Beiträge von Terry

    Erst einmal schliesse ich mich den meisten hier an: erst einmal die Entwicklungsphasen abwarten, bis der Junghund so langsam als erwachsen gelten kann (würde sagen so wenigstens bis der Hund 2 Jahre alt ist, ist natürlich unterschiedlich von Hund zu Hund).

    Nur dem kann ich nicht zustimmen

    Zitat

    Guten Morgen,

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    Wie kann man sich in einen Hund verlieben den man nur auf einem Bild gesehen hat.
    Das ist mir echt immer ein Rätsel.

    Verliebt man sich nicht in den Charakter des Hundes?

    Liebe Grüße


    Entweder es macht Klick oder auch nicht. Das kann natürlich ein Bild bewirken oder man muss den Hund noch nicht mal kennen (bei Ashkii war ich mir 100% sicher und da war er noch nicht mal auf der Welt :D ).
    Um den wirklichen Charakter eines Hundes kennen zu lernen musst du ihn erst einmal eine Weile um dich herum haben. Wie soll das funktionieren? Wenn der Charakter dann doch nicht zum verlieben ist dann schaut man sich halt eine Weile den nächsten Hund an?

    Ich weiß das du das so natürlich nicht meinst, aber es gibt bestimmte "Dinge" die überspringen können ohne das man diesen Hund persönlich kennen lernen muss.

    Vom Charakter her, so wie ich Barry auf der Pflegestelle kennen gelernt habe, wäre er nun überhaupt nicht mein Ding gewesen. Aber das gewisse Etwas, der "Klick" welches das Bild im Internet erzeugt hat, hat den Ausschlag gegeben. Danach war jede Hürde nur noch da um gemeistert zu werden ;).

    Und ich rate vermehrt zum dem Bauchgfühl mit dem "Klick" (wenn alles andere drum herum stimmt) als zu Äußerlichkeiten oder Charakter den man so einfach bei einem Besuch nicht erkennen kann.

    Oder wenn das Bauchgefühl dagegen stimmt :gut:

    Zitat

    ich hab der orga jetzt abgesagt. mein bauchgefühl war eindeutig dagegen

    Natürlich: je mehr mitkommen (Aber für das Angebot: max. 18 Personen sonst gehts eine Stufe höher) umso weniger zahlt der Einzelne.

    Toralf hat durchblicken lassen das die Option der Einzelbuchung nicht unbedingte Freude auf seiner Seite auslöst :D Er hält uns dafür die Anlage soweit frei das wir genug Platz für uns und unsere Hunde haben und nimmt dadurch dann natürlich keine anderen Buchungen mehr an, die dazu führen würden das es evtl. zu Unannehmlichkeiten durch Enge führen KÖNNTE.

    Darum konnte ich ja nicht einfach Haus 2 und 3 und Notfalls, falls doch mehr kommen, Haus 1 reservieren lassen, da Toralf meint das wäre zu eng und die Zusatzkosten kommen auch noch dazu.

    Einzelbuchung sind (auf den ersten Blick?) im Moment natürlich günstiger.

    Letztendlich müssen wir 12 erst einmal wissen ob wir das Angebot annehmen (wenn jetzt noch welche abspringen wird es natürlich für den Rest immer teurer). Ansonsten muss ich ihm mitteilen das für uns nur Einzelbuchungen in Frage kommen und da hat er, habe ich jedenfalls herausgehört, doch etwas Bedenken um seine Räume (Haus 3, 8 Personen, bis 10 Hunde und die Häuser haben nicht wirklich die Größen von Herrschaftshäusern).

    Edit: habe ihm gerade per mail mitgeteilt das Pauschalbuchung zur Zeit nicht machbar. Wenn wir jetzt auf 10 Personen runterrutschen ist nur noch Einzelbuchung tragbar. Daran denken: wir sind bis jetzt nur 12 die fest zusagen können (bei dem Pauschalpreis sehe ich uns im Moment bei 11 bzw. 10), 2 höchstwahrscheinlich und 3 die auf ganz wackeligen Boden stehen.
    Mal sehen was Toralf antwortet.

    Einzige Option die ich sehe: bis zum 09.12. müsste die verbindliche Zusage von wenigstens 15 Personen vorliegen (dann wären wir bei Einzelpreis pro Person 46,-- für das WE) damit dann sofort gebucht werden kann.

    Das Angebot gilt ja bis 18 Personen. Dafür werden auch die Räumlichkeiten ausgelegt.

    Einen Fahrradverleih gibt es vor Ort. Das ist dann mit Essen und Unternehmensplanungen der nächste Punkt, nachdem wir gebucht haben.

    Sooo,

    habe gerade mit Geraberg telefoniert.

    Hoffe das ich das jetzt so wiedergebe das es keine Mißverständnisse gibt.

    Er bittet um die Buchung des Angebotes bis 18 Personen = 700,--€.

    Warum?

    Erstens ist auch der Rest darin enthalten (Strom, Bettwäsche etc., Umweltpauschale) welche sonst noch extra vor Ort anfallen würde und zweitens beschränkt sich die Belegung nicht auf die zwei Häuser, sondern es ist eine Anlagenbelegung.

