Beiträge von Terry

    Pfefferspray kann auch nach hinten los gehen (das es den Falschen erwischt).

    Versuche mal, bevor du das Spray anwendest, dich so groß wie möglich zu machen und tief und laut "losdonnern" ("hau ab" oder "verp*** dich"), dabei einen kurzen Schritt auf den fremden Hund zu (Sicherheitsabstand nicht vergessen :D ).

    Ist zwar dumm gelaufen, wird aber hoffentlich nicht Normal in deiner Umgebung sein, das Hunde mit ernster Beißabsicht frei rumlaufen.

    Schön aber das es sonst wohl überwiegend gut abläuft.

    Da ich für die Gemeinschaft zuständig bin, regel ich alles, wenn ich der Meinung bin das es notwendig ist.

    Ich bevorzuge keinen Hund aufgrund irgendeiner Stellung, die er meint innehaben zu wollen. Derjenige kommt zu erst zum Ziel der gesittet und respektvoll auftritt.

    Du entscheidest, du gibst vor was zu tun ist und du bist die einzige die Freiheiten zugestehen kann oder einschränken kann.

    Du brauchst Geduld und Spucke und musst in der entsprechenden Situation bearrlich bleiben.

    Ihr gebt Welpi rein damit Ruhe ist. Erst wieder hinaus lassen wenn er völlig "herunter gefahren" ist. Also entspannt sich irgendwo hinpackt. Dann ohne Kommentar Tür wieder auf (egal ob in Garten oder anderes Zimmer) und dann wird das Spiel von vorne losgehen.

    Welpi gibt Gas, also gehts es wieder "rückwärts". Ihm ruhig auch so vermitteln. Zwischen die Hunde und Welpi mit dem Körper in die andere Richtung drücken. Ist er zu schnell und wuselig, unter den Arm klemmen, wieder rein, Tür zu und wieder ist Ruhe.

    Das solange praktizieren bis er zeigt das er auch ruhig und gesittet sich bewegen kann. Und das nicht nur wenn es um den anderen Hund geht, sondern in allen Situationen in dem er aufdreht.

    Eure Botschaft: er bekommt nicht das was er möchte wenn er sich nicht an gegebene Regeln hält.

    Herdis sind hier im dichbesiedelten Deutschland fehl am Platz. Das man durch Zufall an solch eine Rasse (oft Mixe) gerät ist eine Sache, das man einen Herdi aufnimmt der eh schon da ist (sei es durch Privat eingeführt oder durch eine Orga) ist wieder eine Sache. Aber warum man diese hier in Deutschland züchtet ist mir schleierhaft.

    Durch die jetzt teilweise angesiedelten Wölfe werden sie ja wenigstens schon mal wieder ihrer Bestimmung nach eingesetzt. Aber für den Garten? Noch nicht mal für die Bewachung von Grundstücken sind sie geeignet. Denn sie nehmen es sehr Ernst und es kann dann böse Überraschungen geben wenn sie ihrer Bestimmung nachkommen.

    Der Hovi ist ein schöner und bestimmt toller Hund. Aber auch diesen hält man nicht "nebenbei". Er stellt auch hohe Anforderungen. Ist genauso territorial veranlagt, ist auch wie der Kangal nicht wild darauf ständig neue Hunde zu treffen (auch die Spazierwege sind sein Revier) und auch diese Rasse braucht erfahrene HH, welche die Eigenarten der Hunde in passende Bahnen lenken.

    Ich empfehle: besucht unterschiedliche Tierheime. Schaut euch die Hunde an und wartet bis es "Klick" macht, bis der Funken überspringt. Dann ist die Rasse/Mix wurscht, denn dann wird man an diesem Hund wieder wachsen.

    Zitat

    Es muss mir einfach etwas einfallen, wie ich in ihm die Akzeptanz gegenüber den Hunden wecke. Vielleicht fange ich da aber auch erst bei meiner Tochter an......


    guter Ansatz.

    Die Kinder meiner Cousine sind ca. 9 bis 12 Jahre jünger als ich. War das immer ätzend wenn sie zu Besuch kamen als wir noch klein waren. Die beiden Jungen war ohne Regeln erzogen und sind dann oft (wörtlich genommen) oft durchgeknallt wenn sie mit den Eltern zu Besuch waren.

