund trifft und die beiden sich kabbeln kommt von mir die Verwarnung und dann kann Barry sich entscheiden entweder weiter zu gehen oder zu mir zu kommen.

    Welche Alternative soll ich ihm Konditionieren? Hinsetzen? Platz machen? Leckerli versprechen? Damit trete ICH in den Hintergrund.

    Das weiter gehen oder zu mir kommen (also sich seiner Gemeinschaft anzuschliessen) ist eine dem Hund bekannte Alternative.

    Und mehr möchte ich doch gar nicht: meine Hunde sollen die Möglichkeit bekommen zu erkennen das die Gemeinschaft der Mittelpunkt ist. Der Mittelpunkt deswegen weil bei mir Positives vorherrscht. Evtl. ein Spiel oder Knuddeleinheit.

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    ob ihre Methode überhaupt für mich und meine Hunde stimmig wäre


    Es ist keine Methode. Dir werden zwar Dinge gezeigt die du machen kannst, aber auch bleiben lassen kannst wenn du nicht dahinter stehst.

    Was du lernst ist das Verständnis zu deinem Hund zu erweitern und vor allen Dingen sind so manche Teilnehmer erstaunt sich selbst mal mit ganz anderen Augen zu sehen um vielleicht zu erkennen das genau der Knackpunkt ist, warum der Hund evtl. nur Bahnhof verstehen kann.

    Und lese es jetzt gerade erst:
    Danke Malimix :D . Das hast du sehr schön, kurz und knapp, ausgedrückt. Ich wäre da wohl wieder etwas zu umständlich. Genau darum geht es.

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    Und warum sollte ich heute noch auf ein schsch umsteigen, wenn sonst alles funktioniert, nur weil ich einen interessanten DVD gesehen habe?


    leider zeigt mir auch der restliche Teil deines Textes zu dem zitierten das du entweder es gar nicht verstehen willst um was es mir geht oder du es nicht kannst. Glaube da könnte ich mir sogar live Fusseln an den Mund reden, du pochst auf Dinge die, ich jedenfalls, versuche schon fast krampfhaft zu erklären:

    Es geht nicht um das Zischen, es geht um nichts Neues es geht um keine Methode. Dafür ist diese DVD nicht da. Wer es so auffasst und dies so einfach mal nutzen will hat eh schon verloren.

    Du wiederholst mich einfach mit anderen Worten aber mit dem Hintergrund etwas widerlegen zu wollen.

    Das ist auch der Grund warum ich auf deine Mail nicht antworte. Es wäre ein imenser Zeitaufwand zu erklären um was es mir geht und gleichzeitig hätte ich das Wissen das es überhaupt nicht ankommt.

    Mag vielleicht daran liegen das es in schriflicher Form sowieso schwer ist. Aber da ich die Hoffnung habe das Andere es vielleicht eher verstehen was ich schreibe lohnt sich die Arbeit wirklich nur hier :D

    @Schopenhauer
    Du hast deinen Hund konditioniert. Dein Hund macht genau das was du ihm gelehrt hast.

    Leider hast du meinen Text nicht wirklich gelesen oder einfach nur nicht verstanden: du VERSUCHST ein scht. Du VERSUCHST. Du steht weder dahinter noch kommunizierst du mit deinem Hund.

    Das ist doch logisch das da nichts klappen kann. Und warum schreiben so viele HH hier: "ich sage Nein und der Hund macht es nicht"?

    Weil der Mensch das Nein ausspricht (er weiß was es bedeutet) es aber dem Hund nicht wirklich und ehrlich herüber bringt.

    Außerdem finde ich es nicht wirklich sinnvoll etwas zu versuchen wenn der Weg, den man geht funktioniert. Was soll der Hund umsetzen? Was soll er verstehen? Was soll das überhaupt? Ein Hund ist kein "Versuchskaninchen". Und vor allen Dingen ist es eben keine "Methode" die man einfach mal so, ohne sich mit dem kompletten Thema (denn nicht das scht ist der springende Punkt, sondern ganz andere Dinge) beschäftigt zu haben.