    Damit ist gewährleistet das wir unter uns sind, das durch Überbelegung kein Stress entsteht (gerade mit den vielen Hunden) und jeder weiß, welche feste Summe er letztendlich ausgibt, ohne evtl. noch Überraschungen zu erfahren.

    Zur Zeit sind wir 12 Personen. 4 - 5 sind leider noch offen. Würde also aktuell bedeuten: knapp 30,--€ pro Nacht pro Person mit allem Drum und Dran. Einzig die Hunde pro Nacht gehen extra (und natürlich Essen).

    Bezahlung würde folgendermaßen aussehen:
    30 % 14 Tage nach Buchung (knapp. 12,--€ für jeden). Der Rest 6 Wochen vor Anfahrt (also der 15.02.10).

    Ich bitte jetzt in den nächsten 2 Tagen von den schon verbindlichen Zusagen (aus der Liste) um ein ok für die Buchung.

    Zitat

    Warum sollte man das nicht?


    Zur dir sagt jemand "setzen sie sich", bleibt stehen und schaut dich weiterhin an ohne eine weitere Aktion/Reaktion. Du wirst dir wahrscheinlich sehr unsicher vorkommen und annehmen das du evtl. jetzt etwas machen musst da Blickkontakt auch Kommunikationsaufnahme ist.

    Das ist dann oft der Moment wo der Hund irgendetwas macht weil er glaubt du willst noch was von ihm (er soll Sitz machen steht aber auf oder legt sich hin z.B.).

    Klappt ohne wunderbar, aber auch ich kann es mir nicht abgewöhnen*seufz*

    Sodele, Planung mache ich weiter.

    Stürze mich gerade auf die ganzen Infos hier um mir einen Überblick zu verschaffen.

    Wenn ich dann aus den ganzen Posts die Infos gezogen haben (die letzte Übersicht sagt ja GsD schon sehr viel aus) melde ich mich wieder.

    Man kann sich ne Sache leicht machen und man kann sie sich schwer machen.

    Ob der Weg, wirklich alles und jeden Pieps (möchte ja nicht unbedingt Mist sagen) zu hinterfragen und zu jedem noch so kleinen Fisselchen sich zu fragen, wirklich der einfachere und vor allen Dingen auch sinnvoller Weg ist, wage ich zu bezweifeln.

    Ich habe die Fragen beantwortet so wie ich es sehe. Warum soll ich mir um etwas nen Kopp machen was für mich keinen Sinn macht?
    "Will ich meinen Hund erziehen"? Öhm, wäre ja das Gleiche als wenn ich mich fragen würde: will ich heute das linke Bein vor das rechte Bein stellen. Ist jetzt nicht bös gemeint. Als wenn man es sich aussuchen könnte ohne das es Konsequenzen hätte. Die Frage "wie erziehe ich meinen Hund" ist da für mich schon etwas konkreter, denn da gibt es ja viele Möglichkeiten.

    Um es auf den Punkt zu bringen: ich weiß was ich will. Und wenn ich etwas will dann setze ich es durch wenn es notwendig ist. Nur dann. Für mich ist also gar nicht die Frage das alles Hinterfragt werden muss (was man aber macht um sich weiter zu entwickeln) und man sich ständig irgendwo im Kreis drehen muss, sondern ganz einfach: der HH muss einfach nur wissen was er will, sich informieren und dabei immer noch wissen was er will und dann schauen was sein Hund will um dann daraus etwas zu "basteln" was ihm selbst (also dem HH), dem Hund und der Umwelt Vorteile bringt.

    Ist doch ganz einfach.

    Wenn ich mich jedesmal mit diesen Gedankengängen befassen müsste hätte ich sicherlich keinen Hund

    Zitat

    In Wahrheit tritt erst mal eine andere Frage in den Raum, bzw. mehrere an dieser Stelle:
    Was ist ein Problem? Aus welchen Teilstücken besteht ein Problem? (Situation-Ursache-Symptom-Reaktion-Konsequenz) (das nur als Beispiel, man kann es auch anders formulieren)


    Ich sehe, ich höre, ich beobachte und kann darauf hin mich einstellen. Probleme bestehen nicht nur aus diesen Teilstücken, sie bestehen nicht nur aus einem Moment. Sie entstehen aus ganz vielen Teilen, aus ganz vielen Dingen. Und gehe ich das Problem nur in diesem kleinen Fenster an, werde ich oft genug daran scheitern weil die Ursache mit der Situation direkt nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. Die Ursache kann ganz woanders liegen, die Situation ist nur der Auslöser.

    Dies kann meist ein Aussenstehender besser beurteilen bzw. erkennen, weil er das ganze mit Abstand sieht und vor allen Dingen eben von außen.

    Da kann ich mich noch soviel analysieren, da kann ich noch soviel den Hund beobachten. Solange nicht mal mit Abstand drauf geschaut wird oder man es bei anderen beobachten kann, wird man immer in seinem kleinen Raum, der einen umgibt, vor sich hinwurschteln.

