Beiträge von Terry

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    Entschuldigt bitte, aber manchmal denke ich gerade hier im Forum übertreiben manche und sehen nicht die realität.


    Jeder hat so seine Erfahrungen.

    HH, welche sehen das ihre Hunde endlich Gesund sind weil sie Frisch füttern werden natürlich von ihren Erfahrungen sprechen. HH welche Billigfutter nehmen und ihr Hund pumperlgesund ist genau so. Das gilt aber auch für HH welche den für sich persönlichen einfachen Weg gefunden haben und damit ihren Hund als Gesund sehen auch wenn Dritte davon evtl. nicht so überzeugt sind (egal ob nun FF oder Frisch).

    Wer vom Rauchen nicht loskommt wird für sich ganz viele Argumente finden das es so ungesund doch nicht sein kann, genauso wie Menschen welche anderen Dingen "frönen" wie Alkohol oder Essen.

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    Öhm hallo?
    Seid ihr Hundebesitzer wirklich SO verbisssen (schönes wortspiel) daß ihr nicht mal NEUTRAL über etwas diskutieren könnt?


    Allein mit deinem doch eher provozierenden Anfang hast du das Neutrale doch längst hinter dir gelassen (wenn man in Diskussionsforen überhaupt von Neutralität sprechen mag :D ). Was du letztendlich fütterst ist doch eher schnuppe. Das kannst du doch halten wie du willst. Aber das Mitteilen von Erfahrungen und dahinter stehen hat mit Verbissenheit GsD selten was zu tun.

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    Gestern abend wollte ich, dass sie zu mir kommt und habe sie ganz freundlich gerufen (wie immer) und sogar nen Leckerli hingehalten. Sie hat sich dann auf der Couch in die Ecke verkrochen, die Rute eingezogen und so drein geblickt, als ob ich sie verprügeln wollen würde... sie hat bei uns nie Gewalt kennen gelernt und wird es sicherlich auch nie!!! Ich verstehe das Verhalten einfach nicht... wir spielen und toben zusammen und auf einmal legt sich ein Schalter um und sie ist wie ausgewechselt ohne das irgendwas vorgefallen ist!


    Versetzte dich vielleicht mal in deinen Hund. Was würdest du von einer Person erwarten der du vertrauen möchtest. Vielleicht ist dein "Locken" (so liest es sich für mich) ein Auslöser. Rufe sind freundlich aber bestimmt (nicht ganz freundlich, wenn du weißt was ich meine ;) ) und dann drehe dich ein wenig weg. Halte ihr nichts hin. Locke sie nicht.

    Vielleicht ist es ihr unheimlich weil du in ihren Augen unsicher erscheinst oder in Handlungen aus ihrer Sicht schon unsicher gezeigt hat. Darum kann sie mit deinem Verhalten nicht viel anfangen. Wie gesagt: Reine Vermutung!

    Werde in deiner Haltung Sicher (aufrecht aber nicht bedrohlich) und lege durch Leckerli und vielleicht auch noch zu intensives Loben nicht zu viel Wichtigkeit in die Sache. Es ist doch alles normal. Also vermittle es ihr auch (kann es schlecht beschreiben). Wenn sie dann zu dir kommt kurzes loben, kannst ja dann immer noch ein Leckerli aus der Tasche ab und an kramen ;) und gut ist es.

    Ich glaube das man unsicheren oder ängstlichen Hunden nicht wirklich hilft wenn man sich um sie "bemüht". Sie sollen doch lernen das alles kein Problem ist. Dann sollte man daraus auch keines (aus der Sicht des Hundes) machen.

    Was den Sichtschutz angeht: weiß ja nicht wie groß der Zaun ist. Dann mach doch was "portables" was sich schnell wieder abmachen lässt. Das wäre dann vielleicht auch für den Vermieter kein Problem.

    Und was das Abrufen betrifft fällt mir noch was ein: wenn sie auf dich zukommt, hocke dich hin, mache die Arme auseinander und "unterstütze" sie dabei (eine Bremse wird sie ja wohl eingebaut haben); z.B. "ja, schnell kommt, super" und was man da noch so von sich geben kann. Dann schön schmusen und weiter gehen.

    Trainer sehr gute Idee.

    ABER: mein erster Schritt wäre es mit den Erzieherinnen ein ernstes Gespräch zu führen und einen Sichtschutz anzubringen. Zwar sollte das Endziel einmal so aussehen das dein Hund solche Dinge einfach ignoriert, aber bis dahin muss ihr auch geholfen werden.

