@Regine
Nur wenn ich mit "einstudierten" Handgriffen arbeite, nur wenn ich so arbeite, das dies 1 : 1 kopiert werden kann, nur wenn ich der Meinung bin das dies so ist und damit auch auch auf jeden Hund anwendbar, dann erst kann ich genau sagen wie ich was, wann mache.
Versuche mal eine sehr gut laufende Partnerschaft zu beschreiben. So das jeder, der es liest, jetzt genau weiß wie diese zustande gekommen ist, jeder es auch genauso für sich umsetzen kann. Da wirst du schnell an eine Grenze kommen und dem du das erklärst, wird es erst wirklich begreifen wenn er es beobachten konnte.
Und so geht es mir wenn ich von dem Weg im Umgang mit meinen Hunden schreiben soll (nein, mir jetzt bloß nicht unterstellen ich würde diese in dem gleichen Maße als Partner wie einen Menschen sehen, sonst hätten wir schon den 4. Begriff um dessen Definition diskutiert werden könnte).
Es gibt gewisse Elemente die ein Hund vorgibt, die ich nutze; es gibt gewisse Elemente die ich auf den jeweiligen Hund abgestimmt nutze (das nenne ich zusammen genommen die Basis) und ansonsten lebe ich einfach mit meinen Hunden und der Alltag und meine Hunde werden mir zeigen was ich wann, wie machen muss und ob überhaupt. Diese Grundelemente der Basis kann ich bis zu einer gewissen Grenze erläutern, nicht erklären, und dann kommt es auf den Empfänger an.
Du gehörst z.B. zu der Empfängergruppe, welche das nur noch vor Ort nachvollziehen kann. Ich habe aber auch schon genug mails beantwortet und mit der Basis konnten die Empfänger es für ihre Situation nutzen (das reine Wissen der Basis, mit dem sie sich noch gar nicht auf diese Weise beschäftigt hatten) und ihren Weg damit finden. Gepaart ist dieses aber immer auch mit den eigenen Erfahrungen und damit, das derjenige sich intensiv mit der Materie (Natur des Hundes) befasst und auch noch viele anderen "Methoden" sich anschaut um seinen Weg mit seinen Hunden besser meistern zu können.
Warum können wir keine wirkliche Basis finden? Weil ich nicht nach "Vorschrift" lebe und arbeite. Weil ich es nicht für sinnvoll und notwendig erachte nach Begriffen zu leben. Mir ist es nicht wichtig warum, welche Handlung so und so heißt. Denn ich habe Augen um zu sehen (beobachten) ich habe meinen Verstand, um das, was mir gezeigt wird (durch Hunde aber auch durch Menschen) analysieren zu können und genug Lebenserfahrung um das bis heute Gelernte umzusetzen bzw. um Neues zu lernen. Wie das jeder Einzelne nennt ist mir wurscht. Dadurch wird weder etwas besser noch schlechter, dadurch wird mein Vorgehen auch nicht zu eurem Vorgehen und umgekehrt.
Du scheinst dir da ein festes Muster eingeprägt zu haben. Du hast Arbeiten von "Respektler" kennen gelernt. Und da du dich so auf diese Begriffe fixierst (der mir ja übergeholfen wurde), meinst du automatisch das muss woanders auch so sein. Nicht Problematisch. Ist nur eine Feststellung von mir. Nicht mehr, nicht weniger.
@all
Die Bezeichnungen, die hier kursieren sind von einigen hier, ich schreibe nur von mir, mir aufgezwungen worden. Es wird einfach mal etwas mit vorhandenen Begriffen belegt und sofort hat man ein schnuckeliges Schränkchen mit Schubladen, in die man dann verteilen kann wie man möchte.
So wollte ich mich (hier) nie auf eine Diskussion einlassen und so werde ich mich auch nicht mehr darauf einlassen. Ich versuche nur so gut wie möglich zu erklären, was ich erklären kann. Dazu muss auch ich Begriffe nutzen. Da die Allgemeingültigen nicht immer das widerspiegeln was ich meine, versuchte ich durch kleine Zusätze (die nur für meine Erklärung gedacht sind) zu beschreiben.
Und das ist in eine sachliche und doch recht nette "Definitionsschlacht" ausgeartet. Nichts schlimmes. Aber für mich auch nicht wirklich sinnvoll.
Das war das Wort zum Montag 