    Ich glaube auch das vielen hier (oder in anderen Foren) gar nicht so sehr die einzelnen Schritte (Vorschläge) helfen sondern das Austauschen darüber. Das erkennen von Dingen die man mit seinem Blick noch gar nicht erkannt hat, das sich selbst evtl. wieder erkennen.

    Zitat

    Ich habe aber z.B. gerade mit jemandem zu tun, für den ist das nicht selbstverständlich. Hat zwar Probleme mit seinem Hund, sieht aber nicht ein, dass etwas geändert werden muss. Warum denn auch, es geht doch auch so. Er hat sich noch nie mit den Gründen auseinandergesetzt, mit dem Wieso Weshalb Warum.
    Beispiel: Warum ist es nötig, meinen Hund zu erziehen? Antwort: 1. Weil er andere gefährdet. 2. Weil er leidet, also permanent Stress hat.
    Ist es nicht angebracht, wenn er sich erst mal mit diesen Fragen auseinandersetzt?


    Da habe ich meine Zweifel. Denn ob vom Hund eine Gefahr ausgeht, zeigt der Alltag. Und wenn er im Alltag noch nicht mal das Gefühl hat das etwas passieren muss, glaube ich das gerade diese Menschen da es sehr schwer haben sich wirklich auf "Drängen, Nachfrage, Hinweise" damit zu beschäftigen.
    Es liegt glaube ich in der Natur des Menschen: erst wenn man selbst das Problem erkennt (nicht erfragt) und merkt das es so nicht weiter gehen kann, ist man bereit sich damit auseinander zu setzen.

    Boah, Alina, sehe gerade deine Sammlung. Damit käme Hundeanschaffung und Hundehaltung für mich gar nicht mehr in Frage. Damit, sorry, wird man ja bekloppt. Du machst dir soviel Mühe, aber frage dich doch mal ob das noch was mit entspannter Hundehaltung zu tun hat?

    Darum schrieb ich ja von "grundlegenden Dingen/Fragen". Wenige Fragen mit großer Wirkung. So wie Lucy_Lou schon angemerkt hat: Kommunikation z.B. Aber gaaanz Wichtig ist es so wenig wie möglich, so Informativ wie möglich.

    Livvy
    wir sind uns einig.

    Das finde ich am Wichtigsten

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    Ich denke nicht, dass sich jeder HH grundsätzlich in jeder Phase einen Sack voll Fragen stellen sollte, vielleicht am besten noch vordefinierte.

    denn dieses passiert automatisch (spätestens wenn man einiges im Verhalten des Hundes merkwürdig finde)

    Zitat

    Aber grundsätzliches erstmaliges Hinterfragen einer Problemsituation, sowie grundsätzliches Hinterfragen althergebrachter Regeln zur Hundehaltung seitens eines Anfängers, wie auch Überlegungen und Hinterfragen des Verhaltens des eigenen Hundes seitens eines Hundeanfängers, halte ich per se nicht für das schlechteste Mittel der Wahl


    und will ich mit meinen formulierten Gedanken gar nicht absprechen. Denn ich mache es natürlich auch nicht anders.

    Mir fällt halt immer wieder auf das gerade Anfänger, was ja erst einmal löblich ist, wirklich jeden Pieps erfragen. Dann mit Feuereifer dies nachmachen und dann völlig irritiert sind das es nicht klappt.

    Bin noch am Überlegen wie Grundfragen aussehen könnten damit der HH keine Gebrauchsanleitung bekommt aber mit den Antworten individuell lernen kann.

    Zitat

    Terry: Meine letzte Frage zielte darauf, ob ich nochmal so anfangen würde, wie ich mit meinen Hunden angefangen habe. Und das definitiv nein und das zum Glück.
    Ich bin echt froh, daß ich mich, auch mit Hilfe des Forums, weiter entwickelt habe. =)

    Gruß
    Bianca


    An deiner Antwort hatte ich zwar erkannt was gemeint ist, habs aber nicht hinbekommen die Frage für mich so zu formulieren das ich sie dann beantworten kann(Öhm, ja; war auch schon ein bissel spät).
    Bei der Frage kommt nämlich von mir: Ja, denn der Umgang mit meinen früheren Hunden war wesentlich lockerer (dabei immer angemessen) und natürlicher als wie er nach dem vielen "Input" war. Was ich aber wieder korrigieren konnte, na ja fast.

    Klar habe ich auch viele Fehler gemacht und werde auch weiterhin welche machen (wobei es ja im Auge des Betrachters liegt ob das nun ein Fehler ist oder nicht). Aber ist es denn nicht so das man am meisten aus seinen Fehlern lernt (solange sie nicht Gefährlich sind, sonst könnte es der letzte sein)?

    Irgendwann zieht der dritte Hund ein. Und ich kann heute noch nicht sagen wie ich es letztendlich mit ihm handhaben werde. Denn ich kenne ihn noch nicht.

    Vorher mich informieren um es dann so umzusetzen damit es "angeblich" Richtig ist habe ich mir jedenfalls wieder abgewöhnt. Weil es nie zu den Hunden passte.