Beiträge von Terry

    Zitat

    Wenn er beim Futtermachen bellt, geb ich's ihm erstmal nicht und mach was anderes bis er sich wieder abgeregt hat. Dann gibts aus dem Nichts heraus dann irgendwann Happa Happa. Hoffe so krieg ich das gleich ausgemerzt.


    Du agierst wunderbar aus dem Bauch heraus. Du entscheidest und wer drängelt kann gern noch einmal ein bisschen warten, bis er sich wieder beruhigt hat.

    Lasse dir dein Bauchgefühl bitte nicht in der HuSchule nehmen.

    Zitat

    Hab halt nur bisschen Angst, dass er irgendwann so ein kleiner nerviger Kläffer wird, der alles und jeden erstmal verbellen muss. Er "kommuniziert" eh schon recht gern mit seiner Stimme.


    Wenn er weiß das er bei euch Sicher hat und der Schutz nicht betüdeln und das Verwehren von kontrollierten Erfahrungen bedeutet, sollte das eher nicht passieren. Glaube du wirst es erkennen wann und wie du da eingreifen musst.

    Zitat

    Auf dem Kopf tätscheln, von oben, ist für alle Hunde schlimm. Wenn ihr wollt, dass ein aufdringlicher Hund euch in Ruhe lässt, dann am besten ein paar mal auf dem Kopf tätschlen und bald wird er weggehen.


    och, ich könnte dir da schon mal mindestens drei Hunde anbieten die aufgrund dessen gerne bleiben. Sie finden das Toll und biedern sich umso mehr an.

    Meine Beobachtung:
    Hunde die es lieben gestreichelt zu werden, egal von wem, den ist es schnuppe wo man sie anfasst. Denen kann man auch auf den Kopf "klopfen".

    Hunde welche zwar nichts gegen streicheln einzuwenden haben, aber dann doch bitte mit dem nötigen Respekt, werden gerade bei Fremden sehr großen Wert darauf legen und es eher nur bei dem HH geniessen oder halt dulden.

    Einen Hund der in einer angespannten Situation ist, der bekommt von mir weder Leckerli noch ein Lob. Der hat für beides keine Zeit. Und natürlich kann man ein Leckerchen nun mal schneller schlucken und hat dann wieder "Ruhe" vom Besitzer als wenn er dann noch angefasst will.

    Belohnungen gibt es bei mir nur wenn die Situation (und damit auch der Hund) sich entspannt hat.

    Dein Kleiner ist ein respektvolles Kerlchen. Doktore da bloß nicht dran herum (schon gar nicht in der Welpenstunde).

    Du ignorierst es: richtig so. Gehe nicht darauf ein aber locke ihn auch nicht. Er kommt von sich aus wenn er merkt das er sich auf euch verlassen kann. Wenn er merkt das er den Schutz, den ein Welpe in seinem Hunderudel bekommen würde, auch bei euch bekommt.

    Dadurch ist er eher bereit eure Führung anzuerkennen. Mit der Zeit wird er mehr aus sich heraus kommen und wird seine Umwelt, seinem Charakter entsprechend, erobern.

    Sein Brüderchen ist zwar in Menschenaugen "mutiger" aber bei ihm könnte es dann wesentlich schwieriger werden die Führungsrolle glaubhaft "rüberzubringen", denn schliesslich gehört ihm die Welt :D .

    Deinen Vorschlag, Koyuki, musste schon so mancher HH und Hund teuer bezahlen und es hat viel Arbeit und Mühe gekostet das wieder hinzubiegen.

    Man lernt nicht indem sich ins Getümmel schmeisst bzw. den Hund da hineinlässt. Dazu gehört Fingerspitzengefühl und ein anderer Hund auf dem man sich verlassen kann.

    Dein Hund hat das weggesteckt und es umsetzen können. Damit kann man nicht automatisch davon ausgehen das dies bei anderen Hunden genauso sein muss. Bei Mimo könnte es passieren das er entweder richtig Panik bekommt und flüchtet (bei Frauchen bekäme er ja auch keinen Schutz) oder aber ihm platzt mal der Kragen und er langt richtig zu.

    Das ist für mich auf jeden Fall Russisch Roulett.

