Beiträge von Terry

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    Dann hätte meiner sowohl seine Würmer als auch die ungeniessbaren Pilze wieder gefressen...


    man will ja nichts verkommen lassen :D

    Ne, ich schaue auch immer warum Ashkii mal was "hinausbefördert". Er wäre da auch nicht wählerisch und futtert alles was essbar ist (oder auch nicht).

    Bei meinem Balu konnte ich immer erkennen ob er einfach zu sehr geschlungen hat (dann wurde es sofort wieder entsorgt) oder ob er krank war (dann hat er es nicht angerührt, auch wenn eigentlich fressbar gewesen).

    Das Schlimmste was einem Trainer oder einem "Vermittler" eines Pflegehundes passieren kann, ist die Neutralität zu verlieren und seine Emotionen oben an zu setzen (nicht Falsch verstehen: es geht nicht darum keine Emotionen zu haben).

    Meike war beides: Trainer und Vermittler. Und sie hat ihr Herz einen fremden Hund geschenkt, bei dem sie es nicht in der Hand hat Entscheidungen zu treffen. Jetzt ist der Punkt gekommen, andem ihr das deutlicher Bewusst geworden ist.

    Ihre Emotionen sind da, die Entscheidung trägt jemand Anderes.

    Sie lässt Jimmy nicht im Stich! Würde sie es professionell machen dürfte sie sich da Emonional gar nicht so tief hineinhängen. Denn es ist und bleibt nur Beratung und Hilfestellung. Nicht mehr und nicht weniger.

    meike.s
    Ich verfolgte und verfolge ja auch mit Spannung dieses Thema. Und hatte von Anfang an Bauchschmerzen in der Hoffnung das sich alles in Wohlgefallen auflöst und nicht nur Jimmy sondern auch Du zufrieden und glücklich bist.

    Leider hat es ja nicht so geklappt wie du es erhofft hattest und die Besitzerin hat entschieden. Du konntest und kannst Jimmy nur sehr eingeschränkt helfen. Er lebt mit dem was ihm geboten wird und wird sein Verhalten danach richten. Schließe deinen Frieden mit der Situation und gehe erst einmal davon aus das er in seinem neuen Zuhause auf Menschen getroffen ist, die in dem Umgang mit Hunden Erfahrung haben.

    Sollte dir Jimmys Schicksal noch einmal über den Weg laufen, musst du, um ihm Helfen zu können, deine Emotionen ein ganzes Stück herunter schrauben und nur noch Praktisch denken. Dann müsste ein anderer Schlachtplan erdacht werden in dem die Besitzerin nichts mehr zu sagen hat.

    Ich drücke die Daumen das Jimmy jetzt den richtigen Platz gefunden hat und das du und Caro zufrieden mit der Sache abschliessen könnt.

    Sorry, aber

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    Man sieht auf dem Video keine klassische Welpengruppe, wo es um Umweltgewöhnung und erste bindungsfördernde Übungen geht, sondern eine Gruppe Hundebesitzer, die unter höchster Ablenkung erfolgreich mit ihrem Hund kommunizieren.


    kann ich jetzt so nicht stehen lassen.

    Konditionierung (klassische) und Kommunizieren sind zwei paar Schuhe. In dem Video werden konditionierte "Tricks" abgerufen. Wie die wirkliche Kommunikation wirklich zwischen HH und Hund aussieht, könnte man nur sehen wenn man sie auch im Alltag beobachtet (oder wenigstens wenn keine Kommandos gegeben werden).

    Wie hier ja schon erwähnt wurde, könnten gut aufgezogene Welpen schon die Hundesprache. Haben sie von Mama, Geschwister und hoffentlich auch noch anderen vorhandenen Hunden gelernt.

    Wenn sie zu uns Menschen kommen ist eins wichtig: mit uns kommunizieren zu lernen. Kein Sitz und was weiß ich. Sondern einfache, im Alltag gebrauchte Kommunikation > hier ist deine Gemeinschaft, hier bist zu Sicher, ich regele alles was du nicht regeln kannst.

    Das ist das Wichtigste für den Hund: zu wissen wie er sich in unserer Menschenwelt zurechtfinden kann und sollte. Zu lernen was es Alles noch so gibt. Alles MIT dem HH. Welpengruppe braucht es dazu keine. Und wenn man meint sie ist unbedingt notwendig, dann sollte sie auch Hundgerecht aufgebaut sein. Ich habe bis heute keine kennengelernt.

    Das was im Video gezeicht wird ist nur ein Ausschnitt. Wie es allerdings bei den Teams dann im Alltag abläuft und ob das dann auch noch so "gut" aussieht, das steht dann wohl auf einem anderen Blatt.