    Es können andere (auch ich) heute zu Askhii Nein sagen: er versteht es. Aber nicht das Wort sondern nur wenn der Mensch ihm gleichzeitig per Köpersprache und "Ehrlichkeit" entgegen tritt. Er hat nicht das Wort gelernt, sondern er beobachtet aufgrund der Möglichkeit, die ich ihm gegeben habe (das entfällt beim Konditionieren, da wo wir es nicht wünschen werden wir wieder sehr gut beobachtet) den Menschen noch besser zu beobachten ohne losgelöst zu verstehen.

    Hier wird sich darauf versteift dass das, was HTS zu vermitteln versucht, etwas Neues sei und jeder versucht "krampfhaft" dies zu widerlegen.

    Weder HTS noch Seminarteilnehmer werden genau dieses "behaupten". HTS erfindet das Rad nicht neu. Aber, das ist mein Eindruck, sie haben durch den Schwerpunkt (der dort an aller erster Stelle steht) der Menschenarbeit sich die Mühe gemacht es dem HH zu vereinfachen es in ihren Alltag zu integrieren. Nicht nachzumachen. Das ist immer ein Fehler. Sondern sich Gedanken zu machen und DEN EIGENEN WEG zu finden (und dabei spielt es keine Rolle wie dieser aussieht - Starkzwang ausgeschlossen, behaupte ich jetzt mal einfach so; ist aber nur meine Interpretation).

    Dies ist oft genau das was dem HH fehlt: die Möglichkeit sein eigenes Ding zu machen. Denn die konditionierten Dinge sind und bleiben einfache Abhandlungen die an die HH gegeben werden. Und wenn es nicht klappt hat der HH halt entweder kein Interesse, keine Lust zu "üben" oder kann es eben nicht umsetzen und dann hat er Pech.

    Für mich (ich mache schon viele Dinge da habe ich noch gar nichts von HTS gehört) ist der anziehendste Punkt, der HTS für mich Interessant macht: er fordert und fördert das eigenständige Denken. Das Hinterfragen, das Zweifeln, das Erkennen. Und wenn ich letztendlich meinen Weg gefunden habe, der davon abweicht gibt es (wie in so manchen HuSchu) keine Schelte sondern ein Lob das ich endlich angefangen habe selbstständig zu denken.

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    Wenn es im 1 m Bereich klappt, danach im 3 m Bereich auch und ich gehe dann auf Distanz - was passiert, wenn der Hund dann mal nicht auf gelb hört ? Macht man sich dann nicht wieder total unglaubwürdig?


    Dann hat der 1 m bzwl. 3 m Bereich nicht wirklich geklappt. Aus dem 1 m Bereich darf erst in den 3 m Bereich gegangen werden wenn der 1 m B. wirklich klappt. Wenn aus dem 3 m B. "entlassen" wird braucht es kein gelb. Sonst stimmt vorher schon nichts und der Anfang muss gesucht werden (ab wann bzw. was läuft da nicht ganz rund).

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    Doch ganz verleugnen kann man die Lerngesetze nicht, auch wenn man den Schwerpunkt seiner Mensch-Hund-Koexistenz auf die körpersprachliche Kommunikation legt.


    Sie sind da (die Lerngesetze) und verleugnet werden sollen sie auch nicht. Sie gehören einfach dazu.

    Aber das Dumme ist halt das der Mensch sich gern auf etwas "fixiert". Und werden Hunde nur mit den "Lerngesetzen" gesehen wird man ihnen nicht gerecht.

    Unsere Hunde sind sehr komplexe Wesen (Danke Sara) und man sollte ihnen auch gerecht werden. Die Lerngesetze zu verleugnen wäre genauso falsch.

    Da aber in fast allen HuSchu auf "Konditionierung" so großen Wert gelegt wird, wird der Blick für die wirkliche "Kommunikation" getrübt bzw. oft erst gar nicht zugelassen.

