Gar nicht impfen würde bedeuten das es auch keine Grundimunisierung gäbe.
Irgendwie verstehe ich jetzt deine Aufregung nicht, Spatzine. Ich denke dein Hund ist geimpft. Dann ist er doch nicht gefährdet ![]()
Gar nicht impfen würde bedeuten das es auch keine Grundimunisierung gäbe.
Irgendwie verstehe ich jetzt deine Aufregung nicht, Spatzine. Ich denke dein Hund ist geimpft. Dann ist er doch nicht gefährdet ![]()
Ashkii hat (bis auf die Komplettimpfung die er mit 8 Wochen bekam) mit 12 Wochen die SHP bekommen für 3 Jahre. Tollwut muss noch erfolgen. Die gibt es dann auch für 3 Jahre. Nach den 3 Jahren gibt es eine Titerbestimmung und dann werde ich weiter sehen.
Barry hatte Ende 2007 seine SHP mit Tollwut für 3 Jahre bekommen. Bei ihm wird dann Anfang 2011 eine Titerbestimmung gemacht und dann schaun wir mal.
Lernprinzipien hat naijra ja erklärt.
Das Befolgen von Kommandos hat für den Hund keine Bedeutung um verstehen zu lernen "Verhalten in der Situation ist unerwünscht". Er lernt nur ein Kommando auszuführen und wird es evtl. wiederholen wenn lange genug geübt; ignoriert den Befehl aber sofort, wenn er einem Reiz gegenübersteht der sich für ihn lohnt (muss nicht sein aber ist häufig so).
Würde Ashkii also der Meinung sein er müsste etwas verfolgen, würde ich ihn nicht bestrafen weil er das Wort "Hier" nicht befolgt hat (nutze dazu eh kein Kommando), sondern würde ihm zeigen, was ich nicht wünsche. Da er aber von Klein auf gelernt hat (in vielen verschiedenen Situationen) das ich bestimmte Verhaltensweisen nicht dulde, agiert er mit mir zusammen. Entweder reagiert er auf das Geräusch was ich mache (um ihn abzustoppen) oder aber er nimmt Kontakt zu mir auf.
Da aber bei Hunden nicht vom ersten Tag darauf geachtet wird mit ihnen zu kommunizieren sondern alle Energie auf das Konditionieren von Kommandos verwendet wird, steht man am Tage X vor der Frage was mache ich nun.
Im Prinzip einfach nur so wie man es bei einem Welpen auch machen könnte von Anfang an: nur wirklich wichtige Dinge verlangen; nichts erlauben was man später bereut (hinter Objekten herlaufen lassen - ja da gehört auch das Werfen von Spielzeug dazu
- ; einfach zu anderen Hunden hinzulaufen, an der Leine zu ziehen; man muss eigentlich nur die Liste der "Hilferufe" durchgehen, da bekommt man zu sehen das es fast immer das Selbe ist
).
Wenn ich Ashkii sage was er nicht tun soll, wird nicht gelobt wenn er es macht. Es soll für ihn einfach zum Alltag dazu gehören. Wenn er es dann von allein das erstemal zeigt (das gewünschte Verhalten), dann gibt es ein Lob (keine Party, nur ein Hinweis das ich das Toll finde). Das gilt für Nichtlosrennen wenn ein Vogel genau vor uns auf dem Weg ist; für Nichtlosrennen wenn er einen Hund sieht; für Zurückkommen weil er einen Menschen sieht und mir "Bericht erstattet". Nur kleine Beispiele. Gibt auch noch andere Dinge.
Eine Ansage gibt es bei nur BEVOR Ashkii eine Aktion starten will die in der Entfernung stattfindet. Aktionen die genau neben mir erfolgen werden sofort unterbrochen und zwar so das er es versteht. Hat er sie schon "erledigt" liegt es an mir ihm zu zeigen was ich von ihm verlange (nicht indem ich ihn strafe) und ihn solange anzusichern.
so wies aussieht nur ich, musst also erstmal mit mir vorlieb nehmen ![]()
Da die Hunde ja "ihre" Zimmer haben, gehe ich mal davon aus das sie da auch sind wenn ihr nicht da seit.
