Beiträge von Terry

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    1. Gary fängt immer sofort an am Gegenstand zu scharren, um ihn aus dem Versteck rauszuholen (z. B. aus einem Schuh). Wenn er das tut, reagiere ich momentan immer mit einem leisen NEIN und PLATZ. Er würde sich auch schon von alleine hinlegen, aber immer erst, wenn er zwei, dreimal dran herumgescharrt hat.
    Ich arbeite beim ZOS gar nicht mit Abbruchkommandos. Der Hund soll lernen ohne weitere Anweisung suchen, ablegen, anstupsen. Ich würde in dem Fall wieder zurück zum Schritt "anstupsen" gehen und dies variieren. Punktgenaues Clickern beim anstupsen wichtig. Sobald angefangen wird zu scharren würde ich ohne Kommentar abbrechen und ein Schritt zurück im Aufbau. Das aber nur in dem Rahmen das kein Frust beim Hund entsteht (kann das schlecht beschreiben :sad2: ). Also bei Erfolg "fröhlich" abbrechen und Spielen (entfernt vom "Suchgebiet")

    2. Nimmt er den Gegenstand auch immer noch gerne ins Maul. Er legt sich hin, nimmt es aber auf, lässt es fallen, nimmt es auf, lässt es fallen etc. Er spielt damit. Auch hier beclickere ich nur in dem Moment, wo es nicht im Maul ist und er es anschaut/anstupst. Wenn er zu wild dabei wird, gibt es auch mal ein NEIN. Siehe oben :D

    Ich gehe sofort einen Schritt im Aufbau zurück wenn ich sehe der Hund hat es "missverstanden". Dann überlege ich mir worin evtl. im Aufbau der "Fehler" liegen könnte oder ob ich einfach nur beharrlich dabei sein muss, das der Hund die Anzeige so auszuführt, wie ich es wünsche. Ach, mir fehlen heute die Worte *malwelchesuchengehen* :D

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    Mehr als anzeigen kann man auch nicht, man kann ja nicht einfach auf den Hof gehen und den Hund mitnehmen.


    Ne das ihr das nicht könnt ist schon klar. Ihr zeigt das dann bei der Polizei an? Und darauf wird nicht reagiert? Auweia. Es geht doch um die öffentliche Sicherheit :???:

    Ist das alles kompliziert. Kein Wunder das es immer wieder HH mit der LMA-Haltung gibt. Gibt ja für sie keine Konsequenz. Und den Hund kann man ja ersetzen :sad2:

    Tja mit dem besitmmten Beispiel ist es ja deswegen so schwer.

    Es bedeutet ja nicht, wenn ich von dem Umgang mit Ashkii z.B. ausgehe, das dies genau auf euch zutrifft. Jeder Mensch kann nur so agieren wie es ihm gegeben ist. Der eine ist direkter, der andere überlegt viel mehr, wieder ein anderer ist unsicher usw..

    Dein Baugefühl ist gefragt. Du musst bei allem was du machst dich irgendwie wohl fühlen. Wenn du aber nur etwas "nachahmst" bist du nicht du selbst weil es nicht aus deiner Motivation heraus geschieht. Das ist nämlich ein Teil der von HTS vermittelt wird. Darum meine Frage ob du bei HTS warst.

    Es ist wird in der heutigen Hundeerziehung so viel festgelegt was aber pauschal u.U. keinen Nutzen hat.

    Vielen HH wird vorgeworfen es sei ja so falsch seinen Hund auf den Arm zu nehmen. Stimmt so nicht. Es kommt auf den Hund, auf den Moment und auf die Situation an (wäre es nötig gewesen, wäre Ashkii ganz schnell auf meinen Arm gewesen).

    Vielen HH wird dringend geraten einen Hund nicht zu trösten. Stimmt so nicht. Es kommt auf den Hund, auf den Moment und auf die Situation an (eine TibiBesitzerin hat so ihrem Hund das anknurren und anbellen von Fremden "abgewöhnt").

    In deinem Fall mit Benni ist es wahrscheinlich ja eher so das dein "du nicht selbst sein" (wodurch auch immer) ihn beeinflusst hat. Da kann man sich selbst schon wieder anders fühlen, wenn man im Inneren noch nicht so weit ist, spürt ein Hund dies. Und je sensibler der Hund ist, umso eher wird er darauf reagieren (kann mir mit Ashkii nicht passieren, unsensibles Trampel :D ).

    Da heißt es einfach sein Verhalten zwar zu achten (also nichts zu erzwingen wenn er Angst hat) aber auch zu ignorieren. Suche dir einen Weg der deinem Ich entspricht, schaue wie dein Hund darauf reagiert und wenn du diesen Weg weitergehst, sei davon auch wirklich überzeugt. Und den Anfang hast du ja wohl schon geschafft.

    Schaue mal auf meiner Website ob du damit etwas anfangen kannst. Der Teil Führung wird in den nächsten Tagen online gehen. Bin noch am basteln.

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    In die Luft kann nicht geschossen werden, das Geschoss muß quasi in Sichtweite des Jägers in den Boden (Kugelfang) gehen, da er beim Schuss für die Sicherheit der Umgebung verantwortlich ist. Daher darf er nur schiessen wenn ein Kugelfang gegeben ist.


    Danke. Wieder was dazugelernt :D . Also auch nicht wirklich hilfreich wenn Hund seine restliche Umwelt abgeschaltet hat.