    Damit sie sich zurücknehmen kann braucht sie dich als sicheren Mittelpunkt. Zeige ihr also deutlich das du sie beschützt. Dann braucht sie es selbst nicht.

    Vielleicht machst du es ja schon aber hier noch "harmlose" Tipps, die dir evtl. helfen könnten:

    Was das nicht hören betrifft: lasse ihr die nicht Chance. Von der Ferne schwierig, aber ich würde sie nicht mehr rufen wenn ich mir nicht sicher bin das sie kommt.

    Immer freundlich rufen wenn sie schon von allein auf dem Weg zu dir ist. Ansonsten ohne Kommentar einsammeln und dann muss sie halt an der Leine bleiben. Ich verwende z.B. verschieden lange Leinen. Ich habe eine 3, eine 5, eine 8 und eine 10 m Leine, die ich abwechselnd nutze und auch während der Spaziergänge variiere (also volle 3 m z.B., zwischendurch mal ganz kurz haltend usw.).

    Wenn Menschen in Sicht hat dein Hund hinter dir zu bleiben, so das du sie noch siehst (knapp neben dir). Kleinen Abstand zu den Menschen bringen, notfalls warten das sie vorbei sind und Hund dabei nicht vor dich lassen.

    Erst wenn die "Kontrolle" an den Leinen "funktioniert" kann man mit der offline-Arbeit anfangen. Aber dazu muss sie sich an dir orientieren und vor allen Dingen andere Menschen ignorieren.

    Schimpfen musst du mit ihr nicht. Aber eine ernste, knappe Ansage (wie z.B. "Schluß" oderr "ey") schadet ihr nicht. Nach dem "Verweis" sofort zum Tagesablauf zurückkehren und gut ist es. Sie wird lernen das du es nicht böse meinst dich aber durchsetzen kannst. Ignoriere ihr ängstliches Verhalten damit sie ihren Weg da raus findet.

    Vielleicht hilft es dir als kleinen Übergang bis du einen Trainer gefunden hast.

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    ich denke schon, dass der rangniedrigere hund sich nicht unbedingt vor den chefs durchdrängeln würde, oder?


    Wie PocoLoco schon schreibt: es geht um Respekt. Und durchdrängeln ist mit Sicherheit nicht respektvoll. Die souveräne Führung wird nicht drängeln (hat sie ja auch nicht nötig) und die Anderen würden sich hüten. Aber als erster vorgehen/durchgehen ist ja wieder etwas anderes.

    Außerdem gibst du ja auch einiges vor. Wie sieht es denn aus wenn du sie nicht absitzen lässt. Die Hunde sich frei bewegen und dann wird die Tür aufgemacht, ohne das du Anweisungen gibst? Wäre es dann auch jedes mal die gleiche Reihenfolge beim betreten (und rausgehen)?

    Wenn ich so Ashkii und Barry beobachte müsste ich ja dann davon ausgehen das Ashkii hier der Ranghöhere ist. Er stiefelt immer voraus, er drängelt, er überwacht sogar Barry. Er hat aber nicht die Hosen an, sondern er benimmt sich wie ein richtiger Schnösel ("hoppla jetzt komm ich").

    Barry steht drüber. Wegen solch einen Kinderkram streitet er sich doch nicht rum. Ist ihm doch wurscht wer vor geht. Wenn es aber um wichtige Dinge geht (die also Barry für Wichtig erachtet) dann reicht ein tiefes Brummen um Ashkii stramm stehen zu lassen. Oder Ashkii kommt in eine Situation die ihm nicht geheuer vorkommt. Bin ich als Option gerade nicht vorhanden dann sucht er sofort Schutz bei Barry.

    Wir stülpen Hunden immer ein "Verhaltenskorsett" über. Benimmt sich ein Hund so, müssen sich alle anderen auch so benehmen. Das kann so unterschiedlich aussehen. Nicht der Ranghöhere sucht sich einfach so seine Position aus, sonder sie wird ihm "verliehen". Nur wenn der andere Hund die Führung anerkennt (was ja gerade bei Welpen und Junghunden nicht wirklich ein Problem ist), dann erst kann der Ranghohe seine Position gelassen meistern, denn er weiß die anderen respektieren ihn. Wie letztendlich jeder Hund damit umgeht ist Individuell. Einer ist strenger in seinen Umsetzungen, der andere vielleicht wieder gelassener.

