Guten Morgen liebe Foris!
Hätte ich wissen müssen, dass hier wieder rumdiskutiert wird!
Was dachtest du denn? Das jetzt alle losrennen und sich ne Wurmkur holen 
Damit hier die Welpen- und Ersthundbesitzer von den Statements der Alt- und Xfachhundbesitzern nicht verunsichert werden, lest euch bitte die Seite mit den Folgekrankheiten nochmal genau durch! Es gibt hier im Forum genügend Krankengeschichten!
Wie so gern wird auch hier von dir etwas übersehen bzw. scheint man heute doch tatsächlich der Meinung zu sein das Erfahrung nichts mehr taugt. Alt- und Xfachhundebesitzer haben einfach Erfahrung. Erfahrungen die sie nicht in der Theorie haben, sondern die ihnen das Leben gezeigt haben. Und praktische Erfahrungen haben für mich einen höheren Stellenwert als jede Theorie. Klar gibt es Folgeerkrankung bei übermässigen Wurmbefall. Keine Frage. Und das Parasiten immer Nebenwirkungsträchtigt sein KÖNNEN ist auch klar. Aber Panikmache und damit unreflektierte Einnahme von Chemie ist genauso Nebenwirkungsträchtig.
Eine Empfehlung vom meinem Tierarzt und die eines TA aus der Fernsehsendung WDR daheim&unterwegs im Sommer diesen Jahres lautete: Nach Übernahme des Welpen ca. 9. Woche sollte der Welpe die nächsten 5 Monate regelmäßig alle 4 Wochen entwurmt werden. Es entwickeln sich immer wieder neue Würmer, die als Wurmeier/larven von der Mutter übertragen wurden!
Zusatz von mir: - zusätzlich frißt er draußen jede Menge Dreck und schnuppert an etlichen Hundenschnauzen, die lange keine Wurmkur bekommen haben. Neue Würmer, Wurmeier werden aufgenommen - ein Kreislauf und keinen Dreck fressen, muss er noch lernen!
Ja und? Sind wir Menschen wirklich der Meinung wir haben das Immunsystem und dessen Funktion erfunden? Meine Hunde, meine Kinder sind nie übermässig Hygienisch überbehütet worden. Haben keine Allergie, Würmer kenne ich nur vom Hörensagen (bzw. von der Katze meiner Tochter die regelmässig entwurmt wird
) und das Funktioniert nun schon seit, grübel, über 30 Jahren.
Auch meinen Bearded und dessen Nachfolger wurden nie in dieser Menge entwurmt. Haben als Welpe beim Züchter (oder wie auch immer) ne Wurmkur bekommen, später vielleicht noch ein paar mal aber nie in regelmässigen Abständen.
Die Wurmkur -1 Tablette - belastet weniger, als ein Bauch voller Würmer!
Wenn der Darm des Welpen und Junghundes gesund bleibt, hat er im späteren Leben ein besseres Immunsystem und weniger Probleme mit Allergien, etc. -----Die Gesundheit liegt im Darm, so heißt es doch..
Und du meinst mit Chemie bleibt er gesund. Nur auf den Verdacht hin das ein Hund evtl. Würmer haben könnte belastest du unnötig den Darm deines Welpens und meinst damit behält der Hund einen gesunden Darm? Komische Einstellung. Das Medikament ohne Nebenwirkungen muss erst noch erfunden werden. Nur weil in einer Packungsbeilage steht "Nebenwirkungen: keine bekannt" heißt das noch lange nicht das es keine gibt
(falls das überhaupt in diesen Packungsbeilagen steht, habe mich damit noch nicht befasst).
Wer eine Wurmkur nur machen will, wenn der Kot untersucht wurde, bitteschön, der kann das Kaki seines Hundes gerne für Geld zum Dok tragen. -
Ich geb´s lieber direkt für die Wurmkur aus!
Die Gesundheit meines Hundes ist es mir wert!
Wer so denkt, muß schon mit seinem kranken Hund und einen Btl. Kaki zum Dok gehen!
Damit kann ich zu deiner Entäuschung leider nicht dienen. Barry seit 2002 Wurmfrei (obwohl wir gerade bei meiner Tochter mit entwurmter aber verwurmter Katze waren und ich auch da meinen Hund nicht entwurmt habe), Ashkii bis heute auch nichts und na ja meine früheren Hunde (vielleicht 1 mal im Jahr was bekommen, hatten auch nie Würmer). Ach ja und meine Kinder auch nicht. Aber meine Freundin hatte als Kind wohl schon Würmer und sie hatten weder Hund noch Katz
Wenn ich hier lese, dass einige ihre Hunde fast gar nicht entwurmen lassen, " Geiz ist geil" der kann sich mit der "Chemiekeule" gut raus reden.
Ein Grund mehr für mich, meinen Hund weiter regelmäßig zu entwurmen!!!
Wenn du aus reiner Sturheit deinen Hund belasten willst ist das deine Entscheidung und ausreden will ich es dir sicher nicht. Mir geht es nur darum das Mitlesende sich vielleicht mehr einen Kopf machen als du.
Tierärzte empfehlen für 1/2 Jährige und ältere Hunde alle 3-6 Monate, aber verdienen auch an den Folgeerkrankungen - weil es letztendlich am Halter liegt wofür der sein Geld ausgibt!
Mein Jimmy, wie gesagt max. 1 - mal im Jahr, weil ich es noch nicht besser wusste, hat den TA wegen Krankheiten nie gesehen. Balu, der Nachfolger auch nicht, hatte aber eine Menge Darmprobleme und ich vermute heute sogar durch die Wurmkuren die er noch bei seiner Züchterin bekommen hat und das Fertigfutter später, ist aber reine Spekulation von mir. Barry hatte große Magen-Darmprobleme als ich ihn bekam (er bekam in der Pflegestelle auch Wurmkur ob vorher auch regelmässig weiß ich nicht). Bei mir bekam er bis auf eine kurz nach Übernahme (und Empfehlung des TA) keine mehr wurde auf Frischfutter umgestellt und seitdem hat er keine Probleme mehr. TA sieht er nur wegen seiner HD ab und an mal. Ansonsten super gesund. Ashkii hat den TA wegen Krankheiten auch noch nicht aufsuchen müssen. Abgesehen von einer Mittelohrentzündung die aber wohl eher nicht durch Würmer verusacht wurde.
Mein Hund ist mir lieb und teuer, deshalb kümmere ich mich auch um seine Gesundheitsvorsorge!
Das mache ich auch nicht anders. Gesundheitsvorsorge muss aber nicht bedeuten das ich einfach alles in den Hund kippe was der Markt hergibt, sondern das ich mich mit der kompletten Materie befasse und dann für meinen Hund abwäge wie ich es nutze.
Fazit: Jeder ist für sich selbst und seine Familienangehörigen verantwortlich! Besonders für die Kinder
Lb Grüße