Bei dieser Debatte wird es mittlerweile arg unsinnig. Zu viel Fell, ernsthaft. Dagegen kann ich zur Not auch privat was Tun. Um nur eines zu Nennen warum sowas jetzt echt nach Absurdistan führt. Mit Wölfen zu diskutieren, die leben ja auch bestimmt genauso lange wie ein Haushund.
Das stimmt leider eben nicht zB. Kann Bearded Collies nicht das Fell geschnitten werden .
Da ihre angezüchtete Fellmasse zu Soft nachwächst und so der Hund komplett am Ende verfilzt.
Und das habe ich von VDH Bearded Collie Züchter und es leider schon live erlebt.
Auch wenn der Bearded Collie ganz andere Probleme hat, denn die meisten sind einfach Nervenschwach im extremst
Ich greife nochmal das hier auf.
Natürlich kann man einem Beardie das Fell schneiden (mit der Schere). Das hat keinerlei Nachteil für das Fell und verfilzt auch nicht. Aber Züchter sehen selbst das nicht gerne ("Das schöne Fell...").
Anders ist es mit dem Scheren (Schermaschine), wo alles ratzekurz geschoren wird. Das sollte man nicht machen, weil das Fell beim Nachwachsen verfilzt.
Aber schneiden ist in Ordnung.
Allerdings als kleine Anmerkung: Als Beardies noch auf Farmen gearbeitet haben, hat man sie immer mit den Schafen zusammen geschoren.
Wobei es ja besser wäre, man bräuchte überhaupt nicht zu schneiden; daß das Fell wieder so gezüchtet würde, wie es einmal war und wie es eigentlich auch vom Standard her verlangt wird:
Zitat:
"Die Länge und Dichte des Haarkleides ausreichend, um Schutz zu bieten und die Form des Hundes zur Geltung zu bringen, jedoch nicht so viel, dass die natürlichen Linien des Körpers verwischt werden."
"Nasenrücken spärlich mit Haar bedeckt, wobei dieses an den Seiten etwas länger ist, gerade ausreichend, um die Lefzen zu bedecken. An den Wangen, den Unterlippen und unter dem Kinn nimmt das Fell zur Brust hin an Länge zu und bildet den typischen Bart."
https://bccd.de/der-bearded-collie/rassestandard
Wobei es aber eher darauf ankommt, ob das Fell harsch oder weich ist. Fell kann lang sein, aber wenn es so ist, wie es sein soll, nämlich harsch, dann ist es wirklich pflegeleicht (meine erste Beardiehündin hatte richtig hartes Fell, daß ich sie nur alle 6 Wochen bürsten brauchte, und selbst dann war nichts verfilzt). Nur haben heutzutage die meisten Beardies eher weiches Fell, das dann auch pflegeintensiver ist - und dann würde auch kürzeres Fell nichts bringen.
Trotzdem muß da unbedingt etwas getan werden.
Ja, und auch, was die übersteigerte Ängstlichkeit angeht, die für mich auch im gewissen Sinn zu Qualzucht gehört.
Wenn ich sehe oder höre, was viele Beardies für Probleme haben ... Nein, das ist nicht schön.
Wenn ich mir Bilder von den Anfängen der Beardiezucht ansehe, dann könnte man meinen, es würde sich um eine andere Rasse handeln. Sie haben viel kürzeres Fell - und das, obwohl die damaligen Züchter das Fell weder geschnitten, noch geschoren haben (es wird ja gerne von heutigen Züchtern behauptet, daß die Beardies auf alten Bildern nur deshalb kürzeres Fell hätten, weil sie geschoren worden sind - was aber bei den Zuchthunden nicht der Fall gewesen ist).
Beardies haben sich total verändert. Und das zum Nachteil. Leider.