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    Kurz bevor ich umgezogen bin, wurde in dem einen Revier einen Hund zum Abschuss freigegeben. Der Besitzer war 15 mal ermahnt worden, dass sein Hund nicht wildern gehen soll.


    Warum wurde nicht spätestens nach der zweiten Mahnung der Hund eingezogen und zur Vermittlung freigegeben (in verantowrtungsvolle Hände)? Für die Blödheit des HH kann der Hund ersten nichts und wenn ich mir überlege wie schnell ein Soka eingezogen wird weil evlt. ein Nachweis fehlt, wundere ich mich dann doch schon ein wenig, denn von einem wildernden Hund geht ja auch eine Gefahr für die Allgemeinheit aus.

    Wieweit arbeiten die Behörden dann denn zusammen (Jagd, OA z.B.)?

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    Wichtig ist doch, auch offen zu sein für andere Erziehungsmethoden, man muss ja nicht jede direkt anwenden, manchmal kann man auch nur Bruchstücke dafür für die eigene Erziehung gebrauchen.


    Das bestreitet ja auch keiner. Aber man erwirbt nicht pauschal das Previleg der Führung aufgrund "einzelner Handgriffe" und weil man etwas abspult ohne es wirklich leben zu können. Nur die innere Einstellung zu einer Sache kann einen wirklich weiter helfen.

    Es ist immer abhängig vom Menschen, vom Hund und der jeweiligen Situation.

    Sieht ja sehr entspannt aus.

    Versuche ihn mal auszutricksen: die Übung die du gerade machen möchtest wird nur max. 2 mal wiederholt und Schluß. Einfach aufhören und dich wieder anderen Dingen widmen. Das nächste mal dann 3 x und immer erhöhen. Hund sollte dabei immer aufmerksam sein wenn man Schluß macht. Und, falls du dies nicht machst, dich auch mal auf eine Aufforderung einlassen.

    Vielleicht gehört er ja auch zu der Sorte die genau das haben möchten was sie nicht bekommen bzw. mehr haben möchten wenn man das Angebot einschränkt.

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    Es gibt Kommandos, die ich über Druck und Zwang abgesichert habe: Platz, Aus, mich ansehen und Hier. Diese Kommandos können a) das Leben des Hundes retten und/oder b) schlimme Eskalationen vermeiden (ich möchte nicht, dass er sich z.B. aus Gepöbel von unangeleinten Kleinhunden einlässt).


    ich verstehe es jetzt so, das du das jetzt nur speziell bei deinem Hund so siehst (dem Mali). Ist im Einzelfall sicherlich nötig. Aber es ist nicht generell notwendig um Sicher durch den Alltag zu kommen ;)

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    warum muss man immer alles so "vertheoretisieren" und "schematisieren"?


    weil das die "moderne Hundeerziehung" so mit sich gebracht hat. Sie hat zwar sehr viele Vorteile aber scheint immer mehr an ihre Grenze zu stoßen. Der Hund als Hund bleibt aussen vor. Der Mensch bastelt sich seine Vorstellung zusammen und versucht die Umsetzung bei allen Hunden ohne Rücksicht auf Charakter, den dazugehörigen Menschen und die entsprechende Situation.

    Aber die Grenze wurde von vielen HH schon erkannt und es wird dazu übergegangen "Bauchgefühl" wieder zuzulassen und sich an seinem Hund zu orientieren. Nur oft beginnt dieser Weg erst wenn erste Probleme auftreten und die "kostbare" Welpen-/Junghundzeit" verstreicht dadurch.

    Dann früher aufhören, bevor er keine Lust mehr hat.

    Klar ist das auch Bindungsfördernd. Aber mal gar keine Übung und dafür zusammen irgendwo sich hinsetzen und die Sonne geniessen und dabei kuscheln ist auch hilfreich für die Bindung und mal was anderes.

    Bindung über Übungen ist nur ein ganz kleiner Teil. Und den würde ich eher unregelmässig einbauen. Und dann aufhören bevor der Hund aufhört.

    Barry macht solche Dinge zwar auch gerne aber ist auch nur kurz zu begeistern (kommt der Herdi durch). Ashkii als Hüter kann sich da schon mehr begeistern. Regelmässig mache ich gar nichts zur Zeit. Sondern baue immer etwas ein wenn mir danach ist. Mal auf dem Spaziergang, mal im Garten, mal im Haus oder ein oder mehrere Tage nichts.

    Vielleicht langweilt deinen Hund ja nicht so die Übung an und für sich so schnell sondern das es mehr oder weniger ja doch regelmässig ist. Evtl. kannst du ihn ja mal mit etwas anderem "überraschen"? Ganz kurze Suchspiele, einen Tag gar nichts, dann mal UO usw.?

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    Na ja, zwischen Dingen hinterher hetzen und sich was bringen lassen ist schon ein Unterschied. Übertreiben kann man fast alles.


    na klar und das trainiert man ja auch schon mit einen Welpen. Ein Welpen zu haben ist die große Möglichkeit darauf hinzuarbeiten das man später nicht mit einer Schlepp arbeiten muss, das man später nicht um Hilfe rufen muss weil der Hund alles andere interessanter findet als den HH.

    Warum Menschen so scharf darauf sind immer mit was werfen zu müssen bzw. ihre Hunde "wegzuschicken" ist mir schleierhaft. Und ich rate Welpenbesitzer dringend davon ab Werfspiele zu machen. Einfach damit es später für alle Beteiligten leichter ist.

    Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden ob er später gern einen Umweg machen möchte weil er beim Welpen so einiges versäumt hat.