Wenn Harz und Bäume dann Südharz. Wirklich schöne Wälder. Und jetzt das aber, weniger los als, heißt hier immernoch niemals allein. Oder ich hatte immer ausnehmend Pech. Man trifft schon sehr regelmäßig Menschen und je nachdem hört man sie nahezu immer.
Ja, seit Corona wird es im Südharz auch langsam voller. Das war vorher nicht so gewesen. Trotzdem ist es nicht überlaufen wie im Oberharz.
Ich persönlich habe es als Einheimische gut, da ich so manche Pfade kenne, wo man seine Ruhe hat.
Der Südharz wird immer recht stiefmütterlich behandelt, so daß viele Menschen gar nicht wissen, daß es den Südharz gibt und daß es da eine andere, besondere Landschaft gibt als im Oberharz.
Allerdings ist im Gipskarstgebiet die Gipsindustrie aktiv, daß es immer wieder Steinbrüche gibt.
Schipp, schipp - hurra! Kann man hier wieder rufen.
10 cm Schnee sind mindestens gefallen.
Da der vorherige Schnee bei uns nicht weggetaut ist, man so schon nicht mehr gewußt hat, wohin damit, ist es jetzt noch lustiger geworden. Die Schneeberge werden immer größer.
Wenigstens war der Schnee leicht.
Und ich habe dann doch lieber Schnee als Eisregen.
Ich bin auf der Suche nach einer Gegend im Harz, wo es noch Bäume gibt, wo es an einem langen Wochenende nicht völlig überlaufen ist und wo man vielleicht sogar noch einen freien Campingplatz (Ausstattung egal, von verranzt bis schickimicki ist mir alles recht) finden kann.
Hat jemand eine Idee?
Im Südharz (erstreckt sich über Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt) gibt es Laubmischwälder, die noch mehr oder weniger intakt sind. Und das südharzer Gipskarstgebiet ist einzigartig.
Bei mir in der Ecke gibt es noch zusätzlich Einzigartiges:
Ich glaube, ich füttere die Vögel, damit sich Sperber und Co. dran laben können. Aber gut. Fressen und gefressen werden. Ist halt Natur. Trotzdem tut es mir um den Spatzen leid.