    Ashkii hat ab dem Abholen die Box kennen gelernt. Die ist sein Rückzugort aber auch sein "verordneter" Ruheort. Dort ist er wenn ich nicht da bin. Barry hat seine Ruhe (und muss ihn nicht notfalls fressen :D ) und er kann sich nicht verletzen, falls er was falsches zum Kauen erwischen sollte. Ist bei längerm Wegbleiben von mir entspannter für uns beide. Kennt er vom ersten Tag an (die Box, das Allein bleiben mit oder ohne Barry).

    Bin ich nur kurz mit Barry mal allein draußen ist die Box offen (er ist jetzt knapp 9 Monate alt). Da wartet er dann geduldig. Wenn nicht mehr die "Gefahr" besteht, das er Barry nerven könnte, wird die Box dann sicherlich auch mal immer offen stehen.

    In die Box würden übrigens drei Ashkiis reinpassen. Er hat also genügend Platz.

    Was macht HH wenn er ein Sitz und ein Bleib "befiehlt". Er schaut Hundchen weiter an und geht rückwärts.

    Anschauen ist Kommunikation. Hund glaubt es wird etwas anderes erwartet, also legt er sich ins Platz. Das Gerade vom Hund weg gehen ist wie ein "ziehen". Wird dem Welpenbesitzer ja immer wieder gelehrt: laufe von deinem Hund weg wenn du möchtest das er dir folgt.

    Tja und was macht Hundi wenn man weggeht? Genau, er folgt.

    Also, stelle dich neben deinen Hund, kurzes und deutliches Sitz mit anschauen, wegschauen, einen Schritt zur Seite. Anfangs kurz zählen und wieder zurück zum Hund, warten zählen und auflösen. Das ganze Spiel dann erweitern: Zeiten verlängern, um den Hund herumgehen usw. Dabei Zeit lassen bis der Hund es verinnerlichen konnte. Nur bei Kommandogabe den Hund anschauen.

    Löst er von allein auf, ruhig Hundi wieder auf den Platz und von vorne beginnen.

    Ich behaupte: Hund der von allein auflöst hat die Konditionierung noch nicht wirklich begriffen (da zu schnell einen Schritt weiter gegangen wird im Aufbau) bzw. es falsch verknüpft.

    Das Gesundheitliche sollte vorher allerdings abgeklärt sein.

    Ach ja. Belohnen erst wenn die komplette Sequenz beendet ist.

    Bei HuSchu und Vereinen würde ich gar nicht einsehen das ich etwas impfen muss was nicht nötig ist. Für mich gehört zu einer guten Qualität der HuSchu oder auch Verein dazu, dass diese sich mit dem Thema auseinander setzen, sich also weiterbilden. Mit dem Rythmus der 3Jahresimpfungen hätte ich da also eher kein Problem.

    Hundepensionen: da wird man wohl nicht drum herumkommen wenn man keine andere Möglichkeit hat den Hund unter zu bekommen. Aber auch hier sollte die Kirche im Dorf bleiben und der Betreiber sich informieren und demensprechend handeln. Wäre also für mich auch keine Option.

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    Oder habt ihr die Wahl zwischen bewusstes Impfen und gesellschaftlichem Leben zu Gunsten des Impfen entschieden?


    Nun ja, auf das gesellschaftliche Leben muss man ja nicht zwangsweise verzichten. Man muss sich dann halt andere Möglichkeiten suchen. Einige Vereine haben sich da sicherlich schon gewandelt und sehen das lockerer bzw. realistisch. Wirklich ändern wird sich in den Köpfen wohl erst etwas wenn die Kunden mit der Begründung ausbleiben.

    Also wirklich auf die Uhr geschaut habe ich nie. Habs nicht dramatisch gesehen wenn er mal hingepieselt hat, habe aber dadurch gelernt sein Verhalten, wenn er mal muss, zu erkennen.

    Somit konnte ich dann immer besser agieren und rechtzeitig mit ihm rausgehen. Diese Stundenregelung finde ich nicht praktisch, da der Hund und seine Blase sich dann daran gewöhnen und ich wiederum dann alles nach der Uhr machen müsste (inkl. die Zeit immer weiter verlängern).

    Ashkii hat so ab dem 4ten, 5ten Tag "durchgeschlafen". Da war er allerdings in der Box und hat sich gemeldet wenn er mal musste.
    Mit 15 Wochen war er dann betr. des großen Geschäftes stubenrein und mit 18 Wochen dann komplett. Ihm war es sichtlich unangenehm in die Wohnung machen zu müssen und er gab sich dann große Mühe es mir klar zu machen das er mal muss (unruhiges Laufen zur Wohnungstür, hin und zurück z.B.).

    Die Uhrzeit war nur ein über den Daumen gepeilter Faktor, an dem ich mich auch heute noch so ungefähr orientiere. Denn heute melden sich meine Pappnasen nur noch wenn es gaaanz dringend ist.