Beiträge von Terry

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    Terry, ich bin eigentlich einverstanden mit dem, was du schreibst - bloss ist dir entgangen, dass sich meine Frage nicht auf verbal versus Körpersprache bezog, sondern auf die Übung, bei der man auch keine dem Hund schon bekannten (oder intuitiv verständliche) Körpersprache gebrauchen soll....


    Hier geh ich nicht ganz konform ;)

    Denn wir gehen ja immer davon aus das dem Hund nur bekannt ist war wir ihm bewusst beibringen. Das er aber (und wir ihn auch, denn sonst könnten wir nicht von "den Hund lesen" sprechen) uns immer beobachtet und viele Zeichen wahrnimmt, die wir immer wiederholen ohne es zu merken, sollte nicht übersehen werden.

    Ich glaube nicht das wir für Hunde so missverständlich sind. Das kommt erst wenn wir bewusst etwas ihnen beibringen wollen, uns dafür etwas ausdenken.

    Darum lasse ich mir oft von meinen Hunden etwas "beibringen". Da ich unbewusst zu verschiedenen Aufforderungen Bewegungen aber auch Laute benutze, die sie deswegen bevorzugen. Mir ist dann der Umweg ihnen was ganz Neues beibringen zu wollen (also ein Kommando) zu viel.

    Könnte doch auch sein das diese Übungen anfangs schwer sind (Nonverbal) weil wir einfach verkrampft sind und uns nun den Kopf zerbrechen wie wir das unseren Hunden rüber bringen sollen und dabei in deren Augen ziemliches "Wirrwarr" von uns geben?

    Das Schwierige ist das Ansichten (es ist ja gut das es viele gibt, denn jeder Hund Mensch ist anders) schnell Pauschaliert werden.

    Meint die eine Gruppe Hund darf gar nicht auf den Arm, meint die andere doch, die dritte Gruppe meint jeder andere Hund muss den eigenen Welpen lieben usw..

    Wie immer ist der Mittelweg der beste. In allen Ansichten steckt Wahrheit. Kommt halt auf die Situation drauf an.

    Manchmal hab ich mir gewünscht Ashkii würde mehr "Prügel" (die ja keine war) kassieren als wie er bekommen hat. Die meisten Hunde haben sich seine Frechheiten gefallen lassen.

    In einem Rudel hatte er auch schon Pech. Da war er glaub ich ca. 4, 5 Monate alt. Ist er sonst schon schön bei mir geblieben wenn in der Ferne Hunde auftauchten, musste er sich an dem Tag entscheiden in ein Gassirudel "eintauchen" zu müssen. Das gab Keile. Und Zwergnase gab Fersengeld Richtung Fraule :D . Dumm gelaufen. Ich hatte weder ein schlechtes Bauchgefühl noch strahlte diese Situation Gefahr aus. Also war es ok.

    Wäre mir ein Rudel begegnet bei der ich ein schlechtes Bauchgefühl gehabt hätte, wäre mein Hund auf meinem Arm gewesen und der HH hätte ne Ansage von mir bekommen (bis jetzt konnte ich mich auf mein Bauchgefühl immer verlassen).

    In Berlin traf ich jeden Tag eine HH mit einem Chi-Welpen. Der durfte an jeden Hund (egal wie groß, Wichtig war nur das der Besitzer aufpasste) und wurde nie auf dem Arm genommen.

    Nach knapp 1 Jahr entwickelte diese Hündin sich zu einem Kläffer wenn sie fremde Hunde traf. Sie hatte Angst vor ihnen obwohl ihr wohl nie etwas passiert war und die HH auch nicht wirklich einen Hype drum gemacht hatte. Also kann es nicht nur daran liegen wenn man einen Hund auf den Arm nimmt. Viele Faktoren gehören zu einem Ergebnis.

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    Das Aufsuchen des Platzes auf Kommando lernt der Welpe spielerisch,ebenso wie Sitz usw.
    Es ist eben sehr zeitintensiv mit einen Welpen im Spiel, Kommandos,wegnehmen eines Knochens usw. einzuüben.

    Aus diesen Gründen ist es Hundegerecht nicht möglich einen Welpen in vier Wochen beibringen zu wollen 4 Stunden alleinzubleiben.


    Hundeerziehung ist GsD felxibel. Mein Welpe hat weder auf Kommando gelernt seinen Platz aufzusuchen (hatte auch keinen Laufstall sondern eine Box) und nö ich habe nicht jeden Pieps (weder Kommandos noch Knochen wegnehmen) "geübt".

    Ich lebe mit meinen Hunden den Alltag. Und der Alltag, der Hund und die Situation gibt mir vor was ich nutzen kann. Und bei Ashkii habe ich eine Box genutzt. Ashkii geht auf seinen Platz von allein, wenn ich es sage, er bringt mir alles, gibt mir alles, ich kann ihm alles wegnehmen und er weiß wenn ich gehe stürzt nicht der Himmel ein.