    Es ist jetzt wichtig das den HH (und vor allen Dingen den Neuen HH) alle Wege gezeigt werden (Kommunikation und Konditionierung wo nötig), so daß sie nicht irgend wann allein nicht mehr weiter wissen, da sie den "Grundgedanken" nie kennen gelernt haben.

    Hundeerziehung kann eine ganz einfache, gradlinige Sache sein. Wenn man sie nicht mit "Hundeuntypischen Dingen" spikt um dann ganz schnell an seine Grenzen zu stossen.

    Der Alltag erfolgt über "Kommunikation" (ob wir wollen oder nicht, das gibt der Hund sowieso vor). Die Konditionierung fängt dort an wo Hunden Dinge abverlangt werden, welche nicht in ihr Weltbild passen.

    Wie schon geschrieben: nicht zu sehr auf die Ampel versteifen. Sie soll nur eine Hilfe darstellen. Nicht mehr und nicht weniger. Und manch einem wird sie gar nicht helfen (so wie mir mit Ashkii).

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    Hmm, und worin liegt der Unterschied, ob ich ein Wort oder einen Laut konditioniere?


    Den Laut konditionierst du nicht. Es ist egal ob du heute zischen oder morgen etwas anderes von dir gibst. Du musst nur du bleiben. Du musst es in dem Moment einfach nur wollen. Stehst du nicht dahinter und machst einen Laut einfach nur weil du es z.B. nachahmst, ist es genau das Selbe wie ein Wort: du erwartest etwas von deinem Hund was er vorher aber gelernt haben muss (ob dann Laut oder Wort ist wurscht).

    Ashkii hat vom ersten Tag an "Blödsinn" gemacht. Ganz normalen Welpenblödsinn. Dies wurde von mir unterbrochen. Dabei spielte überhaupt keine Rolle was ich in dem Moment mache. Und trotzdem hat er es verstanden: Mama droht! Also wird unterbrochen und geschaut was passiert. Das kannte er schon von seiner Mutter und ich musste nichts konditionieren (ich meine damit immer die Klassische Konditionierung; Konditioniert wird immer im Alltag, egal ob bei Mensch oder Tier)

    Worte benutzen wird anders: nicht neutral. Wir meinen mit "Nein" es auch so (allerdings muss der andere wissen was man damit meint). Ein Nein kommt gedehnt, hat mit Drohung also überhaupt nichts gemein. Ein Hund kann es also automatisch nicht verstehen.

    Bei meiner "Ampel" gibt es z.B. gar keinen Laut. Ich neige zum "babbeln" und halte deswegen lieber meine Klappe. Aber die Ampel wird von mir auch nicht so Konsequent genutzt, da ich einen etwas anderen Weg habe. Für mich ist die "Ampel" die "Eselsbrücke" bevor ich mich in irgend einer Aktion "verliere" :D .

    Was mir gerade noch so durch den Kopf geht: Konditionierte Worte nutzt man unverhältnismässig viel. Kommt dann keine Belohnung mehr oder seltener, haben sich die meisten Worte schnell abgenutzt (warum macht er denn plötzlich kein schnelles Sitz mehr?) weil es einfach keine Bedeutung für den Hund mehr hat (der Auslöser Futter/Spielzeug fehlt).

    Laute haben für einen Hund immer eine Bedeutung: sie passen einfach besser in ihr Weltbild. Aber selbst hier kommt man an die Grenze wenn man einen Laut konditioniert; er wird abgenutzt. Er wird nicht mehr so ankommen wie er ankommen soll > ehrlich. Und damit für den Hund uninteressant. Also kommt auch das Konditionieren von Lauten für mich nicht in Frage.

    Menschen sind Meister der Sprache (logisch). Und was macht ein Mensch nun mal gerne: babbeln, oft bis der Arzt kommt.

    Mit einem Hund brauchst du keine "Worte" zu wechseln. Die versteht er eh nicht, außer: ja außer du "konditionierst" die einzelenen Worte. Also muss ein "Nein" konditioniert werden. Wem am Konditionieren so viel liegt und er ohne Worte mit seinem Hund nicht auskommt, ist es ja ok.