Ich würde das Wohnzimmer zu euren Sache machen und die Hunde haben sich da auch zu benehmen. Da gibt es kein Gezicke, kein Klärung betr. Rang. Da klärt nur ihr. Damit dürfte dann bald Ruhe einkehren und vor allen Dingen haben sie damit auch etwas nach dem sie sich richten können.
Kleinere Auseinandersetzungen (Drohen mit Knurren oder Körperhaltung) um dem anderen mitzuteilen "komm mir nicht zu nahe" gehört zum Alltag und sollte auch im Wohnzimmer erlaubt sein.
Wenn erst einmal Routine reingekommen ist wird sich das dann wohl legen wenn sie sich auf euch verlassen können.
ZitatTrotzdem gibt es HuSchus welche bei agressiven Hunden die Meinung vertreten, diese in solchen Situationen mit Spielzeug abzulenken und zwar nicht vor der Eskalation sonder wenn der Hund schon keifernd in der Leine hängt.
auch lustig zu beobachten wenn ein Trainer (in einer HuSchu mit Namen) bei einem fixierenden Hund steht (der offensichtlich den anderen Hund anmacht) und ihn dabei steichelt und klopft
und beim nächsten Hund, welcher ruhig und entspannt zu einem anderen Hund schaut, scharf an der Leine ruckt (welche am Halti ist), weil er es dem HH mal demonstrieren will wie man das macht
. Manchmal kann es einen nur gruseln.
ZitatDas Beispiel der Tibi-Hündin sollte lediglich zeigen, dass man bei manchen Hunden auch nicht so "körperlich deutlich" werden muss wie vielleicht beim anderen.
*lol* da kennste meinen Ashkii nicht.
Ich weiß was du meinst und da sind wir uns auch einig.
Ich unterscheide halt "Ansage machen" und den Hund "unter Kommando stellen". Beide Dinge sind, für mich jedenfalls, zu unterscheiden, abhängig vom Hund und was von ihm erwartet wird. Ein Arbeitshund (Jagd, Hüter usw.) braucht Kommandos, da das Verlangte ja nicht Hundetypisch ist sondern auch Verhaltensketten aufgebaut werden müssen.
ZitatIch überlege ja nicht "wenn" aber ich würde eben gerne "gut" reagieren.
och davon träumt jeder. Nur klappt das so nicht. Danach ist man immer schlauer. Setze dich damit nicht unter Druck. Der Begriff "Gut" ist relativ. Was der eine als Gut empfindet, kann der Beobachter als "selten dämlich" bezeichnen. Letztendlich gibt der Erfolg recht (solange kein Starkzwang im Spiel ist). Dat wird schon. Nehme dir Zeit und mache vielleicht ein Trainingstagebuch. Da kannst du selbst erstens Vergleiche anstellen und zweitens ist es toll wenn man in 20 Jahren sowas mal wieder findet ![]()
Anmerkung: arbeite jetzt nicht auf Distanz. Erstmal muss alles in deinem Umkreis (max. 3 m vielleicht, suche es dir aus) klappen. Erst dann kommt Distanz dazu. Darum würde ich das Arbeiten mit der Schlepp noch aufschieben ![]()
ZitatIch sehe es bei allen "triebstarken" Hunden so.
Das ist mir wieder zu pauschal. Mein Ashkii ist zwar ein TibiMix aber hat den Charakter zu 100% eines Tibis. Und der kennt keine Kommandos bzw. keine welche für den Alltag gebraucht werden.
Seine Leidenschaft sind Vögel. Bei denen abrufbar bzw. geht erst gar nicht mehr hinterher. Wild per Witterung schon "gesichtet" aber fragender Blick zu mir, "vergiss es" von mir und gut ist.
Ob eine Methode 100% sicher ist zeigt sich erst wenn der Hund das zeitliche gesegnet hat, denn vorausschauen kann keiner und Garantie kann es bei Lebewesen sowieso nicht geben.
