ZitatIch bin ziemlich unkritisch was Chemiekeulen angeht...was muss muss und da Dexter ja auch jeden Tag bei mir im Büro ist (Beratungsstelle mit logischerweise viel Kundenverkehr) ist regelmäßiges Entwurmen für mich auch wichtig. Es soll sich ja niemand bei dem Hund hier anstecken! Trotzdem finde ich das etwas übertrieben...
Deinem Hund zuliebe solltest du aber Kritisch werden was Chemie angeht, denn er muss es vielleicht mit seiner Gesundheit ausbaden. Wenn du auf der ganz sicheren Seite sein möchtest dann müsstest du ihn Wurmmittel als Dauergabe geben. Du kannst ihm ne Kur geben und er holt sich die nächsten zwei Tage trotzdem Würmer. Also diese übertriebenen Wurmkurgaben sind nicht notwendig. Außerdem müsstest du nach jeder Wurmkur eine Darmsanierung machen damit dieser sich von der Kur wieder erholen kann. Gerade in der Beziehung ist die Verantwortung des HH gefragt, damit Hund gesund durchs Leben kommt.
1.) Ist der Hund ja jedesmal sowieso angeschlagen (Gummibaum gefressen, Impfung, "Halsentzündung?") na wenn das nicht Bedenken gibt
2.) Ist er NIE positiv auf Würmer getestet worden (aber 2 mal negativ) und trotzdem findest du Wurmkuren gut?
3.) Bekommt er von der Wurmkur drei Tage lang irren Durchfall (macht wohl nix...er is ja eh fett big grin ) das macht natürlich was, denn wenn das noch öfter vorkommt durch die Wurmkuren kannste wunderbar den Darm versauen.
4.) Kostet das ja jedesmal Geld das würde ich lieber in regelmässige Kontrollen und harmlose Mittel gegen Würmer stecken
Es ist gut das es Mittel gibt die der Aufrechterhaltung der Gesundheit dienen. Aber der Umgang damit sollte doch verantwortungsvoller betrieben werden. Die "wir machen mal vorsorglich"-Einstellung finde ich schon ganz schön riskant.
Und was die gleichzeitige Gabe Wurmkur/Impfung betrifft: die Wurmkur hat den Sinn , das der Hund bei der Impfung möglichst mit keinen anderen "Dingen" zu kämpfen hat, da sonst der Körper noch mehr belastet wird (hat ja LasPatitas schon geschrieben) bzw. die Impfung vielleicht gar nicht greift.
Mir ist unbegreiflich wie ein TA darauf keine Rücksicht nehmen kann bzw. darüber nicht aufklärt.
ZitatBei kleinen Kindern wird bei Husten und Würgen immer zuerst auf Würmer getippt und nachgefragt! Eine Stuhlprobe wird eventuell weggeschickt oder der Dok verschreibt sofort, damit dem Kind geholfen wird....wenn sonst nix anderes vorliegt.
Was glaubst du denn was ich meiner KiÄrztin erzählt hätte wenn sie mir einfach Wurmtabletten mitgibt und eine Spritze verpasst und mein Kind vorher nicht gründlich untersucht und mich aufklärt? Nur weil es um Hunde geht ist eine Aufklärung nicht nötig und da es ja ein TA ist hat man alles einfach so hinzunehmen?
Ne, ich muss dem TA gerade sehr viel Vertrauen entgegenbringen denn ich bin kein Arzt. Aber trotzdem sollten beiden Seiten (der TA natürlich erst recht und viel mehr) sich informieren.