    Laute und die passende Körpersprache braucht kein Hund zu lernen bzw. muss nicht konditioniert werden. Ich muss also nicht den Umweg nehmen und einem Welpi erst einmal ein Wort "konditionieren". Die meisten HH scheitern nämlich genau daran.

    Ein einfacher Laut (hier ist es halt ein zischen, kann aber auch was anderes sein, was einem gerade einfällt) und die entsprechende Aktion macht unmissverständlich dem Hund klar um was es geht: bis hier und nicht weiter. Und da der Mensch sich nicht so auf ein Wort versteift merkt er viel früher woran es liegen kann wenn Hundi nicht gleich reagiert: der Mensch war nicht überzeugend.

    Mit den konditionierten Worten wird es halt immer versucht (nein, nein, nein > also gleichbedeutend mit grün, grün, grün.....) und wenn Hundi dann nicht reagiert kommt entweder ein langsam wütendes "Nein" > also gelb (warum kapiert der dumme Hund nur nicht; nur weiß allein der Mensch was das Wort Nein bedeutet) und dann, wenn der Kragen platzt kein Rot sondern ein tieeefes Schwarz.

    Ashkii kennt die meisten Worte nicht. Er kennt weder "Nein" noch "Aus" usw.. Aber er kennt MICH ganz genau. Damit weiß er immer um was es mir geht, ohne das ich hätte erst einmal ein Wort umständlich konditionieren müssen.

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    Aber es blieben noch viele Fragen offen.


    Das wird eine DVD (aber auch die einzelne Hundehalterschulung) nie alles abedecken können. Einerseits wird es ganz unterschiedliche Fragen geben und anderer seits ist das Thema so Umfangreich das man da wahrscheinlich nie wirklich hinkommen wird.

    Wie das Rot bei jedem einzelnen aussieht, kann pauschal nicht beantwortet werden. Kommt auf den Hund an. Bei einem reicht ein Blick, beim nächsten muss man intensiver blocken und beim nächsten braucht man schon ganz andere Ansätze.

    Es gibt genug Hundetrainer die tatsächlich zwicken. Davon halte ich allerdings nichts. Bei mir sind es "Stupser" die dem Hund entsprechend angepasst sind (so wie Kathrin es beschreibt).

    Allerdings darf Rot nie mit dem "ich bin jetzt tierisch Sauer"-Rot verwechselt werden. Dann ist man schon viel zu spät bzw. ist der Ansatz nicht richtig gewesen.

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    Was meinst du mit negativem Erlebnis? Das sie sich nen Ball schnappt? Den nimmt sie und legt ihn dann zwei Meter weiter ab und interessiert sich nicht mehr dafür


    Na, ja. Du hast aber auch von kleinen Rangeleien geschrieben. Und die fände ich dann auch nicht so prikelnd.

    Aber du hast ja eh schon "umgeschwenkt" und je mehr du Numa als Partner zur Verfügung stehst, kann es ja nur noch besser werden.

    Ist natürlich schade mit Freitag, ist aber nicht zu ändern. Vielleicht klappt ja mal etwas mit dem Longieren (Cerridwen).

    Hast es recht gut erklärt, Esther.

    Auch Anitas Hunde sind "konditioniert" (macht Rettungshundearbeit mit ihnen). Wenn Anita Kismee einfach irgendwo ablegt (konditioniert ablegt) bleibt Hundi natürlich solange dort bis sie wieder aufgelöst wird.

    Aber darum geht es in dem Teil der DVD nicht. Da geht es mehr um die "Kommunikation" mit dem Hund.

    Es sollte auch darauf geachtet werden das "grün, gelb, rot" nicht über zu strapazieren und sich da jetzt völlig zu versteifen. Ist ja im Prinzip auch nur eine Sache, die wir alle wissen, aber es fällt uns sehr schwer dies anzuwenden. Mit einer "Ampel" vor Augen ist dies viel eher umzusetzen.