Deutliche Ansagen kennen meine Hunde alle.
Betreffs des Kofferraumes: es kommt immer darauf an warum Hund nicht einsteigt. Tricks helfen nicht mehr wenn der Hund es einfach wissen will. Solche Hunde gibt es. Ob es jetzt bei Andrea HB der Fall war weiß ich jetzt nicht. Ist schwer zu beurteilen (theoretisch gar nicht) wenn man den Hund nicht persönlich kennt. Eine Pauschallösung gibt es eh nicht.
Versuche dich mal davon zu trennen das alles planbar ist. Das ist es nicht. Du musst dir jetzt nur verinnerlichen das du der Mittelpunkt bist der entscheidet und das sich alles bei dir abspielt.
Schlepp käme in dem Fall für mich nicht in Frage. Dann ist er zwar abgesichert müsste aber wieder gerufen werden. Hunde in der Ausbildung sind bei mir an einer max. 3 m langen Leine welche ich ohne Kommentar und ohne den Hund zu ziehen kürze.
Mache dir keinen Kopf "was wäre wenn". Lasse die Situationen auf dich zukommen und agiere bevor es dein Hund macht. Wenn es nicht klappt: kein Problem. Du kannst jeden Tag aufs neue wieder von vorn anfangen. Setze dich und deinen Hund nicht unter Druck.
Wie lang ist die Schlepp? Schaffst du es sie so zu nutzen das der Hund keine Beziehung dazu hat?
ZitatWas mache ich wenn Benni Menschen anbellt/knurrt fast "stellt".
Ich kann ja fremden Leute nicht erklären warum er das macht, sie fühlen sich ja bedrängt da es für fremde wirklich so wirkt als würde Benni sie richtig "stellen".
Also soll ich ihn zurück rufen und mit ihm nochmal hin?
Anleinen und bellen lassen?
einfach hin rennen lassen?
Wenn Benni es öfter so macht käme er bei mir erstmal mehr gar nicht von der Leine. Bei dir muss er jetzt lernen das alles ok ist. Läuft er also an der Leine und du siehst jemanden kommen, hat er vor dir nichts mehr zu suchen. Mit dem vorne laufen bekommt er das Signal das er sich um die Situation kümmern muss. Also nehme ihn neben dich und gehe an den Personen vorbei (du zwischen Hund und Menschen). Wenn das ohne Probleme klappt, wäre der nächste Schritt nicht mehr an den Personen (also Bekannten mit denen du das übst) vorbeizugehen sondern stehen zu bleiben und dich kurz unterhalten. Dein Hund ist immer noch neben, leicht versetzt hinter dir.
Du zeigst ihm das alles in Ordnung ist, das er sich zurücknehmen kann. Bevor das nicht sicher klappt ist Leine angesagt. Denn du baust nur eine Verhaltenskette bei deinem Hund auf: hinlaufen, verbellen, zurückkommen. Die gedankliche Biege: "ich soll zurückkommen damit ich nicht verbelle, also werde ich nächstes mal nicht bellen damit ich nicht zurückgerufen werde" wird dein Hund nicht hinbekommen.
Du präsentierst dich in der Lernphase immer vorn und damit zwischen dem Objekt mit welchem er nicht klar kommt.
Anmerkung: das nicht vorne laufen dürfen besteht nur in der Lernphase. Damit kann der Hund erkennen was man von ihm will. Läuft es gut und eine deutliche Besserung ist zu erkennen, kann er auch wieder vorlaufen. Sobald er wieder altes Verhalten zeigt geht es wieder nach hinten. Ein Hund der wirklich verstanden hat um was es geht (HH kümmert sich und duldet solch eine Verhalten nicht) wird ohne Probleme vorn laufen können.
Langsames Gehen in einem Labyrinth, welches aus liegenden Stöcken besteht. Das durchquerst du mit deinem Hund langsam und es wirklich laaaaangsam gemeint. Ich war immer zu schnell, obwohl ich meinte langsamer geht gar nicht mehr ![]()