    Ohne war es kein Problem. Da waren sie umgänglich, haben Grenzen akzeptiert (sind übrigends sehr patenten Männer geworden, die ihren Kindern Grenzen setzen).

    Vielleicht weiß der Kleine einfach mit seiner Energie nicht wohin, da er von der Tochter die falschen Signale (welche auch immer) in Bezug auf Hunde bekommt?

    Das sie evtl. nicht mehr kommt, muss erst einmal gar nicht so negativ sein. Ein Abstand wäre sicherlich nicht schlecht um in dieser Zeit eine "Strategie" zu entwickeln.

    Gemeinsames Spazierengehen z.B. Anfangs nur mit einem Hund. Lucas lernt Abstand zu halten und wird draußen durch andere Dinge vielleicht eher abgelenkt. Dabei achtet einer auf den Kleinen und einer behält den Hund im Auge.

    Auf keinen Fall auf eine Erpressung einlassen. Die nächste ist oft nicht weit.

    Herdis brauchen ein großes Grundstück, wenn man der Meinung ist sie sollten so natürlich leben wie nur möglich. Auf dem sie den ganzen Tag auf Patrouille gehen können. Das würde dann auch für Nachts gelten.

    Mit dem Kangal habt ihr keinen Hund der "Sportbegeistert" ist. Damit ist zwar nicht ausgeschlossen das er Trickdogging nicht evtl. mag, aber verlasst euch nicht darauf. Dafür sind diese Rassen gar nicht ausgelegt.

    Und auch für den Kangal gilt: je mehr ich ihm biete, umso mehr fordert er. Wenn er dann mal nicht "beschäftigt" werden kann und im Zwinger bleiben soll könnte es schwierig werden.

    Lasst den Zwinger weg, zeigt ihm das er zu eurer Gemeinschaft gehört, zeigt ihm das Entscheidungen immer ihr treffen werdet und denkt daran das diese in Mode kommenden Hunde gefährlich werden können.

    Wendet euch an die Herdenschutzhunde in Not. Da gibt es auch immer mal Welpen zu vermitteln. Und sie können auch viel aus Erfahrung sprechen, da genug Herdis abgegeben werden, wenn sie dann erwachsen werden (mit ca. 2 bis 3 Jahren) und ihr Potential zeigen.

    Zitat

    Nun möchte meine Tochter, dass ich den Hund im Tierheim ab gebe oder ihn einschläfern lasse Sie hat ja Recht, der Hund hat nicht zu schnappen, das darf einfach nicht sein. Aber auch das Kind sollte langsam lernen, dass der Hund kein Tret- und Raufwerkzeug ist.


    Warum sollte der Hund nicht das Recht haben zu schnappen?

    Klar hat er. Denn die Personen die das Ganze regeln müssten, machen es ja nicht. Das seit ihr Erwachsenen. Das Kind kann auch nur das lernen was man ihm beibringt (durch Grenzen setzen).

    Also: die Hunde vor dem Kind schützen. Das Kind hat in ihrer Nähe nichts zu suchen. Das ist eine Regel und eine Grenze die das Kind zu lernen hat (Kinder? die Tochter evtl. auch noch?).

    Dass das Enkelkind so handelt wie es handelt zeigt, daß eher noch ganz woanders angesetzt werden muss: bis hier und nicht weiter. Könnte das Kind nicht nur vor Hunden schützen :D .

    Zitat

    Du obliegst einem Fehler, der hier sehr verbreitet ist; Du vermenschlichst den Hund.


    das wirst du auch müssen!

    Kein Hund gibt dem anderen Hund Kommandos. Weder "Komm, Sitz, Platz, Fuß" usw..

    Das gehört nicht in das normale Hundedenken bzw. Hundeleben. Darum muss dieses Konditioniert werden, wenn man irgendwann auf eine Ausführung bestehen will.

    Und damit wird dem Hund immer die Tätigkeit, die er gerade aufgenommen hat, immer wichtiger sein als ein Kommando zu befolgen. Und dies oft auch nicht ausführen weil er gerade mal keine Lust hat.

    Lernt der Mensch allerdings mit Hund zu kommunizieren, die Welt mit den Augen des Hundes kennen und damit das, was auch dem Hund wichtig ist, kann er dieses nutzen und damit arbeiten.

    Dann erübrigt sich in vielen Fällen ein Kommando.