    Ashkii ist von Anfang an ohne Probleme mehrere Stunden (in Ausnahmefällen) allein geblieben. Ohne Barry auch mal 1 - 2 Stunden. Für ihn ist es einfach normal. Warum sollte ich daraus etwas Besonderes machen?

    Jeder HH muss natürlich immer sehen das es auf seinen Hund zugeschnitten ist. Was ich nutze und wie ich es mache bei einem nächsten Welpen (der ja eigentlich nicht geplant ist) weiß ich nicht.

    Das wird mir Hund, Alltag und Situation zeigen.

    Die HH deren Welpen totgebissen oder schwer verletzt wurden haben da sicher eine andere Meinung (GsD kenne ich es nur vom Hörensagen).

    Da muss jeder HH auf sein Bauchgefühl achten.

    Nach meinem Geschmack wird in der Hundeszene zuviel Pauschalisert.

    Hat Welpi den anderen Hund noch nicht bemerkt und HH ist sich unsicher kann der Welpi natürlich auf den Arm genommen werden und kann von sicherer Warte aus Kontakt zum anderen Hund aufnehmen nachdem mit dem anderen HH zuvor Kontakt aufgenommen wird.

    Das schnelle Hochnehmen wenn Welpi anderen Hund schon gesehen hat kann natürlich dazu führen das er Ängste entwickelt (nicht jeder Hund fühlt sich auf dem Arm wie King). Ist natürlich auch nicht prickelnd.

    Wenn ich davon ausgehe das Welpi nicht dort frei läuft, also auch allein Kontakt aufnehmen kann, wo eine Straße zur Gefahr werden kann, kann Welpi unten bleiben, Frauchen geht in die Hocke und nimmt anderen Hund "mit in Empfang".

    Die Sicherheit des Welpen geht immer vor. Und wenn ich der Meinung gewesen wäre ich hätte Ashkii auf den Arm nehmen müssen weil der andere Hund mir nicht geheuer bzw. der Besitzer dann hätt ich das auch gemacht.

    Greta, das du nichts verstehst heißt ja nicht das andere Lesenden das genauso geht. Wenn sie nicht nur das Lesen und das daraus machen was ihnen recht ist, ist aus FLUFFYS Beschreibung, den anderen und meinen Kommentaren doch eine Menge heraus zu holen.

    Und da ich ja nicht für dich sondern für alle Lesende schreibe brauche ich deinen Hund nicht zu kennen :D

    Und warum soll man jeden Pieps getrennt erarbeiten (man trainiert ja heute wirklich schon jeden Käse mit nem Hund). Ob der Hund im Laufstall ist (zu seiner Sicherheit) oder in der Wohnung rumstrunzen darf spielt überhaupt keine Rolle.

    Man kann aber auch aus jeder Mücke nen Dinosaurier machen (und damit meine ich die gaanz großen).

    Auch wenn das Thema damit jetzt völlig aus dem Ruder läuft (was ja sowieso fast der Fall gewesen wäre, denn die Mods hätten hier sicherlich geschlossen wenn nicht noch ein paar andere User mitgemischt hätten ;) ) möchte ich trotzdem noch was dazu schreiben, denn wirkliche Infos hier zu bekommen bei dem Wust an Themen ist gar nicht so einfach wenn nicht sogar fast schon unmöglich.

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    Hier sollen wirklich nur die erfolgreichen Wege in Groblinien aufgezeigt werden, damit schnell nachgelesen werden kann. Dieser Thread soll wirklich ein bisschen "Rezeptesammlung" sein, nicht Prozesse begleiten lachen
    Also Sammlung von unterschiedlichen Übungsmethoden.
    Ja, stimmt, wir hätten das besser "fertige Anleitungen" genannt.


    Damit ist es aber zwingend notwendig zu jedem "Rezept" einen Link zu setzen der zu einem Erfahrungsaustauschthema führt in dem dann über die einzelnen "Zutaten" diskutiert werden kann.

    Denn wie soll ich erkennen ob zu Rezept a) schon Erfahrungswerte vorliegen (zu allem gibt es auch etwas zu berichten auf was geachtet werden muss, welche Fehler passieren können und dies muss man selbst erleben und berichten) und vor allen Dingen wo kann ich sie lesen?

    Wenn ich alle Einzelthemen, welche User eröffnen, durchlesen muss hab ich für nichts anderes mehr Zeit da ich je nicht weiß wer evtl. welche Erfahrungen mit dem Rezept gemacht hat.

    Das Gleiche bei Geschirrfragen. Sammlung von Links für Geschirre ist ja nett aber wenn dann bei Erfahrung mit den angegebenen ein eigenes Thema eröffnet werden muss bin ich ja wieder auf der Suche.

    So stellt sich mir zur Zeit dieses Unterforum dar.

    Es ist immer schwierig mit vorhandenen Möglichkeiten, auf die man selbst keinen Einfluß hat, weil nicht das eigene Forum etwas zu gestalten. Aber es ist immer besser dies mit ALLEN Usern zusammen zu machen als allein etwas mit einer Bitte vorzuschreiben unter dem Motto "Friß oder Stirb".

