Beiträge von BeardiePower

    Neues von Maddy

    Nicht auf einem Spaziergang gefunden, sondern unten im Haus, wo meine Großeltern gelebt haben:

    Etliche alte Zeitungen, die aufgehoben worden sind. Warum? Weil sie ein Zeitdokument sind. Einmal Zeitungen, die von der Restauration des Klosters berichten (70er Jahre). Und dann - und das ist noch viel interessanter - Zeitungen von November 1989, wo Berichte über die Grenzöffnungen und das Chaos, das hier danach herrschte, berichtet worden ist.

    Obwohl ich das ja live miterlebt habe (und zwar richtig live), habe ich die Berichte gelesen. Immer wieder dachte ich bei mir: "Ja, daran kann ich mich auch noch so gut erinnern." - "Das war was gewesen." und so. Ich sah förmlich das ganze Verkehrschaos wieder vor mir, überall Trabis. Und überall Menschen. Ewig lange Schlangen vorm Rathaus, wegen der 100 DM Begrüßungsgeld. Die Läden haben ihr Geschäft des Lebens gemacht. Die ersten Personenzüge, die vollgestopft mit Menschen waren.

    Eine richtige kleine Zeitreise.

    Und nun liegen die Zeitungen bei mir. Die kann man nicht wegwerfen.

    Gesammelte Werke der letzten Wochen


    Unser Bach, als der Wasserstand nach dem vielen Regen höher war

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    Andreasteich, Blick auf den Ravensberg

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    Eckteich

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    Röseteich

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    Röseteich mit Himmel auf Erden

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    Andreasteich

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    Auf dem Damm zwischen Andreasteich und Hölle haben die Wildschweine ganze Arbeit geleistet

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    Sackteich

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    Ganz neu auf dem Markt und schon durchgelesen:

    "Vom Gehen und Bleiben" von Petra Hucke

    Das Dorf Vischnanca in den schweizer Alpen ist in Gefahr. Der Berg, an dessen Südhang das Dorf liegt, droht abzurutschen, weil im Boden zu viel Wasser ist. Schon jetzt gibt es kleinere Erdrutsche und Steinschlag; so manche Häuser haben schon Schäden von Sackungen und Schiebungen abbekommen.

    Der Berg wird überwacht. Nun hat man eine Idee: Man könnte einen Entwässerungsstollen in den Berg bohren. Doch es stellt sich heraus: Der Entwässerungsstollen kann aus geologischer Sicht nur an einer Stelle gebohrt werden - unter dem Dorf entlang. Da das Ganze ein schwieriges Unterfangen ist, durch das Bohren auch Erdrutsche ausgelöst werden könnten, müßten die Bewohner ihr Dorf verlassen. Ob sie wiederkommen könnten, würde in den Sternen stehen, da man nicht weiß, ob es wirklich etwas bringt - wenn, dann könnten sie erst frühestens in 5 Jahren zurück. Aber zumindest wären die Orte im Tal dadurch geschützt.

    Bei einer Versammlung sollen die Dorfbewohner abstimmen, ob sie gehen wollen, damit der Stollen gebohrt werden kann - oder ob sie bleiben, ohne Stollen, der Gefahr ständig ausgesetzt. Nur wenn alle für Gehen stimmen, wird gegangen. Sonst nicht. Und auch nur dann wird es Entschädigungszahlungen geben. Eine verzwackte Situation, vor allem, da einige ihre Heimat nicht verlassen wollen. Wie wird sich entschieden? Wie geht es weiter mit dem Dorf?

    Genau das macht es interessant.

    Und ich muß sagen: Der Roman endet genau so, wie ich es auch hätte enden lassen.

    Es ist aus der Sicht von einigen Dorfbewohnern geschrieben (aber ohne Ich-Form), und in Gegenwartsform. Die Gegenwart ist erst ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man merkt schnell, daß die Gegenwart bei dieser Geschichte paßt. Man ist sozusagen live dabei.

    Ein interessantes Buch, nicht nur, was die Situation in den Bergen angeht, sondern auch wegen der Frage "Gehen oder bleiben?" - Stichwort: Heimat.

    Wie würde man selber entscheiden?

    Daumen hoch!

    Bei einem Waldparkplatz einen Müllsack mit totem Tier drin...

    Wie kann man nur...

    Was es für ein Tier war, konnte ich nicht erkennen, da ich die Tüte mit langem Stock nicht ganz aufbekommen habe. Aber es ist auch egal. Unmöglich. Wie kann man sein Tier wie Müll entsorgen?

    Oder wurde es weggefangen und gequält?

    Oder wurde es überfahren?

    Fragen über Fragen.

    Auf jeden Fall ist es so unwürdig, ein Tier einfach in einen Müllbeutel zu packen und wegzuschmeißen.

    Mal von Seuchenschutzgründen ganz abgesehen.

    Ich bin mal gespannt, ob sie das endlich weggeholt haben. Das war ja so ein Akt mit der Zuständigkeit. Am Ende kam heraus, daß die Forst zuständig wären, weil der Parkplatz denen gehören würde. Nun ja. Ich hoffe, sie holen das endlich weg. Das hat jetzt schon lange genug da gelegen.