    Ich glaube nicht das Mimo keinen Kontakt zu anderen Hunden mehr bekommt. Aber er hat die Möglichkeit Schutz zu bekommen wenn er es möchte.

    Kontakt zu Hunden von denen man weiß das diese souverän auch mal zeigen wo der Hammer hängt ist eine Sache, aber einen unsicheren Hund sich selbst überlassen (kommt jedenfalls so rüber) eine andere, von der ich jedenfalls abrate.

    Wenn ich das mit meinem Kangalmix so gemacht hätte (er muss ohne mich als Gemeinschaft sich kümmern): auweia, da müsste ich heute aber sehen das ich Land gewinne wenn ich auf andere Hunde treffe. GsD habe ich schneller als mein Hund gelernt und ihm dies kontrolliert lernen lassen.

    Sorry, sehe es jetzt erst (irgendwie wird mir unter Eigene Beiträge nicht mehr richtig angezeigt wenn ein neuer Beitrag erschienen ist :???: ).

    Alles Kommentarlos. Keine Kommandos. Kennt er ja eh noch nicht, braucht er nicht. Hier geht es Kommunikation mit dem Hund. Knapp und Klar soll die Botschaft sein. Und so das sie nicht erst konditioniert werden muss.

    Bei solch quirligen Gesellen ist es sinnvoll ihnen frühzeitig die Möglichkeit zu geben das "herunterfahren" zu erlernen. Überall wo er aufdreht wird er abgebremst. Nicht mit einfachem Übermut verwechseln. Die "5 Minuten" gehören auch zu einem Hund. Aber er muss dann auch sofort wieder aufnahmebereit gegenüber seiner Umwelt, also euch, sein.

    Die Wirkung der meisten Impfstoffe hält mehr als 3 Jahre (oft sogar 8 Jahre). Also ungeschützt wird dein Hund nicht sein.

    Damit du dich auf der sicheren Seite fühlen kannst, suche dir einen TA der die 3Jahresimpfung für Tollwut und Paravo/Staupe/Hepatitis anbietet. Die braucht dann nur einmal gegeben werden und müsste dann frühestens nach 3 Jahren aufgefrischt werden (laut Packzettel).

    Ich werde bei Barry (jetzt 10 Jahre) allerdings nur noch die Tollwut Ende nächstes Jahr impfen lassen (3Jahresimpfung) und für den Rest erst einmal eine Titerbestimmung machen lassen.

    Bei Ashkii (jetzt 8 Monate) ebenso, wenn seine 3Jahresimpfungen "abgelaufen" sind.

    Hier noch ein interessanter Link https://www.dogforum.de/ftopic52694.html

    Zitat

    Da die Übertragung der Krankheit ja nicht sofort nach Anhaften der Zecke beginnt, halte ich es eben doch für sinnvoll die Zecke durch Mittel abzutöten bevor was geschehen kann.


    dazu müsste aber ein Mittel genommen werden, durch das die Zecke erst gar nicht andockt. Sie entweder abschreckt bzw. vor dem Anbeissen umbringt.

    Nimmt die Zecke während des Andockens das Gift auf und stirbt, spuckt sie u.U. alles in die Bißstelle und damit dann auch die evtl. vorhandenen Krankheitserreger (die sie sonst schön bei sich behalten hätte). Hatte mir meine TÄtin erklärt.

    Bin bemüht die angedockten Zecken nicht zu sehr zu ärgern (damit sie mir nicht was spucken). Ein Griff, ein Zug und draußen ist das Tierchen, ohne das sie sich aufregen müsste :D

    Ich bin auch noch nicht schlüssig wie ich es richtig falsch mache :D . Ashkii scheint einen eingebauten Zeckenmagneten zu haben. Hatte Frontline benutzt (das für Katzen, also bei seiner Größe und Gewicht unterdosiert) und es hat soweit sehr gut geholfen, das er nicht mehr 12 Zecken hatte am Tag, sondern 4 in drei Wochen. Schon mal ein Fortschritt.

    Ich werde jetzt mal das Einreiben mit Kokosöl versuchen. Soll ja auch wahre Wunder vollbringen. Mal sehen ob es was hilft. Denn gegen die Chemie auf meinen Hunden hatte ich schon immer eine Abneigung.