    Es wäre schade wenn dieses wirklich interessante Thema, diese schöne Sportart durch solche Befindlichkeiten nur noch wenige User interessiert, Andere wiederum sich fernhalten bzw. Neue gar kein Interesse mehr daran haben hier mitzumischen, auch wenn sie nun vielleicht nicht dem Rausch der Geschwindigkeit sich anschliessen wollen, sondern einfach nur ein wenig sich von ihrem Hund joggender Weise durch die Gegend ziehen lassen wollen und dazu Fragen haben.

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    Und Naijra Du brauchst nicht "pampig" werden...es gibt nunmal keine typischen Probleme. Die Zugarbeit an sich hat mit der Leinenführigkeit nix zu tun.
    Nur weil sich bei zwei drei Leuten dieselben Probleme darstellen, ist das doch noch lange nicht typisch zwinkern

    Statt zu nörgeln...wie wäre es mal mit ner Darstellung des Problems??? (oder hab ich das überlesen??? )


    Sorry aber auf diese Bemerkung von naijra (vorher erfolgte ein Erfahrungsaustausch von naijra und mir mit Antwort von bungee)

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    Ich habe heute mit Rhian den kommentarlosen CaniMarche geübt, und in unbekannter Umgebung hat sie die Leine immer straff gehalten, zwar noch kaum Zug drauf, aber ich denke, das wird schon auf diese Weise. daumen rauf Nur wenn ich das Tempo zum Joggen gesteigert habe, liess sie die Leine durchhängen, aber sie ist nicht mehr um mich rumgehüpft.


    kommt diese Bemerkung

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    najira, sei doch so gut und mach nen eigenen Thread auf zwinkern

    Hier werden nur die generellen Wege beschrieben.


    Eine Bitte ist keine Bitte wenn man darauf besteht. Und das ist hier leider oft so.

    Es sollte doch das bleiben was es ist: ein offizieller Austausch einer schönen Sportart.

    Und vorsichtshalber an die Mods: das ist hier nichts Privates sondern eine offizielle "Besprechung" damit dieser Teil nicht irgendwann zu einr Privatsache wird, weil sich Andere nicht mehr mit tummeln wollen oder lieber Abstand halten ob der Bedingungen ;)

    Schuldigung, hatte mit den Farben gekämpft und das dann übersehen. Aber jetzt stehts drinn :D Behaupte jetzt einfach mal: wenn nichts anderes in Klammern hinter steht (wie jetzt bei dir Lübecker) dann sind Einzelpersonen gemeint.

    Man kann sich Leute auch vergraulen indem man Reglementiert und indem man soviele Themen eröffnet das man irgendwann keine Lust mehr hat zu lesen.

    Was nützt es mir hier 10 Möglichkeiten zu lesen wie man Ziehen beibringen kann um dann ein anderes Thema eröffnen zu müssen indem ich zu Variante 8 eine Frage habe, ich Antwort bekomme Variante 3 wäre besser. Ich also zurück zu diesem Thema, lese was gemeint ist, in meine Thema zurück.............????????

    Leutes, macht doch bitte das Zughundethema nicht unnötig kompliziert. Ich blicke nicht wirklich mehr durch. Schreibe auch in meinem Thema nicht weiter weil ich zu meinem Hund eigentlich bei den anderen Themen Fragen hätte, da aber nicht gern gesehen weil nicht mein eigenes Thema.....

    Also so langsam bekomme ich nen Ruck

    Ich kenne schon so einige "Frusthunde". Auch Fantasmita kann ein Lied davon singen.

    Das neueste Konzept scheint zu seinen seinen Hund zu hofieren, einen Eiertanz aufzuführen nur damit die kleinen Kerle bloß keinen Frust erleiden.

    Dann muss man aber auch bereit sein, sein ganzes Leben darauf einzurichten und mindestens 12 Jahre bereit sein alles dem Hund vom Halse zu halten was ihm Frust bereiten könnte.

    Gerade in der Welpenzeit ist es wichtig das sie auch mal Frust erfahren. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus das die jeweiligen HH unterscheiden können zwischen Frust und Trennungsangst.

    Und nur weil Zwerg meint durch Jaulen kundzutun das ihm etwas nicht passt (wozu auch Traurigsein gehört) finde ich es sehr bedenklich das dann ein riesen Theater um das Ganze gemacht wird, man bloß kleine Schritte machen soll usw.

    Hunde brauchen jemanden dem sie Vertrauen können. Können sie wirklich einem HH vertrauen der selbst Unsicherheit ausstrahlt nur weil er dem Hund alles recht machen will?

    Ach und Steffi, die Idee mit der Tür ist sehr gut. Versuche aber immer alles einfach als Selbstverständlich rüber zu bringen. Ohne großes TamTam, ohne Lob usw..

    Kleine Aufarbeitung für die Nächsten die sich noch eintragen :D