    Nun ja, was ein Fehler ist darüber lässt sich ja nun auch drüber Streiten. Kommt auf den Blickwinkel an.

    Und einen HH ist nun einmal besser gedient wenn man mit ihm einen Weg findet (der nicht genau der sein muss den man selbst wählen würde) statt ihn versucht zu "bekehren". Denn dann muss man immer erst warten bis der HH an einem Punkt ist wo ihm fast alles Recht ist.

    Klar ist es der Mensch der oft Fehler macht (welchen auch immer und ob und überhaupt). Aber welcher Mensch fühlt sich wohl und ist bereit etwas zu ändern wenn man immer nur die Negative Seite sieht. Ganzheitlich ist für mich wichtig und nicht alles ist Falsch. Auch wenn ich das vielleicht nicht immer umsetzen kann.

    Aber es tendiert immer mehr dahin gehend, das man dem HH Vorschläge macht, wenn er das nicht will/nicht kann ist er halt selber Schuld. Natürlich wird man auch auf den HH treffen den man so gut wie alles anbieten könnte, aber sie sind von nichts zu überzeugen. Aber ob das wirklich der Großteil der HH ist?

    Ändern möchte die HH im vorliegenden Fall doch etwas. Aber sie sind mit dem Vorschlag nicht glücklich. Also muss sich jemand die Mühe machen und MIT ihnen zusammen einen Ausweg suchen.

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    Das mit dem anderen Hund abschirmen hab ich glaube ich nicht richtig erklärt, sie fängt die ab wenn sie bei einer Begegnung an ihr vorbeistürmen (also sie quasi ignorieren) u. direkt auf mich zustürzen u dann darf sie das sehrwohl. Wenn ich aber den Kontakt zum anderen Hund möchte muß sie sich erst neben mich setzen damit sie weiß das das dann OK ist!


    Du überlässt deinem Hund Entscheidungen welche er dann auch in anderen Situationen entscheidet.
    Das Abrufen üben ist ja ne nette Sache, das bedeutet aber immer das der Hund bis zum Abruf selbst entscheiden darf. Denn sonst bräuchte ich ja nicht abrufen.

    Ich ziehe es vor meinen Hunden klar zu machen das sie zu fremden Hunden nicht einfach hinlaufen sollen bzw. sich auch nicht darum zu kümmern haben wenn ein anderer Hund in meinen Dunstkreis kommt. Zwar auch nicht Einfach, aber somit ist es bei Barry an Kurven wurscht ob da ein Hund auftaucht den ich nicht sehe. Er bleibt stehen und wartet auf mich. Da ist Ashkii noch ein wenig weit von entfernt :hust:

    Und was den anderen Hundebesitzer betrifft: wenn die meisten bestätigen das er nicht ganz einfach ist, sollte das Gerede ja nicht ganz so viel Gewicht haben. Denn dann werden so manchen sich ihren Reim drauf machen. Irgendwie hat die Großstadt da so ihre Vorzüge. In solch kleinen Dörfern ist es sicherlich sehr Schwierig. Ich würde einen diskret Rückzug empfehlen und auf das Gerede nicht einlassen. Und einen Weg suchen der deinem Hund hilft sich zurück zu nehmen auch wenn der "Feind" auftaucht.

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    Ich glaube, dass sich die Einstellung der Familie grundlegend ändern muss, damit es allen Beteiligten gut gehen kann


    Der Knackpunkt. Und da braucht es einen Trainer der damit umgehen kann. Auch der Familie kann man mit Sicherheit einen Weg zeigen, der sie Überzeugt und in dem auch deren "Vorstellungen" ein wenig Eingang findet.

    Mit dem "dominant" Auftreten ist auch so eine Sache. Man kann so viel wie man will vor sich "hindominieren", wenn der Andere sich darauf nicht einlässt hat man verloren und ist dann eins mit Sicherheit nicht: Dominant. Ein Selbstbewusstes Aufreten, unter dem Motto "ich weiß ich will und will es auch" ist einem entweder gegeben oder man muss es lernen. Und um dies lernen zu können braucht man dringend die innere Einstellung dazu. Wenn einem das von Außen diktiert wird und man versucht etwas "nachzumachen" geht das oft in die Hose. Denn man ist für den Gegenüber (ob nun Mensch oder Hund) nicht mehr glaubwürdig. Und ich schätze sogar das dies ein zusätzlicher Grund im vorliegenden Fall ist: der halbherzige Versuch etwas umzusetzen weil Andere es sagen.

    Alphi
    Es geht doch gar nicht darum dem Kind die Schuld zu geben. Das kann in dem Falle am wenigsten dafür. Du bestehst darauf die Hundesprache nachzuahmen (der Hund würde sich kaputt lachen wenn er das wüsste) und damit hast du dann automatisch die Pflicht auch den Hund so zu akzeptieren wie er ist.

    Wir können uns dem Hund verständlich machen. Verstehen wird er uns nicht. Umgekehrt funktioniert das. Wir können den Hund verstehen lernen (warum er so handelt wie er handelt) und können dann entsprechend agieren. Nur reagieren reicht nicht.

    Du hast doch genau erkannt wo der Fehler liegt. Die Besitzer sind nicht in der Lage ihren Hund wirklich zu verstehen. Da nützt es auch nichts das man ihnen das so nebenbei erklären möchte (oder wie viel Zeit nimmst du dir die Besitzer zu "trainieren"?).

    Der Hund hat das Kind gemaßregelt. Er hat es in seinen Bewegungen einschränken wollen. Das ist meine Vermutung von hier aus. Denn der Hund ist zuständig, aber nicht fähig, also handelt er so wie es ihm einfällt. Dass das Ungesund für das Kind ist, weiß er nicht. Denn er kann nur im Rahmen seiner "Hundewelt" denken. Wir Menschen sind nichts Besonders und sollten aus dies endlich aus den Kopf verbannen. Ein Hund handelt wie er meint handeln zu müssen. Ob er da einen Menschen, einen Hund oder ein anderes Lebewesen vor sich hat ist ihm wurscht.

    Er bräuchte deine Schiene. Aber auf die Art und Weise wie die Besitzer in der Lage sind das umzusetzen. Und dazu braucht es einen Trainer der mehr das Händchen hat die Besitzer zu "überzeugen" als den Hund.

    Deine Schiene ist es 100 % hinter dem zu stehen was du machst. Darum funktioniert es. Jeder der bei seinem Hund etwas ändern möchte, muss 100 % hinter seinem Handeln stehen. Bei den Besitzer hat es so lange gut geklappt wie auch das funktionierte. Irgendwann gab es den Auslöser das Unsicherheit auftraten weil Hundchen sich, wie jeder Hund, weiter entwickelte und mal einfach so sein Ding durchzog. Und zufrieden ist er sichlich nicht damit, denn ein souveräner Hund bräuchte keine Zähne einzusetzen und würde auch so nicht agieren.

    Gerade HH die auf "aititei" schwören schaffen es nicht mal einfach so sich durchzusetzen. Sie können aber sicherlich angepasste Wege finden sich trotzdem durchzusetzen.

    Beide bräuchten dringend Hilfe vor Ort.

    Also mich zu wecken hat noch kein Hund versucht. Sie warten artig bis ich Munter bin. Will ich also noch ein wenig dösen, darf ich bloss nicht zeigen das ich Munter bin, sonst stellt sich Barry vor mein Bett und "stiert" mich die ganze Zeit an (das merke ich auch wenn ich die Augen zu habe) und Ashkii fängt an vor dem Bett herumzuhüpfen bis ich endlich aufstehe :D .

    Der einzig unsensible Kerl hier ist der Kater.

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    Ich hab mal gehört das man Hunde auf jeden Fall sofort aufwecken soll wenn sie anfangen zu träumen. Weil sie dann irgendwas negativ verarbeiten oder sonstwas. Schreckt man die dann nicht auf ? Ich mein wenn die träumen schlafen die doch tief und fest.
    Soll man das wirklich machen ???????


    Ich bin der Meinung das Träume dafür da sind. Zur Verarbeitung. Wenn es bei Barry mal zu arg wird, er also völlig hektisch ist, klopfe ich leicht auf den Boden mit der flachen Hand. Meist reicht dies um ihn aus seinem Traum "zu lotsen" aber er wird nicht munter. Also ich persönlich halte nichts davon Hunde aufzuwecken.

    Und klar sind Hunde am niedlichsten wenn sie schlafen. Aber auch am Artigsten (wie kleine Kinder). Und darum wecke ich weder Hund noch Kind :D

    Edit: hach, BigJoy hat auch davon gehört :D . War mir doch so das gerade die Träume "gesund" sind.